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	<title>Digitale Kommunikation - Der Medienberater</title>
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		<title>Ehrenamt fördern: Helfereinsatz-App hat in Schweiz bereits 1000 Kunden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 15:10:27 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 1000 Vereine aus Sport, Kultur, Kirche oder sogar Firmen nutzen in der Schweiz seit 2017 die digitale Plattform „Helfereinsatz“, um ihre Ehrenamtlichen für Wettbewerbe, Konzerte oder Gottesdienste zu koordinieren. „Der organisatorische Aufwand reduziert sich für den Verantwortlichen um 90 Prozent,“ sagt Programmierer Bert Hofmänner. Gründe für die Entlastung: Events werden einfach und schnell [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7719" aria-describedby="caption-attachment-7719" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="7719" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/06/11/ehrenamt-foerdern-helfereinsatz-app-hat-in-schweiz-bereits-1000-kunden/025-bert-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/025-Bert-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="025 Bert (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/025-Bert-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/025-Bert-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7719 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/025-Bert-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/025-Bert-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/025-Bert-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7719" class="wp-caption-text">Koordiniert mit seiner App hunderte ehrenamtliche Helfer in Vereinen: Programmierer Bert Hofmänner.</figcaption></figure>
<p>Mehr als 1000 Vereine aus Sport, Kultur, Kirche oder sogar Firmen <a href="http://www.helfereinsatz.ch">nutzen in der Schweiz seit 2017 die digitale Plattform „Helfereinsatz“</a>, um ihre Ehrenamtlichen für Wettbewerbe, Konzerte oder Gottesdienste zu koordinieren. „Der organisatorische Aufwand reduziert sich für den Verantwortlichen um 90 Prozent,“ sagt Programmierer Bert Hofmänner. Gründe für die Entlastung: Events werden einfach und schnell erstellt; die Helfer tragen im System ihre Einsätze eigenständig ein und Bestätigungs- und Erinnerungsmails werden automatisch erzeugt. Auch Zuständigkeiten und eine Helferdatenbank mit relevanten Infos, etwa zu Kompetenzen wie Führerschein oder Erste-Hilfe-Kurs, können hinterlegt werden. So können Vereine auf einen Blick erkennen, welche Mitglieder immer helfen – und welche nie. Auch kann über das Portal definiert werden, dass sich bspw. jedes Mitglied verpflichtet, jährlich 20 Stunden ehrenamtlich zu erbringen. Der jeweilige Kontostand wird dann tagesaktuell erfasst.</p>
<p>Damit <a href="http://www.helfereinsatz.de">schafft die App „Helfereinsatz“</a> neben Transparenz ein Stück Gerechtigkeit. IT-Nerd Hofmänner, der 2010 für seinen eigenen Sportverein in Winterthur eine Basisversion programmiert hatte, um sich die Arbeit in seinem Ehrenamt zu erleichtern: „Manche Vereine in der Schweiz haben mit Einführung der App ihren Mitgliedsbeitrag verdoppelt und mit bspw. 20 Stunden ehrenamtlichem Engagement ist man als Mitglied wieder beim ursprünglichen Obolus – oder man dient sich ganz frei vom Beitrag.“</p>
<p>In Zeiten, in denen es immer schwieriger werde, generell noch ehrenamtliche Helfer für den Verein und seine Aktivitäten oder für die Kommune zu rekrutieren und Vereinsmitglieder und Bürger zu gewinnen, die Dienste wie das Erstellen von Einsatzplänen übernehmen, sei die App die passende Antwort auf ein drängendes Problem. Aktuell geht der Gründer, der seit 1999 mit seiner Internetagentur Hofmänner New Media GmbH (HNM) selbstständig ist, <a href="http://www.helfereinsatz.de">mit „Helfereinsatz“ auf den deutschen Vereinsmarkt</a>. „In Deutschland gibt es allein 86.000 Sportvereine, da prognostiziere ich uns mittelfristig ein Marktvolumen von 20.000 gemeinnützigen Organisationen,“ so der IT-Unternehmer, der acht Mitarbeiter beschäftigt</p>
<p>Mit dem Landesturnfest im baden-württembergischen Ravensburg, wo der Schwäbische Turnerbund 2024 mehr als 2000 Ehrenamtliche über seine Plattform organisierte, hat der Schweizer hierzulande bereits eine erste Referenz. Bislang sind 60 Prozent seiner Kunden Sportvereine, 30 Prozent kommen aus der Kulturszene und zehn Prozent sind Sonstige, etwa Kirchengemeinden, die ihre Dienstpläne für die Ministranten über das Portal organisieren.</p>
<p>Im Schnitt hat jeder Lizenznehmer 200 Helfer in seinem System und managt 20 bis 100 Aktivitäten pro Jahr über das Portal, wobei mal vier Freiwillige für den Thekendienst gesucht werden, mal 1000 Engagierte für das Stadtfest oder ein überregionales Kulturfestival mit ihren unterschiedlichsten Einsätzen vom Ordner über den Spüler und den Fahrer bis zum Ticketverkäufer. Im Schnitt, auch das geben die Daten her, sind die Ehrenamtlichen bislang dreimal jährlich im Einsatz.</p>
<p>„Unsere App ist der ideale Einstieg für jede Organisation, die ihre Prozesse nun endlich digitalisieren will,“ sagt Hofmänner. Denn den Zuständigen, die bislang oft mit Papier, Bleistift, Excel-Tabellen und Bitt-Anrufen gearbeitet haben, mache das intuitiv bedienbare Tool Spaß. Auch fielen Übergaben an Nachfolger oder Kollegen leichter, weil die Prozesse standardisiert und logisch aufgebaut sind. Angesichts von 140 bis 480 Euro Lizenzgebühr pro Jahr, was vom Funktionsumfang der App abhängt, <a href="http://www.helfereinsatz.de">ist „Helfereinsatz“ für nahezu jeden Verein erschwinglich</a>, rechnet man nur zehn Euro pro geleisteter Stunde im Ehrenamt gegen.</p>
<p>HNM hat aktuell gut 200 Kunden, von denen die Winterthurer mit etwa einem Viertel pro Jahr Projekte umsetzt. Das kann zum Beispiel der Versand per Drohne für Online-Shops sein oder die Googlemaps-basierte Vermessung von Äckern, damit Landwirte ihren Saatgutbedarf kennen oder Traktoren autonom fahren. 40 Prozent ihres Umsatzes machen die Winterthurer derzeit <a href="http://www.helfereinsatz.de">mit der „Helfereinsatz“-App</a>. Dabei sind sie generell auf Wachstumskurs. 2025 sei eine Umsatzsteigerung um ein Fünftel wahrscheinlich, so der Inhaber. 2024 waren es 15 Prozent.</p>
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		<title>Unternehmerschule in Winterbach/Rems-Murr: Premiere im Südwesten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2024 13:36:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennziffern, Liquiditätsplanung, Controlling, strategische Steuerung: Ein Feuerwerk unternehmerischer Kompetenz haben die Dozenten des Netzwerks Integrative Wirtschaftsförderung e.V. (N.I.W.) am Mittwoch in der Winterbacher Kelter vor 20 Interessierten in ihren Kurzvorstellungen abgebrannt. Eingeladen hatte NIW-Regional-Geschäftsführer Gerhard Baumeister, Spezialist für Finanzierung und Unternehmensnachfolge, aus der Rems-Gemeinde, der im Juni die erste „Unternehmerschule“ des Vereins in Baden-Württemberg gründet. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7579" aria-describedby="caption-attachment-7579" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="7579" data-permalink="https://der-medienberater.de/2024/04/11/unternehmerschule-in-winterbach-rems-murr-premiere-im-suedwesten/004-unternehmerschule/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?fit=2560%2C1707&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1707" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="004 Unternehmerschule" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?fit=300%2C200&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?fit=750%2C500&amp;ssl=1" class="wp-image-7579 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?resize=272%2C182&amp;ssl=1 272w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7579" class="wp-caption-text">Wollen kleine Mittelständler im Rems-Murr-Kreis schulen: Die Dozenten der NIW-Unternehmerschule. FOTO: SUSANNE HAUBER</figcaption></figure>
<p>Kennziffern, Liquiditätsplanung, Controlling, strategische Steuerung: Ein Feuerwerk unternehmerischer Kompetenz haben die Dozenten des <a href="http://www.niw-unternehmerschule.de">Netzwerks Integrative Wirtschaftsförderung e.V. (N.I.W.)</a> am Mittwoch in der Winterbacher Kelter vor 20 Interessierten in ihren Kurzvorstellungen abgebrannt. Eingeladen hatte NIW-Regional-Geschäftsführer Gerhard Baumeister, Spezialist für Finanzierung und Unternehmensnachfolge, aus der Rems-Gemeinde, der im Juni die erste „Unternehmerschule“ des Vereins in Baden-Württemberg gründet.</p>
<p>Den NIW hatte 2005 Peter Müller in Bonn gegründet, weshalb der Verein vor allem in NRW und angrenzenden Bundesländern bislang 20 Schulen mit 200 Dozenten hat, die bislang rund 1500 Unternehmer qualifizier und geschult haben. Die Intention: Profis teilen ihr kaufmännisches Wissen und ihren unternehmerischen Spirit mit Gründern, Übernehmern und Chefs kleiner Firmen, die etwa mehr Kunden brauchen, eine bessere Rendite erzielen wollen, ihr Business digitalisieren sollten – oder einfach wieder mehr Spaß an ihrer Selbstständigkeit haben wollen.</p>
<p>Sämtliche Winterbacher Dozenten stammen aus der Region, sind selbstständig und haben teils ihrerseits als leitende Angestellte zuvor Erfahrung in erfolgreichen KMUs und international agierenden Unternehmen gesammelt. Mehr noch: Über den Samstagsunterricht (9-16 Uhr) in Präsenz in Winterbach im Seminarraum der Firma Alma Win hinaus, unterstützen die Dozenten im Einzelfall beim Einführen von Neuerungen in den Firmen ihrer Schüler.</p>
<p>Initiator Gerhard Baumeister, der kommissarisch auch die Schulleitung übernimmt: „Die Begriffe Schule, Unterricht und Schüler haben wir ganz bewusst gewählt, um den praktischen Ansatz zu betonen statt elitärer Anglizismen.“ Die Dozenten/innen seien auch daraufhin ausgewählt worden, dass sie neben fachlicher Kompetenz mit ihrer (Unternehmer-)Persönlichkeit beeindrucken, didaktisch versiert sind, kommunikativ und verständlich sprechen.</p>
<p>Auch werde es keinen Frontalunterricht geben, in dem sklavisch Kapitel abgearbeitet werden, sondern möglichst viel Dialog und Diskussion, damit die Theorie erfahrbar und anwendbar wird. Dabei würden die Dozentinnen auf die spezifischen Belange der Teilnehmerinnen und deren konkrete Fragen eingehen, was den Nutzwert deutlich erhöht. Deshalb sind maximal zehn Teilnehmer zugelassen, wobei die Untergrenze aus wirtschaftlichen Gründen bei acht liegt. Denn je Modul werden 440 Euro netto berechnet inkl. Unterlagen, Seminar-Verpflegung und etwaiger Nachbegleitung.</p>
<p>Möglich ist dieser Preis, weil der NIW als Verein organisiert ist, der gemeinnützig ist und ohne Gewinnerzielungsabsicht. Da für den Start am 1. Juni verbindlich erst vier Anmeldungen vorliegen, braucht es bis dahin also noch vier weitere Teilnehmerinnen, die sich idealerweise aus der Kick-off-Veranstaltung vom 10.04. heraus ergeben. Dass Bürgermeister Sven Müller die Gäste begrüßte, ist ein Indiz dafür, dass der NIW auch den Dialog mit den Kommunen und deren Wirtschaftsfördern sucht und nicht in Konkurrenz zur IHK steht, die solche Kompaktschulungen gar nicht anbietet.</p>
<p>Hat Baumeister die Rems-Muss-Unternehmerschule ins Laufen gebracht, warten weitere Herausforderungen auf ihn. Als Regionalleiter Stuttgart plant er weitere Standorte in HN/LB, RT/TÜ, HDH/UL und ES/NT. Lokaler Partner ist idealerweise derlokale Bund der Selbstständigen (BdS). Dessen Winterbacher Vorsitzender Dr. Anton Wiegers meinte: Die Samstage mögen so gestaltet sein, dass sie für die „Schüler“ keine lästige Pflicht sind, sondern freudige Inspiration.</p>
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		<title>ChatGPT in aller Munde: Künstliche Intelligenz behält ihre Grenzen</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2023/02/28/chatgpt-in-aller-munde-kuenstliche-intelligenz-behaelt-ihre-grenzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 11:59:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spiegel, FAZ, Süddeutsche, Südwest Presse u.v.a.: ChatGPT (Generative Pre-trained Transformer) ist aktuell ähnlich in aller Munde wie vor Jahren I4.0 (Industrie 4.0), also die komplette Digitalisierung und Vernetzung aller Wertschöpfungsketten untereinander. Bei ChatGPT geht es nun letztlich um Sprechen und Sprache, wo der Mensch bislang noch einen Exklusivanspruch hatte. Wobei auch hier längst das gesprochene [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7414" aria-describedby="caption-attachment-7414" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="7414" data-permalink="https://der-medienberater.de/2023/02/28/chatgpt-in-aller-munde-kuenstliche-intelligenz-behaelt-ihre-grenzen/003-ki-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/02/003-KI-quer-rotated-e1677585432979.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (2nd generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1677574886&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.99&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;160&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.016666666666667&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="003 KI (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/02/003-KI-quer-rotated-e1677585432979.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/02/003-KI-quer-rotated-e1677585432979.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7414 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/02/003-KI-quer-rotated-e1677585432979-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/02/003-KI-quer-rotated-e1677585432979.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/02/003-KI-quer-rotated-e1677585432979.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7414" class="wp-caption-text">Die Medien sind derzeit voll von Analysen über künstliche Sprachintelligenz.</figcaption></figure>
<p>Spiegel, FAZ, Süddeutsche, Südwest Presse u.v.a.: ChatGPT (Generative Pre-trained Transformer) ist aktuell ähnlich in aller Munde wie vor Jahren I4.0 (Industrie 4.0), also die komplette Digitalisierung und Vernetzung aller Wertschöpfungsketten untereinander. Bei ChatGPT geht es nun letztlich um Sprechen und Sprache, wo der Mensch bislang noch einen Exklusivanspruch hatte.</p>
<p>Wobei auch hier längst das gesprochene Wort in das geschriebene transformiert werden kann oder das Deutsche sofort ins Englische oder viele andere Sprachen. Ich selbst habe als junger Redakteur 1991/92 noch erlebt, dass viele Führungskräfte zwar keinen PC hatten (und wenn, dann nur zur Dekoration), aber Sekretärinnen, denen sie Briefe diktierten etc. Später druckten diese bspw. e-Mails an den Chef aus und legten ihm diese zur Beantwortung vor.</p>
<p>Dabei hat es in meiner Journalistenbranche schon vor zehn Jahren geheißen, den konventionellen Sportbericht über ein Bundesligaspiel schreibt der Computer allein, dem etwa die Eingaben für die digitale Stadionanzeigentafel zur Orientierung reichten. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) warnt nun vor „gravierenden Veränderungen“ für unseren Berufsstand durch die Sprach-KI ChatGPT, die immer intelligenter wird. Die Gewerkschaft meint damit Personalabbau.</p>
<p>Das muss im 08/15-Journalismus kein Verlust sein. Im Gegenteil. So können Medien den Ausfall von Anzeigen, die längst ins Internet abgewandert sind, teils kompensieren. Jessica Heesen, die an der Uni Tübingen den Forschungsschwerpunkt Medienethik und Informationstechnik leitet, meint sogar, ChatGPT könne bei Recherchen unterstützen, indem relevante Fakten per Suchbegriff zugeführt werden.</p>
<figure id="attachment_7419" aria-describedby="caption-attachment-7419" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7419" data-permalink="https://der-medienberater.de/2023/02/28/chatgpt-in-aller-munde-kuenstliche-intelligenz-behaelt-ihre-grenzen/003-ki2-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/02/003-KI2-quer-rotated-e1677590638435.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (2nd generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1677594045&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.99&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;20&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0075187969924812&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="003 KI2 (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/02/003-KI2-quer-rotated-e1677590638435.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/02/003-KI2-quer-rotated-e1677590638435.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7419 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/02/003-KI2-quer-rotated-e1677590638435-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/02/003-KI2-quer-rotated-e1677590638435.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/02/003-KI2-quer-rotated-e1677590638435.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7419" class="wp-caption-text">Thema in allen Medien: Die ChatGPT.</figcaption></figure>
<p>Das erhöhe zwar das Risiko, Falschinformationen aufzusitzen und diese weiter zu publizieren, so Heesen, aber diese Gefahr besteht auch bei klassischen Recherchen am Telefon. Und daraus ergibt sich wieder das Alleinstellungsmerkmal des Menschen, das ihn – mit seinem kritischen Verstand &#8211; unersetzlich macht. Denn während der Bot nur reproduzieren kann, kann der Mensch Neues schaffen, z.B. bisher Ungehörten eine Stimme geben, bei einer Straßenumfrage zufällige und inhomogene Ansichten sammeln und Positionen und Fakten zu neuen Überlegungen zusammenführen.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich in Berufen, die auch stark vom Sprechen und der Auswertung von Fakten abhängen. Das sind zum Beispiel Personalmanager, die künftig stärker von ihrer Intuition abhängig sind und dem Abschied von Standardfragen und -bewerbungsschreiben, die nichts mehr über den Bewerber aussagen. Ganz ähnlich sieht es im Bildungswesen aus, wo Lehrer und Dozenten künftig weniger die Lösung bewerten werden, sondern mehr den Prozess dorthin.</p>
<p>In der Juristerei kann ChatGPT ebenso wenig den Anwalt oder Richter ersetzen, der Paragraphen interpretiert, Fälle relativiert und neue Kontexte herstellt. Dagegen kann die KI ihm rasch vermeintlich vergleichbare Fälle aufrufen oder Paragraphen, die seine Logik decken könnten. Die eigentliche Gefahr besteht eher darin, den Bot Bullshit texten zu lassen, der wie eine Rechtsauskunft oder -belehrung klingt, in Wahrheit aber Phrasendrescherei ist, die der Laie nicht mehr erkennt.</p>
<p>Dasselbe Phänomen wird bei den Softwareentwicklern auftauchen. Wer das Programmieren nicht tief genug durchdringt, wird wie der 08/15-Redakteur von der Maschine ersetzt, die Phrasen rascher drischt. Der wahre Entwickler aber wird sich diese Dienste zu Nutzen machen, sich auf seine Essenz konzentrieren zu können. Therapeuten wird es übrigens ähnlich gehen. Standards etwa zu Sucht, Stress oder Depression spult auch die ChatGPT ab, während biographische Zusammenhänge weiterhin nur der empathische Therapeut ins Bewußtsein wird holen können.</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2023/02/28/chatgpt-in-aller-munde-kuenstliche-intelligenz-behaelt-ihre-grenzen/">ChatGPT in aller Munde: Künstliche Intelligenz behält ihre Grenzen</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Konsumkritik: &#8222;Sparfuchs&#8220; Duc liegt auf meiner Wellenlänge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2022 13:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Via Instagram habe ich vor einiger Zeit den Finanzcoach Duc Pham kennengelernt, weil er unserem Account derlebensberater_no1 gefolgt ist. An dem 29-Jährigen, der nach eigenen Angaben bereits von seinen passiven Einkünften leben könnte, haben mich seine Klarheit und seine rasche Auffassungsgabe und Umsetzungsgeschwindigkeit fasziniert. Umgekehrt ist er von meiner Männerarbeit und meinem gestalttherapeutischen Handwerk angetan, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7062" aria-describedby="caption-attachment-7062" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7062" data-permalink="https://der-medienberater.de/2022/02/18/konsumkritik-sparfuchs-duc-liegt-auf-meiner-wellenlaenge/006-duc-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/02/006-Duc-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (2nd generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1645194397&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.99&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;80&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0095238095238095&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="006 Duc (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/02/006-Duc-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/02/006-Duc-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7062 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/02/006-Duc-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/02/006-Duc-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/02/006-Duc-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7062" class="wp-caption-text">Als Speaker und Coach im Internet zuhause: Duc Pham.</figcaption></figure>
<p>Via Instagram habe ich vor einiger Zeit den <a href="http://www.ducpham.de">Finanzcoach Duc Pham kennengelernt</a>, weil er unserem Account <em>derlebensberater_no1</em> gefolgt ist. An dem 29-Jährigen, der nach eigenen Angaben bereits von seinen passiven Einkünften leben könnte, haben mich seine Klarheit und seine rasche Auffassungsgabe und Umsetzungsgeschwindigkeit fasziniert. Umgekehrt ist er von meiner Männerarbeit und <a href="http://www.der-lebensberater.net">meinem gestalttherapeutischen Handwerk</a> angetan, zumal es da Parallelen zwischen unseren Arbeiten und Themen gibt. Denn für den Deutsch-Vietnamesen hängen Vermögensaufbau und Persönlichkeitsentwicklung eng zusammen.</p>
<p>Als Sohn einer alleinerziehenden Mutter wuchs er, ähnlich wie ich als jüngstes von fünf Geschwistern, sehr sparsam geprägt auf. Seine Mutter habe ihn zum &#8222;Sparfuchs&#8220; erzogen, sagt der Mann, der nach der Schule zunächst eine Banklehre machte und mit 25 Jahren bereits eine Filiale leitete. Als selbstständiger Finanzcoach in Berlin referiert er mittlerweile sinngemäß dasselbe, was ich auch seit Jahrzehnten praktiziere: Der Erfolg liegt in einer hohen Sparquote, die wiederum aus Disziplin resultiert, um sein Geld nicht für den schnellen, oberflächlichen Konsum zu &#8222;verbraten&#8220;, etwa für Zigaretten, Coffe to go oder Fastfood.</p>
<p>Denn wer unbewusst konsumiert, verplempert nicht nur sein Geld, sondern vermüllt die Landschaft und verschwendet Ressourcen. Weil mir seine Botschaften so gut gefallen, habe ich ein Porträt über ihn geschrieben, das seit gestern <a href="https://globalmagazin.com/sparfuchs-duc-erklaert-konsumvermuellern-den-krieg/">im &#8222;Globalmagazin für Nachhaltigkeit&#8220; nachzulesen</a> ist. Weitere Gelegenheiten, dem jungen Vorbild und Mahner ein Forum zu bieten, werde ich nutzen. Mittlerweile besucht der Finanz- und Vertriebsprofi auch unsere monatliche Onlinegruppe, die freitags von 19 bis 22 Uhr stattfindet. Nächster Termin: 11. März. Interessierte können ihn dort &#8211; als Teilnehmer &#8211; erleben.</p>
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		<title>Werbeerfolg und Absatzförderung: Social Media weit überschätzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 11:28:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Enthüllungsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Männerarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich gebe zu, als 58-jähriger Geisteswissenschaftler stehe ich den digitalen Kommunikationsformen seit deren Aufkommen vor 30 Jahren kritisch gegenüber. Weil ich aber zugleich akzeptiere, dass Lernen ein lebenslanger Prozess ist, befasse ich mich doch immer wieder mit den modernen Möglichkeiten der Kommunikation. Und zwar nicht nur theoretisch. So schreibe ich seit 2007 diesen Blog mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6989" aria-describedby="caption-attachment-6989" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6989" data-permalink="https://der-medienberater.de/2021/12/09/werbeerfolg-und-absatzfoerderung-social-media-weit-ueberschaetzt/047-influencerin-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/12/047-Influencerin-quer-rotated-e1639049199914.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (2nd generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1639046217&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.99&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;80&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.010989010989011&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="047 Influencerin (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/12/047-Influencerin-quer-rotated-e1639049199914.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/12/047-Influencerin-quer-rotated-e1639049199914.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6989 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/12/047-Influencerin-quer-rotated-e1639049199914-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/12/047-Influencerin-quer-rotated-e1639049199914.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/12/047-Influencerin-quer-rotated-e1639049199914.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6989" class="wp-caption-text">Ob Bloggerin oder Influencerin: Sichtbarkeit in den digitalen Medien führt nur selten zu einem auskömmlichen Einkommen.</figcaption></figure>
<p>Ich gebe zu, als 58-jähriger Geisteswissenschaftler stehe ich den digitalen Kommunikationsformen seit deren Aufkommen vor 30 Jahren kritisch gegenüber. Weil ich aber zugleich akzeptiere, dass Lernen ein lebenslanger Prozess ist, befasse ich mich doch immer wieder mit den modernen Möglichkeiten der Kommunikation. Und zwar nicht nur theoretisch.</p>
<p>So schreibe ich seit 2007 diesen Blog mit der Kontinuität eines Marathonläufers, denn Selbstdisziplin ist mir als Selbstständiger vertraut und eine wertvolle Ressource. Dabei schwanken meine Zugriffszahlen seither zwischen 15 und 400 Lesern pro Tag, auch abhängig davon, wie spektakulär meine Themen sind. Neue Kunden habe ich durch meinen Blog in 14 Jahren noch keine gewonnen.</p>
<p>Vor ähnlich langer Zeit habe ich mir ein Xing-Profil zugelegt, weil es damals hieß, man finde bald nicht mehr statt, wenn man hier nicht sichtbar sei. So habe ich mich dort brav mit Erfolgreichen vernetzt, deren E-Mail-Adresse und Handynummer ich ohnehin längst schon hatte. Und sie von mir. Und alle neuen Profile, die mich kontaktierten, taugten am Ende nicht, weil die Personen letztlich Blender waren. Und Zeit hatten, auf Xing zu stöbern, weil sie sonst nichts zu tun hatten.</p>
<p>2014 haben wir sogar das Online-Portal <a href="http://www.die-pflegebibel.de">Die Pflegebibel</a> gegründet und waren dort binnen zweier Jahre mit bis zu 30.000 Altenpflegerinnen, die uns täglich kostenlos lasen (oder waren es 60.000?) Marktführer. Unsere Agentur hatte damals zehn Mitarbeiter, weshalb wir fünfmal die Woche neuen, journalistischen Content einstellen konnten. In Summe hat die Pflegebibel vermutlich zwei Stellen bei uns „gefressen“, immer im Glauben an den großen Durchbruch auf neue Mandate aus der Branche oder Anzeigenkunden und Werbepartner, die unseren Aufwand finanzieren würden. 2018 verkauften wir die Pflegebibel für einen symbolischen Euro an einen freien Mitarbeiter aus der Pflegebranche.</p>
<p>Lange war ich dann „geheilt“ von meinen Ausflügen in die digitale Welt. Bis die Pandemie auch hier sehr viel Beziehungskultur veränderte. Die Folge: Mit unserem zweiten 2015 gegründeten Therapie-Institut <a href="http://www.der-lebensberater.net">Der-Lebensberater</a> gingen wir diesen April auf Instagram unter <em>derlebensberater_no1</em> online in die Sichtbarkeit. Ein Berater hatte uns in mehreren Workshops zuvor „bei der Qualität eurer Angebote“ binnen Monaten 4000 Follower und 30.000 Euro Einnahmen in Aussicht gestellt. Im Jahr darauf sollten es &#8222;locker 100.000 Euro sein.&#8220;</p>
<p>Ich glaubte das gerne, nachdem ich mir die Mühe gemacht hatte, auf Instagram zu sichten, wer da als vermeintliche Mitbewerber am Start war: Menschen, die ohne ersichtliche Qualifikation, aber mit hohem Geltungsdrang und maßloser Selbstüberschätzung ihre dünne Substanz zelebrierten. Oft hörte ich binnen 15 Minuten keinen einzigen Satz, der es gelohnt hätte, ihn sich zu merken. Dennoch hatte der Anbieter 2000 Follower und bot Seminare zu immensen Summen an. Mittlerweile glaube ich, die finden (fast) alle nicht statt.</p>
<p>Als Profis, die einen guten Ruf zu verlieren und wenig Zeit haben, beauftragten wir Dienstleister für 1500 Euro im Monat, die uns den prognostizierten Erfolg bringen und unsere Videos, Reels und Lives ins Ziel tragen sollten. Nach acht Monaten haben wir dennoch gerademal gut 600 Follower auf Instagram und noch nahezu nichts dort verdient. Im Gegenteil: Die eigene Bezahlschranke, deren Preis ohnehin schon 80 Prozent unter der Empfehlung unseres Beraters lag, unterlaufen wir ständig selbst durch Gastzugänge für Interessenten an unseren Online-Gruppen. Der Grund: Viele, die sich hier tummeln, haben kein Geld, weil sie psychisch nicht belastbar und/oder überschuldet sind etc.</p>
<p>Ich bin dankbar für all diese Erfahrungen, damit ich qualifizierter mit Kunden reden kann, die gleichfalls meinen, sie müssten jetzt auf Twitter, TikTok, Instagram, LinkedIn und wie all diese Plattformen heißen, auf denen man endlos Zeit und Geld vernichten kann. Meinen Respekt haben Influencerinnen wie Maren Schiller und Julia Vogel, die mit ihren Fitness-Tipps und Produktempfehlungen die Sehnsucht hunderttausender Menschen nach Fitness und Schönheit bedienen.</p>
<p>Was die Frauen machen, ist Schwerstarbeit. Und von den vermeintlich hohen Einnahmen, z.B. 20.000 Euro im Monat, geht viel Geld wieder weg für ein Heer von Dienstleistern. Was für eine ver-rückte Scheinwelt. Dabei bekomme ich PR-Kunden wie Klienten nach wie vor fast ausschließlich über Empfehlung oder weil mich jemand in einem Vortrag oder Workshop erlebt hat. Gute alte, analoge Welt.</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2021/12/09/werbeerfolg-und-absatzfoerderung-social-media-weit-ueberschaetzt/">Werbeerfolg und Absatzförderung: Social Media weit überschätzt</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Covid-19-Logik: Geimpft, genesen oder im Frühjahr gestorben</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2021/11/25/covid-19-logik-geimpft-genesen-oder-im-fruehjahr-gestorben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 21:11:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Enthüllungsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter des Landes Baden-Württemberg, unterscheidet bei Covid-19-Leugnern und Impfverweigerern vier Stufen der Verwirrung: Auf der ersten Stufe hat man gehört, es könne beim Impfen zu negativen Nebenwirkungen kommen, weshalb der Vorsichtige oder Kritische erstmal zögert. Auf der zweiten Stufe reicht die Skepsis schon in das Reich der Verschwörungsmythen. Da geht es dann „um [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6981" aria-describedby="caption-attachment-6981" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6981" data-permalink="https://der-medienberater.de/2021/11/25/covid-19-logik-geimpft-genesen-oder-im-fruehjahr-gestorben/046-impfmythen-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/046-Impfmythen-quer-rotated-e1637874607950.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (2nd generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1637834845&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.99&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;125&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.016666666666667&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="046 Impfmythen (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/046-Impfmythen-quer-rotated-e1637874607950.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/046-Impfmythen-quer-rotated-e1637874607950.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6981 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/046-Impfmythen-quer-rotated-e1637874607950-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/046-Impfmythen-quer-rotated-e1637874607950.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/046-Impfmythen-quer-rotated-e1637874607950.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6981" class="wp-caption-text">Gut recherchiert und plausibel argumentiert: Blumes soziokulturelle These zu den rebellischen Alpenbewohnern.</figcaption></figure>
<p>Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter des Landes Baden-Württemberg, unterscheidet bei Covid-19-Leugnern und Impfverweigerern vier Stufen der Verwirrung: Auf der ersten Stufe hat man gehört, es könne beim Impfen zu negativen Nebenwirkungen kommen, weshalb der Vorsichtige oder Kritische erstmal zögert.</p>
<p>Auf der zweiten Stufe reicht die Skepsis schon in das Reich der Verschwörungsmythen. Da geht es dann „um die Interessen der Pharmalobby“, um „die Regierung“, US-Milliardär Bill Gates werden Interessen an der „angeblichen Pandemie“ angedichtet und Ähnliches. Das ist laut dem 45-jährigen Religionswissenschaftler, der dazu der „Süddeutschen“ ein Interview gab, „noch diffus und uneinheitlich“.</p>
<p>Ab Stufe drei aber, so Blume, werden die Mythen zu einem geschlossenen Weltbild verdichtet, das antisemitisch gefärbt ist. „Die Juden“ steckten dahinter, „die Rothschilds“ oder „der Staat Israel“. Auf der vierten und letzten Stufe sehnen sich „Querdenker“ und Impfgegner nach einer Tyrannophilie. Nun muss ein politischer Erlöser her, der die globale Verschwörung zerschlägt.</p>
<p>Ihn haben in den USA viele in dem Republikanischen Präsidenten Donald Trump gesehen oder sehen hierzulande viele Reichsbürger und Neonazis in einem neuen König oder Führer. Populisten bedienen diese Schwingungen und Sehnsüchte, die ihren Ursprung in einer sehr komplexen Welt haben, die der Einzelne nicht mehr durchdringt, durch Andeutungen, Spekulationen, vermeintlich kritische Fragen („man wird ja wohl noch fragen/sagen dürfen….“) und letztlich Fake-news, mit denen man seriöse und wissenschaftliche Erkenntnisse demontiert.</p>
<p>Letzteres machen Faule und Dumme, denen es zu mühselig ist, oder Benachteiligte, die dazu nicht die Chance hatten, echte (Allgemein-)Bildung zu erwerben, täglich anspruchsvolle Zeitungen zu lesen etc. oder gebildete Verlierer aus dem etablierten Milieu, die es dort als „schräge Vögel“ nicht bis an die Spitze schafften und nun in ihrem Frust und ihrer Geltungssucht eben gegen das „etablierte System“ arbeiten, um ihre früheren Verhinderer zu ärgern. Adolf Hitler war z.B. so ein Loser von der Hinterbank. Auch bei der AfD oder den Querdenkern identifiziere ich diese Typen.</p>
<p>In diesem Kontext interessant ist auch die Studie der Uni Basel, die für die Heinrich-Böll-Stiftung die Wurzeln der „Querdenker“ untersucht hat. Diese speisen sich aus drei Milieus: Den Anthroposophen, für die sinnbildlich die Waldorfszene steht; den religiösen Eiferern, die sich in Freikirchen (evangelischerseits) und in der Orthodoxie (katholischerseits) tummeln; und schließlich der Naturschutzbewegung, für die exemplarisch Die Grünen stehen.</p>
<p>Blume meint dazu, das Impfthema bilde nun eine giftige Allianzen zwischen Rechten und Linken. Der Religionswissenschaftler forscht seit Jahren zu Querdenkern, Verschwörungsmythen und Antisemitismus. Seine These: Bedingt durch die Alpen seien Schweizer, Österreicher, Südtiroler und Süddeutsche schon immer in ihren jeweiligen Tälern stark parzelliert gewesen. Das spiegele sich nun auch in den extrem niedrigen Impfquoten dort wider.</p>
<p>Der Grund: Diese Regionen seien schon immer schwer regierbar gewesen, deshalb aufmüpfig und basisdemokratisch verfasst. Volksabstimmungen oder die starke Stellung des Bürgermeisters in der Verfassung stehen dafür sinnbildlich. Die Skepsis gegenüber Fremden und die Sorge um den Verlust der Autonomie haben in der Kleinteiligkeit der Alpenregion, in der heute 80 Millionen Menschen in 48 Regionen leben, ihren Ursprung. Von dieser Skepsis zum Glauben an Verschwörung, so Blume, ist der Weg nicht weit.</p>
<p>Als Theologe und Historiker halte ich diese Deutung für plausibel und hilfreich. Sie ergänzt, <a href="http://www.der-lebensberater.net">was ich auch als Therapeut wahrnehme</a>: Impfverweigerer haben in der Regel ein Problem mit Autoritäten. Das kann die Rebellion gegen den dominanten Vater sein, der Reflex auf die Überdosis religiöser Sozialisation oder die Prägung durch eine Diktatur, wie es Ostdeutsche und Osteuropäer erlebt haben. Begünstigt wird der Widerstand gegen die staatlich empfohlene Impfung, die nun wohl zur Pflicht wird, durch negative Erfahrungen mit „dem Staat“.</p>
<p>Da ist der Mann, der sich bei seiner Scheidung vom Staat benachteiligt gefühlt hat; der insolvente Unternehmer und viele andere. Auf den Querdenker-Demos finden sie nun ein Ventil für ihren Schmerz und erleben vermeintliche Solidarität. Dass sie dort manipuliert und benutzt werden, durchschauen sie nicht. Im Gegenteil: Das halten sie denjenigen vor, die sich mit den Covid-19-Auflagen arrangieren. Therapeutisch gesprochen, ist das eine Projektion: Ich sehe im anderen, was ich in Wahrheit selbst bin. Ein Mitläufer.</p>
<p>Wie sagte unser Noch-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) jüngst: „Im Frühjahr sind alle entweder geimpft, genesen oder gestorben.“ Pointierter hätte ich es nicht sagen können.</p>
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		<title>Entscheidungshilfe: Danke, Finanzamt, ich höre wohl bald auf!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 07:45:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rückwirkend zum 1. Januar hat die Stadt Schorndorf die Gewerbesteuer erhöht. Um wie viele Punkte, vermutlich zehn, habe ich mir nicht gemerkt. Die Nachzahlung im Juni betrug für unsere kleine GbR immerhin 1300 Euro. Hinzu kommt, dass mein Agentur-Kollege für seine drei Kindergarten-Kinder (2x zwei und 1x fünf Jahre alt) künftig monatlich 350 Euro (mehr) [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6924" aria-describedby="caption-attachment-6924" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6924" data-permalink="https://der-medienberater.de/2021/09/23/entscheidungshilfe-danke-finanzamt-ich-hoere-wohl-bald-auf/038-finanzamt-pfeil-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/09/038-Finanzamt-Pfeil-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (1st generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1632327206&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;25&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.00031201248049922&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="038 Finanzamt Pfeil (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/09/038-Finanzamt-Pfeil-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/09/038-Finanzamt-Pfeil-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6924 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/09/038-Finanzamt-Pfeil-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/09/038-Finanzamt-Pfeil-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/09/038-Finanzamt-Pfeil-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6924" class="wp-caption-text">Sagt, wo es bürokratisch langgeht: Das Finanzamt.</figcaption></figure>
<p>Rückwirkend zum 1. Januar hat die Stadt Schorndorf die Gewerbesteuer erhöht. Um wie viele Punkte, vermutlich zehn, habe ich mir nicht gemerkt. Die Nachzahlung im Juni betrug für unsere kleine GbR immerhin 1300 Euro. Hinzu kommt, dass mein Agentur-Kollege für seine drei Kindergarten-Kinder (2x zwei und 1x fünf Jahre alt) künftig monatlich 350 Euro (mehr) zahlt, weil der Gemeinderat auch diese Gebührensatzung anpassen will.</p>
<p>Zwei Beispiele, wie eine Kommune nach der Pandemie schaut, wo und wie sie zu Geld kommt. Okay. Und aus Tübingen, wo ich seit 2017 Kredit-finanziert ein Appartement mit knapp 30 Quadratmetern besitze, kam in denselben 14 Tagen, in denen ich von den Schorndorfer Steuer- und Gebührenerhöhungen erfuhr, Post, dass deren Gemeinderat die Grundsteuer dort um 20 Prozent rückwirkend zum 1. Januar erhöht hat.</p>
<p>Es geschieht also Flächen-deckend, dass der Staat dort Geld holt, wo es vermeintlich leicht zu holen ist. Das ist okay, zumal die Grundsteuer dort mein Mieter zahlt und ich ihm erst Wochen zuvor gemailt hatte, ich würde ihm auf Grund der niedrigen Kreditzinsen bis auf Weiteres die Miete nicht erhöhen, zumal ich die ja dann wieder versteuern müsste. Seine Nebenkosten würden wegen CO2-Steuer etc. vermutlich ohnehin in den kommenden Jahren kräftig steigen. An die Grundsteuer hatte ich dabei kaum gedacht. Alles okay soweit.</p>
<p>Nun sitzt aktuell aber mein Steuerberater an meiner Steuererklärung für 2020 und belästigt mich seit Wochen mit Nachfragen, fordert Belege, Erläuterungen und Erklärungen an und nach. Als ich nachfrage, weil mir das doch zu kleinlich und zu unproduktiv für alle Beteiligten erscheint, erklärt er mir bedauernd, er bekäme aktuell „reihenweise“ Steuererklärungen zurück, die nicht detailliert genug seien etc. Seine Erklärung: „Die Finanzämter sind jetzt wohl angewiesen, auch den letzten Cent noch irgendwo zu holen.“</p>
<p>Meine spontane Reaktion: Dann möge mir der Bund doch die Steuern erhöhen, dass ich bspw. pauschal 2000 Euro mehr pro Jahr bezahlen würde, damit diese Gängelung unterbliebe, die ich für alle Beteiligten als unwürdig empfinde und die zutiefst meinem Bild vom mündigen Bürger und Zoon Politicon (griechisch: „politisches Wesen“ der Natur/seiner Bestimmung nach) widerspricht. Denn 2002 habe ich mich auch selbstständig gemacht, um meine Kraft, Lasten für die Allgemeinheit zu tragen und dem Gemeinwesen zu dienen, zu entfalten.</p>
<p>Ich habe damals meinen unkündbaren Arbeitsplatz (für ein schwächeres Mitglied unserer Gesellschaft) geräumt, habe Arbeitsplätze geschaffen, Menschen ausgebildet und befähigt, Dienstleister beauftragt (z.B. meinen Steuerberater, IT-Firma, Graphiker, Caterer etc.) und meine Steuerabgaben vermutlich vervierfacht.</p>
<p>Durch die Pandemie kam unsere Agentur ohne jeden Cent Unterstützung unter deutlich erschwerten Rahmenbedingungen: So haben viele Redaktionen, auf die wir als PR-Berater angewiesen sind, ihre Erreichbarkeit und ihre redaktionellen Umfänge um 70 Prozent reduziert. In der Folge haben wir Mandate verloren, weil wir die gewohnten Ergebnisse nicht mehr liefern konnten. Rechnungen blieben bis heute unbezahlt, weil Kunden das Geld ausging. Wir haben gekämpft, (noch) mehr gearbeitet etc.</p>
<p>Jetzt bin ich 58 Jahre alt, bin müde vom jahrzehntelangen Arbeiten, Kämpfen (auch wochenends, früh morgens, abends, ohne viel Urlaub), Hoffen und Bangen; wohne im schuldenfreien Haus meiner Frau, habe keine finanziellen Verpflichtungen mehr für meine Kinder oder Ex-Ehefrauen und meine Immobilienschulden tilgen sich durch die Miete. Zu meiner Frage, ob ich jetzt nicht mehr Rennradfahren, Spazieren gehen, Lesen und Freunde besuchen sollte etc., wo ich noch halbwegs gesund bin, kommt nun dieses kleinliche Verhalten des Finanzamtes.</p>
<p>Die Folge: Mein Steuerberater muss mir noch mehr Stunden in Rechnung stellen für seinen Aufwand, sämtliche Fragen der Steuerbehörden zu beantworten. Also arbeite ich noch mehr für das „System“ und für die Verwaltung meiner Berufstätigkeit, z.B. Stichwort Datenschutzgrundverordnung, statt als Journalist zu arbeiten, was ich gelernt habe und mir grundsätzlich Freude bereitet. Hinzu kommt, dass der Journalismus immer noch schlechter bezahlt wird, weil deren Auflagen und das Anzeigenaufkommen sinken.</p>
<p>Mehr noch: Weil Zeitungen im Fake-news-Zeitalter immer unwichtiger werden, wird das Recherchieren immer schwieriger, weil potentielle Informanten ihrerseits lieber arbeiten (auch für Datenschutz, Steuern, Arbeitssicherheit, Brandschutz, Produkthaftung etc.) statt mit den Medien zu reden. Vielleicht ist es wirklich Zeit, das Finanzamt von meiner Berufstätigkeit zu entlasten und meine verbleibende Lebenszeit zu genießen, solange es der Klimawandel noch zulässt. Vor diesem Hintergrund hat es nur symbolische Bedeutung, wer am Sonntag die Wahlen gewinnt. Denn der bürokratische Irrsinn geht weiter.</p>
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		<title>Heute um 19.30 Uhr live in Waiblingen: Podium zur Bundestagswahl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 11:28:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die fünf Klimabündnisse im Rems-Murr-Kreis veranstalten heute, 14. September, um 19.30 Uhr im Kulturzentrum „Schwanen“ in Waiblingen eine Podiumsdiskussion mit den Kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien. Einzig der AfD-Kandidat ist nicht eingeladen, da seine Partei den Klimawandel leugnet. Thema des Abends, der via Youtube live im Internet übertragen und bspw. in Schorndorf im Martin-Luther-Haus [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2021/09/14/heute-um-19-30-uhr-live-in-waiblingen-podium-zur-bundestagswahl/">Heute um 19.30 Uhr live in Waiblingen: Podium zur Bundestagswahl</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6847" aria-describedby="caption-attachment-6847" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6847" data-permalink="https://der-medienberater.de/2021/06/29/klausurtag-klimaschuetzer-nehmen-auch-ihre-beziehungen-ernst/024-gruppe/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/024-Gruppe.jpg?fit=619%2C403&amp;ssl=1" data-orig-size="619,403" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1624720288&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="024 Gruppe" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/024-Gruppe.jpg?fit=300%2C195&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/024-Gruppe.jpg?fit=619%2C403&amp;ssl=1" class="wp-image-6847 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/024-Gruppe.jpg?resize=300%2C195&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="195" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/024-Gruppe.jpg?resize=300%2C195&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/024-Gruppe.jpg?w=619&amp;ssl=1 619w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6847" class="wp-caption-text">Sind heute in Waiblingen mit dabei: Die Schorndorfer Klimaschützer.</figcaption></figure>
<p>Die fünf Klimabündnisse im Rems-Murr-Kreis veranstalten heute, 14. September, um 19.30 Uhr im Kulturzentrum „Schwanen“ in Waiblingen eine Podiumsdiskussion mit den Kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien. Einzig der AfD-Kandidat ist nicht eingeladen, da seine Partei den Klimawandel leugnet. Thema des Abends, <a href="https://youtu.be/NwbShGwcjw4">der via Youtube live im Internet übertragen</a> und bspw. in Schorndorf im Martin-Luther-Haus öffentlich gezeigt wird, ist der Umweltschutz.</p>
<p>Die Veranstalter haben mich mit der Moderation beauftragt, da sie mir vertrauen und ich als Wirtschaftsjournalist in der Thematik eine gewisse Expertise habe. Meine Intention in der ersten Fragerunde: Der Persönlichkeit der Bewerber ein wenig auf die Schliche kommen.</p>
<p>Zwei wissenschaftliche Experten werden sich vor Ort einmischen, wenn die Kandidaten falsche Fakten referieren. Im zweiten Teil werden Fragen zum Umweltschutz aus dem Auditorium gestellt. Mir ist es ein Anliegen, wenigstens die Zuschauer im Saal per Handzeichen non-verbal in die Debatte einzubinden. Wer demnach einer Aussage zustimmt, kann dies bekunden, in dem er beide Hände hebt und schüttelt – das ist der Applaus der Taubstummen.</p>
<p>Sämtliche Kandidaten waren bislang nicht im Bundestag, was das Podium zu einer Newcomer-Runde macht, die auf mehr Echtheit und Spontaneität hoffen lässt. Gespannt bin ich auf den Stuttgarter Stadtrat Der Linken, Luigi Pantisano: Der 41-jährige Stadtplaner und Architekt, der seit 2017 für den Ex-Bundesvorsitzender der Linken, Bernd Riexinger, arbeitet, hatte 2020 nur knapp im zweiten Wahlgang die OB-Wahl in Konstanz verpasst.</p>
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		<title>Wutrede auf meine Mitbürger: Wir schaffen das nicht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2021 08:13:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Enthüllungsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer keine Lust auf Beschimpfung hat, sollte jetzt besser aufhören mit Lesen. Der Grund: Für meine Psychohygiene muss ich jetzt mal poltern, unter was für Ignoranten, Feiglingen und Egoisten ich leben muss. Es haben sich einfach schon wieder zuviele Fakten angehäuft in den vergangenen Wochen: In Sachsen-Anhalt kommen die Grünen gerade Mal auf sechs Prozent [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6833" aria-describedby="caption-attachment-6833" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6833" data-permalink="https://der-medienberater.de/2021/06/14/wutrede-auf-meine-mitbuerger-wir-schaffen-das-nicht/022-bahn-ag-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/022-Bahn-AG-quer-rotated-e1623658156568.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (1st generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1623658907&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;25&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.01&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="022 Bahn AG (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/022-Bahn-AG-quer-rotated-e1623658156568.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/022-Bahn-AG-quer-rotated-e1623658156568.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6833 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/022-Bahn-AG-quer-rotated-e1623658156568-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/022-Bahn-AG-quer-rotated-e1623658156568.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/022-Bahn-AG-quer-rotated-e1623658156568.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6833" class="wp-caption-text">Statt die Pendlerpauschale zu erhöhen, wie Armin Laschet (CDU) reflexartig fordert, reicht es, den ÖPNV auszubauen.</figcaption></figure>
<p>Wer keine Lust auf Beschimpfung hat, sollte jetzt besser aufhören mit Lesen. Der Grund: Für meine Psychohygiene muss ich jetzt mal poltern, unter was für Ignoranten, Feiglingen und Egoisten ich leben muss. Es haben sich einfach schon wieder zuviele Fakten angehäuft in den vergangenen Wochen: In Sachsen-Anhalt kommen die Grünen gerade Mal auf sechs Prozent (!!!), deren Spitzenkandidaten Annalena Baerbock wird seit Wochen mit Lächerlichkeiten gejagt und fertiggemacht, damit sie ja nicht die nächste Kanzlerin wird.</p>
<p>Die Schweizer kippen am Wochenende mit knapper Mehrheit den Volksentscheid, mit dem die vom Klimawandel extrem bedrohte Alpenrepublik die Pariser Klimaziele hätte halten können; die G7-Länder begnügen sich am selben Wochenende weitgehend mit Absichtserklärungen zur CO2-Reduktion; CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet fordert zur selben Zeit, die Pendlerpauschale zu erhöhen, um die Folgen der CO2-Steuer auf den Benzinpreis zu kompensieren (statt dass die Leute den ÖPNV und Homeoffice nutzen oder dort wohnen, wo sie arbeiten etc.) und FDP-Chef Christian Lindner schürt die Empörung (und verunsichert die Grünen), dass der Mallorca-Flug für Hinz &amp; Kunz erschwinglich bleiben müsse.</p>
<p>Verdammte Scheiße: Wer sagt denn, dass wir ein Recht auf ein tägliches Schnitzel, einen SUV, einen Billigflug zum Shoppen nach London oder auf &#8222;freie Fahrt für freie Bürger&#8220; hätten? Das ist Verarsche. Als Kind aus ärmlichem Elternhaus habe ich das Recht zu sagen: Bei uns gab es NIE Urlaub; nur sonntags Fleisch; wir aßen Margarine statt Butter und für mich war klar, dass nur die Reichen, wer auch immer das sein sollte, denn ich kannte keine, in Urlaub fliegen, Mercedes/Porsche fahren oder eine Yacht besitzen. Und in den Märchen meiner Kindheit war das halt nur der König.</p>
<p>In meinem Elternhaus, in dem stramm CDU gewählt wurde, weil man Gottes-fürchtig (= der Obrigkeit gehorsam) war und die Schöpfung bewahren wollte, sorgte Erhard Eppler in den 1970er Jahren für Verwirrung, weil der Landesvorsitzende der SPD viel christlichere Positionen vertrat als &#8222;unsere&#8220; CDU-Leute (einer hieß Egon Susset, fällt mir ein). Eppler argumentierte mit Fakten des Club of Rome, bald darauf auch der CDU-Mann Franz Alt. Wäre Eppler Katholik gewesen, hätte das in meinem Elternhaus vermutlich für eine Revolution gereicht, wobei sein Parteifreund Willy Brandt als Verräter galt, weil er nicht &#8211; wie mein Vater, der auch gegen Hitler war, aber in der Wehrmacht &#8222;diente&#8220; &#8211; seiner &#8222;vaterländischen Pflicht&#8220; nachkam.</p>
<p>Ähnlich verwirrend diskutieren heute viele meiner Mitbürger, Journalisten, Unternehmer, Politiker etc. Deshalb verstehe ich intellektuell, was an innerpsychischen Widersprüchen und Widerständen läuft. Weil ich aber seit meiner Kindheit die Fakten der globalen Zerstörung sehe, die sich seither extrem potenzieren &#8211; die Weltbevölkerung hat sich bspw. seither verdreifacht; die Regenwälder vermutlich halbiert etc. &#8211; wachsen meine Ungeduld und letztlich meine Intoleranz. Ich ertrage kaum mehr, was wir unserer Mitwelt noch immer antun und wie zynisch dabei argumentiert wird.</p>
<p>Warum ich für den Planeten keine Hoffnung mehr habe: <a href="http://www.der-lebensberater.net">Weil ich als Theologe und Therapeut</a> den Menschen an sich kenne. Und weil ich permanent persönlich entsprechende Erfahrungen mache. Auch Menschen, denen ich mich nahe fühle, handeln nicht konsequent nachhaltig; in beruflichen Recherchen als Journalist lassen sich Unternehmer und Politiker nicht mit dem zitieren, was sie wirklich denken, sondern wie sie glauben, dass es ihnen nicht schadet. Und selbst das wird dann noch in der Redaktion &#8222;bearbeitet&#8220;, um es für Leser bekömmlich zu machen, Anzeigenkunden nicht zu provozieren oder verlagsintern keinen Ärger zu bekommen.</p>
<p>Jüngst habe ich bspw. einen Landkreis bei der Einführung eines neuen Gebührensystems kommunikativ begleitet, das bis 2026 die Restmüllmenge dort halbieren soll. Respekt! Das erfordert von den Bürgern viel Disziplin, also quasi Komfortverlust. Mehr noch: Im besten Fall kann man 20 Prozent der Gebühren sparen, im Normalfall werden sich die Gebühren aber &#8211; je nach Selbstdisziplin &#8211; um zehn bis 60 Prozent erhöhen. Was da an Dummheiten und Unverschämtheiten über die Verantwortlichen hereinbrach, die ihrer ökologischen Verantwortung gerecht werden wollen, war schon beeindruckend, um es neutral zu formulieren. Ich verstehe deshalb jeden Politiker, der keine Kraftanstrengung unternimmt &#8211; und das Volk letztlich belügt.</p>
<p>Statt sämtliche Infos des Abfallwirtschaftsbetriebs zu lesen und zu durchdenken, die ich recherchiert und verfasst hatte, kamen sofort die Reflexe per Mail und Leserbrief. Selbstverständlich fast nur von aggressiven (vermutlich älteren) Männern, die ihren ganzen Frust auf das (demokratische) System im Kontext der Pandemiebeschränkungen (die alle nicht ein Landrat oder Kreistag verantwortet) auf diese Reform projizierten.Übrigens war es die CDU, die im Landkreis angesichts des Gegenwinds als erste (wieder) umfiel, und das durchdachte Konzept für &#8222;nachverhandelbar&#8220; erklärte. Diese Umfaller!</p>
<p>Verlogen wurde hier mit asozialen Verwerfungen argumentiert, die Windelkinder und Pflegebedürftige beträfen, als ob dies keine befristeten Situationen wären, die via Sozialpolitik (Kinder-/Pflegegeld) separat geregelt sind. Und empört war ich, wie hier Klischees von &#8222;faulen Beamten&#8220;, &#8222;weltfremden Politikern&#8220; und &#8222;kapitalistischen Interessen&#8220; befeuert wurden, was alles Quatsch war, weil ich sämtliche Akteure und Zusammenhänge kenne. Mit welcher Arroganz hier Menschen, die evtl. zehn oder 20 Prozent einer Thematik durchdringen, sich erlauben, den Mund aufzumachen! Gegen Verständnisfragen habe ich nichts. Im Gegenteil. Davon lebt Demokratie. Aber nicht von der argumentativen Vernichtung.</p>
<p>Nein, der gewöhnliche homo sapiens will nur, primitiver als ein Tier, seine Gewohnheiten pflegen, nichts ändern (würde ja Gehirnkapazität fordern), andere sollen immer schuld an der eigenen Situation sein (Eigenverantwortung wegdelegieren), auf diffuse &#8222;Rechte&#8220; insistieren und &#8222;Schuldige&#8220; finden (hey, FDP, bei der Autonomie des Menschen hätten wir eine Schnittmenge!!!), komplexe Kontexte ausblenden, z.B. nachfolgende Generationen, Menschen in anderen Ländern, Tier- und Pflanzenarten, den Planeten generell. Ich glaube, es ist kein Verlust, wenn es uns Menschen (bald) nicht mehr gibt. Aber der Weg bis dorthin wird die Hölle &#8211; siehe Untergang der Titanic. Ich werde übrigens bis zum Schluss die Violine spielen, um in diesem Bild zu bleiben.</p>
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		<title>Zehn Tage Online-Kongress: Bin am 16.06. Redner für Gründer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2021 07:36:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
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		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter dem Motto „Finde Dein Herzensbusiness“ richtet der sächsische Unternehmer Felix Kemna ab Donnerstag, 10. Juni, einen zehntägigen Online-Kongress aus, bei dem auch ich am Mittwoch, 16. Juni, sprechen werde. Der 37-Jährige, der neben mir 35 weitere Redner aus dem gesamten deutschsprachigen Raum gebucht hat, erwartet 2000 Teilnehmer. Täglich sind vier Interviews mit 40 bis [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6826" aria-describedby="caption-attachment-6826" style="width: 225px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6826" data-permalink="https://der-medienberater.de/2021/06/05/zehn-tage-online-kongress-bin-am-16-06-redner-fuer-gruender/020-felix-kemna/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/020-Felix-Kemna-rotated.jpg?fit=480%2C640&amp;ssl=1" data-orig-size="480,640" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (1st generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1622884424&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;25&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03030303030303&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="020 Felix Kemna" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/020-Felix-Kemna-rotated.jpg?fit=225%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/020-Felix-Kemna-rotated.jpg?fit=480%2C640&amp;ssl=1" class="wp-image-6826 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/020-Felix-Kemna.jpg?resize=225%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="225" height="300" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/020-Felix-Kemna-rotated.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/020-Felix-Kemna-rotated.jpg?w=480&amp;ssl=1 480w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-6826" class="wp-caption-text">Organisiert den Online-Kongress: Felix Kemna.</figcaption></figure>
<p>Unter dem Motto<a href="http://www.finde-dein-herzensbusiness.de"> „Finde Dein Herzensbusiness“ </a>richtet <a href="http://www.felixkemna.de">der sächsische Unternehmer Felix Kemna</a> ab Donnerstag, 10. Juni, einen zehntägigen Online-Kongress aus, bei dem auch ich am Mittwoch, 16. Juni, sprechen werde. Der 37-Jährige, der neben mir 35 weitere Redner aus dem gesamten deutschsprachigen Raum gebucht hat, erwartet 2000 Teilnehmer. Täglich sind vier Interviews mit 40 bis 80 Minuten Dauer freigeschaltet, die je ab 18 Uhr kostenlos 24 Stunden abrufbar sind.</p>
<p>Wer alle Vorträge zum Nachhören buchen will, bezahlt 77 Euro netto. Zzgl. fünf Workshops kostet das Paket 231 Euro netto. Thematisch bauen die Tage aufeinander auf: Ausgehend von Fragen wie „Wer bin ich?“ oder „Was will ich in meinem Leben?“ geht es um Berufung und Vision, Selbstwahrnehmung, innere Schatten und biographische Prägung, womit sich auch mein Part befassen wird, den ich mit meinem Agentur-Partner Michael Sudahl bestreite.</p>
<figure id="attachment_6827" aria-describedby="caption-attachment-6827" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6827" data-permalink="https://der-medienberater.de/2021/06/05/zehn-tage-online-kongress-bin-am-16-06-redner-fuer-gruender/020-gabentisch/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/020-Gabentisch.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (1st generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1620830883&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.05&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="020 Gabentisch" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/020-Gabentisch.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/020-Gabentisch.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6827 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/020-Gabentisch.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/020-Gabentisch.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/06/020-Gabentisch.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6827" class="wp-caption-text">Der Gabentisch ist reich gedeckt: Für jeden Kongress-Teilnehmer sollte etwas dabei sein.</figcaption></figure>
<p>Steht die Geschäftsidee, geht es um Kalkulation und Finanzierung, Zielgruppen und Vertrieb, Marketing und Prozesse wie Produktion oder Controlling. Am Sonntag, 13. Juni, spricht bspw. <a href="https://www.alexander-maria-fassbender.de/">der Astronauten-Coach Alexander Maria Faßbender</a> über Motivation und Selbstdisziplin. „Mit allen Speakern habe ich eine persönliche Verbindung oder sie kommen über Empfehlungen aus meinem Netzwerk,“ sagt der Veranstalter, der nach sechs Semestern das Studium des Verkehrsingenieurwesens an der TU Dresden abgebrochen hat, weil es nicht seine Lebensspur war.</p>
<p>Aus der Not kellnert der Sachse, der in Pirna wohnt, und macht sich 2008 als Gastro-Logistiker selbstständig. Während der Fußball-WM in Brasilien 2014 richtet der Workoholic sechs Wochen das Catering im Stadion von Brasilia aus. Parallel betreibt er mit Freelancern ein Maklerbüro für Finanzdienstleistungen. Ende 2016 nimmt Kemna, dem 2010 ADHS diagnostiziert worden war, seinen Burn-out wahr und beginnt 2017 eine Therapie.</p>
<p>„Ich stellte meine Selbstständigkeit komplett ein, um den Kopf frei zu bekommen und arbeitete bei BMW in Leipzig ein Jahr am Band,“ sagt der Single, der so seine inneren Themen aufarbeiten konnte. Seinen Neustart in die Selbstständigkeit verhindert der Covid-19-bedingte Lockdown. In der erzwungenen Ruhe kommt dem Macher die Idee, all seine Erfahrungen als Berater und Coach für Jungunternehmer in der digitalen und agilen Welt einzubringen.</p>
<p>Heute begleitet Kemna einige Einzelunternehmer, die als Dienstleister für klassische Produktionsbetriebe arbeiten, und setzt <a href="https://finde-dein-herzensbusiness.de/">mit der Premiere seines Kongresses</a> eine erste öffentliche Duftmarke. „Meine Vision ist der Transfer von Werten wie Schnelligkeit, Hierarchiefreiheit, Persönlichkeit und Emotion aus der neuen digitalen Welt in die alte analoge Welt,“ sagt der Pirnauer, der gerne beim Wandern in der Sächsischen Schweiz entspannt und sich für Dampflokomotiven interessiert.</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2021/06/05/zehn-tage-online-kongress-bin-am-16-06-redner-fuer-gruender/">Zehn Tage Online-Kongress: Bin am 16.06. Redner für Gründer</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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