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	<title>Unternehmenskommunikation - Der Medienberater</title>
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		<title>Sichtbarkeit im KI-Zeitalter: Warum Pressearbeit wieder an Bedeutung gewinnt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 09:54:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Awareness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hinweis: Das ist Leo`s Blog &#8211; und heute bin ich Michael sein Gastautor. (Foto von styliana-charalambous) Immer mehr Menschen nutzen KI-Assistenten wie Chat-GPT, Claude oder Gemini, um Kaufentscheidungen vorzubereiten. Sie fragen nicht mehr nur nach Produkten, sondern nach Empfehlungen: Wer ist ein kompetenter Steuerberater in der Region? Welcher Architekt passt zu meinen Anforderungen? Die Antworten, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="7777" data-permalink="https://der-medienberater.de/2026/04/10/sichtbarkeit-im-ki-zeitalter-warum-pressearbeit-wieder-an-bedeutung-gewinnt/pexels-styliana-charalambous-226641347-12028708/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/04/pexels-styliana-charalambous-226641347-12028708-scaled.jpg?fit=2560%2C1611&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1611" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="pexels-styliana-charalambous-226641347-12028708" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Foto von styliana charalambous&lt;/p&gt;
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<p><em>Hinweis: Das ist Leo`s Blog &#8211; und heute bin ich <a href="https://der-medienberater.de/#team">Michael</a> sein Gastautor. (Foto von styliana-charalambous)</em></p>
<p>Immer mehr Menschen nutzen KI-Assistenten wie Chat-GPT, Claude oder Gemini, um Kaufentscheidungen vorzubereiten. Sie fragen nicht mehr nur nach Produkten, sondern nach Empfehlungen: Wer ist ein kompetenter Steuerberater in der Region? Welcher Architekt passt zu meinen Anforderungen? Die Antworten, die diese Systeme liefern, beruhen auf bestimmten Quellen – und die sind für viele Unternehmer überraschend.</p>
<h2><strong>KI sucht Expertenwissen</strong></h2>
<p>KI-Sprachmodelle stützen ihre Empfehlungen nicht primär auf Unternehmenswebsites, Social-Media-Profile oder Bewertungsportale. Sie greifen vor allem auf redaktionelle Medieninhalte zurück – also auf Artikel, die journalistisch recherchiert und von Redaktionen verantwortet wurden. Bezahlte Werbung fließt nicht in diese Auswertungen ein.</p>
<p>Das hat praktische Konsequenzen: Wer in Fachpublikationen, Regionalmedien oder Branchenmagazinen als Experte oder Expertin zitiert wird, hinterlässt eine Spur, die KI-Systeme bei der Einschätzung von Kompetenz und Bekanntheit berücksichtigen.</p>
<h2><strong>Reichweite ist nicht alles</strong></h2>
<p>Entgegen einer verbreiteten Annahme müssen es dabei nicht zwingend überregionale Leitmedien sein. KI-Modelle bewerten nicht allein die Reichweite einer Quelle, sondern auch die Relevanz für ein bestimmtes Thema sowie die Vielfalt der Quellen insgesamt. Ein Porträt in einer Lokalzeitung oder ein Fachbeitrag in einem Branchenmagazin kann für die Einschätzung durch ein KI-System ebenso relevant sein wie eine kurze Erwähnung in einem nationalen Medium – mitunter sogar wertvoller.</p>
<p>Werden einer Person oder einem Unternehmen aus mehreren unabhängigen redaktionellen Quellen ähnliche Kompetenzen zugeschrieben, entsteht ein konsistentes Bild, das KI-Systeme in ihren Antworten abbilden.</p>
<h2><strong>Pressearbeit als Ergänzung zu SEO</strong></h2>
<p>Fakt ist: Jahrelang galt Suchmaschinenoptimierung als zentrales Instrument digitaler Sichtbarkeit. Mit dem wachsenden Einfluss von KI-Assistenten auf Informations- und Kaufentscheidungen gewinnt klassische Öffentlichkeitsarbeit eine neue strategische Dimension. Während SEO darauf ausgerichtet ist, in Suchergebnissen sichtbar zu sein, zielt kontinuierliche Pressearbeit darauf ab, in den Empfehlungen von KI-Systemen zu erscheinen – also zu einem Zeitpunkt, bevor Nutzer überhaupt aktiv nach einer Website suchen.</p>
<p>Für Unternehmen und Selbstständige, die bislang wenig in Pressearbeit investiert haben, könnte der Einstieg in diesem Bereich künftig relevanter werden.</p>
<p>Wenn Sie Fragen hierzu haben, kontaktieren Sie mich gern: Michael Sudahl, Telefon: 07181 47 79 998, E-Mail: <a href="mailto:sudahl@der-medienberater.de">sudahl@der-medienberater.de</a></p>
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		<title>Millionen via Bürgerrat verschenkt: Erbin Engelhorn gibt jetzt hoffentlich Ruhe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2024 08:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Enthüllungsjournalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abgesehen davon, dass 25 Millionen Euro angesichts von mehr als zwei Billionen Euro deutscher Staatsschulden und mehr als 2000 Milliardären in unserer Republik keinen nennenswerten Betrag darstellen, nervt mich auch das Medienecho auf die BASF-Erbin Marlene Engelhorn. Über sie habe ich vor Jahren lobend in diesem Blog geschrieben, weil sie eine Initiative mitbegründet hatte, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7611" aria-describedby="caption-attachment-7611" style="width: 225px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="7611" data-permalink="https://der-medienberater.de/2024/06/19/millionen-via-buergerrat-verschenkt-erbin-engelhorn-gibt-jetzt-hoffentlich-ruhe/011-engelhorn-millionen/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/06/011-Engelhorn-Millionen-rotated.jpg?fit=480%2C640&amp;ssl=1" data-orig-size="480,640" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="011 Engelhorn-Millionen" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/06/011-Engelhorn-Millionen-rotated.jpg?fit=225%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/06/011-Engelhorn-Millionen-rotated.jpg?fit=480%2C640&amp;ssl=1" class="wp-image-7611 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/06/011-Engelhorn-Millionen.jpg?resize=225%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="225" height="300" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/06/011-Engelhorn-Millionen-rotated.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/06/011-Engelhorn-Millionen-rotated.jpg?w=480&amp;ssl=1 480w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-7611" class="wp-caption-text">Medienhype um geerbte Millionen hoffentlich damit zu Ende.</figcaption></figure>
<p>Abgesehen davon, dass 25 Millionen Euro angesichts von mehr als zwei Billionen Euro deutscher Staatsschulden und mehr als 2000 Milliardären in unserer Republik keinen nennenswerten Betrag darstellen, nervt mich auch das Medienecho auf die BASF-Erbin Marlene Engelhorn. Über sie habe ich vor Jahren lobend in diesem Blog geschrieben, weil sie eine Initiative mitbegründet hatte, die Vermögende deutlich höher besteuern will (&#8222;Tax me now&#8220;) und den Fokus auf passive Einkünfte lenkte, durch die die soziale Schere immer weiter auseinandergeht.</p>
<p>Danach ist mir die mittlerweile 32-Jährige seit Anfang 2023 mehrfach in den Medien begegnet, weil die Österreicherin öffentlich darüber nachdachte, wie sie 90 Prozent ihres geerbten Vermögens, besagte 25 Millionen Euro, möglichst demokratisch unter die Leute bringe. Schon damals dachte ich mir: &#8222;Mädchen, blas&#8216; Dich nicht so auf und überschreibe Deinen Besitz dem österreichischen Staat bzw. dessen Finanzminster. Den Rest regelt dann das demokratisch gewählte Parlament.&#8220;</p>
<p>Stattdessen rief sie medienwirksam Republik-weit dazu auf, sich für einen Bürgerrat zu bewerben, in den dann 50 Bewerber nominiert werden, wobei mir dessen Auswahlverfahren nicht mehr präsent ist. Ob dies per Los geschah oder wiederum sdelektiert durch sie oder eine Jury. Jedenfalls bewarben sich wohl rund 1000 Leute und in einem Radiobeitrag hörte ich wiederum ihre gescheite Antwort auf die unterhaltsame Frage, wenn jemand im Bürgerrat anrege, bspw. ihm selbst eine Million Euro davon zu überweisen. Ja, alles sehr unterhaltsam &#8211; und aufgeblasen.</p>
<p>In der Sendezeit hätte man auch die Steuerpolitik diskutieren können oder Tipps zum Vermögensaufbau geben können, damit das ema &#8222;Geld&#8220; bzw. &#8222;Vermögen&#8220; oder&#8220;Ungleichheit&#8220; irgendeine nachhaltige Relevanz hätte. Immerhin habe ich gestern in den Nachrichten gehört und heute in der Zeitung gelesen: 50 Bürger aus dem Gremium haben nun 77 Organisationen begünstigt, von dem Erbe etwas abzubekommen. Hoffentlich kehrt damit nun endlich Ruhe ein rund um Marlene Engelhorn, ihr Geltungsbedürfnis und ihre Naivität.</p>
<figure id="attachment_7014" aria-describedby="caption-attachment-7014" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="7014" data-permalink="https://der-medienberater.de/2021/12/31/basf-erbin-reicht-millionen-weiter-die-crux-mit-dem-kapital/051-marlene-engelholm-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/12/051-Marlene-Engelholm-quer-rotated-e1640938611360.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (2nd generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1640771662&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.99&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;80&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.015873015873016&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="051 Marlene Engelholm (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/12/051-Marlene-Engelholm-quer-rotated-e1640938611360.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/12/051-Marlene-Engelholm-quer-rotated-e1640938611360.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7014 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/12/051-Marlene-Engelholm-quer-rotated-e1640938611360-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/12/051-Marlene-Engelholm-quer-rotated-e1640938611360.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/12/051-Marlene-Engelholm-quer-rotated-e1640938611360.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7014" class="wp-caption-text">Machte sich mit ihrem BASF-Erbe wichtig: Die Österreicherin Marlene Engelhorn.</figcaption></figure>
<p>Wie die Parlamente auch, hat der Bürgerrat gleichsam mit der Gießkanne überall hin ein paar hunderttausend Euro &#8222;vertröpfelt&#8220;, die nun auf dem legendären &#8222;heißen Stein&#8220; verdampfen. Hätte sie das Erbe einem Profi anvertraut (oder einer Stiftung zugespendet), die daraus dauerhaft Erträge erwirtschaftet, hätte sie etwas Bleibendes geschaffen. Oder: Sie hätte das &#8211; im globalen Kapitalmaßstab geradezu &#8211; lächerliche Erbe behalten oder einem Vermögensverwalter anvertraut, der das Kapital bis 2030 verdoppelt oder die Erträge jährlich gespendet hätte, so wäre die BASF-Erbin auf Dauer interessant geblieben als Talkshow-Gast und Zeitungsheadline, um gelegentlich als Kapitalismuskritikerin gehört zu werden. Wieder eine verpasste Chance, weil das vermeintlich böse Geld in die falschen Hände kam. Nun hat sie es immerhin weitergereicht. Und was ist mit den verbleibenden zehn Prozent? Wenn schon, dann bitte richtig!</p>
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		<title>Unternehmerschule in Winterbach/Rems-Murr: Premiere im Südwesten</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2024/04/11/unternehmerschule-in-winterbach-rems-murr-premiere-im-suedwesten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2024 13:36:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennziffern, Liquiditätsplanung, Controlling, strategische Steuerung: Ein Feuerwerk unternehmerischer Kompetenz haben die Dozenten des Netzwerks Integrative Wirtschaftsförderung e.V. (N.I.W.) am Mittwoch in der Winterbacher Kelter vor 20 Interessierten in ihren Kurzvorstellungen abgebrannt. Eingeladen hatte NIW-Regional-Geschäftsführer Gerhard Baumeister, Spezialist für Finanzierung und Unternehmensnachfolge, aus der Rems-Gemeinde, der im Juni die erste „Unternehmerschule“ des Vereins in Baden-Württemberg gründet. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7579" aria-describedby="caption-attachment-7579" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7579" data-permalink="https://der-medienberater.de/2024/04/11/unternehmerschule-in-winterbach-rems-murr-premiere-im-suedwesten/004-unternehmerschule/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?fit=2560%2C1707&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1707" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="004 Unternehmerschule" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?fit=300%2C200&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?fit=750%2C500&amp;ssl=1" class="wp-image-7579 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?resize=272%2C182&amp;ssl=1 272w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/004-Unternehmerschule-scaled.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7579" class="wp-caption-text">Wollen kleine Mittelständler im Rems-Murr-Kreis schulen: Die Dozenten der NIW-Unternehmerschule. FOTO: SUSANNE HAUBER</figcaption></figure>
<p>Kennziffern, Liquiditätsplanung, Controlling, strategische Steuerung: Ein Feuerwerk unternehmerischer Kompetenz haben die Dozenten des <a href="http://www.niw-unternehmerschule.de">Netzwerks Integrative Wirtschaftsförderung e.V. (N.I.W.)</a> am Mittwoch in der Winterbacher Kelter vor 20 Interessierten in ihren Kurzvorstellungen abgebrannt. Eingeladen hatte NIW-Regional-Geschäftsführer Gerhard Baumeister, Spezialist für Finanzierung und Unternehmensnachfolge, aus der Rems-Gemeinde, der im Juni die erste „Unternehmerschule“ des Vereins in Baden-Württemberg gründet.</p>
<p>Den NIW hatte 2005 Peter Müller in Bonn gegründet, weshalb der Verein vor allem in NRW und angrenzenden Bundesländern bislang 20 Schulen mit 200 Dozenten hat, die bislang rund 1500 Unternehmer qualifizier und geschult haben. Die Intention: Profis teilen ihr kaufmännisches Wissen und ihren unternehmerischen Spirit mit Gründern, Übernehmern und Chefs kleiner Firmen, die etwa mehr Kunden brauchen, eine bessere Rendite erzielen wollen, ihr Business digitalisieren sollten – oder einfach wieder mehr Spaß an ihrer Selbstständigkeit haben wollen.</p>
<p>Sämtliche Winterbacher Dozenten stammen aus der Region, sind selbstständig und haben teils ihrerseits als leitende Angestellte zuvor Erfahrung in erfolgreichen KMUs und international agierenden Unternehmen gesammelt. Mehr noch: Über den Samstagsunterricht (9-16 Uhr) in Präsenz in Winterbach im Seminarraum der Firma Alma Win hinaus, unterstützen die Dozenten im Einzelfall beim Einführen von Neuerungen in den Firmen ihrer Schüler.</p>
<p>Initiator Gerhard Baumeister, der kommissarisch auch die Schulleitung übernimmt: „Die Begriffe Schule, Unterricht und Schüler haben wir ganz bewusst gewählt, um den praktischen Ansatz zu betonen statt elitärer Anglizismen.“ Die Dozenten/innen seien auch daraufhin ausgewählt worden, dass sie neben fachlicher Kompetenz mit ihrer (Unternehmer-)Persönlichkeit beeindrucken, didaktisch versiert sind, kommunikativ und verständlich sprechen.</p>
<p>Auch werde es keinen Frontalunterricht geben, in dem sklavisch Kapitel abgearbeitet werden, sondern möglichst viel Dialog und Diskussion, damit die Theorie erfahrbar und anwendbar wird. Dabei würden die Dozentinnen auf die spezifischen Belange der Teilnehmerinnen und deren konkrete Fragen eingehen, was den Nutzwert deutlich erhöht. Deshalb sind maximal zehn Teilnehmer zugelassen, wobei die Untergrenze aus wirtschaftlichen Gründen bei acht liegt. Denn je Modul werden 440 Euro netto berechnet inkl. Unterlagen, Seminar-Verpflegung und etwaiger Nachbegleitung.</p>
<p>Möglich ist dieser Preis, weil der NIW als Verein organisiert ist, der gemeinnützig ist und ohne Gewinnerzielungsabsicht. Da für den Start am 1. Juni verbindlich erst vier Anmeldungen vorliegen, braucht es bis dahin also noch vier weitere Teilnehmerinnen, die sich idealerweise aus der Kick-off-Veranstaltung vom 10.04. heraus ergeben. Dass Bürgermeister Sven Müller die Gäste begrüßte, ist ein Indiz dafür, dass der NIW auch den Dialog mit den Kommunen und deren Wirtschaftsfördern sucht und nicht in Konkurrenz zur IHK steht, die solche Kompaktschulungen gar nicht anbietet.</p>
<p>Hat Baumeister die Rems-Muss-Unternehmerschule ins Laufen gebracht, warten weitere Herausforderungen auf ihn. Als Regionalleiter Stuttgart plant er weitere Standorte in HN/LB, RT/TÜ, HDH/UL und ES/NT. Lokaler Partner ist idealerweise derlokale Bund der Selbstständigen (BdS). Dessen Winterbacher Vorsitzender Dr. Anton Wiegers meinte: Die Samstage mögen so gestaltet sein, dass sie für die „Schüler“ keine lästige Pflicht sind, sondern freudige Inspiration.</p>
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		<title>e-Antrieb: Alternative Mobility GmbH rüstet 50 Busse bis Ende 2023 um</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2022 07:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Transformation unserer fossilen Industriegesellschaft in eine CO2-neutrale, die sich kreislauffähig (Bauen, Produzieren, Verpacken etc.) und regenerativ (Mobilität, Heizen etc.) gestaltet, ist in vollem Gang. Jüngstes Beispiel eines Dienstleisters, der sich selbst als Technologieführer versteht: Die Alternative Mobility GmbH (AM) in Enge-Sande an der deutsch-dänischen Grenze ist in drei Geschäftsfeldern präsent: Seit 2021 rüstet das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7222" aria-describedby="caption-attachment-7222" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7222" data-permalink="https://der-medienberater.de/2022/08/18/e-antrieb-alternative-mobility-gmbh-ruestet-50-busse-bis-ende-2023-um/autokraft-bus/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Autokraft-Bus.png?fit=1416%2C686&amp;ssl=1" data-orig-size="1416,686" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Autokraft-Bus" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Autokraft-Bus.png?fit=300%2C145&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Autokraft-Bus.png?fit=750%2C363&amp;ssl=1" class="wp-image-7222 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Autokraft-Bus.png?resize=300%2C145&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="145" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Autokraft-Bus.png?resize=300%2C145&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Autokraft-Bus.png?resize=1024%2C496&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Autokraft-Bus.png?resize=768%2C372&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Autokraft-Bus.png?resize=750%2C360&amp;ssl=1 750w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Autokraft-Bus.png?w=1416&amp;ssl=1 1416w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7222" class="wp-caption-text">Die Bahnbus-Tochter Deutsche Autokraft ist ein wichtiger Kooperationspartner vom AM, um ins Massengeschäft zu kommen. FOTO: PR</figcaption></figure>
<p>Die Transformation unserer fossilen Industriegesellschaft in eine CO2-neutrale, die sich kreislauffähig (Bauen, Produzieren, Verpacken etc.) und regenerativ (Mobilität, Heizen etc.) gestaltet, ist in vollem Gang. Jüngstes Beispiel eines Dienstleisters, der sich selbst als Technologieführer versteht: <a href="http://www.alternative-mobility.eu">Die Alternative Mobility GmbH (AM)</a> in Enge-Sande an der deutsch-dänischen Grenze ist in drei Geschäftsfeldern präsent: Seit 2021 rüstet das Start-up Dieselbusse auf E-Antrieb um, ab 2023 verkauft es weltweit Umrüstsätze und schult die Mitarbeiter seiner Kunden vor Ort, und schließlich rüstet der inhabergeführte Mittelständler künftig auch Fahrzeuge auf Wasserstoffantrieb um.</p>
<figure id="attachment_7223" aria-describedby="caption-attachment-7223" style="width: 238px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7223" data-permalink="https://der-medienberater.de/2022/08/18/e-antrieb-alternative-mobility-gmbh-ruestet-50-busse-bis-ende-2023-um/al-damrawy-portraet/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Al-Damrawy-Portraet.png?fit=657%2C827&amp;ssl=1" data-orig-size="657,827" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Al Damrawy (Porträt)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Al-Damrawy-Portraet.png?fit=238%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Al-Damrawy-Portraet.png?fit=657%2C827&amp;ssl=1" class="wp-image-7223 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Al-Damrawy-Portraet.png?resize=238%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="238" height="300" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Al-Damrawy-Portraet.png?resize=238%2C300&amp;ssl=1 238w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/08/Al-Damrawy-Portraet.png?w=657&amp;ssl=1 657w" sizes="auto, (max-width: 238px) 100vw, 238px" /><figcaption id="caption-attachment-7223" class="wp-caption-text">International gut vernetzt und strategisch versiert: AM-Chef Al Damrawy</figcaption></figure>
<p>Für internationalen Schwung in der kapitalintensiven Branche sorgt seit Juni 2021 Ahmed Al Damrawy. Der deutsch-ägyptische Geschäftsführer bringt 28 Jahre Berufserfahrung im internationalen Management mit. Bei der EU war er für nachhaltige Entwicklung zuständig. In Nordafrika hat er sich mit alternativer Mobilität im Mittelmeerraum befasst.<br />
Im zurückliegenden Geschäftsjahr, das von Pandemie und Lieferengpässen geprägt war, hat AM zwei Busse umgerüstet. Ein dritter befindet sich aktuell in der Integrationsphase. Die Fahrzeuge befördern Schüler und Mitarbeiter des Unternehmens. Weitere Umrüstungen für den Lieferverkehr sind in Planung. Bis Ende 2023 sollen 50 bis 100 Fahrzeuge umgerüstet sein, wobei AM vor allem Partner schult, dies zu können.</p>
<p>„Zwei unserer Kooperationspartner sind die Offtec und <a href="http://www.deutschebahn.com">die Deutsche Autokraft GmbH</a>, die Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG, die deren Regionalbusse betreibt&#8220;, sagt Damrawy, der sich ein internationales Netzwerk potentieller Kunden und Vertriebspartnern aufgebaut hat. „Die Branche ist so kapitalintensiv, dass man strategisch klar positioniert sein muss, um als Mittelständler langfristig bestehen zu können&#8220;, sagt der Geschäftsführer, der auch für die Weltbank in Washington, eine Unternehmensberatung im Nahen Osten und die Leitung einer Berufsbildungsorganisation in Südostasien tätig war.</p>
<p><a href="http://www.nuernberger-leasing.de">Die Nürnberger Leasing-Gruppe (NL)</a> sorgt als Mehrheitsgesellschafter dafür, dass die notwendige Liquidität dauerhaft gesichert ist. Über sie können die Bausätze geleast werden. Deren Inhaber Ferdinand Dorn, der inzwischen ein Finanzierungsvolumen von 600 Millionen Euro verantwortet, einen Großteil davon im Mobilitätsbereich, z.B. im Schienenverkehr und bei Schiffen, hat seit Jahrzehnten persönlich beste Kontakte nach Thailand und spricht die Sprache.</p>
<p>AM besteht aus einem kleinen Team von Spezialisten und mobilisiert durch die Vergabe von Unteraufträgen Dutzende anderer Fachkräfte, die das Unternehmen braucht, um seine Ziele zu erreichen und die Fixkosten gering zu halten. Die mechanischen Umbauten führt ein Partnerunternehmen aus, so dass das Start-up auch keine eigene Halle benötigt.<br />
„Elektronik, Software und Programmierung, die zwei Drittel der Wertschöpfung ausmachen, erbringen wir komplett selbst&#8220;, beschreibt Damrawy die Arbeitsteilung. Seine Organisation wachse mit dem Markt. „Derzeit prüft jeder Kunde unsere Qualität, Leistung und Lieferfähigkeit ohnehin nur mit zwei oder drei Aufträgen&#8220;, sagt der AM-Chef. Die großen Aufträge mit 20, 50 oder 100 Bestellungen pro Kunde kämen ab 2024.</p>
<p>Bis dahin werde sich auch der unübersichtliche Markt gelichtet haben, auf dem er allein in Deutschland wohl bis zu 20 Mitbewerber hat. Das ändere sich fast wöchentlich, sagt er, weil Anbieter aufgeben, fusionieren oder aufgekauft werden. Damrawy: „Ständig geht irgendwo einer Pleite, und woanders fängt jemand neu an.&#8220; Deutschland sei Markt- und Technologieführer in der Thematik, dicht gefolgt von Frankreich und England. Für AM spreche nicht nur, dass das Unternehmen viele Premium-Lieferanten hat und inzwischen über viel Know-how und Praxis verfügt.<br />
Im dritten Bereich, der Wasserstofftechnologie, ist das schleswig-holsteinische Unternehmen Partner in einem von der EU geförderten Projekt, an dem zwölf Firmen mehrerer EU-Länder beteiligt sind. Das Projekt „Hydrogen Fuel Cell Powered Coaches for Regional and Long Distance Transport with Energy Optimized Drives and Cost Optimized Design&#8220; wird direkt von der Europäischen Kommission in Brüssel unterstützt.</p>
<p>Hauptziel des Projekts ist es, Lösungen für die Herausforderungen des öffentlichen und gewerblichen Nah- und Fernverkehrs im mittleren Leistungsbereich aufzuzeigen, indem sechs Brennstoffzellenbusse in zwei Regionen in Lettland und Frankreich in zwei- bis dreijährigen Demophasen entwickelt und betrieben werden. Es werden zwei Arten von Bussen untersucht: Zum einen ein OEM-basierter, neu gebauter Brennstoffzellenbus und zum anderen eine Nachrüstung bestehender Busse, um Lösungen für die Zweitverwendung von ökologisch veralteten Busfahrgestellen einzubeziehen.</p>
<p>Damrawy verhandelt derzeit mit der EU und europäischen Baupartnern darüber, dass AM die Federführung für die Nachrüstkomponenten des Projekts übernimmt. Mit seinen guten Kontakten in Brüssel und seinem Verhandlungsgeschick war es Damrawy gelungen, AM in das prestigeträchtige EU-Projekt zu führen. Die Daten, die hierbei mittelfristig gesammelt werden, und das Fachwissen, das einfließt, werde AM helfen, auch Wasserstoff-Kits zeitnah liefern zu können. Die Förderung bedeutet, dass zudem 80 Prozent der Kosten erstattet werden.<br />
Laut dem Chef ist das Team bereits in der Lage, verschiedene Serien von MAN- und Mercedes-Bussen oder anderer Hersteller auf e-Antrieb umzurüsten. Intern arbeite das Start-up an der Serienproduktion und entwickele eine solide Dokumentation, die es Partnern auf der ganzen Welt ermögliche, die Starter-Kits zu implementieren. Damrawy: „Unsere Kits werden an die Bedarfe unserer Kunden angepasst und entsprechen auch in Entwicklungsländern den sozio-wirtschaftlichen Bedürfnissen der betroffenen Staaten.“</p>
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		<title>Optimismus in Krise: Krieg in Ukraine beschleunigt Energiewende</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2022/06/14/optimismus-in-krise-krieg-in-ukraine-beschleunigt-energiewende/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2022 08:10:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zuversicht in Sachen Energiewende habe ich jüngst bei einem Vortrag in Schorndorf verbreitet, da als Wirtschaftsjournalist mein Fachgebiet CO2-neutrale Prozesse in Bauen, Wohnen, Produktion und Mobilität sind. „Die Sonne spendet in 1,5 Stunden so viel Energie, wie die Welt aktuell jährlich braucht,“ bin ich gestartet. Der Engpass sind also das Ernten und Speichern, nicht die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7167" aria-describedby="caption-attachment-7167" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7167" data-permalink="https://der-medienberater.de/2022/06/14/optimismus-in-krise-krieg-in-ukraine-beschleunigt-energiewende/baeko-anlage-2015/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/06/BAeKO-Anlage-2015-scaled.jpg?fit=2560%2C1707&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1707" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;3.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon IXUS 140&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1441641241&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;5&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;100&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.002&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="BÄKO-Anlage 2015" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/06/BAeKO-Anlage-2015-scaled.jpg?fit=300%2C200&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/06/BAeKO-Anlage-2015-scaled.jpg?fit=750%2C500&amp;ssl=1" class="wp-image-7167 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/06/BAeKO-Anlage-2015.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/06/BAeKO-Anlage-2015-scaled.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/06/BAeKO-Anlage-2015-scaled.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/06/BAeKO-Anlage-2015-scaled.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/06/BAeKO-Anlage-2015-scaled.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/06/BAeKO-Anlage-2015-scaled.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/06/BAeKO-Anlage-2015-scaled.jpg?resize=272%2C182&amp;ssl=1 272w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2022/06/BAeKO-Anlage-2015-scaled.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7167" class="wp-caption-text">Immer mehr Firmen investieren in PV-Anlagen.</figcaption></figure>
<p>Zuversicht in Sachen Energiewende habe ich jüngst bei einem Vortrag in Schorndorf verbreitet, da als Wirtschaftsjournalist mein Fachgebiet CO2-neutrale Prozesse in Bauen, Wohnen, Produktion und Mobilität sind. „Die Sonne spendet in 1,5 Stunden so viel Energie, wie die Welt aktuell jährlich braucht,“ bin ich gestartet.</p>
<p>Der Engpass sind also das Ernten und Speichern, nicht die Energie selbst. Der Angriff von Rußlands Militär auf die Ukraine hat demnach wie ein Startschuss gewirkt, die Energiewende nun endlich zu realisieren. Hätte man schon vor zehn Jahren gehandelt, bräuchte man russisches Erdgas längst nicht mehr, sagte ich.</p>
<p>Aktuell sind dagegen sämtliche Produkte und Personalressourcen für das Ende der fossilen Energie auf ein bis zwei Jahre ausverkauft, weil nun alle Firmen handeln. Hinzu kommen die global gerissenen Lieferketten durch die Pandemie, so dass etwa PV-Module aus Israel eingeflogen werden, weil Container weltweit in Häfen und Schiffe im Stau davor festsitzen, berichten mir etwa große PV-Händler.</p>
<p>Die teils verdoppelten Energiekosten haben viele Investitionen in regenerative Energien, Speichertechnologien oder Verfahren zur Abwärmenutzung binnen Monaten profitabel gemacht. Die 2021 eingeführte CO2-Steuer und die Pariser Klimaziele begünstigen diese Dynamik, die bundesweit hunderttausende Arbeitsplätze schafft und Wertschöpfung im Land läßt statt Milliarden Euro an Rußland und andere Diktaturen zu überweisen für den Bezug von Erdgas und Erdöl.</p>
<p>Statistisch verbraucht jeder Bundesbürger 120 Kilowattstunden (kWh) pro Tag, zitierte ich den Astrophysiker Prof. Harald Lesch. Dieser Bedarf sei durch Einsparung ohne Komfortverlust auf 85 kWh/Tag reduzierbar, so der Wissenschaftler. Werde diese Restmenge rein regenerativ hergestellt, rechnet Lesch in seinem Buch „Erneuerbare Energien zum Verstehen und Mitreden“ vor, kämen in Deutschland unter Berücksichtigung von Topographie, Meteorologie oder Fläche unseres Landes 40 kWh/Tag durch Wind, 28 kWh durch Sonne, 12 kWh durch Biomasse, 8 kWh durch Geothermie und 1 kWh durch Wasserkraft.</p>
<p>Ich setze dagegen Leschs Wert von 85 kWh/Tag bei 40 kWh/Tag an und gab dafür in meinem knapp 90-minütigen Beitrag eine Fülle von Beispielen. So wird bislang zwar die Abwärme oberhalb von 250 Grad zu 90 Prozent genutzt; die Abwärme im Korridor von 70 bis 250 Grad, die 90 Prozent aller Abwärme ausmacht, aber nahezu gar nicht.</p>
<p>Die Technologien dafür stünden zur Verfügung, hätten sich bislang aber nicht gerechnet, zumal 40 Prozent der EEG-Umlage, die ab Juli entfällt, weil sich die Lenkungsabgabe zunehmend zum Hindernis entwickelt hatte, auch für diese Form der Stromgewinnung zu entrichten war. Für Saarstahl, nannte ich ein Beispiel von 2017, wurde deshalb der Strom aus Abwärme in Druckluft umgewandelt, um die Umlage zu umgehen.</p>
<p>Ein anderes Beispiel ist die Tatsache, dass die Heizung in Shopping Malls meist dem Vermieter gehört, die Klima- und Kältetechnik aber dem Mieter. Würden beide Systeme miteinander verbunden, sagen Experten, ließen sich 30 Prozent der Energie einsparen. Ähnlich ist es mit Eisspeichern, die serienmäßig in sämtliche Neubauten gehörten, um die winterliche Kälte für die wärmere Jahreszeit zu bevorraten und umgekehrt.</p>
<p>Die Sanierungsquote im Bestand von derzeit einem auf drei Prozent zu erhöhen, ist eine weitere Maßnahme, um 30 Prozent fossile Energie und damit CO2-Emissionen einzusparen. Die Stadt Stuttgart hat diese erhöhte Quote aktuell beschlossen, um bis 2035 klimaneutral zu sein. Die prognostizierten Kosten von 10,7 Milliarden Euro tragen demnach vor allem Privatpersonen, die ihre Heizungen erneuern, ihre Gebäude isolieren und mit PV-Anlagen ausstatten.</p>
<p>„Bei Amortisationszeiten von fünf bis zehn Jahren sind die Investitionen so profitabel, dass das Kapital auch gerne von Dritten kommt,“ sagte ich meinen Zuhörern, die immer wieder auf die Kosten zu sprechen kamen. Meine These ist dagegen, dass die Kosten kein Argument sind, weil Geld in privater Hand genügend vorhanden ist und dorthin fließt, wo es Rendite bringt.</p>
<p>Milliarden Euro jährlich an Putin und arabische Autokraten für Öl und Gas zu verpulvern, sei dagegen dumm und Kapital-vernichtend. Investitionen in die Energie-Autarkie sind dagegen ökonomisch wie ethisch hoch profitabel und schaffen Arbeitsplätze, die in der Automobilindustrie in Bälde massiv entfallen. Allein in der Wasserstoffbranche, zitierte ich einen Experten, in der es derzeit bundesweit nur 10.000 Jobs gebe, würden bis 2030 eine Million Menschen arbeiten.</p>
<p>Die heimische Gas-Infrastruktur bis hin zu den privaten Brennern ist bereits auf Wasserstoff ausgelegt. Über heimische Solarparks, aber vor allem im arabischen und afrikanischen Mittelmeerraum, wo die kWh Solarstrom bereits für zwei Cent erzeugt werden kann, wird schon bald massenweise Wasserstoff produziert. Ebenso im Süden Südamerikas durch Windkraft. Beides wird auf der Südhalbkugel als Konjunktur- und Bildungsprogramm für deren Nationen wirken und parallel die Industrienationen am Laufen halten, ist meine feste Überzeugung.</p>
<p>Meine Schorndorfer Zuhörer in der Paulus-Kirchengemeinde, die mit vielen Zwischenfragen ihr Interesse an dem Vortrag belegten, schienen nach gut 1,5 Stunden geradezu begeistert zu sein. Spontan kam der Zuruf, ich möge in einem Jahr wieder hier referieren, um zu belegen, ob ich mit meinem Optimismus richtig gelegen habe. Ein Bericht, den ich der Lokalzeitung vor sechs Tagen gemailt habe, ist trotz allerlei Banalitäten, über die das Blatt seither berichtet hat, noch nicht erschienen.</p>
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		<title>CO2-Reduktion: Lösungen sind da &#8211; es fehlt an Engagement</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2021 18:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Enthüllungsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während beim Weltklimagipfel in Glasgow aktuell die Regierungen über das Erreichen der Klimaziele diskutieren, um der Menschheit in den nächsten 100 Jahren das Überleben zu sichern, sind die Technologien bereits vorhanden und praktikabel, unser Leben und Wirtschaften CO2-neutral zu gestalten. Ein aktuelles Beispiel für solche CO2-reduzierenden Maßnahmen ist mir vorige Woche beim „Green Day“ der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6950" aria-describedby="caption-attachment-6950" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6950" data-permalink="https://der-medienberater.de/2021/11/03/co2-reduktion-loesungen-sind-da-es-fehlt-an-engagement/005-green-day-vortrag/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/005-Green-Day-Vortrag-scaled.jpeg?fit=2560%2C1339&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1339" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="005 Green Day (Vortrag)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/005-Green-Day-Vortrag-scaled.jpeg?fit=300%2C157&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/005-Green-Day-Vortrag-scaled.jpeg?fit=750%2C393&amp;ssl=1" class="wp-image-6950 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/005-Green-Day-Vortrag.jpeg?resize=300%2C157&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="157" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/005-Green-Day-Vortrag-scaled.jpeg?resize=300%2C157&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/005-Green-Day-Vortrag-scaled.jpeg?resize=1024%2C536&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/005-Green-Day-Vortrag-scaled.jpeg?resize=768%2C402&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/005-Green-Day-Vortrag-scaled.jpeg?resize=1536%2C803&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/005-Green-Day-Vortrag-scaled.jpeg?resize=2048%2C1071&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/11/005-Green-Day-Vortrag-scaled.jpeg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6950" class="wp-caption-text">Die Vorträge beim &#8222;Green Day&#8220; von Riempp interessieren die Entscheider im schwäbischen Mittelstand.</figcaption></figure>
<p>Während beim Weltklimagipfel in Glasgow aktuell die Regierungen über das Erreichen der Klimaziele diskutieren, um der Menschheit in den nächsten 100 Jahren das Überleben zu sichern, sind die Technologien bereits vorhanden und praktikabel, unser Leben und Wirtschaften CO2-neutral zu gestalten. Ein aktuelles Beispiel für solche CO2-reduzierenden Maßnahmen ist mir vorige Woche beim „Green Day“ der <a href="http://www.riempp.de">Firma Riempp GmbH in Oberboihingen</a> begegnet.</p>
<p>Der Elektrotechnikspezialist hatte 80 Inhaber, Geschäftsführer, Verantwortliche für Energie, Anlagen und Gebäude sowie freie Energieberater und Repräsentanten von Fachverbänden und Berufsschulen zu Gast, die sich alle für Software-Lösungen zum Energieeinsparen interessieren. Entsprechend waren Produktionsbetriebe wie ein Elektrowerkzeugbauer oder ein Modelleisenbahnbauer vertreten, Automobilzulieferer, Lebensmittelhersteller und Projektentwickler aus der Immobilienbranche, die alle Kostensicherheit brauchen bei Einkauf und Erzeugung ihres Energiebedarfs, Stichwort steigende CO2-Steuer, und geringe Verbräuche für ihre Öko-Audits, um als Geschäftspartner attraktiv zu bleiben.</p>
<p>Entsprechend gut besucht waren die Vorträge zum <a href="http://www.emsyst.de">Energiemanagementsystem Emsyst 4.0</a>, das Riempp seit 2015 selbst entwickelt und verfeinert hat, und dem e-HCP, das nur absoluten Fachleuten etwas sagt. Letzteres befasst sich mit den 50 Sinuskurven, die pro Sekunde entstehen, wenn Strom fließt. Da in den Zyklen Strom genommen und gegeben wird, wenn alle Parameter stimmen, können Maschinen und Anlagen bis zu einem Fünftel weniger verbrauchen, wenn e-HCP installiert ist.</p>
<p>Inhaber Friedrich Riempp: „Die Lösung kostet je nach Größe 50.000 bis 350.000 Euro und amortisiert sich in zwei bis vier Jahren.“ Dem Anbieter liegen offenbar bereits Bestellungen in Millionenhöhe vor. So habe allein eine große Druckerei bereits die Softwarelösung im Wert von über einer Million Euro bestellt. Riempp garantiert jedem Kunden zwölf Prozent Einsparung, es würden aber auch Effekte bis 20 Prozent erreicht.</p>
<p>Der Unternehmer: „Wenn die Betriebe in dieser Größenordnung Strom einsparen, werden auch etliche Trafos überflüssig.“ Von diesen hätten viele Firmen je nach Wachstum oder Anforderungsprofil einen bis acht oder zwölf. Ein Trafo, so Riempp, verbraucht seinerseits Strom für bis zu 50.000 Euro pro Jahr. Der Oberboihinger: „In dem Thema ist also ziemlich Musik drin und es zeigt, dass wir bei konsequentem Handeln die Energiewende sehr wohl bis 2030 schaffen können – und zwar weitgehend ohne Komfortverlust.“</p>
<p>Das Thema sei aber sehr beratungsintensiv und pauschal Zahlen zu nennen sei quasi fast immer falsch. So sind auch Banken ein riesiger Markt, obwohl sie nichts herstellen. Aber die elektronische Dienstleistung verbrauche Unmengen Strom, was wiederum viele Trafos erfordert, um auch bei Störfällen servicefähig zu bleiben. Für Mai 2022 plant Riempp einen zweiten „Green Day“. Hintergrund ist auch, dass die Firma derzeit dermaßen gut ausgelastet ist, dass sie die Nachfrage ohnehin kaum bedienen kann.</p>
<p>Ähnliche Beispiele kenne ich aus den Bereichen Bauen, wo längst Beton aus Bauschutt herstellbar ist, und beste Erfahrungen auch im großen Objektbau mit Holz, Lehm (z.B. die Alnatura-Zentrale in Darmstadt) oder mittlweile auch mit Hanf oder Stroh vorliegen, die mit natürlichem Harz gehärtet werden. Und Eisspeicher, Geothermie aus der Erdoberfläche, PV, Windkraft oder Biomasse und Smart Grid (siehe Riempp) machen die Gebäude mit geschlossenen Kreisläufen für Alu, Stahl, Glas, Textilfasern etc. zu gut demontierbaren Materiallagern für künftige Gebäude oder zu kompostierbaren Null-Emissionshäusern.</p>
<p>Dasselbe gilt für die Mobilität. Und worauf warten die Politiker? Warum steht in den Tageszeitungen (für die Endkunden!) über diese Alternativen noch immer so wenig? Warum kommunizieren die Verbände in ihren Kammern und Bezirken nicht mehr, was ihre jeweiligen Innovationsträger an Lösungen bereits praktikabel gemacht haben? Welche Lobby welchen Kapitals behindert den Wandel tatsächlich und stiftet mit erkauften Auftragsgutachten Verwirrung? Sicher geht es auch viel um Bequemlichkeit, wo Architekten, Baustoffzulieferer etc. keine Veränderung wünschen und Käufer/Investoren, die nicht als Erste ins vermeintliche Risiko gehen wollen (&#8222;haben wir schon immer so gemacht!&#8220;; &#8222;wo wurde ein solches Projejt schon in Holz (in Stroh etc.) realisiert?&#8220;). Unsere Faulheit und unser Sicherheitsbedürfnis kosten uns vermutlich das Leben.</p>
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		<title>Verdummung: Immer mehr Öko-Pressetitel – statt nachhaltigem Handeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2021 13:42:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Enthüllungsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wahlweise brennen gigantische Wälder in Kalifornien oder Rußland oder ganze Landstriche werden von Fluten überschwemmt wie in China oder Deutschland. Und was machen die Verlage &#8211; neue Öko-Titel herausbringen, damit wir noch besser informiert sind. Nach „anders Leben“, einem Quartalsmagazin aus dem christlichen SCM-Verlag, war vorige Woche dem „Wirtschaftsjournalist“, den ich abonniert habe, das neue [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2021/07/27/immer-mehr-oeko-pressetitel-statt-nachhaltigem-handeln/">Verdummung: Immer mehr Öko-Pressetitel – statt nachhaltigem Handeln</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6871" aria-describedby="caption-attachment-6871" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6871" data-permalink="https://der-medienberater.de/2021/07/27/immer-mehr-oeko-pressetitel-statt-nachhaltigem-handeln/030-oeko-magazine-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/07/030-Oeko-Magazine-quer-rotated-e1627393279631.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (1st generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1627399412&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;25&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0027173913043478&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="030 Öko-Magazine (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/07/030-Oeko-Magazine-quer-rotated-e1627393279631.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/07/030-Oeko-Magazine-quer-rotated-e1627393279631.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6871 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/07/030-Oeko-Magazine-quer-rotated-e1627393279631-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/07/030-Oeko-Magazine-quer-rotated-e1627393279631.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/07/030-Oeko-Magazine-quer-rotated-e1627393279631.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6871" class="wp-caption-text">Schöne, neue Hochglanz-Titel: Lesen und schreiben statt verändern.</figcaption></figure>
<p>Wahlweise brennen gigantische Wälder in Kalifornien oder Rußland oder ganze Landstriche werden von Fluten überschwemmt wie in China oder Deutschland. Und was machen die Verlage &#8211; neue Öko-Titel herausbringen, damit wir noch besser informiert sind. Nach „anders Leben“, einem Quartalsmagazin aus dem christlichen SCM-Verlag, war vorige Woche dem „Wirtschaftsjournalist“, den ich abonniert habe, das neue sogenannte Nachhaltigkeitsmagazin „NOW“ beigelegt, das die einstige Otto-Versand-Gruppe in Kooperation mit dem G&amp;J-Verlagstitel „GEO“ herausbringt. Mit böser Zunge könnte ich sagen, so kauft sich der Shopping Mall-Betreiber ECE, der zur otto group gehört, den unabhängigen Journalismus gleich dazu.</p>
<p>Beide Titel sind in Hochglanz, stylisch und sehr magazinig gestaltet. Etliche weitere sind auch auf dem Markt und hinzukommt, dass auch konventionelle Medien wie „vdi Nachrichten“ oder „ZEIT“ und „Süddeutsche“ immer mehr und häufiger über Kreislaufwirtschaft, Repair-Systeme, ökologischen Landbau, CO2-neutrales Bauen und vegane Produkte berichten. An Erkenntnis fehlt es uns also nicht. Viel mehr an der Umsetzung. Denn auch diese Titel müssen in erster Linie Geld verdienen.</p>
<p>Das passt zu dem IKEA in Kaarst bei Düsseldorf, der 2017 für 100 Mio. Euro CO2-neutral gebaut und per e-Bus angeschlossen wurde. Dort sind Bandräume samt Musikinstrumenten für junge Leute und ein Repair-Café für Rentner untergebracht, damit sich das kommunale Leben in dem Laden abspielt. Alles nachhaltig. Im Kern geht es aber weiter darum, Möbel zu verkaufen, die niemand braucht. So ist es auch mit den Zeitschriften: Uns fehlt es doch nicht an Information über Umweltzerstörung und Alternativen, sondern dass gelebt wird, was umweltkonform wäre.</p>
<p>Die ECE-Center der Otto-Gruppe betreiben bspw. mehr als 100 Shopping Malls wie das Milaneo in Stuttgart, die alle nicht nachhaltig &#8211; also am Lebenszyklus orientiert &#8211; gebaut sind, z.B. aus R-Beton oder mit Eisspeicher, sondern einfach nur billig. Auch werden sie nicht effizient bewirtschaftet, dass z.B. Heizung und Klimaanlage nicht gleichzeitig laufen könnten. Denn zu Lasten der Umwelt wird gespart, um Investitionskosten zu drücken. Deshalb sind die überflüssigen Shopping Malls echte Energiefresser und deren Center-Manager haben keine andere Aufgabe als Menschen zum Kaufen und Konsumieren zu verführen, also vo Denken und Sein abzuhalten.</p>
<p>Statt aber dies in G&amp;J-Titeln anzuprangern, produzieren die GEO-Redakteure, die seit 20 Jahren um ihre Jobs bangen, Gefälligkeitsjournalismus. Das NOW-Redaktionskonzept besteht darin, positive Teilaspekte aus ihrem Kontext zu lösen, dass z.B. Baumwolle in Sambia nun nachhaltig produziert werde (wer überprüft das und nach welchen Kriterien?) oder wie Online-Shopping „nachhaltig“ wird. Aber – wie bei IKEA – wird nirgendwo kommuniziert, dass niemand gar nichts mehr braucht, weil wir von allem längst zuviel haben.</p>
<p>Stattdessen gibt sich „Wissenschaftsjournalist“ Ranga Yogeshwar im Heft auf ZWÖLF Seiten dafür her, mit &#8222;Prof. Dr. Michael Otto&#8220; (man beachte die akademischen Grade) über „die großen Fragen der Menschheit zu sprechen“. Als ich Yogeshwar vor gut zehn Jahren angefragt habe für einen Kunden aus der Solarbranche, hat er mit dem Hinweis abgelehnt, er mache „nichts Kommerzielles wegen seiner Glaubwürdigkeit“. Monate später traf ich ihn bei Viessmann, die in dasselbe Thema investierten wie mein Kunde. Er hätte doch sagen können, dass er bei diesem Thema bereits besetzt sei und vermutlich zehnmal soviel verdient wie mein Kunde hätte zahlen können.</p>
<p>Nein, ich kann und will nicht mehr sehen, wie wir verarscht werden: Bei Otto arbeiten tausende Menschen, damit Bedürfnisse geweckt werden, konsumiert, bestellt, geliefert und verbraucht wird. Und dann werden in „NOW“ 23 Mitarbeiter porträtiert, die sich im Kleinen nachhaltig verhalten, vermeintlich „Großes bewirken“ und „gemeinsam die Welt ein bisschen besser machen?“. Immerhin ist der Teaser als Frage formuliert.</p>
<p>Nein, ich könnte kotzen. Aber jetzt warte ich auf die Abmahnung eines Topp-Anwalts aus dem Glaspalast der „otto group“, der mir das Maul stopft. Oder kratzt das eh niemand, weil meinen Blog vielleicht 50, maximal 500 Leute lesen. G&amp;J aber den Massenmarkt beherrscht. Gekaufte Republik Deutschland. Denen ist auch egal, wer regiert. Mir ehrlicherweise auch. Denn „die Wirtschaft“ macht ihre Politik selbst oder lässt sie machen.</p>
<p>Gell, Joachim Pfeiffer, Ex-wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der zufällig in meinem Wahlkreis Rems-Murr wohnt. Der kandidiert auch nicht mehr, nachdem ihm u.a. in der ZEIT im Kontext der Maskenaffäre zuviel Nähe „zur Wirtschaft“ unterstellt worden war, ohne stichhaltige Beweise vorzulegen. Für mich war und ist das – ohne Beweise – Rufmord. Im Kern wird die Behauptung aber stimmen. Nur viel intelligenter inszeniert. Eben undurchsichtiger als der Deal von „otto group“, „NOW“, G&amp;J und der „Nachhaltigkeit“. Gute Nacht, Gekaufte Republik Deutschland.</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2021/07/27/immer-mehr-oeko-pressetitel-statt-nachhaltigem-handeln/">Verdummung: Immer mehr Öko-Pressetitel – statt nachhaltigem Handeln</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>„Eklatante Fehler“: Kaputte Beziehungen machen Welt kaputt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 13:58:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Männerarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Wirtschaftsjournalist und PR-Berater ist es üblich, dass ich Informanten meine Texte zum Gegenlesen vorlege, damit sie etwaige Korrekturen darin vornehmen können. Vor Tagen hatte ich einen solchen, recht kurzen Text über ein harmloses Thema einem Gesprächspartner mit der Bitte um Freigabe gemailt. Kurz darauf kam aber nicht die gegengelesene Version, sondern die Mitteilung, mein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6807" aria-describedby="caption-attachment-6807" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6807" data-permalink="https://der-medienberater.de/2021/05/05/eklatante-fehler-kaputte-beziehungen-machen-welt-kaputt/002-meditationsszene-stehend/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/05/002-Meditationsszene-stehend.jpg?fit=1600%2C1200&amp;ssl=1" data-orig-size="1600,1200" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="002 Meditationsszene (stehend)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/05/002-Meditationsszene-stehend.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/05/002-Meditationsszene-stehend.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-6807 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/05/002-Meditationsszene-stehend.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/05/002-Meditationsszene-stehend.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/05/002-Meditationsszene-stehend.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/05/002-Meditationsszene-stehend.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/05/002-Meditationsszene-stehend.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/05/002-Meditationsszene-stehend.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6807" class="wp-caption-text">Tief durchatmen und reflektieren würde im Alltag schon viel helfen.</figcaption></figure>
<p>Als Wirtschaftsjournalist und PR-Berater ist es üblich, dass ich Informanten meine Texte zum Gegenlesen vorlege, damit sie etwaige Korrekturen darin vornehmen können. Vor Tagen hatte ich einen solchen, recht kurzen Text über ein harmloses Thema einem Gesprächspartner mit der Bitte um Freigabe gemailt. Kurz darauf kam aber nicht die gegengelesene Version, sondern die Mitteilung, mein (kurzer) Text enthalte „eklatante Fehler“ und er werde ihn zeitnah bearbeiten.</p>
<p>Ich fühlte mich beschämt, grübelte, was da offenbar in großer Menge so „eklatant“ falsch war und ärgerte mich, mit dem Textchen noch eine offene Baustelle mehr auf meinem Schreibtisch zu haben. Tage später kam tatsächlich die handschriftliche Korrektur, bei der ich im Wesentlichen den ähnlich klingenden Vornamen des Mitarbeiters mit dem Firmennamen verwechselt hatte. Dazu Korrekturen bzgl. Genauigkeit von Zahlen, die im Journalismus geradezu grotesk und albern wären, und schließlich ein handschriftlicher Passus, der eine meiner gedruckten Passage ersetzen sollte.</p>
<p>Um nicht noch einen Fehler zu machen, leitete ich den Scan 1:1 an die Sachbearbeiterin im Marketing weiter, mit der Bitte, die Korrekturen zu übernehmen. Und dabei machte ich noch einen Fehler. Bereits „angefressen“ durch die Vorgeschichte und im Glauben, die Marketingfrau sei meine Kollegin, lieferte ich ihr eine Begründung mit, ich könne nämlich „das Gekrakel“ nicht lesen. Offenbar hat diese Frau meinem Informanten dies weitergegeben, der sich daraufhin heute Morgen bei mir per Mail beschwerte.</p>
<p>Das ist sein gutes Recht, wobei meine Wertung angesichts der unleserlichen Handschrift auch ihre Berechtigung hatte, zumal bei deren Übertragung wieder Fehler entstehen können. Meine Empörung galt nun aber der Marketingfrau, die entweder unendlich naiv ist oder mir bewußt schaden wollte, obwohl ich letztlich ihr Dienstleister bin, der von außen ohnehin keinen leichten Stand hat. Dabei fehlt mir latent bei allen beteiligten Mitarbeitern, nicht beim Chef, der Respekt, vor der Komplexität meiner journalistischen Arbeit, mit der ich letztlich deren Arbeit ins rechte Licht setzen möchte.</p>
<p>Mehr noch: Ich bringe eine hohe zeitliche, soziale und emotionale Variabilität mit, um all die Abwertungen zu ignorieren, die ich auch höre. So etwa, wenn der andere jammert, was er alles zu tun habe (wo ich höre, was alles wichtiger sei als jetzt auch noch mit mir Trottel sprechen zu müssen) oder sich in seinem Kalender kaum mehr ein freier Termin fände (und ich höre, ich säße nur faul herum). Hinzu kommt, oft auch bei den Freigaben, die vereinzelt mehr an Korrekturen früherer Deutschlehrer erinnern (nur dass die von Sprache mehr Ahnung hatten und ich deren Schüler war), was sich Betriebswirte, Ingenieure oder Juristen erlauben, stilistisch und grammatikalisch in meine journalistischen Texte einzugreifen, nur weil sie in der Schule auch das Fach Deutsch hatten.</p>
<p>Da braucht es viel Demut und psychologisches Bewußtsein, all diese Schatten im (unbewußten) Agieren anderer nicht an mich heranzulassen. Im konkreten Fall aber war meine Schmerzgrenze durch den Vertrauensbruch der Sachbearbeiterin erreicht, zumal ich in den Tagen zuvor schon ähnliche Fehler- und Korrekturerfahrungen hatte. Mir ist auch klar, was da in mir hochpoppt: Es fehlt mir an Wertschätzung für meine Person und meine fachliche Kompetenz.</p>
<p>Was ich den Informanten gerne wissen lassen würde, der selbstverständlich darauf verweist, dass er Wichtigeres zu tun habe als mit mir unsere Beziehung zu klären: Mit „eklatante Fehler“ reaktiviert er all die leidvollen Erfahrungen meiner Kind- und Vergangenheit: Dass ich in der Schule sitzen geblieben bin; dass ich für meinen Vater und meinen Internatsleiter „nicht gut genug“ war; dass ich in zwei gescheiterten Ehen „eklatante Fehler“ gemacht habe und vieles mehr. Und was kommt nach der großen Ansage, die mir drei Tage Ungemach bereitet hat (weil in meinem Unterbewußtsein nicht der Informant sprach, sondern mein Vater und mein Internatsleiter)? Der in seiner Eitelkeit gekränkte Interviewpartner reklamiert, dass ich seinen Vornamen versehentlich verwechselt habe.</p>
<p><a href="http://www.der-lebensberater.net">Als Therapeut – und deshalb schildere ich diese Sequenz hier –</a> kann ich sagen, dieser Mann hat ein schwaches Selbst, sonst könnte er souverän und barmherzig über meine Verwechslung hinweggehen. Für meine These spricht auch seine zittrige Handschrift. Und was die Frau im Marketing „geritten“ hat, mich dermaßen bloßzustellen? Meine These, aber das ist Spekulation, wäre Neid darauf, wie souverän ich mich bewege. Dabei würde sie verkennen, dass ich seit 30 Jahren hart an mir und meiner Kompetenz arbeite und viele Risiken eingegangen bin, etwa der Selbstständigkeit. Aber auch das ist weit verbreitet: Statt selbst zu wachsen, macht man die anderen möglichst klein.</p>
<p>Und genau so sieht unsere Welt auch aus: Eine Welt voller Verletzter, Geltungsbedürftiger, Nicht-Gesehener. Und statt diese Verletzungen zu heilen, „stürzen“ wir uns in das, was wir landläufig Arbeit nennen. Und danach „stürzen“ sich viele in Konsum und Freizeitstress, weil sie sich dafür „belohnen“ müssen, dass sie ein vermeintlich fremd-bestimmtes Leben führen. Oder sie dröhnen ihre Leere mit Aktionsimus zu. Weil aber die Beziehungen kaputt sind, ist die Welt kaputt. Und <a href="http://www.der-lebensberater.net">deshalb arbeite ich immer mehr als Therapeut</a> und immer weniger als PR-Berater. Auf Instagram findest Du uns unter derlebensberater_no1. Sei willkommen. So wie Du bist.</p>
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		<title>Drei Wochen Ausnahmezustand: Unser System verändert sich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2020 10:20:48 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesen Tagen schaue ich immer wieder mal in unserer Kirche vorbei, die nur 400 Meter entfernt von uns steht. Am Sonntag brannten im Altarraum sogar Kerzen um die Zeit, zu der üblicherweise Gottesdienst ist, und vereinzelt saßen und knieten wenige Männer und Frauen in den Bänken. Hier spürte ich Geborgenheit und Ruhe und vermisste [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6514" aria-describedby="caption-attachment-6514" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6514" data-permalink="https://der-medienberater.de/2020/04/03/drei-wochen-ausnahmezustand-unser-system-veraendert-sich/011-kirche-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/04/011-Kirche-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1585475795&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;400&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.058823529411765&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="011 Kirche (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/04/011-Kirche-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/04/011-Kirche-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6514 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/04/011-Kirche-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/04/011-Kirche-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/04/011-Kirche-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6514" class="wp-caption-text">Heiliger Schutzraum auch ohne Gemeinschaft: Die Kirche ist trotz Versammlungsverbot offen. FOTOS: FROMM</figcaption></figure>
<p>In diesen Tagen schaue ich immer wieder mal in unserer Kirche vorbei, die nur 400 Meter entfernt von uns steht. Am Sonntag brannten im Altarraum sogar Kerzen um die Zeit, zu der üblicherweise Gottesdienst ist, und vereinzelt saßen und knieten wenige Männer und Frauen in den Bänken. Hier spürte ich Geborgenheit und Ruhe und vermisste zugleich die Gemeinschaft der Gläubigen, wenngleich die in katholischen Gottesdiensten ganzjährig ziemlich reserviert, distanziert und Priester-zentriert stattfindet. Diese Besuche in Gottes Haus geben mir einen traurigen Vorgeschmack darauf, wie nüchtern die Osterfeiertage ablaufen werden ohne die reichhaltige und symbolträchtige Liturgie, die sich üblicherweise von Gründonnerstag mit dem Abendmahl, dem Karfreitag mit Folter, Verhöhnung und Kreuzigung Jesu bis zur Osternacht mit der Auferstehung und den festlichen Gottesdiensten sonntags und montags hinzieht.</p>
<p>Dieses Ostern wird eine neue Erfahrung für unsere Gemeinden sein und eventuell ein Vorgriff darauf, wenn ich 80 bin und all die seitherigen Kirchgänger längst tot. Zugleich verschafft mir dies einen Eindruck, wie es Christen in Ländern gehen muss, in denen sie wegen ihres Glaubens verfolgt sind und sich deshalb allenfalls konspirativ versammeln. Parallel laufen mein berufliches und mein gesellschaftliches Leben weiter. Vorher stand ich bei der Post 20 Minuten Schlange, um u.a. Briefmarken zu kaufen. Ein Security-Mann regelte den Einlass und dass wir im Freien je zwei&nbsp; Meter Mindestabstand halten. So sammle ich derzeit Erfahrungen, die alle etwas mit mir machen, wie aus einer Mangelwirtschaft und einer Diktatur, wo mir plötzlich jemand etwas vorschreiben darf. Z.B. machen mich solche Erfahrungen dankbar für eine offene Gesellschaft, in der ich üblicherweise lebe &#8211; mit allen Vor- und Nachteilen.</p>
<p>Beruflich finde ich spannend, wie Firmen allmählich Routine im Krisenmodus gewinnen und wie schnell und souverän viele reagiert haben, die ich kenne. So wurden um den 12. März noch schnell und präventiv fünf, zehn oder 30 Laptops gekauft, um für etwaiges Homeoffice gewappnet zu sein. Bereits am 16.03. war es vielerorts so weit. Welche Leistungskraft von diesen Unternehmen, binnen Tagen ihre gesamte Firmenkultur auf den Kopf zu stellen &#8211; und es funktioniert. Irgendwie. Andere, die am 18.03. Laptops beschaffen wollten, mussten wahrnehmen, dass andere bereits schneller waren. Das ist Marktwirtschaft. Und erfahrungsgemäß haben diese Zögerer und Fehleinschätzer auch auf anderen Feldern das Nachsehen, weshalb sie in der Krise verschwinden oder danach aufgekauft werden. Die ersten Gespräche zwischen Wechselwilligen und Leistungsträger-Suchenden laufen bereits.</p>
<figure id="attachment_6515" aria-describedby="caption-attachment-6515" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6515" data-permalink="https://der-medienberater.de/2020/04/03/drei-wochen-ausnahmezustand-unser-system-veraendert-sich/010-postschlange/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/04/010-Postschlange.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1585907794&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;25&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.00059808612440191&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="010 Postschlange" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/04/010-Postschlange.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/04/010-Postschlange.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6515 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/04/010-Postschlange.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/04/010-Postschlange.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/04/010-Postschlange.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6515" class="wp-caption-text">Erfahrung von Mangelwirtschaft und Bevormundung: 20 Minuten Schlange stehen vor einer Postfiliale.</figcaption></figure>
<p>Spannend sind auch die kaufmännischen Betrachtungen, wie sich Firmen liquide halten oder ihr Controlling greift. Demnach macht Homeoffice NOCH um ein Drittel ineffektiver, weil die Mitarbeiter nicht vertraut damit sind; optimales Equipment und Software fehlen; zuviele Daten nur analog in Leitz-Ordnern im Büro verfügbar sind u.v.m. Noch. Zum Beispiel auch, dass Mitarbeiter zuhause durch Kinder abgelenkt sind, die rund um die Uhr zuhause sitzen. Auch das wird sich relativ bald ändern. Dafür werden die Firmen digital gestärkt aus der Krise hervorgehen, weil die Ängste und Widerstände überwunden und die technischen und sozialen Schwachstellen identifiziert sind.</p>
<p>Auch das Thema Arbeitszeitmodelle und -flexibilisierung erlebt seit 16. März einen Hype: Da führen Mittelständler ad hoc Arbeitszeitkonten ein, die bis zu 100 und mehr Minusstunden erlauben (auch entsprechende Plusstunden) oder weiten solche Ansätze nun aus. Hinzu kommt etwa Vertrauenszeit, dass man Menschen nicht mehr für Präsenz entlohnt, sondern an ihren bewältigen Aufgaben misst. Das verändert unsere Kultur insbesondere zum Wohl berufstätiger Mütter, Alleinerziehender oder Menschen, die zuhause Angehörige pflegen. Viele Firmen werden neben der Hausbank, Krediten und Dispo nun auch auf Leasing, Factoring oder Finetrading in immer mehr Bereichen setzen, um Finanzengpässe zu vermeiden.</p>
<p>Viele Unternehmer, mit denen ich derzeit spreche, sagen, wir werden nach der Krise, wann immer sie auch ökonomisch überwunden sein wird, unsere Marktwirtschaft nicht mehr wieder erkennen. Auch das Thema Regionalität und heimische Arbeitsplätze statt Globalisierung und Produktionsverlagerung wird dabei eine Rolle spielen, Stichwort Verfügbarkeit. Etliche Chefs kommen aktuell aus dem Erklären, Versichern, Beschwichtigen, Ermutigen, Besprechen und Abstimmen kaum mehr heraus. Auch hier wird sich zeigen, wer wirklich führen kann, strategisch wie empathisch, um seine Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Finanzierer etc. mit Taten wie auch Glaubwürdigkeit (Emotion, Leidenschaft, Authentizität, Vertrauen) zu erreichen. Auch wie es mit Binnenmarkt, Schuldenkrise, Euro, Weltwirtschaft weiter geht angesichts der aktuellen Extrembelastung aller Systeme, bleibt spannend. Aber ohne Gesundheit, inneren Frieden und intakte Umwelt wäre ohnehin alles nichts. Die Priotitäten scheinen derzeit wieder klarer zu werden.</p>
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		<title>Pandemie: Stimmungsbild aus meinem außergewöhnlichen Alltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2020 18:13:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuell erlebe ich spannende Tage: Mein beruflicher Alltag ist binnen zehn Tagen nahezu komplett zum Erliegen gekommen. Vorträge, Gruppenangebote und Coachings sind entfallen; viele Recherchen finden aktuell nicht statt, weil die Führungskräfte, die ich dafür bräuchte, im Krisen-Modus agieren; und geplante Newsletter oder Kunden-Magazine werden aufgeschoben, weil sie aktualisiert werden müssen oder ganz auf deren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6500" aria-describedby="caption-attachment-6500" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6500" data-permalink="https://der-medienberater.de/2020/03/21/pandemie-stimmungsbild-aus-meinem-aussergewoehnlichen-alltag/009-corona-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/03/009-Corona-quer-rotated-e1584813287439.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1584733975&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;400&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.058823529411765&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="009 Corona (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/03/009-Corona-quer-rotated-e1584813287439.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/03/009-Corona-quer-rotated-e1584813287439.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6500 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/03/009-Corona-quer-rotated-e1584813287439-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/03/009-Corona-quer-rotated-e1584813287439.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/03/009-Corona-quer-rotated-e1584813287439.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6500" class="wp-caption-text">Corona: Die Medien scheinen aktuell nur noch das Thema dieser Pandemie zu kennen.</figcaption></figure>
<p>Aktuell erlebe ich spannende Tage: Mein beruflicher Alltag ist binnen zehn Tagen nahezu komplett zum Erliegen gekommen. Vorträge, Gruppenangebote und Coachings sind entfallen; viele Recherchen finden aktuell nicht statt, weil die Führungskräfte, die ich dafür bräuchte, im Krisen-Modus agieren; und geplante Newsletter oder Kunden-Magazine werden aufgeschoben, weil sie aktualisiert werden müssen oder ganz auf deren Publikation verzichtet wird. Bekam ich anfangs täglich noch zehn Mails, in denen mir vor allem Absagen kommuniziert wurden, kommt jetzt nahezu nichts mehr. Auch keine Anrufe. Seit Dienstag habe ich statt dessen täglich vier bis sechs Stunden den knapp vierjährigen Sohn meines Agentur-Partners in Betreuung, weil dessen Kindergarten geschlossen hat und die Eltern auch noch einjährige Zwillinge haben.</p>
<p>Parallel ist mir bewusst geworden, dass Außenstände im fünfstelligen Bereich nun sicher nicht beglichen werden und auch mehr Februar-Rechnungen noch offen sind als üblich Mitte des Folgemonats. Die März-Rechnungen habe ich erst diese Woche verschickt. Mehrere Stunden habe ich diese Woche mit Kunden (alles Inhaber ihrer Firmen) und befreundeten Unternehmern telefoniert, teils um 6 teils um 22 Uhr. Sie alle waren und sind im Ausnahmezustand und wäre ich nicht Beteiligter und Betroffener, wäre es schlicht nur spannend, was da an Wissen, Überlegungen und Prognosen bei mir zusammengetragen wurde.</p>
<p>Dienstleister mit 250 oder 1000 Mitarbeitern, die für große Unternehmen und (Dax-)Konzerne arbeiten, erzählen, dass ihre Monteure nicht mehr in die Fabriken ihrer Kunden dürfen. Statt dessen saßen sie in der Firma und spielten Karten. Oder bei Aufträgen erfolgt seit Wochen nicht mehr die Endabnahme, so dass der Dienstleister seine Abschlussrechnung nicht stellen kann. Bei einem summiert sich allein diese Position auf knapp fünf Millionen, die ihm bei den Einnahmen fehlen. Ein anderer erzählt von einem großen Einzelhändler, der im Verdrängungswettbewerb mit billigen Krediten seit Jahren eine Expansionsstrategie gefahren hat und dessen Konsumtempel nun bundesweit alle geschlossen sind. O-Ton: &#8222;Wenn der nicht binnen Tagen von der Bundesregierung 50 Millionen Euro bekommt, ist der in ein, zwei Wochen weg.&#8220;</p>
<p>Ein anderer erzählt, Mitarbeiter murrten, dass sie bei Kurzarbeit nur 60 Prozent ihres Nettolohnes bekämen. Ihn irritiert, dass diese nicht sehen, dass er nur noch 15 Prozent Einnahmen hat und sehr viel Verantwortung auch für Gebäude, Maschinen und Waren trägt, was überall Kosten verursacht, und somit seine Leute doch glimpflich wegkämen. Seine Sorge, seine bis vorgestern begehrten Fachkräfte könnten nun zur Konkurrenz abwandern, konnte ich mit Fakten halbwegs zerstreuen. Ein anderer aus der Finanzierungsbranche baut nun in aller Eile ein Stornierungsmanagement auf. Schon jetzt überrollen ihn fast die Ankündigungen, man setze Zahlungen aus.</p>
<p>In derselben Eile treiben nun viele Firmen, Behörden und Universitäten ihre Digitalisierung voran, um handlungsfähig zu bleiben. Ihre externen IT-Dienstleister sind aktuell ebenso gefragt und überlastet, wie die WC-Papierhersteller. Und Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sagen (mir), dass der Staat nicht das Personal und deren Verwaltungsbelegschaft nicht die Kultur habe, die von der Bundesregierung zugesagten Milliarden so schnell und unbürokratisch an die Firmen zu überweisen wie es öffentlich verkündet wurde und wird. Einer wörtlich: &#8222;In der letzten Krise 2008/09 haben viele das Geld erst bekommen als die Firma längst insolvent war und deren Strukturen bereits in Auflösung waren.&#8220;</p>
<p>Vor diesem Hintergrund habe ich meine eigene Situation diese Woche durchleuchtet: Einige unserer Kunden sind von der Krise nicht betroffen oder profitieren sogar davon, weil sie Pflegeheime betreiben oder im e-Learning und der Rechtsberatung (Insolvenz-, Arbeitsrecht etc.) tätig sind. Beim Steuerberater habe ich beantragt, sämtliche Steuervorauszahlungen für 2020 auszusetzen und für uns selbst Kurzarbeit zu prüfen oder zu beantragen. Auch gibt es wohl die Überlegung, dass der Staat kollektiv für zwei Monate sämtliche Lohnnebenkosen übernimmt. All das würde uns liquide halten. Schließlich schaute ich auf meinen Kontostand und in meinen Geldbeutel und suche aktuell einen Betrieb, der mich ab sofort als Erntehelfer brauchen kann. Ein Freund aus der Gastronomie meinte spontan, er komme dann dorthin mit.</p>
<p>Auch sagen etliche Unternehmer, man sei bislang aus jeder Krise gestärkt hervorgegangen, weil es Mitbewerber härter getroffen und man selbst passgenauer und schneller reagiert habe. Das kann ich aus eigener Erfahrung mit Firmen 2001/02 (Zusammenbruch der New Econony) und 2008/09 (Bankenkrise) bestätigen. Teils haben Firmen dann geschwächte Mitbewerber übernommen oder aus der Insolvenz zugekauft und restrukturiert. Dazu passt, dass Vermögens- und Anlageberater jetzt schon Tipps geben, in den aktuell drastisch unterbewerteten Aktienmarkt zu investieren, weil der Anstieg so schnell verlaufen könne wie der Abstieg. Denn viele Konzerne kauften bereits jetzt günstig ihre eigenen Aktien oder seien gegen solche Abstürze versichert, so dass ihnen bislang kein Schaden entstanden sei. Und schließlich gebe es unendlich viel Liquidität, die bald wieder in Sachanlagen Rendite erzielen will. The show must go on.</p>
<p>Diese Sicht nährt meinen Optimismus, dass es nach der Krise weitergeht, zumal die deutsche Volkswirtschaft weltweit (noch) eine der stärksten ist, die auf jeden Fall irgendwie durchkommt. Ausbauen werden die Chinesen ihren Vorsprung, die als Diktatur ohnehin handlungsfähiger und schneller sind als wir (auch brutal). Was mir aber viel wichtiger ist: Meine Frau liebt mich und ich liebe sie. Immer noch. Und da ich seit 2012 in dritter Ehe verheiratet bin, weiß ich, wovon ich spreche. Auch erlebe ich im Alltag mehr Solidarität und Herzlichkeit denn Hamsterkäufer und aggressive Zeitgenossen. Ich bin mir sicher, dass wir aktuell als Gesellschaft Kulturtechniken reaktivieren, die wir noch dringend brauchen werden, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Und ich bin dankbar, für all die Bildung, die ich in meiner Biographie genossen habe und die ich aktuell mit jeder Menge Lektüre auffrischen kann, weil ich Zeit habe.</p>
<p>Ich habe schon während meines Studiums und nochmals nach meiner zweiten Scheidung über Jahre von 500 Mark bzw. Euro gelebt. Ich brauche zum Leben materiell nicht viel. Und in der Rückschau wird 2020 exzellente CO2-Werte haben. Auch das ist ein Erfolg. In Summe haben wir volle Kühlschränke und keinen Fliegeralarm wie unsere (Groß-)Eltern ihn hatten und noch heute viele Menschen in (Bürger-)Kriegsregionen. All das sind Privilegien. Und heute, am Namenstag des heiligen Benedikt, Begründer klösterlicher Orden vor 1500 Jahren, möchte ich ihn zitieren: In seiner Lebensbeschreibung wird er mit &#8222;<em>habitare secum&#8220;</em>, „wohnen in sich selbst“, zitiert. Das ist uns allen letztlich derzeit auferlegt. Nehmen wir diese Zumutung (darin steckt das Wort &#8222;Mut&#8220;) als Chance. Machen wir es so, dass wir uns in unserer Haut wohl fühlen. Das wünsche ich all meinen Lesern. Bleibt gesund und von Gott behütet.</p>
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