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	<title>Schorndorf hilft - Der Medienberater</title>
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		<title>Pandemie: Stimmungsbild aus meinem außergewöhnlichen Alltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2020 18:13:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuell erlebe ich spannende Tage: Mein beruflicher Alltag ist binnen zehn Tagen nahezu komplett zum Erliegen gekommen. Vorträge, Gruppenangebote und Coachings sind entfallen; viele Recherchen finden aktuell nicht statt, weil die Führungskräfte, die ich dafür bräuchte, im Krisen-Modus agieren; und geplante Newsletter oder Kunden-Magazine werden aufgeschoben, weil sie aktualisiert werden müssen oder ganz auf deren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6500" aria-describedby="caption-attachment-6500" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="6500" data-permalink="https://der-medienberater.de/2020/03/21/pandemie-stimmungsbild-aus-meinem-aussergewoehnlichen-alltag/009-corona-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/03/009-Corona-quer-rotated-e1584813287439.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1584733975&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;400&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.058823529411765&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="009 Corona (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/03/009-Corona-quer-rotated-e1584813287439.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/03/009-Corona-quer-rotated-e1584813287439.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6500 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/03/009-Corona-quer-rotated-e1584813287439-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/03/009-Corona-quer-rotated-e1584813287439.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/03/009-Corona-quer-rotated-e1584813287439.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6500" class="wp-caption-text">Corona: Die Medien scheinen aktuell nur noch das Thema dieser Pandemie zu kennen.</figcaption></figure>
<p>Aktuell erlebe ich spannende Tage: Mein beruflicher Alltag ist binnen zehn Tagen nahezu komplett zum Erliegen gekommen. Vorträge, Gruppenangebote und Coachings sind entfallen; viele Recherchen finden aktuell nicht statt, weil die Führungskräfte, die ich dafür bräuchte, im Krisen-Modus agieren; und geplante Newsletter oder Kunden-Magazine werden aufgeschoben, weil sie aktualisiert werden müssen oder ganz auf deren Publikation verzichtet wird. Bekam ich anfangs täglich noch zehn Mails, in denen mir vor allem Absagen kommuniziert wurden, kommt jetzt nahezu nichts mehr. Auch keine Anrufe. Seit Dienstag habe ich statt dessen täglich vier bis sechs Stunden den knapp vierjährigen Sohn meines Agentur-Partners in Betreuung, weil dessen Kindergarten geschlossen hat und die Eltern auch noch einjährige Zwillinge haben.</p>
<p>Parallel ist mir bewusst geworden, dass Außenstände im fünfstelligen Bereich nun sicher nicht beglichen werden und auch mehr Februar-Rechnungen noch offen sind als üblich Mitte des Folgemonats. Die März-Rechnungen habe ich erst diese Woche verschickt. Mehrere Stunden habe ich diese Woche mit Kunden (alles Inhaber ihrer Firmen) und befreundeten Unternehmern telefoniert, teils um 6 teils um 22 Uhr. Sie alle waren und sind im Ausnahmezustand und wäre ich nicht Beteiligter und Betroffener, wäre es schlicht nur spannend, was da an Wissen, Überlegungen und Prognosen bei mir zusammengetragen wurde.</p>
<p>Dienstleister mit 250 oder 1000 Mitarbeitern, die für große Unternehmen und (Dax-)Konzerne arbeiten, erzählen, dass ihre Monteure nicht mehr in die Fabriken ihrer Kunden dürfen. Statt dessen saßen sie in der Firma und spielten Karten. Oder bei Aufträgen erfolgt seit Wochen nicht mehr die Endabnahme, so dass der Dienstleister seine Abschlussrechnung nicht stellen kann. Bei einem summiert sich allein diese Position auf knapp fünf Millionen, die ihm bei den Einnahmen fehlen. Ein anderer erzählt von einem großen Einzelhändler, der im Verdrängungswettbewerb mit billigen Krediten seit Jahren eine Expansionsstrategie gefahren hat und dessen Konsumtempel nun bundesweit alle geschlossen sind. O-Ton: &#8222;Wenn der nicht binnen Tagen von der Bundesregierung 50 Millionen Euro bekommt, ist der in ein, zwei Wochen weg.&#8220;</p>
<p>Ein anderer erzählt, Mitarbeiter murrten, dass sie bei Kurzarbeit nur 60 Prozent ihres Nettolohnes bekämen. Ihn irritiert, dass diese nicht sehen, dass er nur noch 15 Prozent Einnahmen hat und sehr viel Verantwortung auch für Gebäude, Maschinen und Waren trägt, was überall Kosten verursacht, und somit seine Leute doch glimpflich wegkämen. Seine Sorge, seine bis vorgestern begehrten Fachkräfte könnten nun zur Konkurrenz abwandern, konnte ich mit Fakten halbwegs zerstreuen. Ein anderer aus der Finanzierungsbranche baut nun in aller Eile ein Stornierungsmanagement auf. Schon jetzt überrollen ihn fast die Ankündigungen, man setze Zahlungen aus.</p>
<p>In derselben Eile treiben nun viele Firmen, Behörden und Universitäten ihre Digitalisierung voran, um handlungsfähig zu bleiben. Ihre externen IT-Dienstleister sind aktuell ebenso gefragt und überlastet, wie die WC-Papierhersteller. Und Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sagen (mir), dass der Staat nicht das Personal und deren Verwaltungsbelegschaft nicht die Kultur habe, die von der Bundesregierung zugesagten Milliarden so schnell und unbürokratisch an die Firmen zu überweisen wie es öffentlich verkündet wurde und wird. Einer wörtlich: &#8222;In der letzten Krise 2008/09 haben viele das Geld erst bekommen als die Firma längst insolvent war und deren Strukturen bereits in Auflösung waren.&#8220;</p>
<p>Vor diesem Hintergrund habe ich meine eigene Situation diese Woche durchleuchtet: Einige unserer Kunden sind von der Krise nicht betroffen oder profitieren sogar davon, weil sie Pflegeheime betreiben oder im e-Learning und der Rechtsberatung (Insolvenz-, Arbeitsrecht etc.) tätig sind. Beim Steuerberater habe ich beantragt, sämtliche Steuervorauszahlungen für 2020 auszusetzen und für uns selbst Kurzarbeit zu prüfen oder zu beantragen. Auch gibt es wohl die Überlegung, dass der Staat kollektiv für zwei Monate sämtliche Lohnnebenkosen übernimmt. All das würde uns liquide halten. Schließlich schaute ich auf meinen Kontostand und in meinen Geldbeutel und suche aktuell einen Betrieb, der mich ab sofort als Erntehelfer brauchen kann. Ein Freund aus der Gastronomie meinte spontan, er komme dann dorthin mit.</p>
<p>Auch sagen etliche Unternehmer, man sei bislang aus jeder Krise gestärkt hervorgegangen, weil es Mitbewerber härter getroffen und man selbst passgenauer und schneller reagiert habe. Das kann ich aus eigener Erfahrung mit Firmen 2001/02 (Zusammenbruch der New Econony) und 2008/09 (Bankenkrise) bestätigen. Teils haben Firmen dann geschwächte Mitbewerber übernommen oder aus der Insolvenz zugekauft und restrukturiert. Dazu passt, dass Vermögens- und Anlageberater jetzt schon Tipps geben, in den aktuell drastisch unterbewerteten Aktienmarkt zu investieren, weil der Anstieg so schnell verlaufen könne wie der Abstieg. Denn viele Konzerne kauften bereits jetzt günstig ihre eigenen Aktien oder seien gegen solche Abstürze versichert, so dass ihnen bislang kein Schaden entstanden sei. Und schließlich gebe es unendlich viel Liquidität, die bald wieder in Sachanlagen Rendite erzielen will. The show must go on.</p>
<p>Diese Sicht nährt meinen Optimismus, dass es nach der Krise weitergeht, zumal die deutsche Volkswirtschaft weltweit (noch) eine der stärksten ist, die auf jeden Fall irgendwie durchkommt. Ausbauen werden die Chinesen ihren Vorsprung, die als Diktatur ohnehin handlungsfähiger und schneller sind als wir (auch brutal). Was mir aber viel wichtiger ist: Meine Frau liebt mich und ich liebe sie. Immer noch. Und da ich seit 2012 in dritter Ehe verheiratet bin, weiß ich, wovon ich spreche. Auch erlebe ich im Alltag mehr Solidarität und Herzlichkeit denn Hamsterkäufer und aggressive Zeitgenossen. Ich bin mir sicher, dass wir aktuell als Gesellschaft Kulturtechniken reaktivieren, die wir noch dringend brauchen werden, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Und ich bin dankbar, für all die Bildung, die ich in meiner Biographie genossen habe und die ich aktuell mit jeder Menge Lektüre auffrischen kann, weil ich Zeit habe.</p>
<p>Ich habe schon während meines Studiums und nochmals nach meiner zweiten Scheidung über Jahre von 500 Mark bzw. Euro gelebt. Ich brauche zum Leben materiell nicht viel. Und in der Rückschau wird 2020 exzellente CO2-Werte haben. Auch das ist ein Erfolg. In Summe haben wir volle Kühlschränke und keinen Fliegeralarm wie unsere (Groß-)Eltern ihn hatten und noch heute viele Menschen in (Bürger-)Kriegsregionen. All das sind Privilegien. Und heute, am Namenstag des heiligen Benedikt, Begründer klösterlicher Orden vor 1500 Jahren, möchte ich ihn zitieren: In seiner Lebensbeschreibung wird er mit &#8222;<em>habitare secum&#8220;</em>, „wohnen in sich selbst“, zitiert. Das ist uns allen letztlich derzeit auferlegt. Nehmen wir diese Zumutung (darin steckt das Wort &#8222;Mut&#8220;) als Chance. Machen wir es so, dass wir uns in unserer Haut wohl fühlen. Das wünsche ich all meinen Lesern. Bleibt gesund und von Gott behütet.</p>
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		<title>#aufstehen: Schorndorf zeigt sich liebenswert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2018 16:26:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Migranten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gut 1500 Bürger sind am Samstag in Schorndorf um 10 Uhr auf den Unteren Marktplatz gekommen, um gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus zu demonstrieren. Initiiert hatte die Kundgebung der Schorndorfer Immobilienmakler und Bauträger Marcus Seibold. Knapp zehn Redner, darunter Oberbürgermeister Matthias Klopfer (SPD) und junge Flüchtlinge, die aus ihren Biographien erzählten, kamen in den knapp 90 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6084" aria-describedby="caption-attachment-6084" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="6084" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/11/12/aufstehen-schorndorf-zeigt-sich-liebenswert/034-demo-schorndorf-buhne/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/034-Demo-Schorndorf-B%C3%BChne.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1541843525&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;25&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.004&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="034 Demo Schorndorf (Bühne)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/034-Demo-Schorndorf-B%C3%BChne.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/034-Demo-Schorndorf-B%C3%BChne.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6084 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/034-Demo-Schorndorf-B%C3%BChne.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/034-Demo-Schorndorf-B%C3%BChne.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/034-Demo-Schorndorf-B%C3%BChne.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6084" class="wp-caption-text">Kurz vor Demo-Beginn am Samstag in Schorndorf: Der Untere Marktplatz füllt sich. FOTOS: FROMM</figcaption></figure>
<p>Gut 1500 Bürger sind am Samstag in Schorndorf um 10 Uhr auf den Unteren Marktplatz gekommen, um gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus <a href="https://www.zvw.de/inhalt.schorndorf-fast-2000-sind-aufgestanden-gegen-rechts.fc66e310-3b90-47ed-a0cd-35095f039381.html">zu demonstriere</a>n. Initiiert hatte die Kundgebung der Schorndorfer Immobilienmakler und Bauträger <a href="https://www.wohnbau-schorndorf.de/">Marcus Seibold</a>. Knapp zehn Redner, darunter Oberbürgermeister Matthias Klopfer (SPD) und junge Flüchtlinge, die aus ihren Biographien erzählten, kamen in den knapp 90 friedlichen Minuten zu Wort.</p>
<p>Vertreter aus Politik, Kirchen, heimischer Wirtschaft, Gewerkschaften und Vereinen füllten den Platz und führten teils phantasievoll gestaltete Transparente mit sich oder schwenkten Fahnen ihrer Organisationen. Sie alle wollten zeigen, dass sie ein offenes Herz für Migranten haben und ihnen Menschen jeder Ethnie willkommen sind, die sich in unsere Gesellschaft integrieren.</p>
<p>Der Blick auf den bunten Marktplatz mit seinen solidarischen Besuchern bot ein schönes Bild, zumal ich etliche Bekannte traf. Auch waren viele junge Familien mit ihren Kindern gekommen sowie Migranten, die teils seit vielen Jahrzehnten in der Stadt und in Deutschland leben. Für mich persönlich wäre die Demo aber gar nicht erforderlich gewesen, weil hier m.E. Selbstverständlichkeiten manifestiert wurden.</p>
<p>Viel wichtiger ist mir die Haltung jedes Einzelnen, der am Samstag bei #aufstehen war, dass er seine Überzeugungen einer toleraten, offenen Gesellschaft im Alltag zeigt und lebt und im Einzelfall noch eine Schippe drauflegt: Das kann Freizeit sein, die er mit Migranten verbringt; ein Zimmer, das er an einen Flüchtling vermietet; oder das engagierte Eintreten in einer Debatte im Bekanntenkreis, in der über &#8222;die Ausländer&#8220; geurteilt wird oder die Kanzlerin und was sie angeblich im August 2015 alles falsch gemacht hat.</p>
<p>Ich bin stolz, dass unsere Kanzlerin seinerzeit &#8211; politisch ganz unorthodox und juristisch höchst umstritten &#8211; Barmherzigkeit bewiesen hat und den zigtausenden Flüchtlingen an der österreichischen Grenze den Zutritt erlaubt hat. Denn zum einen ernten wir hier, was wir mit Imperialismus und Kapitalismus über Jahrhunderte gesät haben. Zum anderen hat Angela Merkel damit beigetragen, den Balkan nicht erneut zu destabilisieren, der erst 20 Jahre zuvor einen katastrophalen Bürgerkrieg erlebt hatte &#8211; und gleichfalls hunderttausende in die Flucht getrieben hatte.</p>
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		<title>Hilferuf: Blick in die vermüllten Seelen junger Menschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2018 10:06:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Enthüllungsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
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		<category><![CDATA[Schorndorf hilft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast täglich räume ich am Tag nach lauen Sommernächten, wie wir sie derzeit seit Monaten haben, den Platz auf dem Firmengelände, das 20 Meter hinter meinem Büro lauschig direkt an der Rems liegt, von Zigarettenschachteln, Pizzakartons, Vodka-Flaschen u.v.m. Einmal pro Woche sieht es im Schnitt sogar so extrem aus wie heute morgen auf diesem Bild. [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2018/08/24/hilferuf-blick-in-die-vermullten-seelen-junger-menschen/">Hilferuf: Blick in die vermüllten Seelen junger Menschen</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6038" aria-describedby="caption-attachment-6038" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="6038" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/08/24/hilferuf-blick-in-die-vermullten-seelen-junger-menschen/024-mull-am-rohm/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/024-M%C3%BCll-am-R%C3%B6hm.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1535101888&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;32&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0024390243902439&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="024 Müll am Röhm" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/024-M%C3%BCll-am-R%C3%B6hm.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/024-M%C3%BCll-am-R%C3%B6hm.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6038 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/024-M%C3%BCll-am-R%C3%B6hm.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/024-M%C3%BCll-am-R%C3%B6hm.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/024-M%C3%BCll-am-R%C3%B6hm.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6038" class="wp-caption-text">Am Tag danach: So vermüllt und verdreckt sieht es am Remsufer vor unserem Büro nach lauen Sommernächten fast wöchentlich einmal aus. FOTO: FROMM</figcaption></figure>
<p>Fast täglich räume ich am Tag nach lauen Sommernächten, wie wir sie derzeit seit Monaten haben, den Platz auf <a href="http://www.das-roehm.de">dem Firmengelände</a>, das 20 Meter hinter meinem Büro lauschig direkt an der Rems liegt, von Zigarettenschachteln, Pizzakartons, Vodka-Flaschen u.v.m. Einmal pro Woche sieht es im Schnitt sogar so extrem aus wie heute morgen auf diesem Bild.</p>
<p>An einem Sonntagmorgen habe ich jüngst die Polizei verständigt, weil ein gelbes Post-Dienstfahrrad mit Akku in der Rems lag. Es war von der Brücke, die auf dem Gelände die beiden Gebäudeareale miteinander verbindet, rund fünf Meter in die Tiefe geworfen worden. Die Polizisten lud ich ein, gelegentlich um 22 Uhr oder später hier vorbeizuschauen, um solche Saufgelage aufzumischen.</p>
<p>Nachmittags war immerhin das Fahrrad bereits weg, aber vermutlich kommt die Polizei nie, allein schon, weil dies ein (sehr gut zugängliches) Privatgelände ist. Deren Auftauchen würde auch wenig bringen und selbst vergesse ich abends stets, um 22 Uhr mal hier aufzukreuzen, um die jungen Leute kennenzulernen und mit ihnen zu sprechen (solange sie noch ansprechbar sind).</p>
<p>Sehr gerne würde ich ihnen sagen, dass mich nicht ihre Präsenz stört. Aber ich würde gerne wissen, warum sie den Platz meist so verlassen. Denn hertragen konnten sie ihre Verpackungen und Gebinde ja auch. Und: Der Hausverwalter hat sogar eine Mülltonne daneben aufgestellt (was ich nicht getan hätte). Ich würde also mit den jungen Leuten über ihre Destruktion und den Verein <a href="http://www.geo-cleaner.com">Geo-cleaner</a> sprechen wollen, dem ich angehöre.</p>
<p>Eine Idee habe ich bereits: Denn das äußere Bild, das ihre Hinterlassenschaft abgibt, ist m.E. ein Spiegel ihrer Seele: Chaos, Verzweiflung und Zerstörungswut. Diese richtet sich zwar formal gegen das Gelände und die mäandernde Rems, die an dieser Stelle voller Scherben ist, weil die jungen Leute viel Unrat auch die Flussböschung hinab werfen (von wo der Müll noch schwieriger zu bergen ist). Ihre Zerstörungswut richtet sich aber vor allem gegen sie selbst.</p>
<p>Denn wer vier, sechs oder acht Vodka-Flaschen zzgl. jeder Menge Wein (billigster Fusel) und Bier konsumiert, der kann sich nur noch &#8222;selbst abschießen&#8220; wollen, um der Realität zu entkommen. Diese Säufer und Umweltzerstörer machen sich also zu (lästigen) Opfern, deren Verwüstungen ich als Hilfeschreie interpretiere. Vermutlich sollte ich doch bald mal abends hier vorbeikommen und mit den jungen Leuten reden oder sie zumindest &#8222;unter denTisch saufen&#8220;, um ihr Vertrauen zu gewinnen.</p>
<p>Denn was die jungen Leute wirklich brauchen, sind Erwachsene, die ihnen zuhören, sie unterstützen, loben, bestärken u.v.m. und dann aber auch ihnen den Spiegel vorzuhalten, dass sie eben keine kleinen Opfer und Verlierer sind &#8211; zu denen sie sich selbst machen. Wir könnten bspw. an einem Samstag gemeinsam ein Stück des Remsufers von Unrat befreien. Der städtische Bauhof könnte ein Vesper spendieren und der Oberbürgermeister den jungen Leuten für ihren Einsatz danken. Dann würden sie spüren, dass sie wichtig sind und diese Gesellschaft sie braucht.</p>
<p>Nebenbei würden wir erfahren, wer Mathe-Nachhilfe braucht, um eine Prüfung zu bestehen. Wer einen Praktikumsplatz braucht, um evtl. eine Lehrstelle zu bekommen. Oder wer dringend zuhause raus muss, weil der Vater gewalttätig ist oder die Mutter schwer krank, auf Hartz IV und/oder Alkoholikerin. &#8222;Wir sind das Volk!&#8220; haben unsere ostdeutschen Brüder und Schwestern vor der Wende 1989 gerufen. Diese Energie brauchen wir jetzt wieder, damit nicht das Gros einer ganzen Generation abschmiert.</p>
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		<title>Putzete schärft Teamgeist und Blick auf Gesellschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2018 12:06:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schorndorf hilft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Säckeweise liegen große und kleine Schnapsflaschen nach 2,5 Stunden Aufräumarbeit am Rems-Ufer in Schorndorf gegenüber von Einkaufsmärkten. Die Firmlinge und Ministranten von Heilig Geist sind irritiert, was sie hier alles im Gebüsch finden. Darunter auch eine Autobatterie und halb verrottete Geldbeutel samt ec-Karten und anderen verwitterten Dokumenten. Erlebt haben das rund 20 junge Leute aus [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5869" aria-describedby="caption-attachment-5869" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5869" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/03/17/putzete-scharft-teamgeist-und-blick-auf-gesellschaft/006-stadtputzete-team/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-Team.jpg?fit=1280%2C960&amp;ssl=1" data-orig-size="1280,960" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="006 Stadtputzete (Team)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-Team.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-Team.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-5869 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-Team.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-Team.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-Team.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-Team.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-Team.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5869" class="wp-caption-text">Bewahrung der Schöpfung: Ein Teil unseres Müllsammelteams aus der Kirchengemeinde von Heilig Geist. FOTO: SCHUCK</figcaption></figure>
<p>Säckeweise liegen große und kleine Schnapsflaschen nach 2,5 Stunden Aufräumarbeit am Rems-Ufer in Schorndorf gegenüber von Einkaufsmärkten. Die Firmlinge und Ministranten von <a href="http://www.katholische-kirche-schorndorf.de">Heilig Geist</a> sind irritiert, was sie hier alles im Gebüsch finden. Darunter auch eine Autobatterie und halb verrottete Geldbeutel samt ec-Karten und anderen verwitterten Dokumenten.</p>
<p>Erlebt haben das rund 20 junge Leute aus der Kirchengemeinde zusammen mit 50 weiteren Freiwilligen aus Jugendfeuerwehr und Bevölkerung. Denn die <a href="http://www.schorndorf.de">Stadtverwaltung</a> hatte zur jährlichen Stadtputzete aufgerufen und ich hatte die Idee, mit meinen Firmlingen hier lehrreiche Erfahrungen zu machen und etwas Nützliches zu tun.</p>
<p>So war ich bspw. irritiert, wie wenige Bürger sich angesprochen fühlten, angesichts der Tatsache, dass im städtischen Amtsblatt und der Tageszeitung teils vierspaltige Artikel über die Aktion informierten. Aber als Gründungsmitglied von <a href="http://www.geo-cleaner.com">Geo-Cleaner</a> halte ich mich schon lange nicht mehr mit Bewertungen auf, sondern bücke mich gemäß unserem Motto &#8222;one piece a day&#8220; täglich (mindestens) einmal nach Weggeworfenem, das ich in einem nächstgelegen Mülleimer entsorge.</p>
<figure id="attachment_5870" aria-describedby="caption-attachment-5870" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5870" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/03/17/putzete-scharft-teamgeist-und-blick-auf-gesellschaft/006-stadtputzete-vorher/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-vorher.jpg?fit=1632%2C1224&amp;ssl=1" data-orig-size="1632,1224" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1520684451&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;40&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.02&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="006 Stadtputzete (vorher)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-vorher.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-vorher.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-5870 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-vorher.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-vorher.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-vorher.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-vorher.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-vorher.jpg?w=1632&amp;ssl=1 1632w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-vorher.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5870" class="wp-caption-text">Blick ins Gebüsch an der Rems bei &#8222;Marktkauf&#8220; vor unserer Putzaktion&#8230;.</figcaption></figure>
<p>Vorigen Samstag war es pro Person ein großer, blauer Müllsack, den jeder mit Unrat und Wertstoffen zusammenbrachte. In 2,5 Stunden schafften wir zu fünft gerademal rund 300 Meter in der Länge und etwa zehn Meter in der Breite von der Böschung mit Gebüsch bis zum abfallenden Rems-Ufer. Teils war die Arbeit eklig und schweißtreibend.</p>
<p>Als Büroarbeiter ging sie mir zudem massiv auf den Rücken, so dass ich die ganze Woche Beschwerden hatte. Unbeschreiblich sind aber mein Glücksgefühl und meine Zufriedenheit über die Sauberkeit, die ich auf &#8222;meinem Abschnitt&#8220; wieder herstellen konnte. Dabei bedauerte ich die Menschen, die so kaputt sein müssen, dass sie sich mit Alkohol wegbeamen müssen.</p>
<p>Und als ob niemand ihre Alkoholsucht sehen dürfe, schleudern sie danach ihre leeren Flaschen ins Gebüsch, damit sie &#8222;weg sind&#8220;, als ob die Sauferei dann &#8222;ungeschehen&#8220; sei. Anonymes Trinken eben. Oder der Taschendiebstahl, der wie &#8222;nicht passiert&#8220; sei, wenn dessen Überreste fast im Fluss landen. Und wie sehr muss man sich und das Leben hassen, wenn man versucht, von der Straße aus die zehn Meter bis zum Fluss eine Autobatterie durch das Gebüsch zu schleudern.</p>
<figure id="attachment_5871" aria-describedby="caption-attachment-5871" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5871" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/03/17/putzete-scharft-teamgeist-und-blick-auf-gesellschaft/006-stadtputzete-nachher/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-nachher.jpg?fit=1632%2C1224&amp;ssl=1" data-orig-size="1632,1224" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1520684567&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;32&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.02&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="006 Stadtputzete (nachher)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-nachher.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-nachher.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-5871 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-nachher.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-nachher.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-nachher.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-nachher.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-nachher.jpg?w=1632&amp;ssl=1 1632w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/006-Stadtputzete-nachher.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5871" class="wp-caption-text">&#8230;.und 2,5 Stunden danach. Manche Passanten meinten übrigens, ich mache wohl Strafdienst. FOTOS: FROMM</figcaption></figure>
<p>Ich liebe das Leben, das mich reich beschenkt. Deshalb kann ich von meiner Zeit etwas zum Aufräumen geben. Allein schon, um mich nicht ohnmächtig zu fühlen, ob all des (selbst gemachten) Elends in meiner nächsten Umgebung. Meinen Firmlingen und den Ministranten um Julia Schuck bin ich dankbar, dass sie mitgemacht haben. Allein hätte ich mich deutlich ohnmächtiger gefühlt. 2019 bin ich wieder dabei.</p>
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		<title>Lebensfreude pur: Groove Inclusion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2018 10:08:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Migranten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die im Februar 2014 in Fellbach gegründete Bigband Groove Inclusion, in der unter Leitung von Musikprofis seither Behinderte einmal wöchentlich proben, hat am Samstag in der Schorndorfer Stadtkirche gastiert. Vermittelt hatte das Abendkonzert zugunsten der Dachstuhlsanierung der Kirche der Schorndorfer Alt-Stadt- und –Kreisrat Karl-Otto Völker. Der Sozialdemokrat, der für seine Kreistagsfraktion im Verwaltungsrat der Kreissparkasse [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5861" aria-describedby="caption-attachment-5861" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5861" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/03/11/lebensfreude-pur-groove-inclusion/007-groove-inclusion-totale/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Totale.jpg?fit=1632%2C1224&amp;ssl=1" data-orig-size="1632,1224" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1520711734&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;320&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.058823529411765&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="007 Groove Inclusion (Totale)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Totale.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Totale.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-5861 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Totale.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Totale.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Totale.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Totale.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Totale.jpg?w=1632&amp;ssl=1 1632w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Totale.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5861" class="wp-caption-text">Ein Ohr- und Augenschmauß: Groove Inclusion setzt neue Maßstäbe für den Begriff Leistung. FOTOS: FROMM</figcaption></figure>
<p>Die im Februar 2014 in Fellbach gegründete Bigband <a href="http://www,groove-inclusion.de">Groove Inclusion</a>, in der unter Leitung von Musikprofis seither Behinderte einmal wöchentlich proben, hat am Samstag in der <a href="http://www.stadtkirche-schorndorf.de">Schorndorfer Stadtkirche</a> gastiert. Vermittelt hatte das Abendkonzert zugunsten der Dachstuhlsanierung der Kirche der Schorndorfer Alt-Stadt- und –Kreisrat Karl-Otto Völker.</p>
<p>Der Sozialdemokrat, der für seine Kreistagsfraktion im Verwaltungsrat der Kreissparkasse sitzt, hatte die knapp 30 Musiker aus Fellbach, Bietigheim oder Schorndorf vom 5. bis 11. September 2017 nach Jekaterinburg zum 1. Weltkongress für Inklusion begleitet. Die Sparkassenstiftung hatte die Reise finanziert, bei der die Big Band vor Teilnehmern aus 30 Nationen vier Mal auftrat und halb Rußland rockte.</p>
<p>In der Stadtkirche war davon einiges zu spüren. Bei Titeln der Prinzen, von Santana oder Lou Reed rockte der Sakralbau gut eine Stunde und groovten die Besucher. Bandleader Hans Fickelscher, der sich teils zwischen Rollstühlen seinen Weg durch die Jazzer bahnte, ließ zwischen jedem Stück zwei, drei Musiker zu Wort kommen.</p>
<figure id="attachment_5863" aria-describedby="caption-attachment-5863" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5863" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/03/11/lebensfreude-pur-groove-inclusion/007-groove-inclusion-tanz/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Tanz.jpg?fit=1632%2C1224&amp;ssl=1" data-orig-size="1632,1224" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1520713601&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;320&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.058823529411765&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="007 Groove Inclusion (Tanz)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Tanz.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Tanz.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-5863 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Tanz.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Tanz.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Tanz.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Tanz.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Tanz.jpg?w=1632&amp;ssl=1 1632w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/03/007-Groove-Inclusion-Tanz.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5863" class="wp-caption-text">Leichtigkeit: Gegen Ende des Konzerts legt der Posaunist (mit dem Rücken zum Betrachter) sein Instrument weg und tanzt mit den Besuchern zu den Klängen seiner Kollegen.</figcaption></figure>
<p>Erst so wurde deutlich, wer da alles wie behindert ist. Denn sehen konnte man dies längst nicht bei allen. Mit ihren Statements machten die Musiker spürbar, wie viel Lebensfreude und Teilhabe ihnen die Band, ihre Aufgabe darin, die wöchentlichen Proben in Fellbach und natürlich die Auftritte geben. So hat jeder Musiker auch Unterricht im Einzel an seiner Musikschule vor Ort oder bei einem der vier Profis, die bei Groove Inclusion mitspielen.</p>
<p>Da passt es gut, dass Posaunist Hans Kretschmer von <a href="http://www.mablues.de">Dr. Mablues</a> seit diesem Januar dabei ist und auch mit einem Solo brillierte. Ansonsten scheinen die (Halb-)Profis zu gewährleisten, dass der Soundteppich stets gut ausliegt und den „Spielern mit Handicap“ damit die Sicherheit geben, sich zu zeigen und zu entfalten.</p>
<p>So wirft die Band sämtliche Klischees über Bord, weil etwa ein Behinderter zwar nicht melodiös sein mag, aber markant den Rhythmus hält mit seiner Melodika. Und eine andere tut sich mit dem Sprechen schwer, zaubert aber mit ihrer Violine ein exzellentes Solo in das Kirchenschiff.</p>
<p>Träger dieser glorreichen Formation ist die VHS Unteres Remstal e.V., unterstützt von der Diakonie Stetten und anderen Idealisten. Der Abend hat mir gezeigt, wie stark eine Gesellschaft zusammen halten kann, wenn alle ihre Mitglieder mit ein wenig Herz bei der Sache sind und nicht nur sich sehen, sondern auch die anderen. Deshalb hätte ich unserer Stadtgesellschaft noch mehr Zuhörer gewünscht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2018/03/11/lebensfreude-pur-groove-inclusion/">Lebensfreude pur: Groove Inclusion</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>50 Jahre Kulturzentrum Manufaktur Schorndorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 08:54:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>5000 Konzerte, Filmvorführungen, Workshops, Kurse und andere Veranstaltungen haben in den vergangenen 50 Jahren zwei Millionen Besucher in die Schorndorfer Manufaktur gelockt. Am Samstag haben mehrere hundert Gäste dieses Jubiläum in dem soziokulturellen Zentrum gefeiert, das eine Clique um Werner Schretzmeier seinerzeit gegründet hat. Oberbürgermeister Matthias Klopfer (SPD), der erst in vier Wochen 50 wird, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5842" aria-describedby="caption-attachment-5842" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5842" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/02/12/50-jahre-kulturzentrum-manufaktur-schorndorf/003-reggae-in-der-manufaktur/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/003-Reggae-in-der-Manufaktur.jpg?fit=3264%2C2448&amp;ssl=1" data-orig-size="3264,2448" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1518296479&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;160&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.058823529411765&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="003 Reggae in der Manufaktur" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/003-Reggae-in-der-Manufaktur.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/003-Reggae-in-der-Manufaktur.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-5842 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/003-Reggae-in-der-Manufaktur.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/003-Reggae-in-der-Manufaktur.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/003-Reggae-in-der-Manufaktur.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/003-Reggae-in-der-Manufaktur.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/003-Reggae-in-der-Manufaktur.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/003-Reggae-in-der-Manufaktur.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5842" class="wp-caption-text">Livemusik bis in die Nacht: Nach den Reden übernahmen Reggae-Musiker in der Manufaktur und sorgten für ausgelassene Stimmung. FOTOS: FROMM</figcaption></figure>
<p>5000 Konzerte, Filmvorführungen, Workshops, Kurse und andere Veranstaltungen haben in den vergangenen 50 Jahren zwei Millionen Besucher in die <a href="http://www.club-manufaktur.de">Schorndorfer Manufaktur</a> gelockt. Am Samstag haben mehrere hundert Gäste dieses Jubiläum in dem soziokulturellen Zentrum gefeiert, das eine Clique um Werner Schretzmeier seinerzeit gegründet hat.</p>
<p>Oberbürgermeister Matthias Klopfer (SPD), der erst in vier Wochen 50 wird, verlieh dem Gründer, der später das <a href="http://www.theaterhaus.com">Stuttgarter Theaterhaus</a> ins Leben rief, die Goldene Verdienstmedaille der Stadt. Dieser Beschluss war im Gemeinderat ebenso einstimmig gefallen wie der einmalige Festzuschuss von 25.000 Euro. Schretzmeier, der im Kabarett „Die Widerständler“ mitgewirkt hatte und später als SDR-Moderator exzellente Kontakte in die bundesweite Kulturszene pflegte, erinnerte an die Anfänge im Keller der Porzellan-Manufaktur in der Gmünder-Str. 36.</p>
<p>Hilfreich sei gewesen, echte reaktionäre Gegner in der Stadtgesellschaft zu haben, die den Zusammenhalt förderten. „Die gibt es heute gar nicht mehr“, bedauerte der Jubilar und merkte an, „aber sie kommen allmählich wieder.“ Staatssekretärin Petra Olschowski, in der Landesregierung zuständig für Kunst und Kultur, betonte die Bedeutung von Zentren wie der Manufaktur. Von diesen gebe es aktuell bundesweit rund 600, davon 70 im Südwesten. Politische und kulturelle Weiterbildung seien für eine offene Gesellschaft wichtig.</p>
<p>Die Manufaktur habe stets auch als „Fenster zur Welt“ gewirkt und sorge bis heute mit seinen 30 Hauptamtlichen und unzähligen Ehrenamtlichen für interkulturelle Begegnung. Das Zentrum stehe in Tradition der „Schorndorfer Weiber“, die 1688 den Franzosen Paroli boten, und des Schorndorfer Juristen Reinhold Maier, der den Nazis stillen Widerstand leistete und nach 1945 erster Ministerpräsident des Südwest-Staates war.</p>
<p>Free Jazz aus Berlin und Reggae aus der Heimat umrahmten die Feier, die per Video in alle Nebenräume übertragen wurde. Unter den geladenen Gästen fand sich auch das Establishment des Landkreises mit (konservativen) Politikern und Bankdirektoren.</p>
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		<title>Seit diesem Jahr bin ich in der DKMS-Datenbank</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2017 10:19:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dank der Iniative der Freundin meines Sohnes bin ich seit diesem Jahr als potentieller Knochenmarkspender in einer zentralen Datenbank erfasst. Per e-Mail bekam ich nun von der DKMS-Zentrale ein Dankschreiben verbunden mit den besten Wünschen für Weihnachten. Die Mail enthielt auch einen Link auf ein Youtube-Video, in dem ein Junge von seiner Heilung von Blutkrebs [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe loading="lazy" title="Rinah und ihr Leben mit Blutkrebs | DKMS Deutschland" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/zr-0MdCsMWA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Dank der Iniative der Freundin meines Sohnes bin ich seit diesem Jahr als potentieller Knochenmarkspender in einer zentralen Datenbank erfasst. Per e-Mail bekam ich nun von der DKMS-Zentrale ein Dankschreiben verbunden mit den besten Wünschen für Weihnachten. Die Mail enthielt auch einen Link auf ein Youtube-Video, in dem ein Junge von seiner Heilung von Blutkrebs erzählt.</p>
<p>Von dort kam ich in einen Pool weiterer Videos, aus denen ich dieses hier ausgewählt habe. Es hat mich gegen Ende zu Tränen gerührt und erneut dafür dankbar gemacht, dass ich nicht nur gesund bin, sondern sogar eine sehr robuste Konstitution habe, die mich sehr belastbar macht. Vielleicht kann ich mit diesem Post Leser ermuntern, sich auch registrieren zu lassen.</p>
<p>Bei dieser Gelegenheit möchte ich &#8211; zur Nachahmung empfohlen &#8211; auch erwähnen, dass ich seit meinem 18. Lebensjahr Blutspender bin und üblicherweise alle zwei Monate in Stuttgart im <a href="http://www.klinikum-stuttgart.de/kliniken-institute-zentren/zentralinstitut-fuer-transfusionsmedizin-und-blutspendedienst/blutspende/">Katharinenhospital </a> Blutspenden gehe. Das dauert meist nur 40 Minuten, es gibt 25 Euro Aufwandsentschädigung und ein Vesper. In der Regel verbinde ich die Spende mit einem Termin in der Landeshauptstadt.</p>
<p>Im Sommerhalbjahr mache ich daraus oft einen Halbtagesausflug und gönne mir An- und Abfahrt mit dem Rennrad durch das Remstal über Fellbach, Obertürkheim und den Wasen. Das ist zugleich mein Gesundheitscheck, weil ja das Blut untersucht wird. Diese Aktionen machen mich immer sehr dankbar und demütig, dass ich mit einfachstem Aufwand anderen Menschen helfen kann.</p>
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		<title>Königin Esther hält Zuschauern den Spiegel vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 09:54:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Liebesgeschichte, Intrigen und am Ende siegt das Gute: Wie im richtigen Leben ist die Bibel voll solcher Geschichten. Mit „Königin Esther“ hat Projekt- und Chorleiterin Angela Weinreich am Wochenende in St. Johannes in Neckarsulm mit 50 Akteuren ein Kinder-Musical auf die Beine gestellt, dessen zwei Aufführungen 800 Menschen sehen wollten. Eshter (Antonia Reznizek) ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5211" aria-describedby="caption-attachment-5211" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5211" data-permalink="https://der-medienberater.de/2017/10/09/konigin-esther-halt-zuschauern-den-spiegel-vor/konigin-esther-schlussapplaus-08-10-2017/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Schlussapplaus-08.10.2017.jpg?fit=3264%2C2448&amp;ssl=1" data-orig-size="3264,2448" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1507488168&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;400&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.058823529411765&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Königin Esther (Schlussapplaus) 08.10.2017" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Schlussapplaus-08.10.2017.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Schlussapplaus-08.10.2017.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-5211 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Schlussapplaus-08.10.2017-300x225.jpg?resize=300%2C225" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Schlussapplaus-08.10.2017.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Schlussapplaus-08.10.2017.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Schlussapplaus-08.10.2017.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Schlussapplaus-08.10.2017.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Schlussapplaus-08.10.2017.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5211" class="wp-caption-text">Fünf Monate Training für ein eindrucksvolles Klangerlebnis: Die Neckarsulmer Musical-Crew mit ihrer Projektleiterin Angela Weinreich (vorne) am Sonntag beim Schlussapplaus in St. Johannes. FOTOS: FROMM</figcaption></figure>
<p>Eine Liebesgeschichte, Intrigen und am Ende siegt das Gute: Wie im richtigen Leben ist die Bibel voll solcher Geschichten. Mit „Königin Esther“ hat Projekt- und Chorleiterin Angela Weinreich am Wochenende in St. Johannes in Neckarsulm mit 50 Akteuren ein Kinder-Musical auf die Beine gestellt, dessen zwei Aufführungen 800 Menschen sehen wollten.</p>
<p>Eshter (Antonia Reznizek) ist bildhübsch und als Perserkönig Xerxes (Yannik Arpogaus) 500 v. Chr. eine neue Königin sucht, stellt sich die jüdische Waise dem Schönheitswettbewerb, der als moderne Castingshow „Persiens new Top-Queen“ inszeniert ist. „Unter makellosem Make-up wird der schöne Schein gewahrt“, demaskiert Esther in einem ihrer vielen Soli den Wettbewerb.</p>
<p>Ein weiteres Solo „Werde ich genügen? Bin ich gut so wie ich bin?“ offenbart die Selbstzweifel, die auch heute viele Jugendliche haben, die in der Schule und bei Freunden den unbedingten Erfolg zu brauchen glauben. Zugleich schwingen die Sehnsucht nach Einzigartigkeit mit und das Bedürfnis, gesehen zu werden.</p>
<p>Mit Gottes Hilfe und unterstützt von ihrem väterlichen Freund Mordechai (Sören Friedel) krönt Xerxes Esther als Schönste zur Königin und verleiht damit der Jüdin Macht, deren Volk der Feldherr Nebukadnezar 100 Jahre zuvor unterworfen hatte. Musikalisch erreicht das 75-minütige Stück an dieser Stelle mit den Soli von Sophie Wendt und Annalena Krämer seinen Höhepunkt. Von ruhigen E-Gitarrenklängen getragen, schmettern sie den Hymnus „Sag‘ Dir danke, Gott, dafür.“</p>
<p>Doch kaum ist die Freude groß, schmiedet Xerxes‘ Kronprinz Haman (Gianluca Fischer) Pläne, alle Juden im Volk „in einer einzigen Nacht“ zu töten. Denn Mordechai, der an den Gott Jahwe glaubt, bringe ihm keinen Respekt entgegen. Mordechai fleht zu Gott, sein auserwähltes Volk zu verschonen und bittet Esther um Gnade beim König, was ihr aber wegen der persischen Gesetze nicht zusteht.</p>
<p>So ringt die einsame Königin mit sich in dem Song „Was ist meine Bestimmung?“, fasst Mut, informiert den König über Hamans Intrige und der selbstverliebte Xerxes wendet schließlich doch noch alles zum Guten. Vor dem Finale und dem Schlussapplaus stellt eine Erzählerin die Geschichte Esthers in den theologischen Kontext. Wie diese einfache Frau mit ihrem Mut das Volk Israel gerettet habe, so werde Jesus einst die ganze Menschheit retten.</p>
<p>Mehrminütiger Applaus im Stehen, eine Zugabe und ein schließlich mit den Besuchern gemeinsam gesungenes Lied der Verheißung belegen, dass der Funke bei religiösen Themen überspringt und theologisch schwere Kost gut verdaulich vermittelt werden kann. Angela Weinreich, die mit ihren Musicals seit 15 Jahren Glanzpunkte im katholischen Gemeindeleben setzt, hat einmal mehr von den fünf exzellenten Musikern, über den Techniker für Ton und Licht bis zur Schneiderin der antiken Gewänder und den jungen Erwachsenen in den Hauptrollen Kräfte gebündelt, wie sie sonst wohl kaum über Generationen und Kompetenzen hinweg zusammenkommen.</p>
<figure id="attachment_5212" aria-describedby="caption-attachment-5212" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5212" data-permalink="https://der-medienberater.de/2017/10/09/konigin-esther-halt-zuschauern-den-spiegel-vor/konigin-esther-dirigat-08-10-2017/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Dirigat-08.10.2017.jpg?fit=3264%2C2448&amp;ssl=1" data-orig-size="3264,2448" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1507484318&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;320&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.04&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Königin Esther (Dirigat) 08.10.2017" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Dirigat-08.10.2017.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Dirigat-08.10.2017.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-5212 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Dirigat-08.10.2017-300x225.jpg?resize=300%2C225" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Dirigat-08.10.2017.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Dirigat-08.10.2017.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Dirigat-08.10.2017.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Dirigat-08.10.2017.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/K%C3%B6nigin-Esther-Dirigat-08.10.2017.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5212" class="wp-caption-text">Engagiert und jedem Einzelnen zugewandt: Für Angela Weinreich (r.) sind ihre Musikprojekte Plattformen, um Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen. Denn Bühne heißt: Ich zeige mich.</figcaption></figure>
<p>„Ein solches Projekt lebt von der Gemeinschaft, in der man sich aufeinander verlassen kann,“ erklärt die 56-jährige Religionslehrerin, die ab April 2018 in Schorndorf mit zwei Trainern eine vierjährige, nebenberufliche <a href="https://www.der-lebensberater.net/ausbildung-zum-gestalttherapeuten/">Ausbildung zum Gestalttherapeuten</a> anbietet, am Ende.</p>
<p>Denn viele Eltern im Publikum wissen, dass die Musikerin und Gestaltpädagogin auch eine exzellente Persönlichkeitstrainerin ist. Denn mit dem Mittel ihrer Musicals befähigt die dreifache Mutter ihre sechs- bis 60-jährigen Akteure, sich zu zeigen, sich etwas zu trauen und über ihre persönlichen Grenzen und Hemmungen zu gehen. Der Glanz in den Gesichtern beim Schlussapplaus zeigte, welche Befähigung zum Leben hier tatsächlich geleistet wird.</p>
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		<title>Ökumeniker Kuschel: Strategien der Selbstreinigung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Sep 2017 09:37:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Enthüllungsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Kenntnis der eigenen Religion lädt Karl-Josef Kuschel weltweit die Menschen ein, um „gegen Hetzer in den eigenen Reihen prophetisch zu protestieren.“ Am Freitag plädierte der 69-jährige Theologe in der evangelischen Stadtkirche Schorndorf dafür, das friedensstiftende Potential der Religionen in einer globalisierten Welt zu nutzen. Denn im Dialog staune man, wie wenig man über die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5192" aria-describedby="caption-attachment-5192" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5192" data-permalink="https://der-medienberater.de/2017/09/30/okumeniker-kuschel-strategien-der-selbstreinigung/031-karl-josef-kuschel-29-09-2017/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/031-Karl-Josef-Kuschel-29.09.2017.jpg?fit=3264%2C2448&amp;ssl=1" data-orig-size="3264,2448" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1506714984&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;320&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.058823529411765&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="031 Karl-Josef Kuschel 29.09.2017" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/031-Karl-Josef-Kuschel-29.09.2017.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/031-Karl-Josef-Kuschel-29.09.2017.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-5192 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/031-Karl-Josef-Kuschel-29.09.2017-300x225.jpg?resize=300%2C225" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/031-Karl-Josef-Kuschel-29.09.2017.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/031-Karl-Josef-Kuschel-29.09.2017.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/031-Karl-Josef-Kuschel-29.09.2017.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/031-Karl-Josef-Kuschel-29.09.2017.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/031-Karl-Josef-Kuschel-29.09.2017.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5192" class="wp-caption-text">Ein Zuhörer dankt Karl-Josef Kuschel (r.) für seine ermutigenden Ausführungen: Demnach braucht die Welt nicht weniger Religion, sondern mehr Wissen über Religion. FOTO: FROMM</figcaption></figure>
<p>Zur Kenntnis der eigenen Religion lädt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Josef_Kuschel">Karl-Josef Kuschel</a> weltweit die Menschen ein, um „gegen Hetzer in den eigenen Reihen prophetisch zu protestieren.“ Am Freitag plädierte der 69-jährige Theologe in der evangelischen <a href="http://www.stadtkirche-schorndorf.de">Stadtkirche Schorndorf</a> dafür, das friedensstiftende Potential der Religionen in einer globalisierten Welt zu nutzen. Denn im Dialog staune man, wie wenig man über die andere Religion weiß und wie viele Gemeinsamkeiten man hat.</p>
<p>Vor mehr als 200 Zuhörern zog der Referent, der 1977 bei Hans Küng und Walter Jens promoviert hatte, eine nüchterne Bilanz: „Wer heute in Mitteleuropa noch glaubt, steht unter Rechtfertigungszwang.“ Im Weltmaßstab dagegen sei Religion so präsent, dass ohne sie gesellschaftliche Entwicklungen nicht verstehbar seien. Nachdem die Ost-West-Polarität weggebrochen sei, habe der Blick auf Religion und Ethnie deren Platz eingenommen.</p>
<p>Die Folge: Religion mutiere in der Globalisierung nicht zum Einheitsfraß, sondern schärfe ihr Profil zur Abgrenzung und gebe den Menschen Halt und Orientierung. In Afrika sei der Anteil der Christen binnen 40 Jahren von 25 auf 46 Prozent gestiegen; die Zahl der Muslime habe sich von 200 Millionen um 1900 auf aktuell 1,5 Milliarden erhöht und China sei heute tief vom Konfuzianismus geprägt und auch das Christentum sei dort bald stärker als in Europa.</p>
<p>Aber, so Kuschel, der bis 2013 in Tübingen an der katholischen Fakultät lehrte und noch immer Mitglied im Beirat der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Weltethos">Stiftung Weltethos</a> ist: Die Gewalt im Namen Gottes nimmt weltweit in fast allen Religionen zu und Gemäßigte werden von Fanatikern in den eigenen Reihen getötet. „Dabei lehren alle Religionen den Frieden“, sagt Kuschel. Das Problem seien einseitige, unwissenschaftliche Deutungen, die nicht den Kontext berücksichtigten und deshalb zur Gewalt gegen Andersgläubige aufrufen.</p>
<p>Doch auch Religionslosigkeit sei kein Garant für Frieden, wie die Geschichte des Atheismus von Robespierre in der französischen Revolution bis zu Stalin oder Mao im Kommunismus des 20. Jahrhunderts zeige. „Wir brauchen Strategien der Selbstreinigung, die zum Humanismus befähigen“, zeigte der Theologe einen Weg auf, was Religion leisten können müsse. Weltweit verbinde die Menschen die Sehnsucht nach Frieden und Partizipation. Und kein Islamist sei als Terrorist geboren worden, weshalb es die Strukturen zu betrachten gelte.</p>
<p>Kuschels Antwort: Weltweite Kooperation der Religionen, um Gewalt zu verhindern. Und religiöse Spezifika nicht als Regulativ, sondern Korrektiv. Deshalb bedürfe es wechselseitiger Grundkenntnisse aller Religionen, auch wenn man selbst nicht glaube. Auch persönlicher Austausch sei wichtig, um konkret zu werden. Der Appell des großen Ökumenikers: Gemeinsam weltweit öffentliche Zeichen des Friedens setzen.</p>
<p>Papst Franziskus habe das an Pfingsten 2014 getan als muslimische Mullahs und jüdische Rabbiner in ihren Gewändern im Vatikan mit dem Papst für den Frieden beteten. Und diesen September habe es in Münster und Osnabrück ein Weltfriedenstreffen mit 5000 Teilnehmern gegeben. „Es wäre schön, auch darüber würden die Medien mehr berichten, denn Friedensinitiativen gibt es viele – und der kleinste Gebetstreff ist für die spirituelle Erneuerung wichtig,“ so Kuschel.</p>
<p>Lang anhaltender Schlussapplaus nach einer Stunde Vortrag belegte, dass der Referent den überwiegend ältere Besuchern aus dem Herzen gesprochen hatte. Auf Einladung von Pfarrerin Dorothee Eisrich war der vielfache Buchautor nach 2016 bereits zum zweiten Mal zu Gast. Katholiken fühlten sich aber offenbar kaum von dem Vortrag angesprochen, was zeigt, wie weit der Weg ist, den      Kuschel uns zu gehen aufzeigt.</p>
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		<title>Coaching: Verzweifelte Männer sind gefährlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2017 12:48:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Schorndorf hilft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drazen Dakic, der am 15.09.2017 in Villingendorf seinen sechsjährigen Sohn nach dessen Einschulung in der Wohnung der Mutter erschoss und dabei auch deren neuen Lebensgefährten und dessen Cousine tödlich traf, war in einer allgemein bekannten schlechten psychischen Verfassung. Das bestätigte sein Bruder Goran dem kroatischen Nachrichtenportal 24sata. Demnach nahm der Bruder „viele Medikamente und konnte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5189" aria-describedby="caption-attachment-5189" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5189" data-permalink="https://der-medienberater.de/2017/09/28/coaching-verzweifelte-manner-sind-gefahrlich/mann-bei-seiner-graduation-in-der-kreismitte/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/Mann-bei-seiner-Graduation-in-der-Kreismitte.jpg?fit=4256%2C2832&amp;ssl=1" data-orig-size="4256,2832" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;NIKON D700&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1469988491&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;28&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.016666666666667&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Mann bei seiner Graduation in der Kreismitte" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/Mann-bei-seiner-Graduation-in-der-Kreismitte.jpg?fit=300%2C200&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/Mann-bei-seiner-Graduation-in-der-Kreismitte.jpg?fit=750%2C499&amp;ssl=1" class="wp-image-5189 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/Mann-bei-seiner-Graduation-in-der-Kreismitte-300x200.jpg?resize=300%2C200" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/Mann-bei-seiner-Graduation-in-der-Kreismitte.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/Mann-bei-seiner-Graduation-in-der-Kreismitte.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/Mann-bei-seiner-Graduation-in-der-Kreismitte.jpg?resize=1024%2C681&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/Mann-bei-seiner-Graduation-in-der-Kreismitte.jpg?resize=272%2C182&amp;ssl=1 272w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/Mann-bei-seiner-Graduation-in-der-Kreismitte.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/Mann-bei-seiner-Graduation-in-der-Kreismitte.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5189" class="wp-caption-text">Unser Ziel in der Männerarbeit: Sichere Orte schaffen, wo Männer sich zeigen können, auch mit ihrer Angst, ihrer Verzweiflung &#8211; und ihrem Hass. In Schorndorf sind uns all diese Männer und ihre Gefühle willkommen. FOTO: FROMM</figcaption></figure>
<p>Drazen Dakic, der am 15.09.2017 in Villingendorf seinen sechsjährigen Sohn nach dessen Einschulung in der Wohnung der Mutter erschoss und dabei auch deren neuen Lebensgefährten und dessen Cousine tödlich traf, war in einer allgemein bekannten schlechten psychischen Verfassung. Das bestätigte sein Bruder Goran dem kroatischen Nachrichtenportal 24sata. Demnach nahm der Bruder „viele Medikamente und konnte nachts nicht schlafen“.</p>
<p>Die Gründe glaubt Vater Kresmir Dakic zu kennen: Seine Schwiegertochter habe sich 2016 wegen finanzieller Probleme von seinem Sohn getrennt. Drazen habe erzählt, er dürfe seine Kinder nicht mehr sehen. Der Opa des getöteten Enkels wird in den Medien zitiert: „Ich kann nicht fassen, dass Drazen das getan hat.“ Im Fußballverein Croatia Singen, wo der ehemalige Soldat gekickt hatte, sagt ein früherer Mitspieler über den 40-Jährigen, er sei nie sonderlich aufgefallen.</p>
<p>Die Tatwaffe, so die Polizei, stammte vermutlich aus jugoslawischen Militärbeständen und wegen Gewaltdelikten war Dakic vorbestraft. Zum Gefährdungsszenario passt, dass er seit August Annäherungsverbot an die neue Wohnung hatte, wohin die Mutter mit dem neuen Partner in das 3300-Einwohner-Dorf zugezogen war. Demnach war polizeibekannt, in welch unberechenbarem Zustand ihr Ex-Mann war und welche potentielle Gefahr von ihm ausging. Fünf Tage später wurde Dakic übrigens zwölf Kilometer vom Tatort entfernt, wo er sich offenbar im Freien versteckt hielt, gefasst.</p>
<p>So weit ist der Text eine Nachricht, wie wir sie fast wöchentlich in den Medien lesen können: Ein überforderter Täter, meist sind es Männer, erschießt seine Angehörigen, läuft Amok wie in Winnenden oder München, rast mit dem Auto in eine Menge oder rastet in anderer Form aus. Und sobald man die Hintergründe der Tat beleuchtet, gibt es meist viele Indizien, die auf die Gefahr hinweisen. Doch Reaktionen darauf gibt es meist keine, geschweige denn Hilfe.</p>
<p>Die psychotherapeutischen Angebote, zumindest jene, die die Kassen zahlen, sind heillos überlastet. Wer eine Therapie braucht, wartet oft neun Monate, sofern er überhaupt einen Ersttermin bekommt, bis seine Behandlung beginnt. Aus der Psychologie aber wissen wir, dass jeder Mensch töten kann. Es kommt nur auf die Umstände und den Leidensdruck an.</p>
<p>Zum Glück ist das physische Töten die Ausnahme. Doch in Form von Aggression ist sie nahezu dauerpräsent in unserer Gesellschaft: Die unzähligen Facetten reichen vom offenen Angriff oder der heimlichen Sabotage bis zu Formen der Selbstzerstörung einerseits durch verschiedenste Süchte und Zwänge oder andererseits der Depression.</p>
<p>Die Gegenmittel der Selbstheilung heißen Awareness (Achtsamkeit) und Resilienz (Widerstandskraft). Denn wenn ich mit mir selbst achtsam bin, spüre ich früher, wann ich eine Grenze erreiche, ab der ich nicht mehr im Lot bin, mich also nicht mehr unter Kontrolle habe und deshalb wie fremd gesteuert funktioniere. Diese Achtsamkeit kann man trainieren. In der Gruppe und allein. In dem man sich die Auslöser für solche Situationen und die Grenze bewusst macht.</p>
<p>Die Resilienz wiederum ermöglicht, diese Grenzen immer weiter ins Außen zu verschieben, um innerhalb der eigenen Persönlichkeit mehr Spielraum zu haben, in dem man handlungsfähig bleibt. Denn das Außen kann ich nahezu nie ändern, aber mein eigenes inneres Verhältnis dazu. Das versteht man unter Resilienz. Dabei helfen Betrachtungen und Haltungen wie: Situationen nicht bewerten oder gar persönlich nehmen, sondern sie nur wahrnehmen und äußerstenfalls darüber staunen. Vermeintliche Fakten eben aus einer anderen Warte zu sehen.</p>
<p>Im Fall von Dakic hätte das heißen können, ihm unterstützend seine Verzweiflung über die Trennung zu spiegeln und darin seinen Schmerz zu würdigen. Der 40-Jährige hätte in seiner Überforderung mit der Situation einen sicheren Ort gebraucht, an dem er in Gemeinschaft zumindest stundenweise zur Ruhe kommen und sich neu sortieren kann. Dann hätte er vielleicht erkennen können, dass die Mutter nicht ihn ablehnt, sondern die schlimm gewordene Situation und dass er nun zwar seine Familie verliert, aber nicht seine Kinder.</p>
<p>Bei <a href="http://www.mkp-deutschland.de">MKP Deutschland</a> arbeiten wir in Form eines gemeinnützigen Vereins so für und mit Männern. Wir schaffen bundesweit mittlerweile gut 30 solcher sicheren Orte, an denen sich Männer vierzehntägig oder monatlich treffen, um an sich zu arbeiten, Netzwerke zu knüpfen und miteinander Spaß zu haben. Die Gruppenleiter haben sich innerhalb des Vereins, dessen Wurzeln in den 1970er-Jahren in den USA liegen, in Trainings, Workshops und Selbsterfahrung das therapeutische Wissen und Praktizieren erarbeitet. Damit und mit den international identisch praktizierten Methoden und Ritualen sind sie qualifiziert, diese Abende, die sogenannten <a href="http://www.gesundheit-rmk.info/selbsthilfe/details/id/327">I-Groups</a>, zu halten und in Prozessen mit Männern zu arbeiten.</p>
<p>Dabei entstehen Netzwerke, in denen Männer auch im Alltag füreinander da sind und Leid miteinander teilen. Denn hier treffen junge Väter mitten in der Trennungsphase auf 50- und 60-Jährige, deren Scheidungen teils 20 und mehr Jahre zurückliegen. Diese Männer kennen den Schmerz der Neuen und zeigen diesen zugleich auf, dass man diese Krisen überleben und günstigerweise daran reifen kann. Ähnlich verhält es sich mit Themen wie Süchten aller Art, Berufskrisen oder anderen Schicksalen wie Verlust eines geliebten Menschen.</p>
<p>Bei MKP International gilt der Grundsatz: Verzweifelte Männer sind gefährlich, an sich arbeitende Männer ein Segen für ihr soziales Umfeld. Nach dieser Devise erlebt MKP Deutschland, das über England vor rund 15 Jahren hierher kam, aktuell einen Aufschwung: Die 30 Regionalgruppen erstrecken sich mittlerweile über nahezu ganz Deutschland, der Verein hat mehr als 300 Mitglieder und bundesweit sind gut 1000 Männer initiiert, haben also ein Trainingswochende durchlebt, an dem sie sich mit ihren finsteren Seiten, aber auch ihren Talenten befasst haben.</p>
<p>Ich selbst, Leonhard Fromm (54), gehöre MKP seit 2013 an, habe 2014 die Regionalgruppe in Schorndorf gegründet und ein Jahr später auf Grund der Nachfrage eine weitere Gruppe in Schwäbisch Hall. Von 2010 bis 2012 habe ich nach zwei Scheidungen eine Ausbildung zum Gestaltpädagogen (IGBW) gemacht und 2012 bis 2016 zum Gestalttherapeuten (Treskulon). Seit zwei Jahren arbeite ich auch als <a href="http://www.der-lebensberater.net">Business-Coach</a> mit Teams und im Einzel mit Menschen, die sich verändern wollen.</p>
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