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	<title>Wert von Pressearbeit - Der Medienberater</title>
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		<title>Palm-Stiftung ehrt mutige Journalistinnen aus Belarus und Afghanistan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 10:11:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Hochfest von Demokratie und Pressefreiheit war die 12. Verleihung des Johann-Philipp-Palm-Preises gestern, Sonntag, in der Schorndorfer Barbara-Künkelin-Halle im Beisein von gut 300 lokalen Repräsentanten aus Politik, Verwaltung, Kirche und Gesellschaft. Mit Standing Ovations wurden die Journalistinnen Maryna Zolatava, die seit vier Jahren in Weißrussland inhaftiert ist, und die Afghanin Zahra Nader, die im kanadischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7665" aria-describedby="caption-attachment-7665" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="7665" data-permalink="https://der-medienberater.de/2024/12/02/palm-stiftung-ehrt-mutige-journalistinnen-aus-belarus-und-afghanistan/019-palm-preis-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/12/019-palm-Preis-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="019 palm-Preis (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/12/019-palm-Preis-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/12/019-palm-Preis-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7665 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/12/019-palm-Preis-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/12/019-palm-Preis-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/12/019-palm-Preis-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7665" class="wp-caption-text">Ezé rockt den Saal. Hinter ihm (v.l.) Rashid, Ananka, Nader, eine Dolmetscherin und Kishkourna.</figcaption></figure>
<p>Ein Hochfest von Demokratie und Pressefreiheit war die 12. Verleihung des Johann-Philipp-Palm-Preises gestern, Sonntag, in der Schorndorfer Barbara-Künkelin-Halle im Beisein von gut 300 lokalen Repräsentanten aus Politik, Verwaltung, Kirche und Gesellschaft. Mit Standing Ovations wurden die Journalistinnen Maryna Zolatava, die seit vier Jahren in Weißrussland inhaftiert ist, und die Afghanin Zahra Nader, die im kanadischen Exil ihrer Arbeit nachgeht und am 1. Advent anwesend war, minutenlang für ihren Mut gewürdigt.</p>
<p>Alle zwei Jahre vergibt die Palm-Stiftung den mit 20.000 Euro dotierten Journalisten-Preis. Namensgeber ist der 1766 in Schorndorf geborene Buchhändler Johann Philipp Palm, den Napoleon 1806 erschießen ließ, weil er nicht die Namen der Autoren verriet, deren Pamphlet sich gegen die französischen Besatzer richtete, das er vertrieb. Heute verdient die Familie Palm ihr Geld im Immobiliensektor als Vermieter meist denkmalgeschützter Objekte und als Bauträger mit Sitz in Schorndorf.</p>
<p>Zolatava hatte in Belarus das Online-Nachrichten-Portal tut.by gegründet, über das sich in der Spitze ein Drittel aller Weißrussen täglich informierten. Laut Reporter ohne Grenzen, rangiert das von Diktator Alexander Lukaschenko regierte Land auf Platz 167 von 180, was die Presseunfreiheit betrifft. Als 2020 die Proteste im Land zunahmen, so die Slawistin Dr. Yaroslava Ananka, die die Laudatio hielt, hätten die Geehrte und ihr Team bis zu ihrer Verhaftung mutig darüber berichtet.</p>
<p>Zolatavas Ehemann Wasil Kishkourna, der mit den beiden Kindern seither in Polen im Asyl lebt und gestern anwesend war, berichtete, dass seine Frau die Ehrung nur erahnen könne. Denn in dem kurzen, monatlichen Telefonat mit ihr und dem Brief, den er ihr monatlich schreiben dürfe, müsse er wegen Zensur und Strafe vorsichtig sein. Er sei privilegiert, denn von vielen Gefangenen wisse man teils seit zwei Jahren nichts.</p>
<p>„Jeder Tag in Haft ist dort Folter,“ sagte Kishkourna auf Deutsch und mahnte einen härteren Kurs des Westens gegen Diktatoren an: „Die heutigen westlichen Politiker, die keinen Krieg erlebt haben, verhandeln lieber 1000 Stunden als eine Minute zu schießen.“ Ananka hatte zuvor betont, nachdem die Diktatur sie totschweige: „Maryna ist furchtlos und dieser Preis geht ins kollektive Gedächtnis über, das keine Diktatur löschen kann.“</p>
<p>Dass das Auditorium und die Medien, die über die Preisverleihung berichten, wichtige Mutmacher für die unterdrückte Pressefreiheit sind, betonte auch Abdul-Ahmed Rashid. Der ZDF-Redakteur und Islamexperte mit afghanischen Wurzeln würdigte Zahra Nader, die das Online-Nachrichtenmagazin Zan Times leitet. Zan ist persisch und heißt Frau, weil das Portal den Frauen in Afghanistan eine Stimme gibt, die die Taliban unsichtbar machen wollen.</p>
<p>„Die Taliban sind eine religiöse Sekte, die mit ihren archaischen Vorstellungen das Land ruinieren,“ so Rashid. Nader, deren Portal auf Englisch und Persisch erscheint, koordiniere heute von Kanada aus ihre Mitarbeiterinnen, die unter Decknamen und ohne voneinander zu wissen, über die Missstände unter Lebensgefahr berichten. Mit den Vorsichtsmaßnahmen schützten sich die Frauen untereinander, auch unter Folter keine Namen nennen und Strukturen offenlegen zu können.</p>
<p>Im Rahmen des schweren Programms heiterte Ezékiel Wendtoin aus Burkina Faso, ein kosmopolitischer Sänger, der in Dresden lebt, das Publikum mit seinen Rhythmen und Gesängen auf, darunter der Titel „Sage Nein“ gegen Faschismus von Konstantin Wecker, mit dem er bereits auf der Bühne stand. Dass Ministerpräsident Winfried Kretschmann Schirmherr des Preises ist, unterstreicht dessen Bedeutung für Meinungs- und Pressefreiheit. In seiner Vertretung sprach Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (beide Grüne), die selbst früher Redakteurin der „Stuttgarter Zeitung“ war.</p>
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		<title>Digitales Männerformat wieder eingestellt: Schwachpunkt ist das &#8222;Verkaufen&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jul 2022 10:06:43 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="jetpack-video-wrapper"><iframe title="Digimen - Glauben bis zum Erbrechen - Leo Fromm | ScalaTV Interaktiv #114" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/sYjOP_E2vBo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Mit dem <a href="http://www.digimen.online">virtuellen Männerstammtisch Digimen</a> bin ich um Ostern vor zwei Jahren in die digitale Welt der Kommunikation und bald auch der Therapie eingestiegen. Dafür bin ich meinen Mitstreitern aus der diözesanen Männerarbeit und dem Ludwigsburger Kulturzentrum Scala, die mich als Partner in das Projekt einbanden, sehr dankbar. Denn mein Ausbilder zum Gestalttherapeuten, Hans-Jürgen Krebs, der großen Einfluß auf mich hatte, vertrat stets den Standpunkt, Gestalttherapie geht nur &#8222;im vollen Kontakt&#8220;, also in Präsenz. Diese Gewißheit hat Fritz Perls, der Begründer dieser Therapieform, in den 1930er-Jahren in den USA geprägt.</p>
<p>Der Schüler von C.G.Jung kannte noch gar kein Internet oder gar Zoom. Mittlerweile habe ich damit viel Erfahrung, auch mit großen Gruppen, und kann sagen: Es funktioniert. Sogar außergewöhnlich gut. Oft erlebe ich nahezu keine Abstriche gegenüber einem Format in Präsenz. Und auf jeden Fall <a href="http://www.der-lebensberater.net">bekommt der Teilnehmer, wofür er sich eingelockt hat.</a> Eigentlich immer kann ich meine Klienten tief ins Gefühl führen, wo sie bspw. Tränen in den Augen haben oder sogar auch mal bitterlich und für viele lange Minuten weinen. Wie schön.</p>
<p>Einzige Einschränkung: Wut-Arbeiten gehen virtuell nur sehr bedingt, weil ein Teilnehmer vielleicht seine Verachtung oder seinen Hass artikulieren kann, wenn es sich durch meine Nachfragen so ergibt. Doch online fordere ich einen Klienten nie auf, ob er nun seiner Wut Ausdruck verleihen will. Zwar kann er im Einzelfall &#8211; und nach Vorwarnung &#8211; schon mal schreien. Aber auf der Symbolebene und mit Equipment wi einem Baseballschläger einen Elternteil, einen Vorgesetzten oder Vergewaltiger zu töten, das machen wir nur in Präsenz. Denn dabei kommt es viel mehr auf die Intension an als auf &#8222;die action&#8220;, was übrigens viele Therapeuten m.E. nach falsch machen, wenn sie sich überhaupt auf dieses Terrain trauen.</p>
<p>Aber darüber wollte ich gar nicht schreiben. Ich wollte zum Abschied vom &#8211; dank Scala &#8211; professionell produzierten Digimen einfach noch eine Sequenz aus dem Frühjahr hier einspielen. Denn die Idee war stets, einen offiziellen Teil aufzuzeichen und danach die Öffentlichkeit auszuschalten, damit sich die Teilnehmer im vertrauten Rahmen frei zeigen, ihre Fragen stellen und ihre Erfahrungen teilen konnten. Eigentlich ein sehr schönes (und bequemes) Format, dem es allerdings stets an Reichweite fehlte. Vor zwei Jahren war ich mir ziemlich sicher, wir würden mittelfristig 300, vielleicht sogar 3000 Zuschauen bekommen. Im besten Fall, für den ich viel getan hatte, waren es nicht mal 30.</p>
<p>Doch es ist fast immer und überall dasselbe: Es fehlt an Leidenschaft für das &#8222;Verkaufen&#8220;. Das ist irgendwie wohl mit Scham besetzt und bedeutet auf jeden Fall harte Arbeit, die ich aus meiner Selbstständigkeit seit gut 20 Jahren kenne: Verkaufen heißt, Ablehnung zu riskieren. Dutzendfach, hundertfach, tausendfach. Das muss man aushalten. Und weil ich hier, mal wieder, ehrenamtlich mitgemacht hatte, wollte ich nicht auch noch Arbeit ins &#8222;Verkaufen&#8220; investieren. So war ich auch rasch dabei, das Projekt zu liquidieren. Das fordern schon mein Stolz und mein Selbstverständnis. Dennoch waren es zwei lehrreiche Jahre, die mich digitalisiert haben. Ciao, digimen!</p>
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		<title>Entscheidungshilfe: Danke, Finanzamt, ich höre wohl bald auf!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 07:45:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Rückwirkend zum 1. Januar hat die Stadt Schorndorf die Gewerbesteuer erhöht. Um wie viele Punkte, vermutlich zehn, habe ich mir nicht gemerkt. Die Nachzahlung im Juni betrug für unsere kleine GbR immerhin 1300 Euro. Hinzu kommt, dass mein Agentur-Kollege für seine drei Kindergarten-Kinder (2x zwei und 1x fünf Jahre alt) künftig monatlich 350 Euro (mehr) [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6924" aria-describedby="caption-attachment-6924" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="6924" data-permalink="https://der-medienberater.de/2021/09/23/entscheidungshilfe-danke-finanzamt-ich-hoere-wohl-bald-auf/038-finanzamt-pfeil-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/09/038-Finanzamt-Pfeil-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (1st generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1632327206&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;25&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.00031201248049922&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="038 Finanzamt Pfeil (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/09/038-Finanzamt-Pfeil-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/09/038-Finanzamt-Pfeil-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6924 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/09/038-Finanzamt-Pfeil-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/09/038-Finanzamt-Pfeil-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2021/09/038-Finanzamt-Pfeil-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6924" class="wp-caption-text">Sagt, wo es bürokratisch langgeht: Das Finanzamt.</figcaption></figure>
<p>Rückwirkend zum 1. Januar hat die Stadt Schorndorf die Gewerbesteuer erhöht. Um wie viele Punkte, vermutlich zehn, habe ich mir nicht gemerkt. Die Nachzahlung im Juni betrug für unsere kleine GbR immerhin 1300 Euro. Hinzu kommt, dass mein Agentur-Kollege für seine drei Kindergarten-Kinder (2x zwei und 1x fünf Jahre alt) künftig monatlich 350 Euro (mehr) zahlt, weil der Gemeinderat auch diese Gebührensatzung anpassen will.</p>
<p>Zwei Beispiele, wie eine Kommune nach der Pandemie schaut, wo und wie sie zu Geld kommt. Okay. Und aus Tübingen, wo ich seit 2017 Kredit-finanziert ein Appartement mit knapp 30 Quadratmetern besitze, kam in denselben 14 Tagen, in denen ich von den Schorndorfer Steuer- und Gebührenerhöhungen erfuhr, Post, dass deren Gemeinderat die Grundsteuer dort um 20 Prozent rückwirkend zum 1. Januar erhöht hat.</p>
<p>Es geschieht also Flächen-deckend, dass der Staat dort Geld holt, wo es vermeintlich leicht zu holen ist. Das ist okay, zumal die Grundsteuer dort mein Mieter zahlt und ich ihm erst Wochen zuvor gemailt hatte, ich würde ihm auf Grund der niedrigen Kreditzinsen bis auf Weiteres die Miete nicht erhöhen, zumal ich die ja dann wieder versteuern müsste. Seine Nebenkosten würden wegen CO2-Steuer etc. vermutlich ohnehin in den kommenden Jahren kräftig steigen. An die Grundsteuer hatte ich dabei kaum gedacht. Alles okay soweit.</p>
<p>Nun sitzt aktuell aber mein Steuerberater an meiner Steuererklärung für 2020 und belästigt mich seit Wochen mit Nachfragen, fordert Belege, Erläuterungen und Erklärungen an und nach. Als ich nachfrage, weil mir das doch zu kleinlich und zu unproduktiv für alle Beteiligten erscheint, erklärt er mir bedauernd, er bekäme aktuell „reihenweise“ Steuererklärungen zurück, die nicht detailliert genug seien etc. Seine Erklärung: „Die Finanzämter sind jetzt wohl angewiesen, auch den letzten Cent noch irgendwo zu holen.“</p>
<p>Meine spontane Reaktion: Dann möge mir der Bund doch die Steuern erhöhen, dass ich bspw. pauschal 2000 Euro mehr pro Jahr bezahlen würde, damit diese Gängelung unterbliebe, die ich für alle Beteiligten als unwürdig empfinde und die zutiefst meinem Bild vom mündigen Bürger und Zoon Politicon (griechisch: „politisches Wesen“ der Natur/seiner Bestimmung nach) widerspricht. Denn 2002 habe ich mich auch selbstständig gemacht, um meine Kraft, Lasten für die Allgemeinheit zu tragen und dem Gemeinwesen zu dienen, zu entfalten.</p>
<p>Ich habe damals meinen unkündbaren Arbeitsplatz (für ein schwächeres Mitglied unserer Gesellschaft) geräumt, habe Arbeitsplätze geschaffen, Menschen ausgebildet und befähigt, Dienstleister beauftragt (z.B. meinen Steuerberater, IT-Firma, Graphiker, Caterer etc.) und meine Steuerabgaben vermutlich vervierfacht.</p>
<p>Durch die Pandemie kam unsere Agentur ohne jeden Cent Unterstützung unter deutlich erschwerten Rahmenbedingungen: So haben viele Redaktionen, auf die wir als PR-Berater angewiesen sind, ihre Erreichbarkeit und ihre redaktionellen Umfänge um 70 Prozent reduziert. In der Folge haben wir Mandate verloren, weil wir die gewohnten Ergebnisse nicht mehr liefern konnten. Rechnungen blieben bis heute unbezahlt, weil Kunden das Geld ausging. Wir haben gekämpft, (noch) mehr gearbeitet etc.</p>
<p>Jetzt bin ich 58 Jahre alt, bin müde vom jahrzehntelangen Arbeiten, Kämpfen (auch wochenends, früh morgens, abends, ohne viel Urlaub), Hoffen und Bangen; wohne im schuldenfreien Haus meiner Frau, habe keine finanziellen Verpflichtungen mehr für meine Kinder oder Ex-Ehefrauen und meine Immobilienschulden tilgen sich durch die Miete. Zu meiner Frage, ob ich jetzt nicht mehr Rennradfahren, Spazieren gehen, Lesen und Freunde besuchen sollte etc., wo ich noch halbwegs gesund bin, kommt nun dieses kleinliche Verhalten des Finanzamtes.</p>
<p>Die Folge: Mein Steuerberater muss mir noch mehr Stunden in Rechnung stellen für seinen Aufwand, sämtliche Fragen der Steuerbehörden zu beantworten. Also arbeite ich noch mehr für das „System“ und für die Verwaltung meiner Berufstätigkeit, z.B. Stichwort Datenschutzgrundverordnung, statt als Journalist zu arbeiten, was ich gelernt habe und mir grundsätzlich Freude bereitet. Hinzu kommt, dass der Journalismus immer noch schlechter bezahlt wird, weil deren Auflagen und das Anzeigenaufkommen sinken.</p>
<p>Mehr noch: Weil Zeitungen im Fake-news-Zeitalter immer unwichtiger werden, wird das Recherchieren immer schwieriger, weil potentielle Informanten ihrerseits lieber arbeiten (auch für Datenschutz, Steuern, Arbeitssicherheit, Brandschutz, Produkthaftung etc.) statt mit den Medien zu reden. Vielleicht ist es wirklich Zeit, das Finanzamt von meiner Berufstätigkeit zu entlasten und meine verbleibende Lebenszeit zu genießen, solange es der Klimawandel noch zulässt. Vor diesem Hintergrund hat es nur symbolische Bedeutung, wer am Sonntag die Wahlen gewinnt. Denn der bürokratische Irrsinn geht weiter.</p>
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		<title>Corona-Krise: Journalismus pfeift aus dem letztem Loch</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2020/08/17/corona-krise-journalismus-pfeift-aus-dem-letztem-loch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2020 16:53:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Enthüllungsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[strategische Pressearbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Derzeit biete ich landesweit Lokalredaktionen einen Girokontenvergleich als Servicethema für ihre Leser an. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Sparda-Bank als Marktführer im Privatkundenbereich erstmals in ihrer Firmengeschichte zum 1. September Gebühren fürs Girokonto einführt. Das führt insbesondere bei Sparda-Kunden seit Bekanntwerden zu Unmut und viele suchen günstigere Alternativen, die es übrigens nur bei reinen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6624" aria-describedby="caption-attachment-6624" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6624" data-permalink="https://der-medienberater.de/2020/08/17/corona-krise-journalismus-pfeift-aus-dem-letztem-loch/029-journalismus-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/08/029-Journalismus-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (1st generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1597686138&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;40&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.01&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="029 Journalismus (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/08/029-Journalismus-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/08/029-Journalismus-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6624 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/08/029-Journalismus-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/08/029-Journalismus-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2020/08/029-Journalismus-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6624" class="wp-caption-text">Solide Recherche am Beispiel der NWZ in Göppingen. FOTO: FR</figcaption></figure>
<p>Derzeit biete ich landesweit Lokalredaktionen einen Girokontenvergleich als Servicethema für ihre Leser an. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Sparda-Bank als Marktführer im Privatkundenbereich erstmals in ihrer Firmengeschichte zum 1. September Gebühren fürs Girokonto einführt. Das führt insbesondere bei Sparda-Kunden seit Bekanntwerden zu Unmut und viele suchen günstigere Alternativen, die es übrigens nur bei reinen Online-Banken ohne Filialen gibt. In meiner Recherche bleiben unter den Filialbanken neben Sparda auch BW-Bank, Postbank, Targo, Deutsche Bank und Commerzbank Baden-Württemberg-weit mit ihren Konditionen immer identisch, sodass ich nur die lokale Kreissparkasse, die örtliche Volksbank und vereinzelt VR-Banken dazu recherchieren muss, die im jeweiligen Verbreitungsgebiet der Lokalzeitung aktiv sind.</p>
<p>Jedenfalls ist das Interesse in fast jeder Redaktion vorhanden, teilweise sogar groß. Aber die allermeisten lehnen aus formalen Gründen ab: Sie arbeiten nur mit festen Freien, heißt es dann; die Honorarbudgets für Freie seien seit Corona eingefroren; wegen Kurzarbeit der Redakteure dürfe keine „redaktionelle Leistung von außen“ zugekauft werden oder man mache Corona-bedingt alle Themen intern und übernimmt eventuell einfach meinen Themenvorschlag.</p>
<p>Dazu darf man wissen, dass Honorare für solche Vierspalter, die teils halbe Zeitungsseiten füllen oder gar den lokalen Aufmacher bilden, mit maximal 80 Euro honoriert werden, oft auch nur mit 50 und weniger. Da fällt der Stundensatz schnell unter zehn Euro. Die schlechte Honorierung ist ein Aspekt, weshalb die Berichterstattung oft immer schlechter und letztlich substanzloser wird. Vereinzelt habe ich Redaktionen auch angeboten, wenn ich immerhin denZuständigen erreicht hatte und der interessiert war, den Girokontenvergleich für 20 Euro zu liefern, schließlich muss ich nur zwei Banken (KSK und Voba) auswechseln.</p>
<p>Denn erschwerend kommt hinzu, dass man bei meinem Geschäftsmodell erst mal die aktuellen (!) Kontaktdaten sämtlicher Lokalredaktionen in Baden-Württemberg haben muss, idealerweise mit konkretem Ansprechpartner, dessen Durchwahlnummer und E-Mail-Adresse. Und selbst dann bleibt es ätzend. Denn viele sind nur noch im Homeoffice, nicht überall funktioniert die Rufumleitung und aus Datenschutzgründen dürfen private (Handy-)Nummern nicht herausgegeben werden. Hinzu kommt die Urlaubszeit und was auch immer schlimmer wird: Der einzelne Redakteur darf oft gar nichts mehr entscheiden und muss alles dem Lokalchef vorlegen oder verweist gleich an ihn, wodurch man wieder oft zwei, drei Tage verliert, weil der „auf Termin“, „in Besprechung“, „im Telefonat“ oder „bei Tisch“ ist.</p>
<p>In einer Redaktion wurde mir sogar gesagt, man kooperiere explizit mit mir nicht, wegen „Vorfällen in der Vergangenheit“. Erstens war das nur ein Vorfall, der ca. vier Jahre her sein dürfte, und zweitens ist der „Vorfall“ ein Skandal, der mehr über die Zeitung sagt, die ich hier nicht nenne, um einen Rechtsstreit zu vermeiden, als über mich. Im Gegenteil: Damals ging es um Digitalisierung in der Bankenbranche. Auch hier war mein Konzept, eine Basisgeschichte, die im „bankmagazin“ erschienen war, zu lokalisieren.</p>
<p>Der Redakteur, der mich denunziert hat, wollte damals die IT-Geschichte für sein Blatt. Und dazu sollte ich lokale KSK, Voba und VR-Bank befragen. Alle drei Institute lieferten über zehn Tage trotz mehrfacher höflicher Anfrage nichts. Vermutlich, weil sie hätten lügen müssen, um gut auszusehen. Als der Redakteur nachfragte, bis wann er meinen Beitrag einplanen könne, erhöhte ich den Druck auf die Banken und teilte einer per Mail mit, der Beitrag werde notfalls auch ohne deren Statement erscheinen. Den Redakteur setzte ich in BC, damit er mein Engagement erkenne.</p>
<p>Doch statt mich zu loben oder zu schweigen, mailte er mir prompt, Kunden zu drohen sei nicht Stil seiner Zeitung und er werde künftig deshalb auf eine Zusammenarbeit mit mir verzichten. Ich war empört und zutiefst traurig, dass ich (einmal mehr) erleben musste, wie berufsethische Maßstäbe meines Berufsstandes verraten werden – und dann auch noch schriftlich! Damit hatte ich den Beweis, den ich bundesweit etlichen Investigativjournalisten zukommen ließ, mit denen ich teils seit Jahrzehnten in Kontakt stehe. Übrigens hatte ich bei jener Zeitung schon 1990 hospitiert und wurde als Chauffeur des Lokalchefs mißbraucht, der stadtbekannter Alkoholiker war. Damals erlebte ich dort auch sexuelle Belästigung junger Kolleginnen in Praktikum, Volontariat oder Redaktion.</p>
<p>Das aktuelle Beispiel mit dem Kontenvergleich zeigt mir jedenfalls, dass „meine“ geliebte Branche, die &#8222;vierte Gewalt im Staat&#8220;, deren vielen (zunehmend ungenutzten) Presserechten auch Pflichten korrespondieren, aus dem allerletzten Loch pfeift und ich mich mit 57 Jahren aus diesem Feld allmählich zurückziehen werde und <a href="http://www.der-lebensberater.net">vermehrt als Coach und Teamentwickler – gewerblich wie ehrenamtlich &#8211;</a> bis zur Rente mit 67 arbeite. Denn auf diesem Feld bekomme ich Respekt und Wertschätzung und es ist ein „Markt“, dessen Bedarf zunehmend steigt (in dem sich allerdings auch genügend Dilettanten tummeln).</p>


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		<title>Journalismus &#8211; der tägliche Kampf mit Versuchung und Manipulation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2018 14:34:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Enthüllungsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[strategische Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wert von Pressearbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun juckt es mich doch in den Fingern, mich auch noch zur Spiegel-Affäre um Autor Claas Relotius zu äußern. Doch nicht mit Häme oder Besserwisserei, sondern Mitgefühl für den Verlag und Verständnis für den Fake-Schreiber, der einmal mehr die Grenze des Vorstellbaren weiter verschoben hat. Selbst bin ich Jahrgang 1963 und als Volontär und Jung-Redakteur [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2018/12/21/journalismus-der-tagliche-kampf-mit-versuchung-und-manipulation/">Journalismus – der tägliche Kampf mit Versuchung und Manipulation</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_6114" aria-describedby="caption-attachment-6114" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6114" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/12/21/journalismus-der-tagliche-kampf-mit-versuchung-und-manipulation/044-spiegel-fake/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/12/044-Spiegel-Fake.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1545383449&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;80&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03030303030303&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;6&quot;}" data-image-title="044 Spiegel-Fake" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/12/044-Spiegel-Fake.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/12/044-Spiegel-Fake.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6114 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/12/044-Spiegel-Fake.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/12/044-Spiegel-Fake.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/12/044-Spiegel-Fake.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6114" class="wp-caption-text">Die Medien sind voll des Skandals um den Fake-Autor. Dass im Fast-Food-Journalismus aber vieles unreflektiert und beliebig ist, bleibt im Tagesgeschäft unbeachtet. FOTO: FROMM</figcaption></figure></p>
<p>Nun juckt es mich doch in den Fingern, mich auch noch <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fall-claas-relotius-spiegel-legt-betrug-im-eigenen-haus-offen-a-1244579.html">zur Spiegel-Affäre</a> um Autor Claas Relotius zu äußern. Doch nicht <a href="http://www.xing-news.com/reader/news/articles/1938413?cce=em5e0cbb4d.%3AV4nD3zIGAEFsEeah9BNBAJ&amp;link_position=digest&amp;newsletter_id=40278&amp;toolbar=true&amp;xng_share_origin=email">mit Häme oder Besserwisserei</a>, sondern Mitgefühl für den Verlag und Verständnis für den Fake-Schreiber, der einmal mehr die Grenze des Vorstellbaren weiter verschoben hat. Selbst bin ich Jahrgang 1963 und als Volontär und Jung-Redakteur war ich schon im Zeitalter vor Internet &amp; Co. um 1991/92 fasziniert von den Möglichkeiten, die mir mein Beruf bot &#8211; und die ich weidlich nutzte.</p>
<p>Wir wurden noch mit Glaubenssätzen ausgebildet, wonach egal ist, was der Leser von unseren Texten hält. Der habe ohnehin keine Ahnung, was guter Journalismus sei. Als wenige Jahre später das Internet aufkam, die Auflagen sanken und vor allem die Anzeigenbudgets, wurde der Wettbewerb um Relevanz härter. Ich erlebte, dass eine Vorgesetzte meine Texte &#8222;redigierte&#8220; und Sachen hineinschrieb, die nicht belegt waren.</p>
<p>Ihre Reaktion auf meine Zweifel kamen wie messerscharfe Kritik an mir, die mich mundtot machte: &#8222;Dann haben Sie eben nicht richtig recherchiert.&#8220; Oder sie erfand anonymisierte Zitate mit dem spekulativen Hinweis, der mich beruhigen sollte: &#8222;Hätten Sie lange genug Passanten gefragt, hätten Sie das auch zu hören bekommen.&#8220; Ähnlich ging es mir gelegentlich mit der Grippewelle und anderen Ereignissen, bei denen tags darauf im Blatt stattfand, was wir in der Redaktionskonferenz diskutiert hatten. Auch, wenn die Fakten das nicht hergaben.</p>
<p>Oder wenn Passanten bei Straßenumfragen nicht mitmachen wollten und ich bei Minusgraden die Schnauze voll hatte, rief ich Bekannte an, die mir ihr Foto per Handy schickten und ihr Statement diktierten oder meinem Textvorschlag folgten. Das war alles grenzwertig und ist jetzt 20 Jahre her. Deshalb scheint mir der Schritt zu den erdachten Geschichten von Claas Relotius plausibel. Eine Gratwanderung, die hohes Ethos voraussetzt, war Journalismus nämlich schon immer.</p>
<p>Deshalb schien mir auch 2002 die Grenze albern und willkürlich, die Redakteure zu mir zogen, nur weil ich mich als Kommunikationsberater selbstständig gemacht hatte. Mein Ethos hatte ich nämlich mitgenommen, beibehalten und sogar geschärft. Gerade deshalb, weil ich dem Verdacht des Manipulativen ausgesetzt war. Viele Redaktions-Kollegen aber, die voller Projektionen waren und sind, durften und dürfen unbehelligt weitermachen und -spinnen.</p><p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2018/12/21/journalismus-der-tagliche-kampf-mit-versuchung-und-manipulation/">Journalismus – der tägliche Kampf mit Versuchung und Manipulation</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>bilderhaus e.V. mischt Kultur in Gschwend kräftig auf</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2018/11/26/bilderhaus-e-v-mischt-kultur-in-gschwend-kraftig-auf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2018 13:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wert von Pressearbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wut auf soziale Missstände und Rassismus geben in der Musik von David Murrey den Ton an: Am Samstag habe ich den Ausnahme-Jazzer ausgerechnet in der Gemeindehalle von Gschwend mit seinem Quartett gehört. Der Ort auf der Ostalb hat gerademal 5200 Einwohner, aber einen Kulturverein, der seit 32 Jahren Konzerte, Lesungen und Ausstellungen ganz aus [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2018/11/26/bilderhaus-e-v-mischt-kultur-in-gschwend-kraftig-auf/">bilderhaus e.V. mischt Kultur in Gschwend kräftig auf</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_6090" aria-describedby="caption-attachment-6090" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6090" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/11/26/bilderhaus-e-v-mischt-kultur-in-gschwend-kraftig-auf/036-kultur-in-gwschend/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/036-Kultur-in-Gwschend.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1543240378&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;250&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03030303030303&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;6&quot;}" data-image-title="036 Kultur in Gwschend" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/036-Kultur-in-Gwschend.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/036-Kultur-in-Gwschend.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6090 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/036-Kultur-in-Gwschend.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/036-Kultur-in-Gwschend.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/036-Kultur-in-Gwschend.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6090" class="wp-caption-text">Kultur in Gschend: Ein Jazz-Highlight am Samstag mit dem David Murray Quartet. FOTO: FROMM</figcaption></figure></p>
<p>Die Wut auf soziale Missstände und Rassismus geben in der Musik von David Murrey den Ton an: Am Samstag habe ich den Ausnahme-Jazzer ausgerechnet in der Gemeindehalle von Gschwend mit seinem Quartett gehört. Der Ort auf der Ostalb hat gerademal 5200 Einwohner, aber einen <a href="http://www.bilderhaus.de">Kulturverein</a>, der seit 32 Jahren Konzerte, Lesungen und Ausstellungen ganz aus eigener Kraft organisiert.</p>
<p>Tenorsaxophonist Murray war offenbar bereits vor 30 Jahren zu Beginn seiner Karriere zu Gast und so kam es, dass der US-Amerikaner zwischen Klagenfurt und Amsterdam in Gschwend mit Pianist David Bryant, Kontrabassist Jaribu Shahid und Drummer Hamid Drake gastierte. Dabei überzeugten auch die &#8222;Begleitmusiker&#8220; mit Spielfreude, Virtuosität und Improvisationskraft.</p>
<p>Der Meister selbst, der als Bandleader mehr als 63 CDs eingespielt hat, gilt als Mitbegründer der Avantgarde im Jazz. Besonders charakteristisch: Seine meisterhafte Verwendung der Obertöne, die weit über den normalen Tonumfang des Tenorsaxophons und der Bassklarinette hinausgeht. Virtuos beherrscht er die Subtone-Technik aus dem Swing, die Phrasierung aus dem Funk, Hardbop oder Blues.</p>
<p>Beeindruckt hat mich auch der <a href="http://www.bilderhaus.de">bilderhaus e.V.</a>, der mit einem Heer von Ehrenamtlichen in Organisation, Küche und Service dieses wirtschaftliche Risiko trägt und eine familiäre Atmosphäre in die Halle zaubert, wo an rund 50 Tischen mit je vier Stühlen auf engstem Raum bei Teelichtern und Bewirtung auch Gäste aus Böblingen oder Leutkirch saßen. Mein herzlicher Glückwunsch und Dank an diese Dorfgemeinschaft.</p>
<p>In den Genuss hatten uns Freunde aus Murrhardt gebracht, die uns eingeladen hatten. Wir kommen wieder, zumal es auch in Schorndorf einen Vorverkauf für den &#8222;Gschwender Musikwinter&#8220; bei <a href="http://www.mkt-ticketshop.de">MK Ticket</a> in der Kirchgasse 14 gibt.</p><p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2018/11/26/bilderhaus-e-v-mischt-kultur-in-gschwend-kraftig-auf/">bilderhaus e.V. mischt Kultur in Gschwend kräftig auf</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Lkw-Fahrer: So schließen Migranten die Fachkräftelücke</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2018/09/19/lkw-fahrer-so-schliesen-migranten-die-fachkraftelucke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 14:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Migranten]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Wert von Pressearbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Burkhard Mülln ist ein Macher: Hunderte, wenn nicht Tausende Migranten will der Fahrlehrer über die Teilqualifizierungen 1 und 3 (TQ1/TQ3) zu EU-Berufskraftfahrern für Lkw und Busse ausbilden. Seine Überzeugung: Damit hilft er der Wirtschaft und fördert den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft. Dabei ist der Köngener alles andere als ein Träumer oder Schwätzer. Aktuell macht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_6051" aria-describedby="caption-attachment-6051" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6051" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/09/19/lkw-fahrer-so-schliesen-migranten-die-fachkraftelucke/001-team-fahrschule-mulln-rechts/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/09/001-Team-Fahrschule-M%C3%BClln-rechts.png?fit=624%2C528&amp;ssl=1" data-orig-size="624,528" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="001 Team Fahrschule (Mülln rechts)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/09/001-Team-Fahrschule-M%C3%BClln-rechts.png?fit=300%2C254&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/09/001-Team-Fahrschule-M%C3%BClln-rechts.png?fit=624%2C528&amp;ssl=1" class="wp-image-6051 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/09/001-Team-Fahrschule-M%C3%BClln-rechts.png?resize=300%2C254&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="254" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/09/001-Team-Fahrschule-M%C3%BClln-rechts.png?resize=300%2C254&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/09/001-Team-Fahrschule-M%C3%BClln-rechts.png?w=624&amp;ssl=1 624w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6051" class="wp-caption-text">Wachsen mit klarer Strategie: Fahrschulbetreiber Burkhard Mülln (r.) will bis 2023 an vier Standorten bundesweit 200 Lehrer beschäftigten und tausende Umschüler und Migranten zu Lkw- und Busfahrern ausbilden. FOTOS: MÜLLN</figcaption></figure></p>
<p>Burkhard Mülln ist ein Macher: Hunderte, wenn nicht Tausende Migranten will der Fahrlehrer über die Teilqualifizierungen 1 und 3 (TQ1/TQ3) zu EU-Berufskraftfahrern für Lkw und Busse ausbilden. Seine Überzeugung: Damit hilft er der Wirtschaft und fördert den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft. Dabei ist der Köngener alles andere als ein Träumer oder Schwätzer.</p>
<p>Aktuell macht <a href="http://www.fahrschule-muelln.de">seine Fahrschule</a> in Köngen mit sechs Fahrlehrern eine Million Euro Umsatz im Jahr, davon die Hälfte durch Fördermaßnahmen für Umschüler, Arbeitslose und Migranten. Der 57-Jährige hat seinen Umsatz binnen zehn Jahren vervierfacht, in dem er punktgenau auf die 2009 kreierte TQ-Ausbildung reagiert hat. Sogenannter EU-Berufskraftfahrer ist man inklusive Praktikum nach fünf (TQ 3 für Bus) oder sechs (TQ1 für Lkw) Monaten.</p>
<p>„Die TQ1 ersetzt nicht die dreijährige Facharbeiterausbildung und war ursprünglich als Umschulung für Arbeitslose gedacht,“ sagt Mülln, der an drei Standorten in der Region ausbildet. 89 TQ1- und 12 TQ3-Absolventen hatte der Hüne voriges Jahr, weshalb Spediteure, Verkehrsbetriebe und Hersteller bei ihm Schlange stehen und Fachzeitschriften regelmäßig über seine Ideen und Erfolge berichten. Jetzt hofft er auf Unterstützung aus der Politik.</p>
<p>Denn unter den 16.000 Absolventen pro Jahr wächst die Gruppe der Migranten. „Deren Durchfallquote läge nicht bei knapp 20 Prozent, wenn wir muttersprachliche IHK-Theorieprüfungen hätten,“ poltert der Macher, der sich generell ehrenamtliche und soziale Begleitung seiner Fahrschüler wünscht, „weil die Syrer, Afghanen und Marokkaner dann schneller in Arbeit kämen und wüßten, wie der Hase hier läuft.“</p>
<p>Dazu muss man wissen: Bundesweit gibt es 555.000 Lkw-Fahrer. Jährlich scheiden gut 30.000 aus und 16.000 kommen nach. Zum Vergleich: Die dreijährige Ausbildung zum Berufskraftfahrer machen im Schnitt 3200 Azubis pro Jahr, von denen aber nur knapp 2000 die Prüfung bestehen. Netto machte 2017 der gesamte Nachwuchs 16.081 Fahrer aus, weil nicht alle Absolventen als Fahrer arbeiten – oder als Migranten abgeschoben werden.</p>
<p>„15,5 Prozent aller Fahrer kommen aus Osteuropa, sonst wäre hier der Fernverkehr schon längst zusammengebrochen,“ referiert Mülln Zahlen des Bundesverbandes Güterverkehr und Logistik (BGL). Viele Speditionen hätten deshalb seit 2017 die Gehälter um 15 bis 20 Prozent erhöht, um die Jobs attraktiver zu machen. Vor diesem Hintergrund wollen auch 20 Speditionen und die Bundesagentur für Arbeit ihm weitere Fahrschüler schicken, die mangels Fahrlehrerkapazität aber oft nicht bedient werden können.</p>
<p>Mülln startet deshalb eine Offensive für mehr Fahrlehrer: Bis 2023 will der Workaholic idealerweise 200 Fahrlehrer in Stuttgart, Köln, Hamburg und Berlin beschäftigen, um flächendeckend Kooperations-Partner von Bundesagentur für Arbeit (BA), Rentenversicherungsträgern, Bundeswehr, THW, Feuerwehr, Speditionsverbänden und Logistikern sein zu können. Sein kurzfristiges Ziel: Den Umsatz binnen eines Jahres von einer auf 2,5 Millionen Euro steigern, also von 100 auf 250 Lizenzen für Bus und Lkw.</p>
<p>Zentrale Herausforderung für den Moment sei also, die Zahl der Fahrlehrer von sechs auf 16 zu steigern. Dann könnte er die fünf Lkw und zwei Busse im Zwei-Schicht-Betrieb auslasten, was die Rentabilität verbessert und den Fahrlehrern kompakte Arbeitszeiten ermöglicht. Das würde den Beruf attraktiver machen. Denn üblich sind Fahrstunden von 8 bis 16 Uhr in BA-Maßnahmen oder von 17 bis 22 Uhr, wenn Menschen nebenberuflich eine Lizenz erwerben. Das macht für Fahrlehrer, die pro Tag 600 Minuten arbeiten dürfen, den Arbeitstag sehr lang.</p>
<p>Im Zwei-Schicht-Betrieb blieben kompakte Zeitfenster für Familie, Freizeit oder Zweitjob. Außerdem kämen Nacht- und Wochenendzuschläge hinzu, sodass Fahrlehrer statt der üblichen 3200 Euro brutto pro Monat bei Mülln bis zu 5000 Euro verdienen könnten. „Fahrlehrer können mittelfristig auch Migranten sein, die so den sozialen Aufstieg in die deutsche Gesellschaft schaffen,“ brennt der Köngener für seine Idee.</p><p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2018/09/19/lkw-fahrer-so-schliesen-migranten-die-fachkraftelucke/">Lkw-Fahrer: So schließen Migranten die Fachkräftelücke</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>E-Mobilität: Konsortium rüstet Touristikbusse in Berlin um</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2018/08/30/e-mobilitat-konsortium-rustet-touristikbusse-in-berlin-um/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2018 13:39:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Wert von Pressearbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ersten 25 von rund 500 dieselbetriebenen Oldtimer-Bussen, die in Berlin Touristen chauffieren, werden 2019 auf emissionsfreien Elektroantrieb umgerüstet. Ein Jahr später sollen es 75 Doppeldecker sein und ab 2021 ein Bus pro Tag. Die Vorbereitungen für das zig Millionen Euro teure Projekt, für das ich seit 1. August die Pressearbeit macher, laufen auf Hochtouren. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_6042" aria-describedby="caption-attachment-6042" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6042" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/08/30/e-mobilitat-konsortium-rustet-touristikbusse-in-berlin-um/025-bus-simulation-e-antrieb/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/025-Bus-Simulation-e-Antrieb.jpg?fit=496%2C351&amp;ssl=1" data-orig-size="496,351" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1533119168&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="025 Bus-Simulation e-Antrieb" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/025-Bus-Simulation-e-Antrieb.jpg?fit=300%2C212&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/025-Bus-Simulation-e-Antrieb.jpg?fit=496%2C351&amp;ssl=1" class="wp-image-6042 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/025-Bus-Simulation-e-Antrieb.jpg?resize=300%2C212&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="212" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/025-Bus-Simulation-e-Antrieb.jpg?resize=300%2C212&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/025-Bus-Simulation-e-Antrieb.jpg?w=496&amp;ssl=1 496w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6042" class="wp-caption-text">Die Mobilitätswende beginnt in Berlin: Die ersten 25 von 500 Touristbussen in der Hauptstadt rüstet die Tassima AG 2019 um. FOTO: GRAPHIK</figcaption></figure></p>
<p>Die ersten 25 von rund 500 dieselbetriebenen Oldtimer-Bussen, die in Berlin Touristen chauffieren, werden 2019 auf emissionsfreien Elektroantrieb umgerüstet. Ein Jahr später sollen es 75 Doppeldecker sein und ab 2021 ein Bus pro Tag. Die Vorbereitungen für das zig Millionen Euro teure Projekt, für das ich seit 1. August die Pressearbeit macher, laufen auf Hochtouren.</p>
<p>In einer 6000 Quadratmeter großen Leichtbauhalle beim Flughafen Schönefeld beginnen kommendes Jahr die Umrüstungen, für die sich das Konsortium <a href="http://www.tassima.de">Tassima AG</a> aus vier Partnern gegründet hat. „Wir kaufen die alten Busse zum Restwert auf, rüsten die Busse auf E-Antrieb um und verleasen sie an deren Betreiber zurück,“ sagt Rainer Nobereit. Die Kosten pro Fahrzeug, so der Vorstandsvorsitzende der dafür gegründeten Aktiengesellschaft, werde bis zu 500.000 Euro betragen.</p>
<p>Die Antriebseinheiten liefert die <a href="https://www.iav.com/unternehmen/zahlen-und-fakten">VW-Tochter IAV</a>, die elektrische Antriebsachse als Plug&amp;Play-Umrüstsatz der Hohenloher Ventilatorenhersteller <a href="https://www.ziehl-abegg.com/us/en/product-range/ventilation-systems/">Ziehl-Abegg</a>. E-Motor und Leistungselektronik werden je in die Radnaben integriert, nachdem der alte Antrieb ausgebaut und die ausgeräumte Karosserie zunächst runderneuert wurde. Auch die verschlissenen Sitze und das Interieur der Oldtimer werden erneuert.</p>
<p>Eine Leasinggesellschaft und (Umwelt-)Banken werden im Auftrag der Tassima AG die Umrüstung und anschließende Vermietung finanzieren. Für diesen Zweck gründet die AG eine Mietpool-Gesellschaft, aus der etwa auch während der Umrüstzeit Ersatzfahrzeuge überlassen werden.</p>
<p>Sämtliche 500 Berliner Busse stammen aus dem Linien- und Reiseverkehr und wurden für touristische Zwecke umgewidmet. Die Retro-Busse, die häufig nur die Euro2- oder Euro3-Norm erfüllen, fahren alle mit Sondergenehmigung. Und da die Oldtimer fast immer unter 30 km/h fahren mit häufigen Stopps bei laufendem Motor, laufen die Dieselmotoren nur im unteren Drehzahlbereich, weshalb sie extrem ineffizient sind und erhöhten Feinstaub ausstoßen.</p>
<p>„In Krakau haben die Polen ab Oktober für diese Busse ein Fahrverbot erlassen,“ sagt <a href="http://www.prejawa.de/index.html">Roland Prejawa</a>, Aufsichtsratsvorsitzender der Tassima AG und Mitbegründer von Gullivers Reisen in Berlin 1983. Ein weiterer Gesellschafter ist Dirk Poguntke, seit 1996 geschäftsführender Gesellschafter der <a href="https://berlin-city-tour.de/">Berlin City Tour GmbH</a>. Dass das Konsortium einem Kompetenzteam gleich kommt, belegt auch <a href="http://soltkahn.de/">Tassilo Soltkahn</a>: Der Architekt für Industrieanlagen bringt das Grundstück am Flughafen Schönefeld mit 30.000 Quadratmetern ein und Vorstandsvorsitzender <a href="https://de.halog-mci.de/">Rainer Nobereit</a> etwa die Mobilhalle mit 6000 Quadratmetern oder der <a href="http://www.nuernberger-leasing.de">Nürnberger Leasing</a> als Finanzier, der auf e-Mobilität spezialisiert ist und neuerdings auch Lokomotiven finanziert.</p>
<p>„Die Umrüstung halbiert die Betreiberkosten von 1,5 Euro je Kilometer auf 75 Cent,“ sagt Prejawa, der viele Jahre verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Senat war und bestens in der Stadt und bundesweit in seiner Partei vernetzt ist. Dabei kalkuliert der Logistiker mit 23 Cent je Kilowattstunde. Zum Vergleich: Solarparks liefern mittlerweile die kWh zu sechs Cent. Dazu muss man wissen, dass die Touristikbusse 250 Tage im Jahr im Einsatz sind, 120 Kilometer pro Tag zurücklegen und bis zu 40 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrauchen.</p>
<p>„Für die Umrüstung gibt es neben der Rentabilität weitere Gründe,“ wirbt Nobereit und nennt Steuervorteilen durch Leasing, drohende Fahrverbote, Imagegewinn oder Vergabevorteile bei öffentlichen Ausschreibungen. Denn nach der Touristik könnten ÖPNV-Linien und Müllfahrzeuge für weitere Nachfrage sorgen. In der Anlaufphase will Tassima 35 Jobs für Facharbeiter wie Hochvoltspezialisten, Schweißer, Tischler oder Polsterer schaffen.</p>
<p>Die Halle ist auf bis zu 150 Busse pro Jahr ausgelegt, die zwischen zwei und zwölf Wochen hier umgerüstet werden. Dann braucht es mindestens 50 Mitarbeiter. Auch vier Hebebühnen und Lackierkabinen werden dann benötigt. Um die Durchlaufzeit gering zu halten, sollen möglichst viele Arbeiten vor Ort erfolgen.</p>
<p>Ein weiterer Schritt ist perspektivisch, den benötigten Strom regenerativ zu erzeugen auf PV-Dach- und Fassadenflächen in der Stadt oder Solarparks im Umland und entlang von Autobahnen. Dann fahren die Busse mit Wechselbatterien: Während die eine das Fahrzeug antreibt, speichert die andere tags über den PV-Strom aus der Anlage, was die Rentabilität weiter verbessert, die Netzinfrastruktur entlastet und die Energiewende begünstigt.</p>
<p>Durch die Umrüstung werden die Busse gut eine Tonne leichter und durch die Aufbereitung können die Oldtimer locker weitere 15 bis 20 Jahre in Betrieb bleiben, was sich gleichfalls positiv auf die Ökobilanz auswirkt. Für 2019 lautet das Ziel, 25 Busse umzurüsten, im Jahr darauf 75 und ab 2021 pro Werktag einen. Die Nachfrage kommt dann aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, ist man sich bei der Tassima AG sicher. Und der Druck zum Umrüsten, Stichwort Sondergenehmigung für Dieselstinker, werde steigen, weil die Alternative da ist.</p>
<p>Der aktuelle <a href="http://www.spiegel.de/suche/index.html?suchbegriff=St.+Paul%27s+ohne+Stinker">Spiegel (35/2018)</a> berichtet, dass im Londoner Finanzzentrum Square Mile seit Jahresbeginn müssen alle neuen einstockigen Busse dort emmissionsfrei fahren. Der Distrikt City of London prüfe nun, viel befahrene Straßen nur noch für emmissionsfreie Vehikel zu öffnen, da die Vielzahl der Pendler (und Touristen) die Luftqualität massiv beeinträchtige. Das Ende des Verbrennungsmotors rücke näher, so das Fazit.</p><p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2018/08/30/e-mobilitat-konsortium-rustet-touristikbusse-in-berlin-um/">E-Mobilität: Konsortium rüstet Touristikbusse in Berlin um</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>ZEIT versus SPIEGEL: Wertvolle Einblicke in die Pressewelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2018 10:22:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Enthüllungsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Migranten]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wert von Pressearbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Spiegel 31/2018 vom 28.07. seziert Jan Fleischhauer die Hintergründe zu einem umstrittenen Pro &#38; Contra in der ZEIT der Vorwoche, in dem zwei Redakteure konträr die Rolle humanitärer Organisationen erörtern, die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten. Mariam Lau, 1962 in Teheran geborene Tochter einer Iranerin, die seit Mai 2010 im Hauptstadtbüro der ZEIT arbeitet, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2018/08/02/zeit-versus-spiegel-wertvolle-einblicke-in-die-pressewelt/">ZEIT versus SPIEGEL: Wertvolle Einblicke in die Pressewelt</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_6023" aria-describedby="caption-attachment-6023" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="6023" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/08/02/zeit-versus-spiegel-wertvolle-einblicke-in-die-pressewelt/021-spiegel1/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/021-Spiegel1.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1533153622&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;100&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03030303030303&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;6&quot;}" data-image-title="021 Spiegel1" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/021-Spiegel1.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/021-Spiegel1.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6023 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/021-Spiegel1.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/021-Spiegel1.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/08/021-Spiegel1.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6023" class="wp-caption-text">Aufreger der Woche: Ein &#8222;Contra&#8220; in der ZEIT sorgte für einen Aufschrei in der Gesellschaft und einen lesenswerten Hintergrund im SPIEGEL. FOTO: FROMM</figcaption></figure></p>
<p><a href="https://magazin.spiegel.de/SP/2018/31/158619195/">Im Spiegel 31/2018 vom 28.07.</a> seziert Jan Fleischhauer die Hintergründe zu einem umstrittenen Pro &amp; Contra <a href="https://www.zeit.de/2018/29/seenotrettung-fluechtlinge-privat-mittelmeer-pro-contra">in der ZEIT der Vorwoche</a>, in dem zwei Redakteure konträr die Rolle humanitärer Organisationen erörtern, die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten. Mariam Lau, 1962 in Teheran geborene Tochter einer Iranerin, die seit Mai 2010 im Hauptstadtbüro der ZEIT arbeitet, übernahm den undankbaren Part des Contra.</p>
<p>Damit rief sie <a href="https://meedia.de/2018/07/30/gute-zeit-boese-zeiten-spiegel-zuendelt-in-der-debatte-um-die-wochenzeitung-und-attestiert-der-zeit-eine-fuehrungskrise/">die Empörung der Leser</a> hervor wie selten ein Beitrag zuvor, was offenbar eine Führungskrise in der Chefredaktion offenbart. Genüßlich skizziert Fleischhauer den typischen ZEIT-Leser und dessen Ethik und beleuchtet Kontroversen in der ZEIT-Redaktion zwischen dem vermeintlich smarten Chefredakteur Giovanni di Lorenzo und seinem Stellvertreter Bernd Ulrich, der als Grüner zu den engsten Vertrauten der Kanzlerin gehöre und viele junge Autoren in die Redaktion gebracht habe, die ihm ihre Karrieren verdankten und deshalb keine Kritik übten.</p>
<p>Mir gefällt an diesem Thema und dem Spiegel-Beitrag, dass er die Medienbranche selbst thematisiert, die gerne selbst über alles und jeden urteilt und dabei vermeintlich verwerfliche Hintergründe aufdeckt, sich selbst aber stets steril und sakrosankt geriert. Aus meiner Sicht hat genau diese Haltung der Selbstgerechtigkeit das Phänomen der &#8222;Lügen-Presse&#8220; (Pegida/AfD) und der &#8222;Fake-News&#8220; (Donald Trump) hervorgerufen.</p>
<p>Und die dreifache Mutter Lau, die 1965 mit ihren Eltern nach Deutschland zog und zunächst Krankenschwester lernte, machte nun die &#8222;Drecksarbeit&#8220; für ihre Wochenzeitung, ein Handeln eben auch mal zu Ende zu denken &#8211; und diese Gedanken öffentlich zu formulieren. Danke, Frau Lau, für diesen Dienst an unserer Gesellschaft. Auch mich stören diese Denkverbote und Sprechbarrieren in unserer ach so aufgeklärten Gesellschaft, die erst die dumpfe AfD ermöglichten &#8211; wie früher schon die Republikaner.</p>
<p>Denn es minimiert mein Risiko als Flüchtling, das Mittelmeer zu überqueren, wenn ich hoffen (erwarten) darf, dass ich aufgefischt werde &#8211; spätestens, wenn ich in massivster Seenot bin. Das kann man auch psychischen Zwang nennen. Und mich nerven die Nichtstuer, die mich für solche Gedanken belehren wollen, aber völlig ausblenden, wie viele Flüchtlinge bereits zuvor beim Queren der Wüste verdurstet sind oder schon zuhause durch westliche Ausbeuterstrukturen verhungert oder wegen Stellvertreterkriegen ermordert und verkrüppelt wurden.</p>
<p>So stehe ich zwischen zwei &#8222;Fronten&#8220;. Hier die AfD und deren Verlierer, bei denen ich ebenso den Hilfeschrei nach Zuwendung und Beachtung höre, und den &#8222;Gutmenschen&#8220;, ja, ich verwende diesen Begriff, die sich stets korrekt ausdrücken, Bio kaufen und fürs Tierheim spenden, aber strukturell nicht aus ihrer Komfortzone kommen, um gesellschaftliche Strukturen zu verändern. Ich hätte gar nicht die Zeit gehabt, mich über Frau Laus Zeilen zu empören, weil ich mich um meine Firma, um wirtschaftlich Schwache (die sind nicht sozial schwach!) oder als Firmhelfer um die Weitergabe des Glaubens kümmere, um der AfD bei künftigen Generationen durch Selbstliebe und Charakterbildung den Nachschub abzugraben.</p><p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2018/08/02/zeit-versus-spiegel-wertvolle-einblicke-in-die-pressewelt/">ZEIT versus SPIEGEL: Wertvolle Einblicke in die Pressewelt</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Meine Mission: Bewahrung der Schöpfung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2017 17:10:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wert von Pressearbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Fachmagazin &#8222;Photovoltaik&#8220; hat anlässlich seines zehnjährigen Bestehens Statements von Playern aus der Branche veröffentlicht, wie diese die vergangenen zehn Jahre erlebt haben und welche Prognose sie stellen. Darin bin auch ich zu Wort gekommen als Kommunikationsberater zahlreicher Firmen aus dieser Branche. Erst vorigen Samstag habe ich wieder auf einer ganzen Seite im &#8222;Südkurier&#8220; über [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_5805" aria-describedby="caption-attachment-5805" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5805" data-permalink="https://der-medienberater.de/2017/12/21/meine-mission-bewahrung-der-schopfung/042-leo-in-photovoltaik/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/12/042-Leo-in-Photovoltaik.jpg?fit=3264%2C2448&amp;ssl=1" data-orig-size="3264,2448" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1513254611&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;320&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.04&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;6&quot;}" data-image-title="042 Leo in Photovoltaik" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/12/042-Leo-in-Photovoltaik.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/12/042-Leo-in-Photovoltaik.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-5805 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/12/042-Leo-in-Photovoltaik.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/12/042-Leo-in-Photovoltaik.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/12/042-Leo-in-Photovoltaik.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/12/042-Leo-in-Photovoltaik.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/12/042-Leo-in-Photovoltaik.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/12/042-Leo-in-Photovoltaik.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5805" class="wp-caption-text">Die &#8222;Photovoltaik&#8220; berichtet in ihrer Dezember-Ausgabe über mein Engagement in der Solar-Branche. FOTO: FROMM</figcaption></figure></p>
<p>Das Fachmagazin &#8222;Photovoltaik&#8220; hat anlässlich seines zehnjährigen Bestehens Statements von Playern aus der Branche veröffentlicht, wie diese die vergangenen zehn Jahre erlebt haben und welche Prognose sie stellen. Darin bin auch ich zu Wort gekommen <a href="https://www.photovoltaik.eu/article-798595-30021/leonhard-fromm-bewahrung-der-schoepfung-als-geschaeftsmodell-.html">als Kommunikationsberater</a> zahlreicher Firmen aus dieser Branche.</p>
<p>Erst vorigen Samstag habe ich wieder auf einer ganzen Seite im &#8222;Südkurier&#8220; über Firmen aus deren Verbreitungsgebiet in Baden berichtet, die sich CO2-neutral machen oder zumindest ihre Energieeffizienz deutlich verbessern. Für mich geht es dabei nicht nur um meinen journalistischen Broterwerb, sonst könnte ich auch über Bier oder Autos schreiben.</p>
<p>Mir ist mit diesen Beispielen wichtig, Mut zu machen, damit weitere Firmen und Leser Impulse und Ansprechpartner bekommen, ihre eigene Energiebilanz zu verbessern und ihren Verbrauch regenerativ zu substituieren. Denn im Kern will ich Hoffnung machen und meinen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten, wie die Energiewende theologisch gesprochen heißt.</p><p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2017/12/21/meine-mission-bewahrung-der-schopfung/">Meine Mission: Bewahrung der Schöpfung</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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