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	<title>Gestalt-Coaching - Der Medienberater</title>
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		<title>Berliner Ex-Polizeiseelsorger berichtet: Spannende Einblicke in Alltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 12:26:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Tief bewegende Einblicke in die Berliner Polizeiarbeit hat Reinhard Voigt knapp 100 Besuchern des „Dienstagsfrühstücks im Wittumhof“ (31.03.) im evangelischen Gemeindezentrum von Plüderhausen gegeben. Der 75-jährige Theologe war von 2002 bis 2015 dort Polizeiseelsorger. Kurzweilig schilderte der gebürtige Leipziger, der zur Wendezeit 1989 Pfarrer in Ost-Berlin war und dort die Telefonseelsorge nach westlichem Vorbild aufbaute, [&#8230;]</p>
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<p>Tief bewegende Einblicke in die Berliner Polizeiarbeit hat Reinhard Voigt knapp 100 Besuchern des „Dienstagsfrühstücks im Wittumhof“ (31.03.) im evangelischen Gemeindezentrum von Plüderhausen gegeben. Der 75-jährige Theologe war von 2002 bis 2015 dort Polizeiseelsorger. Kurzweilig schilderte der gebürtige Leipziger, der zur Wendezeit 1989 Pfarrer in Ost-Berlin war und dort die Telefonseelsorge nach westlichem Vorbild aufbaute, welchen Belastungen Polizisten im Streifendienst ausgesetzt sind, aber auch Beamte des SEK oder Präzisionsschützen.</p>
<p>Mittels Powerpoint warf Voigt Veröffentlichungen der Berliner Presse an die Saalwand, die über Hochhausbrände, Raubüberfälle, schwere Verkehrsunfälle, Bandenkriminalität oder Schießereien berichteten und erzählte jeweils den Hintergrund aus Polizeisicht dazu, wenn etwa ein Beamter zu Tode kam, selbst einen Täter erschießen musste oder Schwerverletzte oder Leichen bergen sollte. „Ein Polizist muss binnen fünf Sekunden entscheiden, ob er schießt und welche Konsequenzen das hat,“ so der Referent, der vor 2002 in einer psychologischen Beratungsstelle gearbeitet hatte. Ein Beamter, der mit der Schusswaffe einen Täter kampfunfähig gemacht hatte, habe ihm danach 2,5 Stunden erzählt, was ihm in diesen maximal zehn Sekunden alles durch den Kopf gegangen sei bis hin zu disziplinarischen Konsequenzen für ihn selbst.</p>
<p>„Ich war immer wieder beeindruckt von der Professionalität, mit der die Polizisten ihren gefährlichen Beruf ausüben,“ so Voigt, der in der DDR vor seinem Theologiestudium selbst den Militärdienst abgeleistet hatte. Und doch sei gerade in dieser Berufsgruppe die Suizidquote extrem hoch, nicht zuletzt, weil jeder über eine Schusswaffe verfügt. So erzählte er von Einsätzen, die er hatte, nachdem etwa in einem Revier sich binnen vier Tagen zwei Polizisten selbst erschossen hatten. Oder der Nachbetreuung von Beamtinnen, die selbst junge Mütter waren, nachdem etwa Babyleichen geborgen worden waren.</p>
<p>Der Referent, der im Ruhestand seit vier Jahren in Urbach lebt: „Solch dramatische Ereignisse kann man nicht einfach veratmen, wie hartgesottene Polizisten das früher gemacht haben.“ Darüber sprechen helfe, das Erlebte zu verarbeiten, zu sortieren und letztlich zu integrieren. Dabei helfe auch, der Trauer breiten Raum zu geben und als Begleiter und Unterstützer Gefühle wie Ohnmacht und Verzweiflung auszuhalten.</p>
<p>In all den Jahren habe er aber nicht nur Uniformierte, Opfer und Angehörige begleitet, etwa im Rahmen von 130 Beerdigungen mit bis zu 1200 Trauernden, sondern auch viele Trauungen und Taufen vollzogen und Gottesdienste gehalten. Ein Highlight sei immer die Christmette im Berliner Dom mit 1400 Gläubigen gewesen, darunter bis zu 700 Polizisten aller Einheiten und Dienstgrade.</p>
<p>Begonnen habe er 2002, in dem er anfänglich viele Polizeidienste begleitete, um den Alltag der Polizisten kennenzulernen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Dazu gehörten Streifendienst, Hausdurchsuchungen, Razzien, Festnahmen oder das Inspizieren von Tatorten. Mehrmals sei er tagelang mit Polizisten im Einsatz gewesen, etwa beim G8-Treffen der Staatsoberhäupter oder bei Einsätzen rund um die Kernenergie. Dabei habe er den Hass erlebt, dem Polizisten seitens von Demonstranten öfter ausgesetzt sind. Aber auch die positive Überraschung von Einsatzkräften, „dass die Kirche auch mal auf unserer Seite steht.“</p>
<p>Nach gut einer Stunde Referat zeugten viele Nachfragen aus dem Auditorium davon, dass Veranstalter Thomas Letsch mit dem Referenten eine gute Wahl getroffen hatte. Dafür sprach auch die hohe Zahl der Zuhörer und der langanhaltende Applaus der Senioren, von denen gut die Hälfte von auswärts kam. Beim nächsten Frühstück am 28. April, das um 8.45 Uhr beginnt, referiert Diakonin Isabel Munk ab 10 Uhr über den Umgang mit dem Tod, wenn Angehörige und Freunde sterben. Anmeldung bei <a href="mailto:thomas.r.letsch@gmx.de">thomas.r.letsch@gmx.de</a>, Tel. 07181/82266.</p>
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		<title>Pfarrer aus Dresden: Warum AfD im Osten so erfolgreich ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 08:55:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Erfahrung, dass die soziale Marktwirtschaft nicht jedem dieselben Startchancen ermöglicht, ist in den neuen Bundesländern eine von vielen Ursachen, dass sich dort die Bürger vermehrt der AfD zuwenden. Diese These vertritt Marcus Baumgärtner. Der evangelische Pfarrer von Winterbach, aufgewachsen in Dresden und studiert in Leipzig, sprach jüngst (05.02.) auf Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7767" aria-describedby="caption-attachment-7767" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="7767" data-permalink="https://der-medienberater.de/2026/02/11/pfarrer-aus-dresden-warum-afd-im-osten-so-erfolgreich-ist/005-marcus-baumgaertner-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?fit=2560%2C1920&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1920" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="005 Marcus Baumgärtner (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-7767 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7767" class="wp-caption-text">Überwältigende Resonanz: Kein Platz blieb bei diesem differenzierten Vortrag frei. FOTO: FROMM</figcaption></figure>
<p>Die Erfahrung, dass die soziale Marktwirtschaft nicht jedem dieselben Startchancen ermöglicht, ist in den neuen Bundesländern eine von vielen Ursachen, dass sich dort die Bürger vermehrt der AfD zuwenden. Diese These vertritt Marcus Baumgärtner. Der evangelische Pfarrer von Winterbach, aufgewachsen in Dresden und studiert in Leipzig, sprach jüngst (05.02.) auf Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung im katholischen Gemeindehaus in Weiler. Der Saal war bis auf den letzten Quadratmeter bestuhlt und doch standen an der Seite etliche der gut 90 Zuhörer.</p>
<p>Vor fünf Jahren wechselte der zweifache Vater aus Sachsen auf eine 50%-Stelle in Winterbach. Zuvor arbeitete er in einer „Brennpunktgemeinde“ in Bautzen. Seine These: Wo Menschen im Osten in ihrem christlichen Glauben verwurzelt sind, waren sie weder für den DDR-Sozialismus anfällig noch jetzt für die AfD-Positionen. Der Grund: Diese Menschen wissen, dass sie Gottes geliebte Kinder sind. Das wirkt wie ein Privileg und ankert die Menschen.</p>
<p>Dagegen hätten die SED-Parteikader ab deren erstem Lebensjahr die Menschen indoktriniert, dass die Partei wisse, was gut für sie ist und der Sozialismus sie in allen Lebenslagen beschützt. Nach der Wende hätten sich die Ostbürger bürgerlichen Parteien zugewandt, vor allem der CDU, weil sie das Versprechen geglaubt hätten, dass Leistung belohnt wird. Die Privatisierung der Wirtschaft und der globale Wettbewerb, so Baumgärtner, habe aber für viele Arbeitslosigkeit, Unsicherheit und sozialen Abstieg bedeutet.</p>
<p>Hinzu kam, dass Westdeutsche immer den Vorteil hatten, sich in der Marktwirtschaft bereits besser auszukennen, ihr Netzwerk und ihre Kontakte zu haben – und vor allem das Kapital oder zumindest die Kreditwürdigkeit, schneller, günstiger und überhaupt an Geld zu kommen. „In dieser Situation haben Demagogen wie Björn Höcke und andere den Leuten gesagt: Du musst gar nichts leisten. Allein durch Deine Zugehörigkeit zum deutschen Volk bist Du privilegiert,“ so der Referent. Das sei Balsam auf die Wunden des „gekränkten Stolzes“ gewesen, der schon zu DDR-Zeiten durch mangelnde Wettbewerbsfähigkeit lädiert gewesen sei.</p>
<p>Das Gefährliche und Perfide: Diese Linie, um Stimmen für die AfD zu gewinnen, wertet automatisch Nicht-Deutsche ab. Zwar hatte es in der DDR – abgesehen von Sowjetsoldaten &#8211; kaum 100.000 Menschen aus Vietnam, Mozambique, Kuba, Angola oder China gegeben, die zudem separiert gelebt hatten und nur zur Ausbildung im Land waren. Doch spätestens mit Öffnung der Grenzen 2015, um den Flüchtlingsstrom über den Balkan nach Deutschland zu lassen, hatte die AfD ihr Thema gefunden.</p>
<p>Insgesamt führte der Theologe zehn Punkte aus, die den Aufschwung der AfD in den neuen Bundesländern begünstigen. Besonders interessanterweise in Thüringen und Sachsen, wo der wirtschaftliche Aufschwung am ehesten angekommen ist. Baumgärtner gab aber zu bedenken, dass rechtsradikale und -extreme Parteien in Frankreich, Italien, den Niederlanden oder zuletzt in den USA schön länger reüssierten und Deutschland zeitverzögert folge. Und: Aktuell lege die AfD in den alten Bundesländern deutlicher zu als in den neuen. Er wertet dies als Indiz, dass deren Potential allmählich ausgeschöpft sei.</p>
<p>Immer wieder ließ der eloquente Referent in seinem gut einstündigen Vortrag Zwischenfragen und Statements zu. Diese belegten, wie sehr das Thema das überwiegend ältere Publikum bewegt. So stellen die Ostdeutschen zwar 19 Prozent der Bevölkerung, aber in Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft stellen sie in keinem Bereich mehr als zwei oder vier Prozent der Führungskräfte. Und bis zu 80 Prozent der Mieten in Dresden oder Halle werden in die alten Bundesländer überwiesen.</p>
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		<title>Seminar in Kloster Schöntal: Männlichkeit und Spiritualität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 08:16:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Erfolg der Premiere im Februar 2025, als mein Seminar &#8222;Gott suchen und finden&#8220; in Kloster Schöntal mit 15 Teilnehmern ausgebucht war, findet die Neuauflage vom 20. bis 22.02. in Kloster Schöntal statt. Wenige Plätze sind aktuell noch frei, was Lesern nun die Chance zur Teilnahme bietet. Tatsächlich geht es im Seminar um persönliche [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Erfolg der Premiere im Februar 2025, als mein Seminar &#8222;Gott suchen und finden&#8220; in Kloster Schöntal mit 15 Teilnehmern ausgebucht war, <a href="https://www.keb-hohenlohe.de/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/26-03-036/kursname/Maennerspiritualitaet-Gott%20finden/">findet die Neuauflage vom 20. bis 22.02. in Kloster Schöntal statt.</a> Wenige Plätze sind aktuell noch frei, was Lesern nun die Chance zur Teilnahme bietet. Tatsächlich geht es im Seminar um persönliche Erfahrungen mit Religion und etwaiger christlicher Erziehung und Prägung. Erfahrungsgemäß kommen aber auch viele theologische und spirituelle Fragen, z.B. zur Trinität (Vater, Sohn und hl. Geist in einer Person), zur Theodizee (wo war Gott in Auschwitz?), zur Entstehung der Bibel (die Bibel sollte man nicht wörtlich nehmen!), zur Auferstehung u.v.m.</p>
<p>Da ich selbst Diplom-Theologe und Gestalttherapeut bin, kann ich an der Schnittstelle von Seelsorge und Therapie wichtige Impulse geben und erfahrungsgemäß viele Mißverständnisse auflösen, z.B. über einen &#8222;strafenden Gott&#8220;, die &#8222;Kraft des Gebetes&#8220;, Wunderheilungen u.v.m. Dabei werde ich Verbindungen aufzeigen zu schamanischen Naturreligionen oder der griechischen Antike, die sich bereits mit den Tugenden befasst hat, die ein Mann (Frauen spielten damals noch eine untergeordnete Rolle) aufweisen muss, um sich der Demokratie (der Herrschaft des Volkes) würdig zu erweisen. Deshalb haben Theologie und Religion viel mit Philosophie zu tun, nämlich damit, die richtigen Fragen zu stellen, z.B. &#8222;wofür&#8220; statt &#8222;warum&#8220;.</p>
<p>In meinen Seminaren, <a href="https://erzabtei-beuron.de/veranstaltung/maennlichkeit-und-spiritualitaet/">ein zweites halte ich vom 20. bis 24. April in Kloster Beuron bei den Benediktinern</a>, geht es aber nicht nur um intellektuelles Verstehen (wollen), sondern auch um spirituelle Selbsterfahrung. Deshalb werden wir auch Schweigen im Stuhlkreis, meditative Taizé-Lieder singen (möglichst mehrstimmig) und den sakralen Raum der Barockkirchen erkunden, dessen Symbolik und Prunk sich modernen Menschen meist nicht mehr erschließt. So steht der Weihwasserkessel am Eingang jeder katholischen Kirche für das Reinigen der Juden in der Wüste von Staub und Sand, aber auch für das &#8222;Abwaschen unserer Sündhaftigkeit&#8220; bevor wir in einer (katholischen) Kirche vor Gott treten. Und warum Martin Luther, der Begründer des Protestantismus, all diese Rituale abgeschafft hat, beantworte ich bei Interesse gerne auch. Also: Herzliche Einladung.</p>
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		<title>Komplexität: Männerarbeit braucht Beharrlichkeit und viel Geduld</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2025/06/06/komplexitaet-maennerarbeit-braucht-beharrlichkeit-und-viel-geduld/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 13:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mittlerweile leite ich als Gestalttherapeut monatlich drei Männergruppen, zwei Vätergruppen und einen Stuhlkreis samstags, der gleichermaßen Männern und Frauen offensteht. Hinzu kommen jährlich sechs Wochenendseminare, die ich in Bildungshäusern gebe, sowie sieben teils mehrtägige Männerevents bundesweit pro Jahr, bei denen ich Workshops halte und für die ich Männer interessiere und rekrutiere. Die Folge: Ich bin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7715" aria-describedby="caption-attachment-7715" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="7715" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/06/06/komplexitaet-maennerarbeit-braucht-beharrlichkeit-und-viel-geduld/024-maennergruppe/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/024-Maennergruppe.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="024 Männergruppe" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/024-Maennergruppe.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/024-Maennergruppe.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7715 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/024-Maennergruppe.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/024-Maennergruppe.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/024-Maennergruppe.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7715" class="wp-caption-text">Unsere Schorndorfer Männergruppe diesen Montag: Monatlich die Gemeinschaft erleben und an der eigenen Persönlichkeit feilen.</figcaption></figure>
<p>Mittlerweile <a href="http://www.der-lebensberater.net">leite ich als Gestalttherapeut monatlich</a> drei Männergruppen, zwei Vätergruppen und einen Stuhlkreis samstags, der gleichermaßen Männern und Frauen offensteht. Hinzu kommen jährlich sechs Wochenendseminare, die ich in Bildungshäusern gebe, sowie sieben teils mehrtägige Männerevents bundesweit pro Jahr, bei denen ich Workshops halte und für die ich Männer interessiere und rekrutiere.</p>
<p>Die Folge: Ich bin fast täglich am Einladen, Ausschreiben, Erklären, Überzeugen, Gewinnen, Vernetzen, Nachfassen und Fragen beantworten zu den Veranstaltungen – ehrenamtlich und während meiner täglichen bezahlten Arbeit als Journalist, PR-Berater, Teamentwickler und Therapeut, der im Einzel mit Klienten an deren Themen arbeitet. Daraus resultiert ganzjährig eine 60-Stunden-Woche mit extrem vielen Mails, Telefonaten und Zoom-Meetings.</p>
<p>Denn oft sind Männer unentschlossen, zögerlich, ängstlich und Scham-behaftet, was den Aufwand und die Einfühlsamkeit nochmals deutlich erhöht. Ein Beispiel: Für die Schorndorfer Männergruppe bekommen 150 Empfänger fünf Tage zuvor die Einladung per Mail, damit dann tatsächlich zehn oder elf im Stuhlkreis Platz nehmen. Das ist eine Quote unter zehn Prozent. Rechne ich die Männer dazu, die ich persönlich anspreche, die über Flyer, Homepages oder Pressemeldungen davon erfahren, liegt die Quote sogar weit unter einem Prozent.</p>
<p>Soviel Schweigen oder Desinteresse kosten mich emotional sehr viel Kraft. Noch zehrender sind diejenigen, die auch nicht kommen, das aber vermeintlich rechtfertigen mit Sätzen wie „ich habe es nicht geschafft“ oder „ich habe es vergessen.“ Das sagt viel mehr über deren Unvermögen, ihr eigenes Leben zu gestalten – und ihre Vermeidung. Denn ehrlicher (und wertschätzender!) wäre, zu sagen: „Weißt Du, mir fehlt der Mut, mich mit mir und meinen Ängsten und Unzulänglichkeiten auseinanderzusetzen!“</p>
<p>Denn Jammern ist viel einfacher und gesellschaftlich weiter verbreitet als zu handeln und zu verändern. Deshalb sind wir in meiner Wahrnehmung ein Volk erschöpfter Jammerlappen einerseits und militanter Anti-Demokraten andererseits geworden. Schön und vorbildlich ist beides nicht, weshalb mir heute schon bange ist um die nachfolgende Generation. Süchte, Ängste, psychische Erkrankungen und Rechtsradikalismus legen davon eindrucksvoll und erschreckend Zeugnis ab.</p>
<p>Mein Lichtblick sind die Menschen, die meinem Ruf folgen und in meinen Stuhlkreisen ihre Schatten anschauen: Ihre massiven Selbstzweifel; ihre fehlende Selbstliebe; ihren (Selbst-)Hass; ihre toxischen Beziehungen; ihre Süchte und Zwänge etc. Die sich hinterfragen lassen, dass hinter ihrer vermeintlichen Freundlichkeit in Wahrheit die Unfähigkeit zum Konflikt, also Feigheit, und ihre Harmoniesucht liegen, um nur mal zwei Beispiele zu nennen.</p>
<p>Umso schöner sind die Rückmeldungen von Menschen, die beginnen, sich zu verändern. Die bspw. in ihre Männlichkeit gehen, Verantwortung für ihr Handeln übernehmen – und die Konsequenzen tragen. Da sind Paare, die wieder miteinander in Beziehung kommen; Väter und Söhne, die sich endlich etwas zu sagen haben; Menschen, die ihre Gefallsucht beenden oder ihre Alkoholsucht u.v.m. So wird das Leben schöner und die Welt wieder zu einem liebenswerten Ort. Denn das wahre Abenteuer liegt nicht im Außen, sondern im Inneren. Als &#8222;Reiseweltmeister&#8220; sind wir Deutschen ständig auf der Flucht statt CO2-neutral und in geschützten Räumen nach innen zu schauen. Für all die Heilung, Verbundenheit und Gemeinschaft, <a href="http://www.der-lebensberater.net">die dort erlebbar ist, mache ich weiter</a> – beharrlich und geduldig. Kommst Du mit?</p>
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		<title>Online-Coaching: Mein Pferd besser verstehen und führen können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 11:52:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vermutlich ist es kein Zufall, dass Nicole Luzar Biologie studiert hat, staatlich geprüfte Übersetzerin für Englisch-Deutsch ist und fünf Sprachen nahezu fließend spricht. Seit 2020 ist die 55-Jährige Online-Coach für Pferdehalterinnen, die dabei sehr viel über sich selbst und Führung erfahren. „Schluss mit der Tierarzt-Odyssee“ lautet ein Claim auf der Homepage der Trainerin. In ihren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7711" aria-describedby="caption-attachment-7711" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7711" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/06/02/online-coaching-mein-pferd-besser-verstehen-und-fuehren-koennen/001-nicole-luzar-im-interview/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?fit=2500%2C1667&amp;ssl=1" data-orig-size="2500,1667" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;DOMINIK PFAU&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS R3&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1658599522&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Foto: \u00a9 Dominik Pfau www.dominikpfau.de&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;50&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;640&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0015625&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="001 Nicole Luzar im Interview" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?fit=300%2C200&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?fit=750%2C500&amp;ssl=1" class="wp-image-7711 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?resize=2048%2C1366&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?resize=272%2C182&amp;ssl=1 272w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7711" class="wp-caption-text">Gefragte Online-Coachin: Nicole Luzar.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_7712" aria-describedby="caption-attachment-7712" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7712" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/06/02/online-coaching-mein-pferd-besser-verstehen-und-fuehren-koennen/001-nicole-luzar-bei-podcast-aufnahme/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?fit=2560%2C1440&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1440" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.9&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;MI 8 Lite&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1658593522&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.94&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;100&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03030303030303&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="001 Nicole Luzar bei Podcast-Aufnahme" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?fit=300%2C169&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?fit=750%2C422&amp;ssl=1" class="wp-image-7712 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme.jpg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?resize=1536%2C864&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?resize=2048%2C1152&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7712" class="wp-caption-text">Podcasts sind ein wichtiges Medium für Nicole, um neue Klientinnen für ihre Arbeit zu interessieren.</figcaption></figure>
<p>Vermutlich ist es kein Zufall, dass Nicole Luzar Biologie studiert hat, staatlich geprüfte Übersetzerin für Englisch-Deutsch ist und fünf Sprachen nahezu fließend spricht. Seit 2020 ist die 55-Jährige <a href="http://www.pferdedolmetscherin.com">Online-Coach für Pferdehalterinnen</a>, die dabei sehr viel über sich selbst und Führung erfahren. „Schluss mit der Tierarzt-Odyssee“ lautet ein Claim auf der Homepage der Trainerin.<br />
In ihren digitalen Sessions spiegelt Luzar ihren mittlerweile mehr als 550 Teilnehmerinnen die Perspektive ihrer Huftiere und sagt: „Wenn Du Dein Pferd verstehst und selbst entspannt bist, könnt ihr miteinander viel Freude haben.“ Auch profitierten die Klienten, zu 98 Prozent Frauen, im beruflichen und privaten Bereich von den Erfahrungen, die sie in diesen Sessions und mit ihren Pferden machen.</p>
<p>Das Coaching, das vier Monate lang den Zugriff auf eine Online-Plattform erlaubt, beinhaltet sechs Stunden Theorie, die die Reiterinnen im Schnitt zehn Stunden in dieser Zeit durcharbeiten. Das Gros sind 32 je einstündige Calls, also zwei pro Woche, an denen zwölf bis 32 Kundinnen teilnehmen und ihre Fragen, Wahrnehmungen und Gefühle einbringen. Diese Sessions werden aufgezeichnet und stehen den Pferdeliebhaberinnen zum Nacharbeiten zur Verfügung. So lernen sie etwa den Zusammenhang, dass das Pferd dann im freien Feld verängstigt ist, wenn dessen Reiterin es ist.</p>
<p>Zwei Einzelcoachings und eine sogenannte Energie-Behandlung sind in der Lizenzgebühr inbegriffen, die regulär bei 5000 Euro liegt. Luzar, die seit 2016 der Liebe wegen in Südfrankreich lebt, erreicht ihre Kundinnen über Aktivitäten auf Instagram, Facebook, Youtube, als Referentin bei Online-Kongressen oder interviewte Expertin in Podcasts sowie über Empfehlung.<br />
„Im Schnitt sind meine Teilnehmerinnen 35 bis 55 Jahre alt, leben auf dem stadtnahen Land und gehören keiner spezifischen sozialen Gruppe an,“ skizziert Luzar ihre Klientel. Letztlich bräuchte sie nicht mal das Spezifikum Pferd, weil es im Kern um die Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung jeder einzelnen Frau geht. Allerdings habe sich herausgestellt, dass die Fokussierung auf Reiterinnen im Marketing und in der Zielgruppenansprache günstig sei.</p>
<p>Die Diplom-Biologin, die in Gießen an der Liebigschule 1989 Abitur gemacht und in der Stadt zusätzlich Psychologie und Pädagogik auf Lehramt studiert hat, war schon immer eine gute Zuhörerin, die durch präzise Nachfragen beeindruckte. „Über meine Nickel-Allergie, die sich als Allergie gegen Geld entpuppte, bin ich zur Energiearbeit gekommen,“ <a href="http://www.pferdedolmetscherin.com">sagt die Pferdedolmetscherin.</a> So half sie – eher durch Zufall und unter dem Eindruck ihrer Energiearbeit – einer Freundin bei deren Problemen im Umgang mit ihrem Pferd. Das war die Initialzündung für das Coaching, das die gebürtige Essenerin heute mit zehn freien Mitarbeiterinnen anbietet.</p>
<p>Neben Studium und einer systemischen Ausbildung kam Luzar auch zum alternativmedizinischen Reiki, also dem Hände-auflegen; zur chinesischen Quantenmethode, die unterbewusste Entscheidungen identifiziert; und zum Emotionscode, der für krankmachende Gefühle sensibilisiert. Aus all diesen Techniken entstand die von Luzar entwickelte FTA-Methode: Mittels Muskeltests, dem sogenannten Biofeedback, werden die tieferen Ursachen eines Problems ermittelt, Blockaden im Körper lokalisiert und die zielführendsten Lösungswege identifiziert, die von A wie Abgrenzung bis Z wie Zufriedenheit reichen und das komplette Spektrum der Persönlichkeitsentwicklung umfassen.</p>
<p>„Das Coaching geht mir leicht von der Hand,“ sagt die Fachfrau, „die technischen Sachen im Online-Coaching und im Social Media-Marketing sind da deutlich größere Herausforderungen für mich.“ Für Letzteres habe sie Unterstützung von Mitarbeitern und ihrem Partner. Interessenten durchlaufen ein mehrstufiges Aufnahmeverfahren, bei dem bspw. psychisch Kranke abgelehnt werden. Das Erstgespräch erfolgt am Telefon, das Zweitgespräch per Zoom. Dabei werden Gründe und Motive für das Coaching hinterfragt sowie die Motivation. Das sind Fragen wie „Hast Du die Zeit für diese innere Arbeit?“ oder „Willst Du Dich wirklich verändern?“</p>
<p>Luzar: „Wer die Ursache für die Störung beim Reiten nur beim vermeintlich schwierigen Pferd sieht, lernt bei uns, auch seine eigenen Anteile zu sehen, die ihm sein Vierbeiner spiegelt.“ Dafür sei ihr Sprachbewußtsein sehr hilfreich und die Fähigkeit, genau zuzuhören. Denn „jede Antwort ist nur so gut wie die Frage, die zuvor gestellt wurde.“ Zudem hat die Wahl-Französin mit 11.000 Stunden Coaching mittlerweile extrem viel Erfahrung, um den Reiterinnen die Sicht ihrer Pferde zu spiegeln, die klare Ansagen brauchen in Wort und Tat und jede Unsicherheit spüren.</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2025/06/02/online-coaching-mein-pferd-besser-verstehen-und-fuehren-koennen/">Online-Coaching: Mein Pferd besser verstehen und führen können</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>3. Chemnitzer Männerfestival:  „Mich zeigen, wie ich wirklich bin!“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 08:20:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Männerarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund 60 Männer bis aus Dresden und dem Vogtland, vereinzelt auch aus Flensburg, Göttingen oder Stuttgart, haben zwei Tage am 3. Chemnitzer Männerfestival teilgenommen, das auch künftig jährlich am Muttertags-Wochenende stattfindet. Veranstalter auf dem Gelände der Holzkirche in der Ahornstraße 47 ist der „Männerarbeit Chemnitz e.V.“ um dessen Gründer Thomas Mäder und Dirk Kreuzer, ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7706" aria-describedby="caption-attachment-7706" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7706" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/05/21/3-chemnitzer-maennerfestival-mich-zeigen-wie-ich-wirklich-bin/002-kakao-zeremonie/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?fit=1280%2C960&amp;ssl=1" data-orig-size="1280,960" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="002 Kakao-Zeremonie" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-7706 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7706" class="wp-caption-text">Beeindruckendes Ritual: Kakau-Zeremonie am Abend in der Holzkirche.</figcaption></figure>
<p>Rund 60 Männer bis aus Dresden und dem Vogtland, vereinzelt auch aus Flensburg, Göttingen oder Stuttgart, haben zwei Tage am <a href="https://maennerfestival.in-chemnitz.de/">3. Chemnitzer Männerfestival</a> teilgenommen, das auch künftig jährlich am Muttertags-Wochenende stattfindet. Veranstalter auf dem Gelände der Holzkirche in der Ahornstraße 47 ist der „Männerarbeit Chemnitz e.V.“ um dessen Gründer Thomas Mäder und Dirk Kreuzer, ein promovierter Ingenieur und ein Ex-Gastronom, der mittlerweile mit Coaching-Angeboten und Männer-Runden in der Stadt selbstständig ist.</p>
<p>Deren Teilnehmer bildeten auch am Wochenende die Basis für das Event, das am Freitag mit dem Konzert eines Liedermachers begann. Insgesamt fanden vom Haka-Tanz der Maori über Eisbaden, Bogenschießen, einen Kuschelkurs und Stuhlkreise zu persönlichen Themen insgesamt gut 20 Workshops statt, die teils parallel im Freien und in der Holzkirche liefen. Der Mix unterschiedlicher Akzente wie körperlicher Aktivität, Spiritualität oder Gestalttherapie bot jedem die Möglichkeit, die für ihn passenden Angebote wahrzunehmen und neue Erfahrungen zu machen bzw. Blockaden zu lösen und alte Verletzungen im Idealfall sogar zu heilen.</p>
<p>Wer in den Pausen über den Platz schlenderte, während der Mahlzeiten mit anderen ins Gespräch kam, am Plenum teilnahm oder Workshops besuchte, konnte die wertschätzende Atmosphäre, die Verbundenheit untereinander und das Gemeinschaftsgefühl wahrnehmen, das hier vom 20- bis zum 75-Jährigen jeden der Männer ergriff. Dabei passte der soziale Mix vom Azubi oder Studenten über den Facharbeiter, Selbstständigen oder Manager bis hin zum Arbeitslosen oder Rentner.</p>
<p>„Was uns verbindet, ist unsere gemeinsame Suche nach männlicher Identität,“ bringt es Kreuzer auf den Punkt. Entsprechend diente das Festival dazu, sich selbst und andere besser kennenzulernen, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und einen gesunden Zugang zu den eigenen Gefühlen zu bekommen. Das Ergebnis war spür-, hör- und sichtbar: Da wurde viel gelacht, getanzt, umarmt – und betrauert und geweint. Ein Teilnehmer: „Wo sonst im Alltag darfst Du Dich zeigen, wie Du wirklich bist? Und wen interessiert dort, wie es Dir wirklich geht?“<br />
<a href="https://maennerfestival.in-chemnitz.de/">2026 findet das Chemnitzer Männerfestival am 9./10. Mai statt.</a></p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2025/05/21/3-chemnitzer-maennerfestival-mich-zeigen-wie-ich-wirklich-bin/">3. Chemnitzer Männerfestival:  „Mich zeigen, wie ich wirklich bin!“</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Buchtipp „Seelenzauber“: Geschichte der Psychotherapie im 20. Jh.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2025 20:15:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Seelenzauber“ von Steve Ayan, 2024 bei dtv erschienen, beschreibt die Psychotherapie-Geschichte des 20. Jahrhunderts seit ihren Anfängen mit Sigmund Freud in Wien. Der Psychologe und Wissenschaftsjournalist geht in dem Fachbuch, das einen gelungenen Mix aus Kompendium und Roman darstellt, auf sicher 30 Akteure und einige Akteurinnen ein, die dieses Jahrhundert in dieser Disziplin maßgeblich prägten. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7700" aria-describedby="caption-attachment-7700" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7700" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/05/12/buchtipp-seelenzauber-geschichte-der-psychotherapie-im-20-jh/023-seelenzauber-adler-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/023-Seelenzauber-Adler-quer-rotated-e1747080585163.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="023 Seelenzauber Adler (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/023-Seelenzauber-Adler-quer-rotated-e1747080585163.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/023-Seelenzauber-Adler-quer-rotated-e1747080585163.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7700 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/023-Seelenzauber-Adler-quer-rotated-e1747080585163-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/023-Seelenzauber-Adler-quer-rotated-e1747080585163.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/023-Seelenzauber-Adler-quer-rotated-e1747080585163.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7700" class="wp-caption-text">Begründer der Individualpsychologie: Alfred Adler (1870-1937) auf einem Foto in &#8222;Seelenzauber&#8220;.</figcaption></figure>
<p>„Seelenzauber“ von Steve Ayan, 2024 bei dtv erschienen, beschreibt die Psychotherapie-Geschichte des 20. Jahrhunderts seit ihren Anfängen mit Sigmund Freud in Wien. Der Psychologe und Wissenschaftsjournalist geht in dem Fachbuch, das einen gelungenen Mix aus Kompendium und Roman darstellt, auf sicher 30 Akteure und einige Akteurinnen ein, die dieses Jahrhundert in dieser Disziplin maßgeblich prägten.</p>
<p>Dem 54-jährigen Heidelberger gelingt es auf 360 Seiten und in sechs Kapiteln wie „Das Unbewusste“, „Der Sex“ oder „Die Angst“ die verschiedenen Ansätze zu beleuchten, zeitlich einzuordnen und aufzuzeigen, wie sie auseinander hervorgingen und miteinander verwoben waren. Dass etwa Jacob Moreno (1889-1974), der als Student Impro-Theater machte und Vorlesungen bei Freud hörte, später das Psychodrama begründete.</p>
<p>Fein arbeitet der Autor heraus, wie es bei den meisten Protagonisten auch um Macht, Einfluss und Eitelkeiten ging; wie die Psychotherapie allmählich von gelangweilten höheren Töchtern in die Gesellschaft migrierte und 1926 der erste Film das Thema psychischer Deformation aufgriff. Deutlich wird auch das Ringen um wissenschaftliche Seriosität, Qualitätsstandards, Methodik, Transparenz – und Macht.</p>
<p>So beschreibt Ayan spannend die Entwicklung vom Medizinstudenten Freud, der um 1878 beim Sezieren von Gehirnen sucht, wo etwa die Angst „sitzt“, oder in Körpern „die Seele“, und so die Psychologie „erfindet“ mit der „Libido“ als Urkraft. Damit war lange klar, dass wer mitsprechen möchte, Arzt sein muss. Doch später kamen auch Juristen, Kriminologen, Pädagogen, Philosophen oder Biologen dazu, die Wesentliches beitrugen, Strömungen beeinflussten oder gar neue Denkschulen etablierten wie Rudolf Steiner mit seinen esoterischen Anthroposophen.</p>
<figure id="attachment_7701" aria-describedby="caption-attachment-7701" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7701" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/05/12/buchtipp-seelenzauber-geschichte-der-psychotherapie-im-20-jh/023-seelenzauber-perls-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/023-Seelenzauber-Perls-quer-rotated-e1747080790322.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="023 Seelenzauber Perls (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/023-Seelenzauber-Perls-quer-rotated-e1747080790322.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/023-Seelenzauber-Perls-quer-rotated-e1747080790322.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7701 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/023-Seelenzauber-Perls-quer-rotated-e1747080790322-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/023-Seelenzauber-Perls-quer-rotated-e1747080790322.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/023-Seelenzauber-Perls-quer-rotated-e1747080790322.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7701" class="wp-caption-text">Fritz und Lore Perls verbringen das Dritte Reich in Südafrika und begründen ab 1945 die Gestalttherapie in den USA.</figcaption></figure>
<p>Zugleich leistet der Autor, vor allem die Hauptdarsteller wie Freud, Alfred Adler (Urkraft ist die Aggression, die sich aus der Minderwertigkeit speist), Carl Gustav Jung (vier Grundgefühle), Fritz Perls (Gestalttherapie) oder Viktor Frankl (Logotherapie) biographisch in all ihren Facetten auszuleuchten, ob sie etwa Juden waren, aus armen oder reichen Verhältnissen kamen etc.</p>
<p>Ayans kritischer Blick auch auf deren charakterliche Schwächen wie Geltungssucht oder sexuelle Begierde, mit der sie auch jederzeit das Machtgefälle zu ihren Patientinnen oder Studentinnen ausnutzten, schenkt dem Buch eine hohe Glaubwürdigkeit.</p>
<p>„Seelenzauber“ wünsche ich viele Leser und vor allem Menschen, die sich danach auf den Weg machen, ihre eigene Persönlichkeit auszuleuchten – mit professioneller Hilfe oder in Selbsthilfegruppen. Denn eine Botschaft zieht sich durch das gesamte Buch: Das größte Abenteuer der Welt schlummert in Dir selbst.</p>
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		<title>Vortrag zu Naturschutz im Kontext von Ethik: Warum was schützen?</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2025/03/21/vortrag-zu-naturschutz-im-kontext-von-ethik-warum-was-schuetzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 08:12:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass Naturschutz kein Selbstzweck ist, sondern im Kontext zum Menschen steht, der seine Lebensgrundlagen schützen muss, hat der einstündige, strukturierte Vortrag von Thomas Potthast am Donnerstag im Waiblinger „Bürgerzentrum“ deutlich gemacht. Gebucht hatte den Professor, der an der Uni Tübingen den Lehrstuhl für Ethik in der Biowissenschaft hat, der BUND-Kreisverband. Sinnspitze des Biologen und Philosophen: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7687" aria-describedby="caption-attachment-7687" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7687" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/03/21/vortrag-zu-naturschutz-im-kontext-von-ethik-warum-was-schuetzen/021-thomas-potthast-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/03/021-Thomas-Potthast-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="021 Thomas Potthast (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/03/021-Thomas-Potthast-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/03/021-Thomas-Potthast-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7687 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/03/021-Thomas-Potthast-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/03/021-Thomas-Potthast-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/03/021-Thomas-Potthast-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7687" class="wp-caption-text">Hilft beim Denken: Der Vortrag von Prof. Potthast.</figcaption></figure>
<p>Dass Naturschutz kein Selbstzweck ist, sondern im Kontext zum Menschen steht, der seine Lebensgrundlagen schützen muss, hat der einstündige, strukturierte Vortrag von Thomas Potthast am Donnerstag im Waiblinger „Bürgerzentrum“ deutlich gemacht. Gebucht hatte den Professor, der an der Uni Tübingen den Lehrstuhl für Ethik in der Biowissenschaft hat, der BUND-Kreisverband.</p>
<p>Sinnspitze des Biologen und Philosophen: Die Natur braucht unseren Schutz nicht, aber wir sollten das Thema würdigen. Hilfreich für die vielen Laien in dem rund 40-köpfigen Auditorium, die sich ganz praktisch für den Umwelt- und Artenschutz in ihrem Alltag engagieren, waren die theoretischen Grundlagen, die der Wissenschaftler referierte und mit praktischen Beispielen verdeutlichte.</p>
<p>So klärte er etwa den „Natur“-Begriff, für den es drei Deutungen gibt: Natur im Gegensatz zu allem, was der Mensch erschaffe hat (Artefakte); Natur als alles Welt-immanent Entstandene im Gegensatz zum Transzendenten und schließlich Natur als moralische Kategorie, die zwischen „natürlich“ und „widernatürlich“ unterscheidet. Potthast war wichtig, dass es bei aller Systematik im Diskurs dynamische Übergänge gibt.</p>
<p>So spricht er von „Graduenten der Natürlichkeit“ zwischen den Polen Natur und Kultur und definiert fünf Abstufungen: Natur als Ökosystem, das rein wissenschaftlich betrachtet. Natur als Landschaft, die emotionalisiert und wertet, z.B. nach Ästhetik, Heimat. Natur als Schutzgebiet, bei dem das Werten und Abwägen an Bedeutung zunimmt, z.B. Biodiversität. Natur als Ressource, die sich rein an der Nützlichkeit (für den Menschen) orientiert und schließlich Natur als Mitwelt, bei der es um Respekt und Wertschätzung für alles geht, was existiert.</p>
<p>Entsprechend interdisziplinär muss der Diskurs zwischen Biologen, Philosophen, Geologen und Betriebswirten erfolgen. Potthast: „Allein schon, wenn wir über den Schutz von Wiesen sprechen, bringt jeder unterschiedliche Interessen ein.“ Dem einen gehe es um die Pflanzen, dem nächsten um Bodenbrüter und Insekten und dem Ornithologen sei wichtig, was Vögel aus der Wiese brauchen. Deshalb sei der ideologiefreie Diskurs so wichtig, für den es wiederum Ethik braucht.</p>
<p>Moral (aus dem Lateinischen) sei die individuelle Betrachtung, während die Ethik (aus dem Griechischen) den normativen Überbau bildet. Der Philosoph Hans Jonas habe in seinem Klassiker „Prinzip Verantwortung“ postuliert, dass es nicht um die schiere Existenz des Menschen gehe, sondern seine kulturelle Vielfalt und Ermöglichung. Denn „eine Welt ohne Menschen wäre unmoralisch.“ Daraus leiten sich wieder drei Ethiken ab, die jeweils enger oder weiter gefasst sind.</p>
<p>Da sind der instrumentelle Nutzwert quasi als unterste Stufe, due auf Klugheit basiert und bereits den „Klimaschutz“ begründet. Nächste Stufe ist der subjektiv-relationale Eigenwert, bei dem es etwa um Erinnerungen und Erbstücke geht. Und schließlich der intrinsische Selbstwert, bei dem es überhaupt nicht mehr um ein Interesse im Außen geht, sondern den Wert an sich um seiner selbst willen. Und nur auf dieser Ebene spielt Moral eine Rolle.</p>
<p>Im weiteren Teil variierte Potthast das Gesagte, in dem er nochmals andere Perspektiven eröffnete wie Anthropozentrik (Mensch steht im Mittelpunkt; Vernunft); Pathozentrik (Leidensfähigkeit ist die Kategorie, dann sind auch Tiere gemeint); Biozentrik (dann sind Pflanzen auch gemeint und Leben an sich) und schließlich der Holismus, das alles Umfassende (dann sind gesamte „Natur“ und alles, was existiert inkludiert). Da wir „nur schätzen, was wir kennen“ oder auch, wofür wir Namen haben, helfen uns Emotionen, wirklich in Beziehung zu treten.</p>
<p>Potthast warnt aber davor, mit Gefühlen zu argumentieren. Denn diskutierbar sind nur Fakten und „moralische Überlegenheit“ für sich zu postulieren, grenze den anderen aus statt mit ihm in Dialog zu kommen. Entsprechend laufe die Konfliktlinie nicht zwischen Mensch und Natur, sondern immer zwischen Menschen, die ohnehin Teil der Natur haben, weil sie unterschiedliche Prämissen, Interessen oder auch Erkenntnistiefen (z.B. Wissen über Zusammenhänge) haben.</p>
<p>Eine lebendige Frage- und Statement-Runde der Zuhörerschaft, die typischerweise wieder eher Technologie- und Kapitalismus-kritisch war und depressive Züge hatte, rundete die knapp 1,5-stündige Veranstaltung ab, an die sich die BUND-Mitgliederversammlung anschloss. Doch der Professor mit seinem Fakten-basierten Ansatz nahm der Fragerunde etwas von ihrem Skeptizismus.</p>
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		<title>Palm-Stiftung ehrt mutige Journalistinnen aus Belarus und Afghanistan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 10:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Enthüllungsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Hochfest von Demokratie und Pressefreiheit war die 12. Verleihung des Johann-Philipp-Palm-Preises gestern, Sonntag, in der Schorndorfer Barbara-Künkelin-Halle im Beisein von gut 300 lokalen Repräsentanten aus Politik, Verwaltung, Kirche und Gesellschaft. Mit Standing Ovations wurden die Journalistinnen Maryna Zolatava, die seit vier Jahren in Weißrussland inhaftiert ist, und die Afghanin Zahra Nader, die im kanadischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7665" aria-describedby="caption-attachment-7665" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7665" data-permalink="https://der-medienberater.de/2024/12/02/palm-stiftung-ehrt-mutige-journalistinnen-aus-belarus-und-afghanistan/019-palm-preis-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/12/019-palm-Preis-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="019 palm-Preis (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/12/019-palm-Preis-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/12/019-palm-Preis-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7665 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/12/019-palm-Preis-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/12/019-palm-Preis-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/12/019-palm-Preis-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7665" class="wp-caption-text">Ezé rockt den Saal. Hinter ihm (v.l.) Rashid, Ananka, Nader, eine Dolmetscherin und Kishkourna.</figcaption></figure>
<p>Ein Hochfest von Demokratie und Pressefreiheit war die 12. Verleihung des Johann-Philipp-Palm-Preises gestern, Sonntag, in der Schorndorfer Barbara-Künkelin-Halle im Beisein von gut 300 lokalen Repräsentanten aus Politik, Verwaltung, Kirche und Gesellschaft. Mit Standing Ovations wurden die Journalistinnen Maryna Zolatava, die seit vier Jahren in Weißrussland inhaftiert ist, und die Afghanin Zahra Nader, die im kanadischen Exil ihrer Arbeit nachgeht und am 1. Advent anwesend war, minutenlang für ihren Mut gewürdigt.</p>
<p>Alle zwei Jahre vergibt die Palm-Stiftung den mit 20.000 Euro dotierten Journalisten-Preis. Namensgeber ist der 1766 in Schorndorf geborene Buchhändler Johann Philipp Palm, den Napoleon 1806 erschießen ließ, weil er nicht die Namen der Autoren verriet, deren Pamphlet sich gegen die französischen Besatzer richtete, das er vertrieb. Heute verdient die Familie Palm ihr Geld im Immobiliensektor als Vermieter meist denkmalgeschützter Objekte und als Bauträger mit Sitz in Schorndorf.</p>
<p>Zolatava hatte in Belarus das Online-Nachrichten-Portal tut.by gegründet, über das sich in der Spitze ein Drittel aller Weißrussen täglich informierten. Laut Reporter ohne Grenzen, rangiert das von Diktator Alexander Lukaschenko regierte Land auf Platz 167 von 180, was die Presseunfreiheit betrifft. Als 2020 die Proteste im Land zunahmen, so die Slawistin Dr. Yaroslava Ananka, die die Laudatio hielt, hätten die Geehrte und ihr Team bis zu ihrer Verhaftung mutig darüber berichtet.</p>
<p>Zolatavas Ehemann Wasil Kishkourna, der mit den beiden Kindern seither in Polen im Asyl lebt und gestern anwesend war, berichtete, dass seine Frau die Ehrung nur erahnen könne. Denn in dem kurzen, monatlichen Telefonat mit ihr und dem Brief, den er ihr monatlich schreiben dürfe, müsse er wegen Zensur und Strafe vorsichtig sein. Er sei privilegiert, denn von vielen Gefangenen wisse man teils seit zwei Jahren nichts.</p>
<p>„Jeder Tag in Haft ist dort Folter,“ sagte Kishkourna auf Deutsch und mahnte einen härteren Kurs des Westens gegen Diktatoren an: „Die heutigen westlichen Politiker, die keinen Krieg erlebt haben, verhandeln lieber 1000 Stunden als eine Minute zu schießen.“ Ananka hatte zuvor betont, nachdem die Diktatur sie totschweige: „Maryna ist furchtlos und dieser Preis geht ins kollektive Gedächtnis über, das keine Diktatur löschen kann.“</p>
<p>Dass das Auditorium und die Medien, die über die Preisverleihung berichten, wichtige Mutmacher für die unterdrückte Pressefreiheit sind, betonte auch Abdul-Ahmed Rashid. Der ZDF-Redakteur und Islamexperte mit afghanischen Wurzeln würdigte Zahra Nader, die das Online-Nachrichtenmagazin Zan Times leitet. Zan ist persisch und heißt Frau, weil das Portal den Frauen in Afghanistan eine Stimme gibt, die die Taliban unsichtbar machen wollen.</p>
<p>„Die Taliban sind eine religiöse Sekte, die mit ihren archaischen Vorstellungen das Land ruinieren,“ so Rashid. Nader, deren Portal auf Englisch und Persisch erscheint, koordiniere heute von Kanada aus ihre Mitarbeiterinnen, die unter Decknamen und ohne voneinander zu wissen, über die Missstände unter Lebensgefahr berichten. Mit den Vorsichtsmaßnahmen schützten sich die Frauen untereinander, auch unter Folter keine Namen nennen und Strukturen offenlegen zu können.</p>
<p>Im Rahmen des schweren Programms heiterte Ezékiel Wendtoin aus Burkina Faso, ein kosmopolitischer Sänger, der in Dresden lebt, das Publikum mit seinen Rhythmen und Gesängen auf, darunter der Titel „Sage Nein“ gegen Faschismus von Konstantin Wecker, mit dem er bereits auf der Bühne stand. Dass Ministerpräsident Winfried Kretschmann Schirmherr des Preises ist, unterstreicht dessen Bedeutung für Meinungs- und Pressefreiheit. In seiner Vertretung sprach Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (beide Grüne), die selbst früher Redakteurin der „Stuttgarter Zeitung“ war.</p>
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		<title>Diözesan-Tagung: Queere Christen wünschen Akzeptanz statt Duldung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Nov 2024 08:03:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Betroffene Stille herrschte während der zweitägigen Tagung „Queere Menschen und die Kirchen“ in der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Hohenheim vom 21. bis 23.  November immer dann, wenn einer der rund 100 Teilnehmer, davon 20 Referenten, darüber sprach, wie es ihm persönlich als lesbische Pfarrerin oder transsexueller Christ geht. Jede dieser Erzählungen war von Heimlichkeit, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7658" aria-describedby="caption-attachment-7658" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7658" data-permalink="https://der-medienberater.de/2024/11/24/dioezesan-tagung-queere-christen-wuenschen-akzeptanz-statt-duldung/018-quer-tagung-plenum/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/11/018-Quer-Tagung-Plenum.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="018 Quer-Tagung (Plenum)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/11/018-Quer-Tagung-Plenum.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/11/018-Quer-Tagung-Plenum.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7658 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/11/018-Quer-Tagung-Plenum.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/11/018-Quer-Tagung-Plenum.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/11/018-Quer-Tagung-Plenum.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7658" class="wp-caption-text">Oft beklemmende Stille im Saal: Wenn bei der Tagung queere Menschen von ihren persönlichen Erfahrungen berichten. FOTOS: FROMM</figcaption></figure>
<p>Betroffene Stille herrschte während der zweitägigen Tagung „Queere Menschen und die Kirchen“ in der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Hohenheim vom 21. bis 23.  November immer dann, wenn einer der rund 100 Teilnehmer, davon 20 Referenten, darüber sprach, wie es ihm <a href="https://www.swp.de/baden-wuerttemberg/homosexualitaet-leben-als-pfarrerin-mit-frau-72023631.html">persönlich als lesbische Pfarrerin</a> oder transsexueller Christ geht. Jede dieser Erzählungen war von Heimlichkeit, Beschämung und Angst um den Arbeitsplatz und die Zugehörigkeit zur Gemeinde geprägt.</p>
<figure id="attachment_7659" aria-describedby="caption-attachment-7659" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7659" data-permalink="https://der-medienberater.de/2024/11/24/dioezesan-tagung-queere-christen-wuenschen-akzeptanz-statt-duldung/018-quer-tagung-podium/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/11/018-Quer-Tagung-Podium.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="018 Quer-Tagung (Podium)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/11/018-Quer-Tagung-Podium.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/11/018-Quer-Tagung-Podium.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7659 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/11/018-Quer-Tagung-Podium.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/11/018-Quer-Tagung-Podium.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/11/018-Quer-Tagung-Podium.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7659" class="wp-caption-text">Die Tagung stellt Öffentlichkeit her: Betroffene und Experten teilen ihre Ein- und Ansichten und vernetzen sich.</figcaption></figure>
<p>Wie ein roter Faden zog sich dabei die Historie von der Antike bis zur Neuzeit durch die Veranstaltung, um zu verstehen, weshalb sich Kirche und Gesellschaft zunehmend für die sexuelle Orientierung von Menschen, vor allem der Männer, interessierten und diese immer mehr reglementierten, Abweichungen diskriminierten und spätestens mit dem „Schwulen-Paragrafen“ 175 von 1871 bis 1994 gesellschaftlich kriminalisierten und dämonisierten.</p>
<p>Dafür hatte die Katholische Kirche die Grundlagen geschaffen, wie etwa der Bamberger Historiker Prof. Klaus van Eickels ausführte. So habe der Apostel Paulus in seinem sogenannten „Lasterkatalog“ in 1 Kor. 6,9 oder 1 Tim. 1,10 den Versuch unternommen, die kulturellen Unterschiede zwischen Juden und Heiden, die Christen wurden, miteinander zu versöhnen. Dabei sei es nicht um die Sexualität unter gleichberechtigten Männern gegangen, sondern um Praktiken mit männlichen Kindern oder Sklaven, die eben „nicht auf Augenhöhe“ waren.</p>
<p>Kirchenvater Augustinus, der im 4. Jahrhundert das Christentum als staatstragende Religion untermauern wollte, führte demnach den Begriff der Begierde in die Theologie ein. Da sie den Menschen von seiner Ebenbildlichkeit Gottes trenne, gelte es, sie zu bekämpfen. Damit sei der Gott der Christen den Göttern der Heiden überlegen, von denen viele gemäß der Mythen sexuell aktiv gewesen seien. Nochmals verfeinert hat dann Kirchenlehrer Thomas von Aquin die Sexualmoral im 12. Jahrhundert in der Scholastik, also der Rechtfertigung des Glaubens durch die Vernunft.</p>
<p>Er lässt nur die Ehe gelten, um die Sexualität in geordnete Bahnen zu lenken, und definiert für sie drei Ziele: Fortpflanzung; Treue und Vermeidung von Unzucht, die den Menschen vom Tier unterscheide; und schließlich das Ehe-Sakrament als Zeichen der Liebe Gottes. „Die Scholastik erklärt die Homosexualität für widernatürlich, weil sie nicht der Reproduktion dient,“ so van Eickels. Eine Abwertung erlitt sie auch, weil die Bauern Erntehelfer brauchten und die Fürsten Soldaten. Als in der Industrialisierung Kinder als Helfer unwichtiger wurden, wurde die Ehe romantisiert und homosexuelle Männer wurden entmaskularisiert. Die Nationalsozialisten verschärften entsprechend nochmals das Strafrecht gegen schwule Männer und in christlich-konservativen Kreisen hielt sich das Narrativ teils bis heute und wird aktuell befeuert durch rechte Tendenzen in vielen Demokratien.</p>
<p>Parallel zu dieser Entwicklung hatte die Deutsche Bischofskonferenz 2023 ein deutlich liberaleres Arbeitsrecht eingeführt, das die Diskriminierung kirchlicher Mitarbeiter weitgehend beendet. Seither sind die religiöse oder sexuelle Orientierung nur noch auf Leitungsämter beschränkt. Die Tagung in Hohenheim aber machte in nahezu allen Referaten deutlich, dass es queeren Menschen nicht nur um ihre Duldung geht, sondern um ihre Akzeptanz als gleichberechtigte Brüder und Schwestern, die in den Gemeinden und Kirchen willkommen sind, sich zeigen dürfen und gesehen werden.</p>
<p>So war die Kampagne <a href="http://www.outinchurch.de">www.outinchurch.de</a>, mit der sich 2021 weit mehr als 100 kirchliche Mitarbeiter als schwul, lesbisch, intersexuell oder transidentitär outeten, der Auslöser für die Tagung, wie der Bildungsreferent der Akademie, Dr. Johannes Kuber, bei deren Eröffnung erzählte. Auf das Outing hätten die katholische Akademie Hohenheim und ihr evangelischen Pendant in Bad Boll mit einer ökumenischen Abendveranstaltung reagiert. Deren Zuspruch sei „so überwältigend“ gewesen, dass man sich entschlossen habe, mit weiteren Partnern wie der Landeszentrale für politische Bildung oder dem Verband Queere Vielfalt eine Tagung zum Thema zu machen.</p>
<p>Das Fazit der Tagung war vielfältig: So machten die Referate und die Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum deutlich, dass die „queere Community“ weder eine homogene Gruppe ist, noch durchgängig gemeinsame Ziele hat. Waren die einen „es leid, weiter um die Akzeptanz meiner Kirche zu kämpfen“, sprachen andere von „unserer prophetischen Aufgabe, uns zuzumuten und dranzubleiben.“ Auch wurde deutlich, dass oft die Kirchenleitungen zwar nicht mutig, aber verständig sind, während von Mitchristen in den Gemeinden oft offener oder verdeckter Widerstand droht.</p>
<p>Dr. Andreas Heek, Pastoraltheologe und Queer-Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz, machte in seinem Schlußwort deutlich, dass die Homophobie nicht nur ein kirchliches, sondern ein gesamtgesellschaftliches Thema sei. Deshalb lohne sich das Engagement in dieser Thematik – und die Community komme dabei voran. So diente die Veranstaltung auch der bundesweiten, ökumenischen und interdisziplinären Vernetzung von Initiativen Betroffener, von forschenden Historikern und Theologen, Archivaren, Lehrern und kirchlichen Hauptamtlichen.</p>


<p></p>
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