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	<title>strategische Pressearbeit - Der Medienberater</title>
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		<title>Corona-Krise: Journalismus pfeift aus dem letztem Loch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2020 16:53:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Derzeit biete ich landesweit Lokalredaktionen einen Girokontenvergleich als Servicethema für ihre Leser an. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Sparda-Bank als Marktführer im Privatkundenbereich erstmals in ihrer Firmengeschichte zum 1. September Gebühren fürs Girokonto einführt. Das führt insbesondere bei Sparda-Kunden seit Bekanntwerden zu Unmut und viele suchen günstigere Alternativen, die es übrigens nur bei reinen [&#8230;]</p>
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<p>Derzeit biete ich landesweit Lokalredaktionen einen Girokontenvergleich als Servicethema für ihre Leser an. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Sparda-Bank als Marktführer im Privatkundenbereich erstmals in ihrer Firmengeschichte zum 1. September Gebühren fürs Girokonto einführt. Das führt insbesondere bei Sparda-Kunden seit Bekanntwerden zu Unmut und viele suchen günstigere Alternativen, die es übrigens nur bei reinen Online-Banken ohne Filialen gibt. In meiner Recherche bleiben unter den Filialbanken neben Sparda auch BW-Bank, Postbank, Targo, Deutsche Bank und Commerzbank Baden-Württemberg-weit mit ihren Konditionen immer identisch, sodass ich nur die lokale Kreissparkasse, die örtliche Volksbank und vereinzelt VR-Banken dazu recherchieren muss, die im jeweiligen Verbreitungsgebiet der Lokalzeitung aktiv sind.</p>
<p>Jedenfalls ist das Interesse in fast jeder Redaktion vorhanden, teilweise sogar groß. Aber die allermeisten lehnen aus formalen Gründen ab: Sie arbeiten nur mit festen Freien, heißt es dann; die Honorarbudgets für Freie seien seit Corona eingefroren; wegen Kurzarbeit der Redakteure dürfe keine „redaktionelle Leistung von außen“ zugekauft werden oder man mache Corona-bedingt alle Themen intern und übernimmt eventuell einfach meinen Themenvorschlag.</p>
<p>Dazu darf man wissen, dass Honorare für solche Vierspalter, die teils halbe Zeitungsseiten füllen oder gar den lokalen Aufmacher bilden, mit maximal 80 Euro honoriert werden, oft auch nur mit 50 und weniger. Da fällt der Stundensatz schnell unter zehn Euro. Die schlechte Honorierung ist ein Aspekt, weshalb die Berichterstattung oft immer schlechter und letztlich substanzloser wird. Vereinzelt habe ich Redaktionen auch angeboten, wenn ich immerhin denZuständigen erreicht hatte und der interessiert war, den Girokontenvergleich für 20 Euro zu liefern, schließlich muss ich nur zwei Banken (KSK und Voba) auswechseln.</p>
<p>Denn erschwerend kommt hinzu, dass man bei meinem Geschäftsmodell erst mal die aktuellen (!) Kontaktdaten sämtlicher Lokalredaktionen in Baden-Württemberg haben muss, idealerweise mit konkretem Ansprechpartner, dessen Durchwahlnummer und E-Mail-Adresse. Und selbst dann bleibt es ätzend. Denn viele sind nur noch im Homeoffice, nicht überall funktioniert die Rufumleitung und aus Datenschutzgründen dürfen private (Handy-)Nummern nicht herausgegeben werden. Hinzu kommt die Urlaubszeit und was auch immer schlimmer wird: Der einzelne Redakteur darf oft gar nichts mehr entscheiden und muss alles dem Lokalchef vorlegen oder verweist gleich an ihn, wodurch man wieder oft zwei, drei Tage verliert, weil der „auf Termin“, „in Besprechung“, „im Telefonat“ oder „bei Tisch“ ist.</p>
<p>In einer Redaktion wurde mir sogar gesagt, man kooperiere explizit mit mir nicht, wegen „Vorfällen in der Vergangenheit“. Erstens war das nur ein Vorfall, der ca. vier Jahre her sein dürfte, und zweitens ist der „Vorfall“ ein Skandal, der mehr über die Zeitung sagt, die ich hier nicht nenne, um einen Rechtsstreit zu vermeiden, als über mich. Im Gegenteil: Damals ging es um Digitalisierung in der Bankenbranche. Auch hier war mein Konzept, eine Basisgeschichte, die im „bankmagazin“ erschienen war, zu lokalisieren.</p>
<p>Der Redakteur, der mich denunziert hat, wollte damals die IT-Geschichte für sein Blatt. Und dazu sollte ich lokale KSK, Voba und VR-Bank befragen. Alle drei Institute lieferten über zehn Tage trotz mehrfacher höflicher Anfrage nichts. Vermutlich, weil sie hätten lügen müssen, um gut auszusehen. Als der Redakteur nachfragte, bis wann er meinen Beitrag einplanen könne, erhöhte ich den Druck auf die Banken und teilte einer per Mail mit, der Beitrag werde notfalls auch ohne deren Statement erscheinen. Den Redakteur setzte ich in BC, damit er mein Engagement erkenne.</p>
<p>Doch statt mich zu loben oder zu schweigen, mailte er mir prompt, Kunden zu drohen sei nicht Stil seiner Zeitung und er werde künftig deshalb auf eine Zusammenarbeit mit mir verzichten. Ich war empört und zutiefst traurig, dass ich (einmal mehr) erleben musste, wie berufsethische Maßstäbe meines Berufsstandes verraten werden – und dann auch noch schriftlich! Damit hatte ich den Beweis, den ich bundesweit etlichen Investigativjournalisten zukommen ließ, mit denen ich teils seit Jahrzehnten in Kontakt stehe. Übrigens hatte ich bei jener Zeitung schon 1990 hospitiert und wurde als Chauffeur des Lokalchefs mißbraucht, der stadtbekannter Alkoholiker war. Damals erlebte ich dort auch sexuelle Belästigung junger Kolleginnen in Praktikum, Volontariat oder Redaktion.</p>
<p>Das aktuelle Beispiel mit dem Kontenvergleich zeigt mir jedenfalls, dass „meine“ geliebte Branche, die &#8222;vierte Gewalt im Staat&#8220;, deren vielen (zunehmend ungenutzten) Presserechten auch Pflichten korrespondieren, aus dem allerletzten Loch pfeift und ich mich mit 57 Jahren aus diesem Feld allmählich zurückziehen werde und <a href="http://www.der-lebensberater.net">vermehrt als Coach und Teamentwickler – gewerblich wie ehrenamtlich &#8211;</a> bis zur Rente mit 67 arbeite. Denn auf diesem Feld bekomme ich Respekt und Wertschätzung und es ist ein „Markt“, dessen Bedarf zunehmend steigt (in dem sich allerdings auch genügend Dilettanten tummeln).</p>


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		<title>Journalismus &#8211; der tägliche Kampf mit Versuchung und Manipulation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2018 14:34:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Enthüllungsjournalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun juckt es mich doch in den Fingern, mich auch noch zur Spiegel-Affäre um Autor Claas Relotius zu äußern. Doch nicht mit Häme oder Besserwisserei, sondern Mitgefühl für den Verlag und Verständnis für den Fake-Schreiber, der einmal mehr die Grenze des Vorstellbaren weiter verschoben hat. Selbst bin ich Jahrgang 1963 und als Volontär und Jung-Redakteur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_6114" aria-describedby="caption-attachment-6114" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="6114" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/12/21/journalismus-der-tagliche-kampf-mit-versuchung-und-manipulation/044-spiegel-fake/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/12/044-Spiegel-Fake.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1545383449&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;80&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03030303030303&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;6&quot;}" data-image-title="044 Spiegel-Fake" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/12/044-Spiegel-Fake.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/12/044-Spiegel-Fake.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6114 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/12/044-Spiegel-Fake.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/12/044-Spiegel-Fake.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/12/044-Spiegel-Fake.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6114" class="wp-caption-text">Die Medien sind voll des Skandals um den Fake-Autor. Dass im Fast-Food-Journalismus aber vieles unreflektiert und beliebig ist, bleibt im Tagesgeschäft unbeachtet. FOTO: FROMM</figcaption></figure></p>
<p>Nun juckt es mich doch in den Fingern, mich auch noch <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fall-claas-relotius-spiegel-legt-betrug-im-eigenen-haus-offen-a-1244579.html">zur Spiegel-Affäre</a> um Autor Claas Relotius zu äußern. Doch nicht <a href="http://www.xing-news.com/reader/news/articles/1938413?cce=em5e0cbb4d.%3AV4nD3zIGAEFsEeah9BNBAJ&amp;link_position=digest&amp;newsletter_id=40278&amp;toolbar=true&amp;xng_share_origin=email">mit Häme oder Besserwisserei</a>, sondern Mitgefühl für den Verlag und Verständnis für den Fake-Schreiber, der einmal mehr die Grenze des Vorstellbaren weiter verschoben hat. Selbst bin ich Jahrgang 1963 und als Volontär und Jung-Redakteur war ich schon im Zeitalter vor Internet &amp; Co. um 1991/92 fasziniert von den Möglichkeiten, die mir mein Beruf bot &#8211; und die ich weidlich nutzte.</p>
<p>Wir wurden noch mit Glaubenssätzen ausgebildet, wonach egal ist, was der Leser von unseren Texten hält. Der habe ohnehin keine Ahnung, was guter Journalismus sei. Als wenige Jahre später das Internet aufkam, die Auflagen sanken und vor allem die Anzeigenbudgets, wurde der Wettbewerb um Relevanz härter. Ich erlebte, dass eine Vorgesetzte meine Texte &#8222;redigierte&#8220; und Sachen hineinschrieb, die nicht belegt waren.</p>
<p>Ihre Reaktion auf meine Zweifel kamen wie messerscharfe Kritik an mir, die mich mundtot machte: &#8222;Dann haben Sie eben nicht richtig recherchiert.&#8220; Oder sie erfand anonymisierte Zitate mit dem spekulativen Hinweis, der mich beruhigen sollte: &#8222;Hätten Sie lange genug Passanten gefragt, hätten Sie das auch zu hören bekommen.&#8220; Ähnlich ging es mir gelegentlich mit der Grippewelle und anderen Ereignissen, bei denen tags darauf im Blatt stattfand, was wir in der Redaktionskonferenz diskutiert hatten. Auch, wenn die Fakten das nicht hergaben.</p>
<p>Oder wenn Passanten bei Straßenumfragen nicht mitmachen wollten und ich bei Minusgraden die Schnauze voll hatte, rief ich Bekannte an, die mir ihr Foto per Handy schickten und ihr Statement diktierten oder meinem Textvorschlag folgten. Das war alles grenzwertig und ist jetzt 20 Jahre her. Deshalb scheint mir der Schritt zu den erdachten Geschichten von Claas Relotius plausibel. Eine Gratwanderung, die hohes Ethos voraussetzt, war Journalismus nämlich schon immer.</p>
<p>Deshalb schien mir auch 2002 die Grenze albern und willkürlich, die Redakteure zu mir zogen, nur weil ich mich als Kommunikationsberater selbstständig gemacht hatte. Mein Ethos hatte ich nämlich mitgenommen, beibehalten und sogar geschärft. Gerade deshalb, weil ich dem Verdacht des Manipulativen ausgesetzt war. Viele Redaktions-Kollegen aber, die voller Projektionen waren und sind, durften und dürfen unbehelligt weitermachen und -spinnen.</p><p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2018/12/21/journalismus-der-tagliche-kampf-mit-versuchung-und-manipulation/">Journalismus – der tägliche Kampf mit Versuchung und Manipulation</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Blick hinter Kulissen: Taktik verbiegt Wahlkampf und Kandidaten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 16:12:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Selten hat mich ein Buch so ergriffen und berührt wie „Die Schulz Story“, in der Spiegel-Redakteur Markus Feldenkirchen über den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz schreibt, den er fast ein Jahr im Wahlkampf begleitet hat. Gerade, weil ich selbst Journalist und PR-Berater bin, faszinieren mich die Einblicke, die das Duo Schulz/Feldenkirchen hier gewähren in den innersten Wahlkampfzirkel. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_6081" aria-describedby="caption-attachment-6081" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="6081" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/11/06/blick-hinter-kulissen-taktik-verbiegt-wahlkampf-und-kandidaten/033-die-schulz-story/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/033-Die-Schulz-Story.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1541340806&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;80&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03030303030303&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;6&quot;}" data-image-title="033 Die Schulz Story" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/033-Die-Schulz-Story.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/033-Die-Schulz-Story.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-6081 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/033-Die-Schulz-Story.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/033-Die-Schulz-Story.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/11/033-Die-Schulz-Story.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-6081" class="wp-caption-text">Absolut lesenswert: Die Dokumentation des verkorksten Wahlkampfs des SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz zum Bundestag 2017.</figcaption></figure></p>
<p>Selten hat mich ein Buch so ergriffen und berührt wie „Die Schulz Story“, in der Spiegel-Redakteur Markus Feldenkirchen über den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz schreibt, den er fast ein Jahr im Wahlkampf begleitet hat. Gerade, weil ich selbst Journalist und PR-Berater bin, faszinieren mich die Einblicke, die das Duo Schulz/Feldenkirchen hier gewähren in den innersten Wahlkampfzirkel.</p>
<p>Es ist aber auch eine brillante Leistung des Kollegen vom Spiegel, wie er hier zwischen Nähe und Distanz, Sympathie und Dokumentation chargiert. Deshalb ist das Buch auch eine gute Reflektion auf den „Journalismus“ an sich, zu dem er in den drei Jahrzehnten, in den ich ihn miterlebe, degeneriert ist, wie ich sagen würde. Denn unter dem Deckmantel der Leserorientierung ist er hektischer, fieser und letztlich substanzloser geworden.</p>
<p>Und wie der Politik mittlerweile „die Typen“ fehlen, fehlen sie den Medien auf das Ganze betrachtet ebenso. Feldenkirchen hebt sich da wohltuend ab, weil er nicht der 20. oder 120. ist, der Häme über Schulz‘ vermeintlichen Dilettantismus ausgießt, sondern GENAU HINSCHAUT, den Kontext würdigt, die Intentionen u.v.m.</p>
<p>Das Buch könnte Pflichtstoff werden in der Ausbildung von Volontären oder der Anlass sein, dass der Verlegerverband berufsethische Weiterbildungen für Redakteure anbietet. Vermutlich geschieht aber weiterhin nichts. Ich bin stolz und dankbar, bei dieser Wahl die SPD gewählt zu haben &#8211; trotz der Irritationen, die auch bei mir im Wahlkampf aufkamen. „Die Schulz Story“ klärt diese alle plausibel auf.</p>
<p>Mein Fazit: Die PR-Berater, Spindoctors und Parteifunktionäre hätten sich selbst begrenzen und Schulz‘ Authentizität erkennen sollen, mit der er zu Beginn seiner Nominierung den Hype ja auch ausgelöst hatte. Mit seiner biographisch geprägten Intuition wäre DIESER Kandidat und leidenschaftliche Europäer (!!!) erfolgreich durch den Wahlkampf gezogen.</p>
<p>Wenn ich solche Naturtalente und „Rampensäue“ in meiner Klientel habe, dann gebe ich einige Aspekte zu bedenken, lasse den jeweiligen Macher aber zu 90 Prozent gewähren. „Wichtig“ bin ich trotzdem, weil ich der lebende Beweis bin, dass sich der Mandant nicht selbst überschätzt und sich kritisch reflektiert. Ich muss aber nicht in jedem Detail beweisen (im Buch exemplarisch das Thema „mansche“) , wie kritisch ich hinschauen und mitdenken kann.</p>
<p>Auch Artisten in der Manege haben Seil und Netz, die sie in 99 Prozent aller Fälle nicht benötigen. Aber es wäre unprofessionell, diese Sicherheitsvorkehrungen nicht zu haben. Und ein Letztes: Es ehrt Schulz, auf all seine Einflüsterer wertschätzend und in Respekt vor der Parteihistorie eingegangen zu sein. Ein Gerhard Schröder, der das nicht tat, wurde aber Kanzler. Vermutlich haben wir die Politiker, die wir verdienen. Danke, Martin Schulz, für Deinen Dienst an diesem Land und dieser Partei. Du bist mir zehnmal lieber als Gerhard Schröder, den ich leider auch gewählt habe.</p><p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2018/11/06/blick-hinter-kulissen-taktik-verbiegt-wahlkampf-und-kandidaten/">Blick hinter Kulissen: Taktik verbiegt Wahlkampf und Kandidaten</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>FDP-Mann zu Gast in unserer Agentur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2018 06:55:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit großer Freude haben mein Agentur-Kollege Michael Sudahl und ich gestern den FDP-Landtagsabgeordneten Jochen Haußmann bei uns im Büro begrüßt. Gut 1,5 Stunden war der stellvertretende Fraktionsvorsitzende seiner Partei bei uns, um uns von sich und seiner politischen Arbeit zu erzählen und zu hören, wo wir unterwegs sind. Mehrfach waren der Betriebswirt aus Kernen und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_5850" aria-describedby="caption-attachment-5850" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5850" data-permalink="https://der-medienberater.de/2018/02/27/fdp-mann-zu-gast-in-unserer-agentur/004-mit-jochen-haussmann/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/004-mit-Jochen-Haussmann.jpg?fit=3264%2C2448&amp;ssl=1" data-orig-size="3264,2448" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1519664788&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;40&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03030303030303&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="004 mit Jochen Haussmann" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/004-mit-Jochen-Haussmann.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/004-mit-Jochen-Haussmann.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-5850 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/004-mit-Jochen-Haussmann.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/004-mit-Jochen-Haussmann.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/004-mit-Jochen-Haussmann.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/004-mit-Jochen-Haussmann.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/004-mit-Jochen-Haussmann.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2018/02/004-mit-Jochen-Haussmann.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5850" class="wp-caption-text">Muntere 90 Minuten: FDP-Mann Jochen Haußmann (Mitte) kommt zum persönlichen Austausch zu Michael Sudahl (l.) und Leonhard Fromm (r.) ins Röhm. FOTO: GbR</figcaption></figure></p>
<p>Mit großer Freude haben mein Agentur-Kollege Michael Sudahl und ich gestern den FDP-Landtagsabgeordneten <a href="http://www.jochen-haussmann.de">Jochen Haußmann</a> bei uns <a href="http://www.das-roehm.de">im Büro</a> begrüßt. Gut 1,5 Stunden war der stellvertretende Fraktionsvorsitzende seiner Partei bei uns, um uns von sich und seiner politischen Arbeit zu erzählen und zu hören, wo wir unterwegs sind.</p>
<p>Mehrfach waren der Betriebswirt aus Kernen und ich uns in der Vergangenheit begegnet. So etwa bei einer Jahrestagung des <a href="http://www.busforum.de">Württembergischen Omnibusverbands</a>, die ich moderierte; in Krautheim bei unserem Kunden <a href="http://www.ruedinger.de">Rüdinger</a>, der über Lang-Lkw informierte, oder beim Spatenstich von <a href="http://www.hartmann-exact.de">Hartmann-exact</a> voriges Jahr für einen Neubau in Schorndorf.</p>
<p>Haußmann, der Mitglied im Verkehrsausschuß des Landtags ist und im Ausschuß für Soziales und Integration, hatte dort bemerkt, dass wir für den Automobilzulieferer arbeiten und unsere Agentur in seinem Wahlkreis sitzt. Er kündigte an, uns mal zu besuchen. Dass er nun die Zusage einhielt, spricht für die Verlässlichkeit des Marathonläufers, der vor seiner politischen Laufbahn für die Schorndorfer <a href="http://www.schatz-gruppe.de">Baugruppe Schatz</a> gearbeitet hat.</p>
<p>Sogar den Bericht aus der <a href="http://www.zvw.de">&#8222;Waiblinger Kreiszeitung&#8220;</a> vom Frühjahr 2017 über unsere <a href="http://www.der-lebensberater.net">Männer- und Coaching-Arbeit</a> hatte der Liberale dabei. Mir war es wichtig, ihn zur Rede seines Fraktionskollegen Dr. Hans-Ulrich Rülke zu beglückwünschen, der 2017 im Landtag die subtile Vergiftung unserer Demokratie durch die AfD seziert hatte.</p>
<p>Nachdem <a href="http://www.fdp-dvp.de">seine Fraktion</a> nur aus zwölf Mitgliedern besteht, war klar, dass Haußmann eine enorme thematische (und territoriale) Breite abdecken muss. Ihn wiederum beeindruckte offenbar, wo wir überall als Kommunikationsexperten und Coaches sowie ehrenamtlich und gesellschaftlich engagiert sind. Aber da sind wir ganz Liberale: Nicht nach dem Staat rufen und jammern, sondern selbst machen. Denn Bürger sind mächtig.</p><p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2018/02/27/fdp-mann-zu-gast-in-unserer-agentur/">FDP-Mann zu Gast in unserer Agentur</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Insolvenz: Mutiger Ex-Kunde macht trotzdem mit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2017 17:06:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Chefredakteur der Monatszeitschrift &#8222;Photovoltaik&#8220; hatte mich vor Monaten angefragt, angesichts des zehnjährigen Bestehens seiner Zeitschrift, Unternehmer aus der Branche anzufragen, ob sie in einem Statement in seinem Magazin erzählen, wie es Ihnen in den vergangenen zehn Jahren ergangen ist. Die Idee fand ich prima und kontaktierte mehrere Marktteilnehmer. Weil die Branche aber auch durch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_5774" aria-describedby="caption-attachment-5774" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5774" data-permalink="https://der-medienberater.de/2017/11/16/insolvenz-mutiger-ex-kunde-macht-trotzdem-mit/2013-07-20-michael-und-ilse-aigner/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/11/2013-07-20-Michael-und-Ilse-Aigner.jpg?fit=2560%2C1920&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1920" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;3.1&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;DMC-FS16&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1342788617&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;5&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;100&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.003125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="2013-07-20 Michael und Ilse Aigner" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/11/2013-07-20-Michael-und-Ilse-Aigner.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/11/2013-07-20-Michael-und-Ilse-Aigner.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-5774 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/11/2013-07-20-Michael-und-Ilse-Aigner-300x225.jpg?resize=300%2C225" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/11/2013-07-20-Michael-und-Ilse-Aigner.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/11/2013-07-20-Michael-und-Ilse-Aigner.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/11/2013-07-20-Michael-und-Ilse-Aigner.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/11/2013-07-20-Michael-und-Ilse-Aigner.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/11/2013-07-20-Michael-und-Ilse-Aigner.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5774" class="wp-caption-text">Ein Bild aus erfolgreicheren Tagen 2013: Solarunternehmer Michael Aigner (l.) trifft die damalige Bundes-Verbraucherministerin Ilse Aigner. FOTO: FROMM</figcaption></figure></p>
<p>Der Chefredakteur der Monatszeitschrift &#8222;Photovoltaik&#8220; hatte mich vor Monaten angefragt, angesichts des zehnjährigen Bestehens seiner Zeitschrift, Unternehmer aus der Branche anzufragen, ob sie in einem Statement in seinem Magazin erzählen, wie es Ihnen in den vergangenen zehn Jahren ergangen ist. Die Idee fand ich prima und kontaktierte mehrere Marktteilnehmer.</p>
<p>Weil die Branche aber auch durch eine schwere Krise gegangen ist als in Asien die Billig-Konkurrenz immer stärker auf den europäischen und internationalen Markt drückte und gleichzeitig in Deutschland die Förderpolitik massiv zurückgefahren wurde, war ich auch bei einigen (Beinahe-)Insolvenzen, Entlassungen und Geschäftsverlagerungen hautnah dabei.</p>
<p>Im Sinne eines guten Journalismus&#8216; war mir wichtig, auch diese Schattenseite zumindest in Teilen zu beleuchten und rief meinen Ex-Kunden Michael Aigner an, den ich als Geschäftsführer der Aton Solar GmbH in Laichingen auf der Schwäbischen Alb kennen- und schätzengelernt hatte. Der 50-Jährige, der heute als Heilpraktiker für Psychotherapie arbeitet, war bereit und gab mir <a href="https://www.photovoltaik.eu/article-793209-30021/michael-aigner-von-aton-solar-bittere-insolvenzen-durchlebt-.html">sein Interview</a> &#8211; geradlinig und souverän, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Danke, Michael, für Deine Wahrhaftigkeit.</p><p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2017/11/16/insolvenz-mutiger-ex-kunde-macht-trotzdem-mit/">Insolvenz: Mutiger Ex-Kunde macht trotzdem mit</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Gemeindeversammlung: Konzentration auf das Machbare</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2017 14:34:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Rund 100 Ehrenamtliche haben beim „Markt der Möglichkeiten“ am Sonntag in der Schorndorfer Heilig-Geist-Gemeinde, die ich regelmäßig besuche, die Vielfalt kirchlichen Lebens aufgezeigt. Allerdings wurde das Ziel, damit neue Akteure zu gewinnen, nicht erreicht. Denn die überwiegend Älteren blieben im Gemeindehaus an ihren rund 20 Info-Ständen unter sich. Waren im Gottesdienst, den auch die 60 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_5221" aria-describedby="caption-attachment-5221" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5221" data-permalink="https://der-medienberater.de/2017/10/16/gemeindeversammlung-konzentration-auf-das-machbare/033-heilig-geist-gemeindeversammlung/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/033-Heilig-Geist-Gemeindeversammlung.jpg?fit=3264%2C2448&amp;ssl=1" data-orig-size="3264,2448" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 5s&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1507469844&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;125&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03030303030303&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="033 Heilig Geist Gemeindeversammlung" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/033-Heilig-Geist-Gemeindeversammlung.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/033-Heilig-Geist-Gemeindeversammlung.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-5221 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/033-Heilig-Geist-Gemeindeversammlung-300x225.jpg?resize=300%2C225" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/033-Heilig-Geist-Gemeindeversammlung.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/033-Heilig-Geist-Gemeindeversammlung.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/033-Heilig-Geist-Gemeindeversammlung.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/033-Heilig-Geist-Gemeindeversammlung.jpg?w=1500&amp;ssl=1 1500w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/10/033-Heilig-Geist-Gemeindeversammlung.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5221" class="wp-caption-text">Bleiben beim Markt der Möglichkeiten unter sich: Die rund 100 Ehrenamtlichen, die sich in mehr als 20 Gruppen engagieren. FOTO: FROMM</figcaption></figure></p>
<p>Rund 100 Ehrenamtliche haben beim „Markt der Möglichkeiten“ am Sonntag in der Schorndorfer <a href="http://www.katholische-kirche-schorndorf.de/kirchengemeinde/index.php">Heilig-Geist-Gemeinde</a>, die ich regelmäßig besuche, die Vielfalt kirchlichen Lebens aufgezeigt. Allerdings wurde das Ziel, damit neue Akteure zu gewinnen, nicht erreicht. Denn die überwiegend Älteren blieben im Gemeindehaus an ihren rund 20 Info-Ständen unter sich.</p>
<p>Waren im Gottesdienst, den auch die 60 Erstkommunionkinder mit ihren Eltern besuchten, noch gut 600 Gläubige, so folgte der Einladung zur Gemeindeversammlung samt einfachem Mittagessen im Anschluss nur der harte Kern. Mit einer Powerpoint-Präsentation visualisierte Gemeindereferent Norbert Pauler die Strukturen und Angebote.</p>
<p>So hat die Gemeinde mit Heilig Geist und St. Markus und den Teilorten Schornbach und Haubersbronn vier Glaubensorte, an denen Sakramente wie Taufe, Erstkommunion, Firmung, Ehe und Krankensalbung noch gut nachgefragt würden. Zusammen mit Weiler und Winterbach bildet die Gemeinde eine Seelsorgeeinheit, die ein sechsköpfiges Pastoralteam unter Leitung von Pfarrer Manfred Unsin führt.</p>
<p>Neben dem 71-Jährigen, der in Personalunion auch Dekan ist, sind dies ein Priester mit Dienstsitz in Winterbach; ein Vikar, der ausbildungsbedingt nicht voll umfänglich zur Verfügung steht, sowie zwei Gemeindereferenten (Ausbildung) und eine Pastoralreferentin (Studium). Pauler: „Damit Sie den Vergleich haben: Uns stehen auf evangelischer Seite allein zwölf Pfarrer in acht Kirchengemeinden gegenüber.“ Das erschwere auch die Präsenz in der Ökumene, zumal an Freikirchen eine ähnliche Zahl nochmals hinzukomme. Da fällt dann kaum ins Gewicht, dass aktuell eine 100 Prozent-Stelle im Team vakant ist.</p>
<p>Umso lebendiger ist trotz Alterung und Dezimierung das Gemeindeleben: Da gibt es Firm- und Kommunionhelfer, Klinikseelsorge, Kinderkirche, Ministranten, Erwachsenenbildung, Religionsunterricht, Frauenbund, 18 gewählte Kirchengemeinderäte samt diverser Ausschüsse, Seniorenarbeit, zwei Kindergärten mit sieben Gruppen, Kolping-Familie, Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB), Eine Welt-Gruppe, Arbeitskreis Asyl, drei Gebetsgruppen, biblisches Tanzen, Kirchenchor, Bewirtungsteam und viele Aktivitäten wie Gemeindefest, St. Martin-Umzug, Konzerte, Fronleichnam-Prozession und Dienste wie Organist, Mesner oder Sozialstation.</p>
<p>„Die Kirche hat viele theologische Antworten, aber die Fragen darauf werden kaum mehr gestellt – und die Antworten nicht mehr gehört oder verstanden“, konstatierte Pauler. Das spiegelt sich in den Themen und Akteuren: Beim Frauenbund treffen sich nicht junge Mütter, sondern Omas und bei der einst sozialkritischen KAB oder Kolping diskutieren nicht Facharbeiter den Klassenkampf, sondern treffen sich Rentner zum Thema Altersarmut.</p>
<p>Entsprechend vertraut war die Stunde, in der die Gläubigen sich gegenseitig an ihren Infoständen besuchen konnten. Und statt anschließend im Plenum das eigene Denken und Handeln zu reflektieren, wurden neue Aktionsfelder definiert, auf denen sich Kirche zeigen müsse, aber für die sie gar nicht mehr die personellen Ressourcen hat. Da wurde gefordert, sich öffentlich über den Pflegenotstand zu empören oder „mal richtig Geld in die Hand zu nehmen“, wahlweise für eine professionelle Kommunikation oder attraktive Jugendarbeit.</p>
<p>Als Firmhelfer warf ich ein, dass solcher Aktionismus nichts bringe, weil es weder an Information noch an Angebot fehle. Junge Leute seien allenfalls dann für die Kirche erreichbar, wenn die Alten bspw. in meinen Firm-Stunden aus ihrem Glaubensleben erzählen oder den Jugendlichen zuhören statt über sie zu urteilen.</p>
<p>Pfarrer Unsin argumentierte in dieselbe Richtung. Kern des Katholizismus sei nicht Aktion, sondern die Eucharistie – und die Gottesdienste sind auch werktags erstaunlich gut besucht. Heike Mopils, 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderates, die den Nachmittag mit einem Gebet beendete, appellierte zuvor an die Anwesenden: „Unser persönliches Lebenszeugnis ist wichtiger als all unsere Gruppen.“</p><p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2017/10/16/gemeindeversammlung-konzentration-auf-das-machbare/">Gemeindeversammlung: Konzentration auf das Machbare</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Bund setzt bei Hilfe für Afrika auf deutsche Landräte</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2017/09/18/bund-setzt-bei-hilfe-fur-afrika-auf-deutsche-landrate/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2017 15:23:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Migranten]]></category>
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		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Senegal, die Elfenbeinküste, Ghana, Ruanda, Kenia oder Südafrika. In Summe sind es 15 von 54 Staaten in Afrika, die sich durch Rechtstaatlichkeit und Wachstum auszeichnen. Nach 2015 hat Joachim Pfeiffer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zum zweiten Mal in seinem Wahlkreis Unternehmer zu einer Info-Veranstaltung über Afrika eingeladen. Hans-Joachim Fuchtel, CDU-MdB aus dem Schwarzwald und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_5137" aria-describedby="caption-attachment-5137" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="5137" data-permalink="https://der-medienberater.de/2017/09/18/bund-setzt-bei-hilfe-fur-afrika-auf-deutsche-landrate/028-fuchtel-bei-merath-wegen-afrika-2/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/028-Fuchtel-bei-Merath-wegen-Afrika-1.jpg?fit=951%2C634&amp;ssl=1" data-orig-size="951,634" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;3.5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS 500D&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1505493897&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;18&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.05&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="028 Fuchtel bei Merath wegen Afrika" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/028-Fuchtel-bei-Merath-wegen-Afrika-1.jpg?fit=300%2C200&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/028-Fuchtel-bei-Merath-wegen-Afrika-1.jpg?fit=750%2C500&amp;ssl=1" class="wp-image-5137 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/028-Fuchtel-bei-Merath-wegen-Afrika-1-300x200.jpg?resize=300%2C200" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/028-Fuchtel-bei-Merath-wegen-Afrika-1.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/028-Fuchtel-bei-Merath-wegen-Afrika-1.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/028-Fuchtel-bei-Merath-wegen-Afrika-1.jpg?resize=272%2C182&amp;ssl=1 272w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2017/09/028-Fuchtel-bei-Merath-wegen-Afrika-1.jpg?w=951&amp;ssl=1 951w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5137" class="wp-caption-text">Stoßen auf große Resonanz mit dem Thema Afrika (v.r.): Hans-Joachim Fuchtel, Joachim Pfeiffer und Sannssi Cissé vom Afrikaverein diskutieren bei Merath Metall Metallsysteme in Waiblingen mit Besuchern. FOTO: PR</figcaption></figure></p>
<p>Der Senegal, die Elfenbeinküste, Ghana, Ruanda, Kenia oder Südafrika. In Summe sind es 15 von 54 Staaten in Afrika, die sich durch Rechtstaatlichkeit und Wachstum auszeichnen. Nach 2015 hat Joachim Pfeiffer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zum zweiten Mal in seinem Wahlkreis Unternehmer zu einer Info-Veranstaltung über Afrika eingeladen.</p>
<p>Hans-Joachim Fuchtel, CDU-MdB aus dem Schwarzwald und Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, breitet die Fakten aus: Sein Referat schaffe in Afrika mit Business-Kompetenz Strukturen, in denen mit Perspektive finanziert und private Investitionen ausgelöst werden. Hilfreich sei dabei der <a href="http://www.afrikaverein.de">Afrika-Verein</a> der deutschen Wirtschaft.</p>
<p>Das Ministerium habe eine Agentur für Wirtschaft und Entwicklung gegründet und deren Leitung mit einer Managerin aus der freien Wirtschaft besetzt, die die Sprache der Banker und des Mittelstands spricht. Während sich der Nahe Osten erhole, sobald dort Frieden herrscht, so Fuchtel, der auch Beauftragter der Bundesregierung für Griechenland ist, sei Afrika in einer Dauerkrise.</p>
<p>„Wir müssen strukturell mit den Ländern kooperieren statt für sie etwas zu tun,“ sagt der frühere Wirtschaftsanwalt. Dazu gehört für ihn, Steuer- und Gebührensysteme zu etablieren, die die Eigendynamik stärken; den Kapitalabfluss aus dem Kontinent zu stoppen und in den einzelnen Ländern zentrale Anlaufstellen schaffen, um die Korruption zu überwinden.</p>
<p>In Ruanda verhalf offenbar Letzteres, nämlich Transparenz, zum Durchbruch für ein gesundes Wachstum. Die Deutsche Entwicklungsgesellschaft (DEG), so Fuchtel, kauft sich in den einzelnen Ländern in Banken ein, um Einfluss auf deren Aufsicht zu nehmen. Dann erfolgt die Kreditierung in Landeswährungen und die DEG fördert bis zu 50 Prozent eines Invests (bis zu 200.000 Euro) einer deutschen Firma dort.</p>
<p>Das müsse aber bereits Studien und Gutachten umfassen, weil für Mittelständler die Hürden sonst zu hoch seien, so der CDU-Politiker, der die Afrikanische Union fördert, um Zollgrenzen zu nivellieren und attraktive Wirtschaftsräume zu schaffen. So betreibe der Bund aktuell zwölf Innovationscenter in Afrika, die Agrar- und Energietechnologie entwickeln, um etwa Ernten in gekühlten Hallen weiterzuverarbeiten.</p>
<p>„Dezentralen und digitalen Lösungen gehört die Zukunft“, sagt Fuchtel. Für seinen pragmatischen Ansatz steht, dass er ein Förderprogramm aufgelegt hat, das es Landräten ermöglicht, jenseits ihrer Kreisgrenzen ohne Kreistagsbeschluß ins Ausland reisen und Kontakte anbahnen zu können. Bislang gebe es bundesweit rund 500 solcher Kooperationen.</p>
<p>Fuchtel nennt ein Beispiel: Ein Stadtwerk entsendet 14 Tage seine Experten, um in einem afrikanischen Land das Gebührensystem für ein Wasserwerk zu etablieren, das kein Nutzer mehr umgehen oder manipulieren kann und das zugleich praktikabel ist. Solcher Know-how-Transfer stiftet Geschäftsbeziehungen und fördert den Aufbau der Infrastruktur. „Und weil die Landräte auch Aufsichtsräte ihrer Kreissparkassen sind, wirkt der Hebel doppelt,“ so der Entwicklungsexperte.</p>
<p>Ein Unternehmer aus Remshalden, der Fuchtel schon mehrfach nach Afrika und in die Mongolei begleitet hat, bestätigt dessen Ausführungen: „Wenn der Staatssekretär die Grüße unserer Bundeskanzlerin überbringt, bricht das Eis. Und er weiß auch genau, wen aus der Delegation er mit welchem Repräsentanten vor Ort zusammenbringen muss.“</p>
<p>Ein Professor für internationale Zusammenarbeit, der nun im Ruhestand Projekte in Uganda, Tansania und Kenia vermittelt, klagt über zu viele verschiedene Fördertöpfe und eine internationale Wettbewerbsverzerrung, weil Chinesen, Inder oder US-Amerikaner teils viel brachialer vorgingen, während deutsche Firmen oft schon von der eigenen Botschaft nicht unterstützt würden.</p>
<p>In Summe entsteht ein munterer Dialog, viele Kontakte werden ausgetauscht und Fuchtel würdigt Pfeiffers Unterstützung im Deutschen Bundestag. Der Urbacher merkt an, der Bund setze sich massiv ein, dass gewählte Regierungen ihr Gewaltmonopol ausüben können, auch gegen rivalisierende Clans. In diesen Kontext gehörten auch Waffenlieferungen und Klimaschutz.</p>
<p>Die Veranstaltung fand bei der <a href="http://www.merath.com">Merath Metallsysteme GmbH</a> in Waiblingen statt, die auf hoch komplexe Metallgehäuse spezialisiert ist, die in anspruchsvollem Design weltweit geliefert werden. Die Firmengruppe umfasst weitere Gesellschaften für <a href="http://www.accundu.de">Energie- und Speichertechnik</a>, die <a href="http://www.fabre.info">fabre-Abgasreinigung</a> für Energiewirte und Landwirtschaft, sowie professionelle <a href="http://www.plaudertisch.com">Fitness- und Therapiegeräte</a>. Ingenieur Reinhard Winger hat die Firma 1999 aus der Insolvenz heraus gekauft. Seit zwei Jahren ist sein Sohn Florian, ein Wirtschaftsingenieur, mit in der Geschäftsführung.</p><p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2017/09/18/bund-setzt-bei-hilfe-fur-afrika-auf-deutsche-landrate/">Bund setzt bei Hilfe für Afrika auf deutsche Landräte</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Der-Medienberater.de: Wir wachsen weiter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2017 06:34:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem es neben dem Medienberater, der seit Juni auch Film und Graphik inhouse anbietet, in Kürze den Bereich Coaching als eigenes Feld und mit eigener Homepage bei uns geben wird, wollen wir die Aufgaben unseres 2015 gestarteten Online-Magazins die-Pflegebibel.de neu organisieren. Damit wird intern ein Mitarbeiter frei, der dann voll umfänglich unserer Kommunikationsagentur und damit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es neben dem Medienberater, der seit Juni auch Film und Graphik inhouse anbietet, in Kürze den Bereich Coaching als eigenes Feld und mit eigener Homepage bei uns geben wird, wollen wir die Aufgaben unseres 2015 gestarteten Online-Magazins die-Pflegebibel.de neu organisieren. Damit wird intern ein Mitarbeiter frei, der dann voll umfänglich unserer Kommunikationsagentur und damit unseren Kunden dienen kann.</p>
<p>Für das Online-Magazin suchen wir deshalb u.a. <a href="http://www.die-pflegebibel.de/wir-suchen-dich/">auf unserer eigenen Site</a> eine Free Lancerin, die das Magazin nebenbei betreut und ihrerseits bspw. freie Journalisten sucht bzw. von uns vermittelt bekommt. Bei Interesse und Eignung kann diejenige daraus mittelfristig ihr eigenes Business kreieren.</p>
<p>Sehr gerne sind wir dann mit unserem Know-how, unseren Kontakten und unserem Coaching im Hintergrund dabei, damit das Online-Magazin ein Erfolg bleibt. Denn ohnehin sind wir alle im Verbund stärker. Deshalb meine Bitte: Leitet den Link gerne weiter oder sprecht geeignete Personen auf die Herausforderung an.</p><p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2017/08/24/der-medienberater-wir-wachsen-weiter/">Der-Medienberater.de: Wir wachsen weiter</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Hartmann-exact: Bundespolitik trifft auf Mittelstand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2017 16:26:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit den rumänischen und tschechischen EU-Abgeordneten an den Standorten der Swoboda Hartmann Gruppe in Osteuropa bringt Rainer Wieland die Geschäftsführer der Hartmann-exact KG in Schorndorf gerne zusammen. Mit dem CDU-Bundestagskandidaten Joachim Pfeiffer war der Vize-Präsident des EU-Parlaments heute gut eine Stunde bei dem Automobilzulieferer zu Besuch. Im Wahlkampf hat Pfeiffer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dank [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_4678" aria-describedby="caption-attachment-4678" style="width: 457px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://i0.wp.com/www.der-medienberater.de/blog/wp-content/uploads/2017/08/mit-Joachim-Pfeiffer-und-Rainer-Wieland.jpg"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4678 size-large" src="https://i0.wp.com/www.der-medienberater.de/blog/wp-content/uploads/2017/08/mit-Joachim-Pfeiffer-und-Rainer-Wieland-457x343.jpg?resize=457%2C343" alt="mit Joachim Pfeiffer und Rainer Wieland" width="457" height="343" /></a><figcaption id="caption-attachment-4678" class="wp-caption-text">Hatten sich viel zu sagen: Harald Schöpp (v.l.), Jürgen Hofele, Joachim Pfeiffer, Dirk Müller und Rainer Wieland. FOTO: Hartmann</figcaption></figure></p>
<p>Mit den rumänischen und tschechischen EU-Abgeordneten an den Standorten der Swoboda Hartmann Gruppe in Osteuropa bringt <a href="http://www.mdep.de">Rainer Wieland</a> die Geschäftsführer der <a href="http://www.hartmann-exact.de">Hartmann-exact KG</a> in Schorndorf gerne zusammen. Mit dem CDU-Bundestagskandidaten <a href="http://www.joachim-pfeiffer.info">Joachim Pfeiffer</a> war der Vize-Präsident des EU-Parlaments heute gut eine Stunde bei dem Automobilzulieferer zu Besuch.</p>
<p>Im Wahlkampf hat Pfeiffer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dank meiner Vermittlung Station bei dem Sensorik-Spezialisten gemacht, der mit 210 Mitarbeitern und 80 Millionen Euro Umsatz ein typischer Mittelständler ist. Spannend sind die Schornbacher für die Politik, weil sie aktuell für vier Millionen Euro bauen und bis 2020 gut 80 weitere Ingenieure beschäftigen wollen. Der Grund: Vom Trend zu Fahrerassistenzsystemen und E-Mobilität kann der Technologieführer profitieren.</p>
<p>Kein Wunder, tauschte das Politiker-Duo mit den Geschäftsführern Dirk Müller und Jürgen Hofele sowie Entwicklungsleiter Harald Schöpp verkehrspolitische wie automobiltechnische Sichtweisen aus. Pfeiffer gab die Tipps, das <a href="http://www.mechatronik-ev.de">Kompetenznetzwerk Mechatronik</a> des Landes in Göppingen zu kontaktieren und Anträge beim ZIM zu stellen, einem Förderprojekt des Bundes für den Mittelstand, das neue Technologien mit jährlich 600 Millionen Euro bezuschusst.</p>
<p>Einig war sich das Quintett, auch nach dem Bundestagswahlkampf im Kontakt zu bleiben und sich jeweils über das Fachgebiet des anderen, politische Willensbildung und technologische Standards, auszutauschen. Auch gemeinsame Veranstaltungen im künftigen Neubau zu technologischen Entwicklungen, Strategien gegen Fachkräftemangel oder zur Relevanz Europas wurden angedacht.</p><p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2017/08/21/bundespolitik-trifft-auf-mittelstand/">Hartmann-exact: Bundespolitik trifft auf Mittelstand</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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