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		<title>Berliner Ex-Polizeiseelsorger berichtet: Spannende Einblicke in Alltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 12:26:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Tief bewegende Einblicke in die Berliner Polizeiarbeit hat Reinhard Voigt knapp 100 Besuchern des „Dienstagsfrühstücks im Wittumhof“ (31.03.) im evangelischen Gemeindezentrum von Plüderhausen gegeben. Der 75-jährige Theologe war von 2002 bis 2015 dort Polizeiseelsorger. Kurzweilig schilderte der gebürtige Leipziger, der zur Wendezeit 1989 Pfarrer in Ost-Berlin war und dort die Telefonseelsorge nach westlichem Vorbild aufbaute, [&#8230;]</p>
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<p>Tief bewegende Einblicke in die Berliner Polizeiarbeit hat Reinhard Voigt knapp 100 Besuchern des „Dienstagsfrühstücks im Wittumhof“ (31.03.) im evangelischen Gemeindezentrum von Plüderhausen gegeben. Der 75-jährige Theologe war von 2002 bis 2015 dort Polizeiseelsorger. Kurzweilig schilderte der gebürtige Leipziger, der zur Wendezeit 1989 Pfarrer in Ost-Berlin war und dort die Telefonseelsorge nach westlichem Vorbild aufbaute, welchen Belastungen Polizisten im Streifendienst ausgesetzt sind, aber auch Beamte des SEK oder Präzisionsschützen.</p>
<p>Mittels Powerpoint warf Voigt Veröffentlichungen der Berliner Presse an die Saalwand, die über Hochhausbrände, Raubüberfälle, schwere Verkehrsunfälle, Bandenkriminalität oder Schießereien berichteten und erzählte jeweils den Hintergrund aus Polizeisicht dazu, wenn etwa ein Beamter zu Tode kam, selbst einen Täter erschießen musste oder Schwerverletzte oder Leichen bergen sollte. „Ein Polizist muss binnen fünf Sekunden entscheiden, ob er schießt und welche Konsequenzen das hat,“ so der Referent, der vor 2002 in einer psychologischen Beratungsstelle gearbeitet hatte. Ein Beamter, der mit der Schusswaffe einen Täter kampfunfähig gemacht hatte, habe ihm danach 2,5 Stunden erzählt, was ihm in diesen maximal zehn Sekunden alles durch den Kopf gegangen sei bis hin zu disziplinarischen Konsequenzen für ihn selbst.</p>
<p>„Ich war immer wieder beeindruckt von der Professionalität, mit der die Polizisten ihren gefährlichen Beruf ausüben,“ so Voigt, der in der DDR vor seinem Theologiestudium selbst den Militärdienst abgeleistet hatte. Und doch sei gerade in dieser Berufsgruppe die Suizidquote extrem hoch, nicht zuletzt, weil jeder über eine Schusswaffe verfügt. So erzählte er von Einsätzen, die er hatte, nachdem etwa in einem Revier sich binnen vier Tagen zwei Polizisten selbst erschossen hatten. Oder der Nachbetreuung von Beamtinnen, die selbst junge Mütter waren, nachdem etwa Babyleichen geborgen worden waren.</p>
<p>Der Referent, der im Ruhestand seit vier Jahren in Urbach lebt: „Solch dramatische Ereignisse kann man nicht einfach veratmen, wie hartgesottene Polizisten das früher gemacht haben.“ Darüber sprechen helfe, das Erlebte zu verarbeiten, zu sortieren und letztlich zu integrieren. Dabei helfe auch, der Trauer breiten Raum zu geben und als Begleiter und Unterstützer Gefühle wie Ohnmacht und Verzweiflung auszuhalten.</p>
<p>In all den Jahren habe er aber nicht nur Uniformierte, Opfer und Angehörige begleitet, etwa im Rahmen von 130 Beerdigungen mit bis zu 1200 Trauernden, sondern auch viele Trauungen und Taufen vollzogen und Gottesdienste gehalten. Ein Highlight sei immer die Christmette im Berliner Dom mit 1400 Gläubigen gewesen, darunter bis zu 700 Polizisten aller Einheiten und Dienstgrade.</p>
<p>Begonnen habe er 2002, in dem er anfänglich viele Polizeidienste begleitete, um den Alltag der Polizisten kennenzulernen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Dazu gehörten Streifendienst, Hausdurchsuchungen, Razzien, Festnahmen oder das Inspizieren von Tatorten. Mehrmals sei er tagelang mit Polizisten im Einsatz gewesen, etwa beim G8-Treffen der Staatsoberhäupter oder bei Einsätzen rund um die Kernenergie. Dabei habe er den Hass erlebt, dem Polizisten seitens von Demonstranten öfter ausgesetzt sind. Aber auch die positive Überraschung von Einsatzkräften, „dass die Kirche auch mal auf unserer Seite steht.“</p>
<p>Nach gut einer Stunde Referat zeugten viele Nachfragen aus dem Auditorium davon, dass Veranstalter Thomas Letsch mit dem Referenten eine gute Wahl getroffen hatte. Dafür sprach auch die hohe Zahl der Zuhörer und der langanhaltende Applaus der Senioren, von denen gut die Hälfte von auswärts kam. Beim nächsten Frühstück am 28. April, das um 8.45 Uhr beginnt, referiert Diakonin Isabel Munk ab 10 Uhr über den Umgang mit dem Tod, wenn Angehörige und Freunde sterben. Anmeldung bei <a href="mailto:thomas.r.letsch@gmx.de">thomas.r.letsch@gmx.de</a>, Tel. 07181/82266.</p>
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		<title>Pfarrer aus Dresden: Warum AfD im Osten so erfolgreich ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 08:55:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Erfahrung, dass die soziale Marktwirtschaft nicht jedem dieselben Startchancen ermöglicht, ist in den neuen Bundesländern eine von vielen Ursachen, dass sich dort die Bürger vermehrt der AfD zuwenden. Diese These vertritt Marcus Baumgärtner. Der evangelische Pfarrer von Winterbach, aufgewachsen in Dresden und studiert in Leipzig, sprach jüngst (05.02.) auf Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7767" aria-describedby="caption-attachment-7767" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="7767" data-permalink="https://der-medienberater.de/2026/02/11/pfarrer-aus-dresden-warum-afd-im-osten-so-erfolgreich-ist/005-marcus-baumgaertner-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?fit=2560%2C1920&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1920" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="005 Marcus Baumgärtner (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-7767 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/02/005-Marcus-Baumgaertner-quer-scaled.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7767" class="wp-caption-text">Überwältigende Resonanz: Kein Platz blieb bei diesem differenzierten Vortrag frei. FOTO: FROMM</figcaption></figure>
<p>Die Erfahrung, dass die soziale Marktwirtschaft nicht jedem dieselben Startchancen ermöglicht, ist in den neuen Bundesländern eine von vielen Ursachen, dass sich dort die Bürger vermehrt der AfD zuwenden. Diese These vertritt Marcus Baumgärtner. Der evangelische Pfarrer von Winterbach, aufgewachsen in Dresden und studiert in Leipzig, sprach jüngst (05.02.) auf Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung im katholischen Gemeindehaus in Weiler. Der Saal war bis auf den letzten Quadratmeter bestuhlt und doch standen an der Seite etliche der gut 90 Zuhörer.</p>
<p>Vor fünf Jahren wechselte der zweifache Vater aus Sachsen auf eine 50%-Stelle in Winterbach. Zuvor arbeitete er in einer „Brennpunktgemeinde“ in Bautzen. Seine These: Wo Menschen im Osten in ihrem christlichen Glauben verwurzelt sind, waren sie weder für den DDR-Sozialismus anfällig noch jetzt für die AfD-Positionen. Der Grund: Diese Menschen wissen, dass sie Gottes geliebte Kinder sind. Das wirkt wie ein Privileg und ankert die Menschen.</p>
<p>Dagegen hätten die SED-Parteikader ab deren erstem Lebensjahr die Menschen indoktriniert, dass die Partei wisse, was gut für sie ist und der Sozialismus sie in allen Lebenslagen beschützt. Nach der Wende hätten sich die Ostbürger bürgerlichen Parteien zugewandt, vor allem der CDU, weil sie das Versprechen geglaubt hätten, dass Leistung belohnt wird. Die Privatisierung der Wirtschaft und der globale Wettbewerb, so Baumgärtner, habe aber für viele Arbeitslosigkeit, Unsicherheit und sozialen Abstieg bedeutet.</p>
<p>Hinzu kam, dass Westdeutsche immer den Vorteil hatten, sich in der Marktwirtschaft bereits besser auszukennen, ihr Netzwerk und ihre Kontakte zu haben – und vor allem das Kapital oder zumindest die Kreditwürdigkeit, schneller, günstiger und überhaupt an Geld zu kommen. „In dieser Situation haben Demagogen wie Björn Höcke und andere den Leuten gesagt: Du musst gar nichts leisten. Allein durch Deine Zugehörigkeit zum deutschen Volk bist Du privilegiert,“ so der Referent. Das sei Balsam auf die Wunden des „gekränkten Stolzes“ gewesen, der schon zu DDR-Zeiten durch mangelnde Wettbewerbsfähigkeit lädiert gewesen sei.</p>
<p>Das Gefährliche und Perfide: Diese Linie, um Stimmen für die AfD zu gewinnen, wertet automatisch Nicht-Deutsche ab. Zwar hatte es in der DDR – abgesehen von Sowjetsoldaten &#8211; kaum 100.000 Menschen aus Vietnam, Mozambique, Kuba, Angola oder China gegeben, die zudem separiert gelebt hatten und nur zur Ausbildung im Land waren. Doch spätestens mit Öffnung der Grenzen 2015, um den Flüchtlingsstrom über den Balkan nach Deutschland zu lassen, hatte die AfD ihr Thema gefunden.</p>
<p>Insgesamt führte der Theologe zehn Punkte aus, die den Aufschwung der AfD in den neuen Bundesländern begünstigen. Besonders interessanterweise in Thüringen und Sachsen, wo der wirtschaftliche Aufschwung am ehesten angekommen ist. Baumgärtner gab aber zu bedenken, dass rechtsradikale und -extreme Parteien in Frankreich, Italien, den Niederlanden oder zuletzt in den USA schön länger reüssierten und Deutschland zeitverzögert folge. Und: Aktuell lege die AfD in den alten Bundesländern deutlicher zu als in den neuen. Er wertet dies als Indiz, dass deren Potential allmählich ausgeschöpft sei.</p>
<p>Immer wieder ließ der eloquente Referent in seinem gut einstündigen Vortrag Zwischenfragen und Statements zu. Diese belegten, wie sehr das Thema das überwiegend ältere Publikum bewegt. So stellen die Ostdeutschen zwar 19 Prozent der Bevölkerung, aber in Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft stellen sie in keinem Bereich mehr als zwei oder vier Prozent der Führungskräfte. Und bis zu 80 Prozent der Mieten in Dresden oder Halle werden in die alten Bundesländer überwiesen.</p>
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		<title>BUND-Abend: Landwirtschaft braucht Vertrauen und Wissen um Boden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 06:57:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Vorgaben erlebt der Bauer als Angriff auf seine Freiheit,“ gab Kreisbauern-Geschäftsführer Helmut Bleher am Dienstag gut 80 Zuhörern im evangelischen Gemeindehaus in Rommelshausen Einblick in die Psyche von Landwirten. Die erwarteten Vertrauen von der Gesellschaft, „denn der Bauer weiß, was seine Böden und Pflanzen brauchen.“ Eingeladen hatten BUND und evangelische Kirchengemeinde Kernen zum Thema „Lebensgrundlage [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2026/01/31/bund-abend-landwirtschaft-braucht-vertrauen-und-wissen-um-boden/">BUND-Abend: Landwirtschaft braucht Vertrauen und Wissen um Boden</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7760" aria-describedby="caption-attachment-7760" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="7760" data-permalink="https://der-medienberater.de/2026/01/31/bund-abend-landwirtschaft-braucht-vertrauen-und-wissen-um-boden/030-agrar-plenum-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Plenum-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="030 Agrar-Plenum (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Plenum-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Plenum-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7760 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Plenum-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Plenum-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Plenum-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7760" class="wp-caption-text">Das Thema sorgte für großes Interesse: Im Auditorium saßen auch viel Landwirte, Umweltschützer, Boden- und Gewässerkundler. FOTOS: FROMM</figcaption></figure>
<p>„Vorgaben erlebt der Bauer als Angriff auf seine Freiheit,“ gab Kreisbauern-Geschäftsführer Helmut Bleher am Dienstag gut 80 Zuhörern im evangelischen Gemeindehaus in Rommelshausen Einblick in die Psyche von Landwirten. Die erwarteten Vertrauen von der Gesellschaft, „denn der Bauer weiß, was seine Böden und Pflanzen brauchen.“ Eingeladen hatten BUND und evangelische Kirchengemeinde Kernen zum Thema „Lebensgrundlage Boden“.</p>
<figure id="attachment_7761" aria-describedby="caption-attachment-7761" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7761" data-permalink="https://der-medienberater.de/2026/01/31/bund-abend-landwirtschaft-braucht-vertrauen-und-wissen-um-boden/030-agrar-referenten-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Referenten-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="030 Agrar Referenten (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Referenten-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Referenten-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7761 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Referenten-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Referenten-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Referenten-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7761" class="wp-caption-text">Sorgten für einen informativen Abend: Die Referenten (v.l.) Helmut Bleher, Ludger Herrmann und Peter Haigis.</figcaption></figure>
<p>Neben dem Landwirt beleuchteten der Theologe Dr. Peter Haigis und der Pedologe (Bodenkundler) Prof. Ludger Herrmann von der Universität Hohenheim das Thema, das stark von begrenzten Flächen, Effizienz, Biodiversität und Wirtschaftlichkeit geprägt ist. So machte Bleher deutlich, dass die Bauern mittlerweile zu 70 Prozent gepachtete Flächen bewirtschaften, deren Pacht oft schon 30 Prozent der Erlöse koste. Das erhöhe den ökonomischen Druck parallel zu sinkenden Erzeugerpreisen.</p>
<p>Erbengemeinschaften seien ein weiterer Faktor, der „zur Entfremdung von der eigenen Scholle führt.“ Denn wer den Boden nicht mehr selbst bewirtschafte, verliere die Verbundenheit zu ihm und verkaufe leichter, wenn gute Preise für weitere Gewerbe- oder Wohngebiete geboten werden. Hinzu komme der wirtschaftliche Druck, wenn Acker- oder Weinbau nicht mehr zum Leben reichen. Die Folge: Täglich werden allein im Südwesten 70 Hektar Land versiegelt.</p>
<p>Das passte zu Herrmanns wissenschaftlichen Ausführungen, wonach allein auf dem Schmiedener Feld oder auf den Fildern, wo je fruchtbarste Böden vorhanden sind, sich die Ackerflächen seit den 1960er Jahren halbiert haben. Der Bodenkundler: „Gesiedelt haben die Menschen immer in fruchtbaren Gegenden, was bei Expansion der Städte natürlich fatal ist.“ Der Boden selbst sei kein Lebewesen, sondern „ein belebtes Objekt“, das auf Grund chemischer Prozesse permanentem Wandel unterliegt. Zentrale Einflussfaktoren sind dabei Klima und Porigkeit. So bestehe Boden zu 40 bis 60 Prozent aus Luft, damit die Wurzeln Platz zum Wachsen haben, Insekten und Bakterien dort leben können, der Untergrund die Feuchtigkeit hält und das Grundwasser filtert.</p>
<p>Dabei unterscheidet der Wissenschaftler zwischen dem gut erforschten Oberboden, der agrarisch gemanagt wird, und dem kaum erforschten Unterboden, der existenziell sei für die Vegetation. Regional ist der Oberboden 20 bis 100 Zentimeter mächtig, etwa auf der kargen Schwäbischen Alb oder der fruchtbaren Main-Ebene in Franken. Mais oder Weinbau in unterrasierten Hanglagen, spüle kubikmeterweise fruchtbaren Oberboden ab, so Herrmann, wenn im Frühjahr bei starkem Regen die Böden kaum bewachsen sind.</p>
<p>Theologisch beleuchtete Haigis, einst Pfarrer in Stetten, das Thema. Mit der Sesshaftigkeit um 12.000 vor Christus sei das Thema Besitz und Ökonomisierung des Bodens aufgekommen. Die ersten Konflikte seien zwischen Nomaden, die mit ihren Herden umherzogen, und Siedlern entstanden, die immer mehr Flächen für sich beanspruchten. Das spiegele sich im Brudermord wider, von dem das Alte Testament erzählt: Bauer Kain erschlägt den Hirten Abel, dem er ökonomisch überlegen ist und dessen Nomadentum seine Interessen beeinträchtigt.</p>
<p>Mit dem Besitz hätten sich Hierarchien und Rechtsansprüche herausgebildet, so Haigis. Weil das „Recht des Stärkeren“ zum Prinzip geworden sei, habe dieser als Gegenleistung Naturalien erhalten. Solange es noch keine Schrift gab, waren Konflikte vorprogrammiert, weil etwa Wasserrechte oder Grenzverläufe nicht vertraglich geregelt waren. Boden sei zudem zur Sicherheit geworden, um Kredit zu bekommen. Konnte dieser etwa wegen Krankheit oder Missernte nicht getilgt werden, gerieten einst freie Bauern in Abhängigkeit und Knechtschaft. Von all dem erzählt die Bibel.</p>
<p>Der Opferkult, um Gott günstig zu stimmen, erlaubte das Töten von Pflanzen und Tieren. Anfangs bestand noch der Zusammenhang, dass ohnehin alles Gott gehört, der Mensch ihm seine Früchte darbringt und der Boden nur geliehen sei. Deshalb sind der Boden, Pflanzen und Tiere „heilig“, also unverfügbar für den Menschen, so Haigis. Später verlor sich dieser Kontext, von dem etwa die Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies erzählt.</p>
<p>Die Verstädterung verschlechterte im Mittelalter zunehmend die Situation der Bauern, die mit ihren Erträgen erst Handel und die Ernährung von Stadtbewohnern ermöglichten. Nun gerieten sie zunehmend in die Abhängigkeit der Städter, die ihnen durch Handel, Bildung und Militär überlegen waren. Das Erbrecht verfestigte noch diese Unrechtsstrukturen zwischen arm und reich. Im 19. Jahrhundert befassten sich Philosophen deshalb auch mit der Kollektivierung von Grund und Boden, so der Theologe.</p>
<p>An die je 25-minütigen Referate schloss sich eine lebhafte Fragerunde an, in der es um Artenvielfalt, Grundwasserschutz, Eigenversorgung, globalen Wettbewerb, Großgrundbesitz und Ausbeuterstrukturen ging. Standen je Mensch 1970 global noch 3800 Quadratmeter Ackerfläche zur Verfügung, referierte Bleher, sank dieser Wert aktuell auf unter 2000 und werde 2050 bei nur noch 1500 liegen.</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2026/01/31/bund-abend-landwirtschaft-braucht-vertrauen-und-wissen-um-boden/">BUND-Abend: Landwirtschaft braucht Vertrauen und Wissen um Boden</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Seminar in Kloster Schöntal: Männlichkeit und Spiritualität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 08:16:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Erfolg der Premiere im Februar 2025, als mein Seminar &#8222;Gott suchen und finden&#8220; in Kloster Schöntal mit 15 Teilnehmern ausgebucht war, findet die Neuauflage vom 20. bis 22.02. in Kloster Schöntal statt. Wenige Plätze sind aktuell noch frei, was Lesern nun die Chance zur Teilnahme bietet. Tatsächlich geht es im Seminar um persönliche [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Erfolg der Premiere im Februar 2025, als mein Seminar &#8222;Gott suchen und finden&#8220; in Kloster Schöntal mit 15 Teilnehmern ausgebucht war, <a href="https://www.keb-hohenlohe.de/programm/kw/bereich/kursdetails/kurs/26-03-036/kursname/Maennerspiritualitaet-Gott%20finden/">findet die Neuauflage vom 20. bis 22.02. in Kloster Schöntal statt.</a> Wenige Plätze sind aktuell noch frei, was Lesern nun die Chance zur Teilnahme bietet. Tatsächlich geht es im Seminar um persönliche Erfahrungen mit Religion und etwaiger christlicher Erziehung und Prägung. Erfahrungsgemäß kommen aber auch viele theologische und spirituelle Fragen, z.B. zur Trinität (Vater, Sohn und hl. Geist in einer Person), zur Theodizee (wo war Gott in Auschwitz?), zur Entstehung der Bibel (die Bibel sollte man nicht wörtlich nehmen!), zur Auferstehung u.v.m.</p>
<p>Da ich selbst Diplom-Theologe und Gestalttherapeut bin, kann ich an der Schnittstelle von Seelsorge und Therapie wichtige Impulse geben und erfahrungsgemäß viele Mißverständnisse auflösen, z.B. über einen &#8222;strafenden Gott&#8220;, die &#8222;Kraft des Gebetes&#8220;, Wunderheilungen u.v.m. Dabei werde ich Verbindungen aufzeigen zu schamanischen Naturreligionen oder der griechischen Antike, die sich bereits mit den Tugenden befasst hat, die ein Mann (Frauen spielten damals noch eine untergeordnete Rolle) aufweisen muss, um sich der Demokratie (der Herrschaft des Volkes) würdig zu erweisen. Deshalb haben Theologie und Religion viel mit Philosophie zu tun, nämlich damit, die richtigen Fragen zu stellen, z.B. &#8222;wofür&#8220; statt &#8222;warum&#8220;.</p>
<p>In meinen Seminaren, <a href="https://erzabtei-beuron.de/veranstaltung/maennlichkeit-und-spiritualitaet/">ein zweites halte ich vom 20. bis 24. April in Kloster Beuron bei den Benediktinern</a>, geht es aber nicht nur um intellektuelles Verstehen (wollen), sondern auch um spirituelle Selbsterfahrung. Deshalb werden wir auch Schweigen im Stuhlkreis, meditative Taizé-Lieder singen (möglichst mehrstimmig) und den sakralen Raum der Barockkirchen erkunden, dessen Symbolik und Prunk sich modernen Menschen meist nicht mehr erschließt. So steht der Weihwasserkessel am Eingang jeder katholischen Kirche für das Reinigen der Juden in der Wüste von Staub und Sand, aber auch für das &#8222;Abwaschen unserer Sündhaftigkeit&#8220; bevor wir in einer (katholischen) Kirche vor Gott treten. Und warum Martin Luther, der Begründer des Protestantismus, all diese Rituale abgeschafft hat, beantworte ich bei Interesse gerne auch. Also: Herzliche Einladung.</p>
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		<title>CDU-Stammtisch Schorndorf: „Weniger Förderung und mehr Verlässlichkeit“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 16:13:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Spannende und informative 1,5 Stunden im Schorndorfer Stadtbiergarten beim CDU-Stadtverband haben am Mittwochabend 40 Zuhörer hautnah erlebt: Zu Gast waren die Waiblinger Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Generalsekretärin ihrer Bundespartei, Christine Stumpp, sowie der Landtagsabgeordnete und Staatssekretär Christian Gehring. Neben deren Ausführungen zur aktuellen Regierungslage in Bund und Land gab vor allem die Fragerunde nach 45 Minuten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7751" aria-describedby="caption-attachment-7751" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7751" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/08/29/cdu-stammtisch-schorndorf-weniger-foerderung-und-mehr-verlaesslichkeit/028-cdu-stammtisch-quer1/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/08/028-CDU-Stammtisch-quer1.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="028 CDU-Stammtisch (quer1)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/08/028-CDU-Stammtisch-quer1.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/08/028-CDU-Stammtisch-quer1.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7751 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/08/028-CDU-Stammtisch-quer1.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/08/028-CDU-Stammtisch-quer1.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/08/028-CDU-Stammtisch-quer1.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7751" class="wp-caption-text">Christian Gehring (r.) und Christina Stumpp (am Tisch vorne) referieren, was in Stuttgart und Berlin in Landes- und Bundesregierung läuft.</figcaption></figure>
<p>Spannende und informative 1,5 Stunden im Schorndorfer Stadtbiergarten beim CDU-Stadtverband haben am Mittwochabend 40 Zuhörer hautnah erlebt: Zu Gast waren die Waiblinger Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Generalsekretärin ihrer Bundespartei, Christine Stumpp, sowie der Landtagsabgeordnete und Staatssekretär Christian Gehring.</p>
<p>Neben deren Ausführungen zur aktuellen Regierungslage in Bund und Land gab vor allem die Fragerunde nach 45 Minuten tiefe Einblicke in die Seelenlage der Parteimitglieder und Bürger. Ein Wahlkämpfer aus dem jüngsten CDU-Wahlkampf kommentierte Stumpps Ausführungen so: „Den Berliner Mist musst Du uns jetzt positiv verkaufen!“ Es sei ein Fehler gewesen, sich von der SPD mit deren 16 Prozent den Koalitionsvertrag diktieren zu lassen und man müsse mit der AfD reden, „die Bürger wollen das.“</p>
<p>Ein anderer monierte die morbide Infrastruktur und forderte sofort eine Vignette für deutsche Autobahnen „von 60 bis 80 Euro im Jahr.“ Die Bürger würden das akzeptieren, Transitreisende würden Beiträge leisten und zur Sanierung sei sofort Geld da, das im Drei-Schicht-Betrieb auf den Baustellen sofort investiert werden könne. Einer meinte unter Applaus, CDU-Fraktionsvorsitzender Jens Spahn „muss sofort weg, weil er nach der Maskenaffäre ohnehin verbrannt ist.“ Ein anderer sah, „in allen Bahnfahrern potentielle AfD-Wähler, weil die CDU zu dem Chaos schweigt.“</p>
<p>Dem Nächsten fehlte der Sparwille der schwarz-roten Regierung und er schlug konkret vor, Staatssekretäre einzusparen. Ein Metzgermeister beanstandete, die CDU vernachlässige das Handwerk und bediene nur die Interessen der Industrie. Sein Vorschlag: Nachtzuschläge geringer besteuern oder ganz abschaffen. Mehrere Fragesteller forderten angesichts leerer Kassen mehr Wahrhaftigkeit von der Politik statt alle Probleme auf folgende Generationen zu verlagern, wobei ein 62-Jähriger konkret wurde: „Warum befristen wir Sozialhilfe je Bürger nicht auf zehn Jahre, die Rente auf 20 Jahre und Knie- und Hüft-OPs zahlen die Kassen nur bis zum 75. Lebensjahr – dann hätte jeder Bürger Planungssicherheit?“</p>
<p>Stumpp zeigte sich in der emotionalen Fragerunde schlagfertig: Die CDU bereits nach 100 Tagen zu verurteilen, sei angesichts der komplexen Themen unfair. Gerne stelle sie sich solcher Kritik in zwei bis vier Jahren. Auch müsse man sehen, dass CDU/CSU nur 28 Prozent hatten „und einen schwierigen Koalitionspartner haben.“ Zudem habe ihre Partei in sechs von 15 angekündigten Sofortmaßnahmen bereits geliefert und nun folge „ein Herbst der Reformen.“ Ein Beispiel von Erfolg seien die Grenzkontrollen, „denn innere Sicherheit ist unser Markenkern.“</p>
<p>Auch habe die Regierung den Familiennachzug ausgesetzt, was 1000 Zuzüge weniger pro Monat bedeute, und eine sechsstellige Zahl von Flüchtlingen, vor allem Syrer und Afghanen, stünden unmittelbar vor der Rückführung. Und: Die Regierung wolle die Ukrainer aus dem Bürgergeld nehmen und in die Asylbewerberleistungen herunterstufen. Stumpp: „Innenminister Alexander Dobrindt macht einen guten Job und die SPD kommt uns dabei erfreulicherweise entgegen.“ In der Wirtschaft sei der 30-prozentige Investitionsbooster an Zuschüssen für Maschinen realisiert, allerdings fehlten aktuell vielen Firmen die Aufträge, für die sie neue Maschinen bräuchten. Wichtiger sei den Betrieben ohnehin weniger Regulatorik.</p>
<p>Aktuell seien alle Ressorts daran, bis Herbst Vorschläge für Deregulierung zu liefern. Die MdB räumte ein, dass das aktuelle Bild nicht positiv sei. Das sei aber teils der eigenen Kommunikation geschuldet; teils den eigenen Abgeordneten, die nun mit eigenen Vorschlägen an die Öffentlichkeit gingen, um sich zu profilieren; vor allem aber auch der Medien. Stumpp: „Ist doch klar und richtig, dass wir angesichts der komplexen Lage kontrovers diskutieren. Aber die Presse titelt dann gleich eine Krise daraus.“ Sie wünsche sich von den Presseleuten mehr Sachlichkeit und Hintergründe. Auch Bundeskanzler Friedrich März, den sie nur „den Chef“ nennt, und ihr sei klar, dass es Unmut erzeuge, wenn deutsche Rentner ihr Haus verkaufen müssen, um sich Opas Pflege im Heim leisten zu können, und „Menschen, die keinen Euro in unsere Sozialversicherungssysteme eingezahlt haben, bekommen alles gratis.“</p>
<p>Zum Streit um die Besetzung des Bundesverfassungsgerichts merkt die Landwirtstochter an: „Die Stimmung in der Gesellschaft ist Mitte-Rechts, dann passt das nicht, wenn das höchste Gericht auf Dauer Mitte-Links besetzt ist.“ Öffentlich entstehe der Eindruck, dass „die CDU nicht liefert und die AfD profitiert davon.“ Für Merz und sie sei aber klar, dass es keinerlei Berührung mit der rechtsradikalen AfD gebe, das sei der Tod der CDU. Von der SPD lasse man sich aber auch nicht verbiegen.</p>
<p>MdL Christian Gehring, der noch am Abend weiter musste zu einem Termin in Karlsruhe, skizzierte in sieben Minuten die Handschrift der CDU in der grün-schwarzen Landesregierung. So brauche die Polizei dringend eine Auswertesoftware, um die Daten verschiedenster Töpfe zusammenzuführen. Etwa Handynummern, die aus Fahrerfluchten vorliegen, mit Handynummern aus Entführungen abgleichen zu können. Der gelernte Polizist: „Das machen bisher unsere Beamten von Hand, bei der Software ist das ein Klick.“ Die Linke empöre sich, dass die Lösung von Palantir dem US-Milliardär Peter Thiel gehört. Dieser halte aber auch zehn Prozent der Meta-Aktien und habe Paypal begründet, die beide Millionen Bürger nutzen.</p>
<p>Fast alle Terrorwarnungen für Deutschland, etwa ein geplanter Anschlag 2024 auf den Weihnachtsmarkt in Karlsruhe, kämen bisher aus den USA. Und ein Gefährder binde bei der Polizei 100 Einsatzkräfte. Die CDU habe auch auf die Gymnasialempfehlung für Kinder gedrängt, um sie vor Überforderung und dem falschen Ehrgeiz ihrer Eltern zu schützen. Eine zweigliedrige Realschule ersetze künftig die Hauptschule, die „verbrannt“ sei. Was aber die Rückkehr zu G9 zusätzlich koste, fehle für die frühkindliche (Sprach-)Förderung. Er begrüße Überlegungen, Kinder ein Jahr früher aus den Familien zu nehmen in den Kindergarten, „damit alle dieselben Chancen haben auf den Spracherwerb.“</p>
<p>Das koste zwar auch sehr viel Geld, aber im Gegenzug könne man bspw. die steuerlich finanzierten „kommunalen Fahrradmanager“ abschaffen wie „überhaupt die ineffiziente Förderpolitik eingestellt werden“ könne. Stumpp brachte es auf den Punkt: „Wir brauchen weniger Förderung und mehr Verlässlichkeit.“ Schließlich sprach CDU-Stadtverbandsvorsitzender Steffen Krötz noch die kommunalen Finanzen an, zumal das Regierungspräsidium den maroden Doppelhaushalt der Stadt Schorndorf nicht gebilligt hatte.</p>
<p>Hierfür kündigte Stumpp Abstriche bei den Sozialstandards an, die die Kommunen leisten müssen, und nannte als Beispiel, dass das behinderte Kind von Millionären nicht mehr staatlich gefördert werde oder man Kommunen „mal für ein Jahr 100 Prozent der Gewerbesteuer belässt.“ Der Gesundheitsfonds, in den der Bund nun jährlich 3,75 Milliarden einzahle, bezuschusse die kommunalen Kliniken, so dass diese nicht nur über steigende Umlagen der Gemeinden an die jeweiligen Kreise finanziert werden müssten.</p>
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		<title>Transparenz über private Vermögen würde Gesellschaft demokratisieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 17:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit ihrem Plädoyer für finanzielle Transparenz in Familie und Gesellschaft schreibt mir Lea Hampel in der Süddeutschen vom 14. Juni unter der Überschrift „Kontoauszüge auf den Tisch“ regelrecht aus der Seele. Denn viel basisdemokratischer wäre, man wüsste bei jedem Debattenbeitrag, ob der Redende monatlich nun über 1200 Euro verfügt oder 12.000. Denn schon bei der [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2025/06/16/transparenz-ueber-private-vermoegen-wuerde-gesellschaft-demokratisieren/">Transparenz über private Vermögen würde Gesellschaft demokratisieren</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7724" aria-describedby="caption-attachment-7724" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7724" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/06/16/transparenz-ueber-private-vermoegen-wuerde-gesellschaft-demokratisieren/026-sz-ausriss/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/026-SZ-Ausriss-rotated-e1750095482418.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="026 SZ-Ausriss" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/026-SZ-Ausriss-rotated-e1750095482418.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/026-SZ-Ausriss-rotated-e1750095482418.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7724 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/026-SZ-Ausriss-rotated-e1750095482418-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/026-SZ-Ausriss-rotated-e1750095482418.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/026-SZ-Ausriss-rotated-e1750095482418.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7724" class="wp-caption-text">Die &#8222;Süddeutsche&#8220; schreibt über Finanztransparenz unter Bürgern.</figcaption></figure>
<p>Mit ihrem Plädoyer für finanzielle Transparenz in Familie und Gesellschaft schreibt mir Lea Hampel in der Süddeutschen vom 14. Juni unter der Überschrift „Kontoauszüge auf den Tisch“ regelrecht aus der Seele. Denn viel basisdemokratischer wäre, man wüsste bei jedem Debattenbeitrag, ob der Redende monatlich nun über 1200 Euro verfügt oder 12.000. Denn schon bei der Selbsteinschätzung, ob man „arm“, „wohlhabend“ oder „vermögend“ sei, wird in Deutschland getrickst, gemogelt und sediert.</p>
<p>Was wäre aber dabei, wenn der Nachbar über mehrere Millionen Euro in Immobilien, ETFs und Festgeldern verfügt? Irgendwo in Deutschland muss das viele Geld ja sitzen. Das wären spannende Gespräche, wenn man mehr über das Elternhaus des Freundes erführe, in dem der selbstständige Vater über seine Verhältnisse gelebt und deshalb nur Schulden vererbt hat. Oder über die Einwanderer, die viel gespart und viele Nebenjobs ausgeübt haben, und so zu ihrem Besitz kamen.</p>
<p>Wir bräuchten nicht das Schulfach „Wirtschaft“, das Konservative immer wieder fordern, würde in den Elternhäusern mehr über Einnahmen und Ausgaben gesprochen, was z.B. der Vater brutto und was er netto verdient; was die Familie monatlich fürs Wohnen ausgibt oder jährlich fürs Reisen. Auch steuerliche Aspekte würden plötzlich sicht- und spürbar; die Relevanz einer Inflationsrate oder von Zinsen. So würde mancher besser verstehen, dass es für ihn machbar wäre, eine Immobilie zu erwerben.</p>
<p>Schon den Neffen, der eine neue Stelle angefangen hat, nach seinem Jahresgehalt zu fragen, offenbart oft die Misere: Er kann nur sein monatliches Netto sagen, weil ihm für mehr der Kontext fehlt. Das sagt viel über Elternhaus und Freundeskreis – und worüber da eben nicht gesprochen wird. Noch spannender wäre, die Kollegen tauschen sich über ihre Gehälter aus oder diese wären intern für jeden ohnehin einsehbar.</p>
<p>Ich hätte kein Problem, Kolleginnen zu erzählen, weshalb ich 50 oder 100 Prozent mehr verdiene. Z.B. weil ich besser organisiert, entscheidungsfreudiger und somit effizienter bin! Oder weil ich auch abends oder am Wochenende noch etwas arbeite (leiste!), wenn es mir zielführend und sinnstiftend scheint. Viele Chefs differenzieren die Gehälter ihrer Mitarbeiter und haben dafür logische Begründungen – nur kommuniziert wird das nicht. Geheime Kommando-Sache, weil auch der Chef feige und konfliktscheu ist.</p>
<figure id="attachment_7723" aria-describedby="caption-attachment-7723" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7723" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/06/16/transparenz-ueber-private-vermoegen-wuerde-gesellschaft-demokratisieren/026-grundbuch/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/026-Grundbuch-rotated.jpg?fit=480%2C640&amp;ssl=1" data-orig-size="480,640" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="026 Grundbuch" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/026-Grundbuch-rotated.jpg?fit=225%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/026-Grundbuch-rotated.jpg?fit=480%2C640&amp;ssl=1" class="wp-image-7723 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/026-Grundbuch.jpg?resize=225%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="225" height="300" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/026-Grundbuch-rotated.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/026-Grundbuch-rotated.jpg?w=480&amp;ssl=1 480w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-7723" class="wp-caption-text">Immobilienbesitz verbessert den Vermögensaufbau.</figcaption></figure>
<p>Weil ich mit Menschen viel über Geld rede, z.B. meine Stundensätze, meine Immobilien(-schulden), meine jährliche Steuerersparnis oder meinen Konsumverzicht, weiß ich auch von anderen relativ fiel über deren Vermögenssituation, monatliches Einkommen oder künftige Rentenanwartschaften. Ich halte das für seriös und stimmig, weil man so auch einen sozialen Ausgleich schaffen kann unter Freunden, Verwandten oder in der Partnerschaft.</p>
<p>Denn wenn der Arzt mehr verdient als die Krankenschwester, mit der er liiert ist, ist es auch fair, wenn er zwei Drittel am gemeinsamen Urlaub zahlt oder an der Miete. Auch könnte man der Tante die Reisekosten zahlen, um auf Besuch zu kommen, weil sie Zeit aber kein Ged hat – und beim Neffen ist es umgekehrt. Geld würde dann zum Werkzeug, mit dem man Probleme löst. Noch ist es aber oft so, dass der, der ehrlich über seine guten finanziellen Verhältnisse spricht, zur Antwort bekommt: „Na, dann kannst Du ja jetzt die Rechnung hier im Lokal bezahlen.“</p>
<p>Besser dagegen wäre, wenn Non-Profit-Organisationen wüßten, wen sie um eine Spende oder Förderung ansprechen sollen: Denn oft steht es liquiditätsmäßig um den unscheinbaren Beamten besser als um den Unternehmer, der vom Mindestlohn über die höheren Energiekosten, Brand- und Arbeitsschutzmaßnahmen bis zu den Zöllen alles ausgleichen muss. Grotesk: Über unsere sexuellen Präferenzen wissen vermutlich unsere Freunde heute mehr als über unsere finanzielle Situation. Lea Hampel sei Dank, dass sie mit Ihrem Essay das Thema beleuchtet hat. Mit ihrem Text hat sie demnach 425 Euro brutto verdient – die Frau ist sympathisch ehrlich.</p>
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		<title>Ehrenamt fördern: Helfereinsatz-App hat in Schweiz bereits 1000 Kunden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 15:10:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 1000 Vereine aus Sport, Kultur, Kirche oder sogar Firmen nutzen in der Schweiz seit 2017 die digitale Plattform „Helfereinsatz“, um ihre Ehrenamtlichen für Wettbewerbe, Konzerte oder Gottesdienste zu koordinieren. „Der organisatorische Aufwand reduziert sich für den Verantwortlichen um 90 Prozent,“ sagt Programmierer Bert Hofmänner. Gründe für die Entlastung: Events werden einfach und schnell [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7719" aria-describedby="caption-attachment-7719" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7719" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/06/11/ehrenamt-foerdern-helfereinsatz-app-hat-in-schweiz-bereits-1000-kunden/025-bert-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/025-Bert-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="025 Bert (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/025-Bert-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/025-Bert-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7719 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/025-Bert-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/025-Bert-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/025-Bert-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7719" class="wp-caption-text">Koordiniert mit seiner App hunderte ehrenamtliche Helfer in Vereinen: Programmierer Bert Hofmänner.</figcaption></figure>
<p>Mehr als 1000 Vereine aus Sport, Kultur, Kirche oder sogar Firmen <a href="http://www.helfereinsatz.ch">nutzen in der Schweiz seit 2017 die digitale Plattform „Helfereinsatz“</a>, um ihre Ehrenamtlichen für Wettbewerbe, Konzerte oder Gottesdienste zu koordinieren. „Der organisatorische Aufwand reduziert sich für den Verantwortlichen um 90 Prozent,“ sagt Programmierer Bert Hofmänner. Gründe für die Entlastung: Events werden einfach und schnell erstellt; die Helfer tragen im System ihre Einsätze eigenständig ein und Bestätigungs- und Erinnerungsmails werden automatisch erzeugt. Auch Zuständigkeiten und eine Helferdatenbank mit relevanten Infos, etwa zu Kompetenzen wie Führerschein oder Erste-Hilfe-Kurs, können hinterlegt werden. So können Vereine auf einen Blick erkennen, welche Mitglieder immer helfen – und welche nie. Auch kann über das Portal definiert werden, dass sich bspw. jedes Mitglied verpflichtet, jährlich 20 Stunden ehrenamtlich zu erbringen. Der jeweilige Kontostand wird dann tagesaktuell erfasst.</p>
<p>Damit <a href="http://www.helfereinsatz.de">schafft die App „Helfereinsatz“</a> neben Transparenz ein Stück Gerechtigkeit. IT-Nerd Hofmänner, der 2010 für seinen eigenen Sportverein in Winterthur eine Basisversion programmiert hatte, um sich die Arbeit in seinem Ehrenamt zu erleichtern: „Manche Vereine in der Schweiz haben mit Einführung der App ihren Mitgliedsbeitrag verdoppelt und mit bspw. 20 Stunden ehrenamtlichem Engagement ist man als Mitglied wieder beim ursprünglichen Obolus – oder man dient sich ganz frei vom Beitrag.“</p>
<p>In Zeiten, in denen es immer schwieriger werde, generell noch ehrenamtliche Helfer für den Verein und seine Aktivitäten oder für die Kommune zu rekrutieren und Vereinsmitglieder und Bürger zu gewinnen, die Dienste wie das Erstellen von Einsatzplänen übernehmen, sei die App die passende Antwort auf ein drängendes Problem. Aktuell geht der Gründer, der seit 1999 mit seiner Internetagentur Hofmänner New Media GmbH (HNM) selbstständig ist, <a href="http://www.helfereinsatz.de">mit „Helfereinsatz“ auf den deutschen Vereinsmarkt</a>. „In Deutschland gibt es allein 86.000 Sportvereine, da prognostiziere ich uns mittelfristig ein Marktvolumen von 20.000 gemeinnützigen Organisationen,“ so der IT-Unternehmer, der acht Mitarbeiter beschäftigt</p>
<p>Mit dem Landesturnfest im baden-württembergischen Ravensburg, wo der Schwäbische Turnerbund 2024 mehr als 2000 Ehrenamtliche über seine Plattform organisierte, hat der Schweizer hierzulande bereits eine erste Referenz. Bislang sind 60 Prozent seiner Kunden Sportvereine, 30 Prozent kommen aus der Kulturszene und zehn Prozent sind Sonstige, etwa Kirchengemeinden, die ihre Dienstpläne für die Ministranten über das Portal organisieren.</p>
<p>Im Schnitt hat jeder Lizenznehmer 200 Helfer in seinem System und managt 20 bis 100 Aktivitäten pro Jahr über das Portal, wobei mal vier Freiwillige für den Thekendienst gesucht werden, mal 1000 Engagierte für das Stadtfest oder ein überregionales Kulturfestival mit ihren unterschiedlichsten Einsätzen vom Ordner über den Spüler und den Fahrer bis zum Ticketverkäufer. Im Schnitt, auch das geben die Daten her, sind die Ehrenamtlichen bislang dreimal jährlich im Einsatz.</p>
<p>„Unsere App ist der ideale Einstieg für jede Organisation, die ihre Prozesse nun endlich digitalisieren will,“ sagt Hofmänner. Denn den Zuständigen, die bislang oft mit Papier, Bleistift, Excel-Tabellen und Bitt-Anrufen gearbeitet haben, mache das intuitiv bedienbare Tool Spaß. Auch fielen Übergaben an Nachfolger oder Kollegen leichter, weil die Prozesse standardisiert und logisch aufgebaut sind. Angesichts von 140 bis 480 Euro Lizenzgebühr pro Jahr, was vom Funktionsumfang der App abhängt, <a href="http://www.helfereinsatz.de">ist „Helfereinsatz“ für nahezu jeden Verein erschwinglich</a>, rechnet man nur zehn Euro pro geleisteter Stunde im Ehrenamt gegen.</p>
<p>HNM hat aktuell gut 200 Kunden, von denen die Winterthurer mit etwa einem Viertel pro Jahr Projekte umsetzt. Das kann zum Beispiel der Versand per Drohne für Online-Shops sein oder die Googlemaps-basierte Vermessung von Äckern, damit Landwirte ihren Saatgutbedarf kennen oder Traktoren autonom fahren. 40 Prozent ihres Umsatzes machen die Winterthurer derzeit <a href="http://www.helfereinsatz.de">mit der „Helfereinsatz“-App</a>. Dabei sind sie generell auf Wachstumskurs. 2025 sei eine Umsatzsteigerung um ein Fünftel wahrscheinlich, so der Inhaber. 2024 waren es 15 Prozent.</p>
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		<title>Komplexität: Männerarbeit braucht Beharrlichkeit und viel Geduld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 13:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Männerarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mittlerweile leite ich als Gestalttherapeut monatlich drei Männergruppen, zwei Vätergruppen und einen Stuhlkreis samstags, der gleichermaßen Männern und Frauen offensteht. Hinzu kommen jährlich sechs Wochenendseminare, die ich in Bildungshäusern gebe, sowie sieben teils mehrtägige Männerevents bundesweit pro Jahr, bei denen ich Workshops halte und für die ich Männer interessiere und rekrutiere. Die Folge: Ich bin [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2025/06/06/komplexitaet-maennerarbeit-braucht-beharrlichkeit-und-viel-geduld/">Komplexität: Männerarbeit braucht Beharrlichkeit und viel Geduld</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7715" aria-describedby="caption-attachment-7715" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7715" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/06/06/komplexitaet-maennerarbeit-braucht-beharrlichkeit-und-viel-geduld/024-maennergruppe/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/024-Maennergruppe.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="024 Männergruppe" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/024-Maennergruppe.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/024-Maennergruppe.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7715 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/024-Maennergruppe.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/024-Maennergruppe.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/024-Maennergruppe.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7715" class="wp-caption-text">Unsere Schorndorfer Männergruppe diesen Montag: Monatlich die Gemeinschaft erleben und an der eigenen Persönlichkeit feilen.</figcaption></figure>
<p>Mittlerweile <a href="http://www.der-lebensberater.net">leite ich als Gestalttherapeut monatlich</a> drei Männergruppen, zwei Vätergruppen und einen Stuhlkreis samstags, der gleichermaßen Männern und Frauen offensteht. Hinzu kommen jährlich sechs Wochenendseminare, die ich in Bildungshäusern gebe, sowie sieben teils mehrtägige Männerevents bundesweit pro Jahr, bei denen ich Workshops halte und für die ich Männer interessiere und rekrutiere.</p>
<p>Die Folge: Ich bin fast täglich am Einladen, Ausschreiben, Erklären, Überzeugen, Gewinnen, Vernetzen, Nachfassen und Fragen beantworten zu den Veranstaltungen – ehrenamtlich und während meiner täglichen bezahlten Arbeit als Journalist, PR-Berater, Teamentwickler und Therapeut, der im Einzel mit Klienten an deren Themen arbeitet. Daraus resultiert ganzjährig eine 60-Stunden-Woche mit extrem vielen Mails, Telefonaten und Zoom-Meetings.</p>
<p>Denn oft sind Männer unentschlossen, zögerlich, ängstlich und Scham-behaftet, was den Aufwand und die Einfühlsamkeit nochmals deutlich erhöht. Ein Beispiel: Für die Schorndorfer Männergruppe bekommen 150 Empfänger fünf Tage zuvor die Einladung per Mail, damit dann tatsächlich zehn oder elf im Stuhlkreis Platz nehmen. Das ist eine Quote unter zehn Prozent. Rechne ich die Männer dazu, die ich persönlich anspreche, die über Flyer, Homepages oder Pressemeldungen davon erfahren, liegt die Quote sogar weit unter einem Prozent.</p>
<p>Soviel Schweigen oder Desinteresse kosten mich emotional sehr viel Kraft. Noch zehrender sind diejenigen, die auch nicht kommen, das aber vermeintlich rechtfertigen mit Sätzen wie „ich habe es nicht geschafft“ oder „ich habe es vergessen.“ Das sagt viel mehr über deren Unvermögen, ihr eigenes Leben zu gestalten – und ihre Vermeidung. Denn ehrlicher (und wertschätzender!) wäre, zu sagen: „Weißt Du, mir fehlt der Mut, mich mit mir und meinen Ängsten und Unzulänglichkeiten auseinanderzusetzen!“</p>
<p>Denn Jammern ist viel einfacher und gesellschaftlich weiter verbreitet als zu handeln und zu verändern. Deshalb sind wir in meiner Wahrnehmung ein Volk erschöpfter Jammerlappen einerseits und militanter Anti-Demokraten andererseits geworden. Schön und vorbildlich ist beides nicht, weshalb mir heute schon bange ist um die nachfolgende Generation. Süchte, Ängste, psychische Erkrankungen und Rechtsradikalismus legen davon eindrucksvoll und erschreckend Zeugnis ab.</p>
<p>Mein Lichtblick sind die Menschen, die meinem Ruf folgen und in meinen Stuhlkreisen ihre Schatten anschauen: Ihre massiven Selbstzweifel; ihre fehlende Selbstliebe; ihren (Selbst-)Hass; ihre toxischen Beziehungen; ihre Süchte und Zwänge etc. Die sich hinterfragen lassen, dass hinter ihrer vermeintlichen Freundlichkeit in Wahrheit die Unfähigkeit zum Konflikt, also Feigheit, und ihre Harmoniesucht liegen, um nur mal zwei Beispiele zu nennen.</p>
<p>Umso schöner sind die Rückmeldungen von Menschen, die beginnen, sich zu verändern. Die bspw. in ihre Männlichkeit gehen, Verantwortung für ihr Handeln übernehmen – und die Konsequenzen tragen. Da sind Paare, die wieder miteinander in Beziehung kommen; Väter und Söhne, die sich endlich etwas zu sagen haben; Menschen, die ihre Gefallsucht beenden oder ihre Alkoholsucht u.v.m. So wird das Leben schöner und die Welt wieder zu einem liebenswerten Ort. Denn das wahre Abenteuer liegt nicht im Außen, sondern im Inneren. Als &#8222;Reiseweltmeister&#8220; sind wir Deutschen ständig auf der Flucht statt CO2-neutral und in geschützten Räumen nach innen zu schauen. Für all die Heilung, Verbundenheit und Gemeinschaft, <a href="http://www.der-lebensberater.net">die dort erlebbar ist, mache ich weiter</a> – beharrlich und geduldig. Kommst Du mit?</p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2025/06/06/komplexitaet-maennerarbeit-braucht-beharrlichkeit-und-viel-geduld/">Komplexität: Männerarbeit braucht Beharrlichkeit und viel Geduld</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Online-Coaching: Mein Pferd besser verstehen und führen können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 11:52:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vermutlich ist es kein Zufall, dass Nicole Luzar Biologie studiert hat, staatlich geprüfte Übersetzerin für Englisch-Deutsch ist und fünf Sprachen nahezu fließend spricht. Seit 2020 ist die 55-Jährige Online-Coach für Pferdehalterinnen, die dabei sehr viel über sich selbst und Führung erfahren. „Schluss mit der Tierarzt-Odyssee“ lautet ein Claim auf der Homepage der Trainerin. In ihren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7711" aria-describedby="caption-attachment-7711" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7711" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/06/02/online-coaching-mein-pferd-besser-verstehen-und-fuehren-koennen/001-nicole-luzar-im-interview/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?fit=2500%2C1667&amp;ssl=1" data-orig-size="2500,1667" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;DOMINIK PFAU&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS R3&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1658599522&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Foto: \u00a9 Dominik Pfau www.dominikpfau.de&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;50&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;640&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0015625&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="001 Nicole Luzar im Interview" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?fit=300%2C200&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?fit=750%2C500&amp;ssl=1" class="wp-image-7711 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?resize=2048%2C1366&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?resize=272%2C182&amp;ssl=1 272w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-im-Interview.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7711" class="wp-caption-text">Gefragte Online-Coachin: Nicole Luzar.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_7712" aria-describedby="caption-attachment-7712" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7712" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/06/02/online-coaching-mein-pferd-besser-verstehen-und-fuehren-koennen/001-nicole-luzar-bei-podcast-aufnahme/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?fit=2560%2C1440&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1440" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.9&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;MI 8 Lite&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1658593522&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.94&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;100&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03030303030303&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="001 Nicole Luzar bei Podcast-Aufnahme" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?fit=300%2C169&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?fit=750%2C422&amp;ssl=1" class="wp-image-7712 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme.jpg?resize=300%2C169&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="169" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?resize=1024%2C576&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?resize=1536%2C864&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?resize=2048%2C1152&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/06/001-Nicole-Luzar-bei-Podcast-Aufnahme-scaled.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7712" class="wp-caption-text">Podcasts sind ein wichtiges Medium für Nicole, um neue Klientinnen für ihre Arbeit zu interessieren.</figcaption></figure>
<p>Vermutlich ist es kein Zufall, dass Nicole Luzar Biologie studiert hat, staatlich geprüfte Übersetzerin für Englisch-Deutsch ist und fünf Sprachen nahezu fließend spricht. Seit 2020 ist die 55-Jährige <a href="http://www.pferdedolmetscherin.com">Online-Coach für Pferdehalterinnen</a>, die dabei sehr viel über sich selbst und Führung erfahren. „Schluss mit der Tierarzt-Odyssee“ lautet ein Claim auf der Homepage der Trainerin.<br />
In ihren digitalen Sessions spiegelt Luzar ihren mittlerweile mehr als 550 Teilnehmerinnen die Perspektive ihrer Huftiere und sagt: „Wenn Du Dein Pferd verstehst und selbst entspannt bist, könnt ihr miteinander viel Freude haben.“ Auch profitierten die Klienten, zu 98 Prozent Frauen, im beruflichen und privaten Bereich von den Erfahrungen, die sie in diesen Sessions und mit ihren Pferden machen.</p>
<p>Das Coaching, das vier Monate lang den Zugriff auf eine Online-Plattform erlaubt, beinhaltet sechs Stunden Theorie, die die Reiterinnen im Schnitt zehn Stunden in dieser Zeit durcharbeiten. Das Gros sind 32 je einstündige Calls, also zwei pro Woche, an denen zwölf bis 32 Kundinnen teilnehmen und ihre Fragen, Wahrnehmungen und Gefühle einbringen. Diese Sessions werden aufgezeichnet und stehen den Pferdeliebhaberinnen zum Nacharbeiten zur Verfügung. So lernen sie etwa den Zusammenhang, dass das Pferd dann im freien Feld verängstigt ist, wenn dessen Reiterin es ist.</p>
<p>Zwei Einzelcoachings und eine sogenannte Energie-Behandlung sind in der Lizenzgebühr inbegriffen, die regulär bei 5000 Euro liegt. Luzar, die seit 2016 der Liebe wegen in Südfrankreich lebt, erreicht ihre Kundinnen über Aktivitäten auf Instagram, Facebook, Youtube, als Referentin bei Online-Kongressen oder interviewte Expertin in Podcasts sowie über Empfehlung.<br />
„Im Schnitt sind meine Teilnehmerinnen 35 bis 55 Jahre alt, leben auf dem stadtnahen Land und gehören keiner spezifischen sozialen Gruppe an,“ skizziert Luzar ihre Klientel. Letztlich bräuchte sie nicht mal das Spezifikum Pferd, weil es im Kern um die Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung jeder einzelnen Frau geht. Allerdings habe sich herausgestellt, dass die Fokussierung auf Reiterinnen im Marketing und in der Zielgruppenansprache günstig sei.</p>
<p>Die Diplom-Biologin, die in Gießen an der Liebigschule 1989 Abitur gemacht und in der Stadt zusätzlich Psychologie und Pädagogik auf Lehramt studiert hat, war schon immer eine gute Zuhörerin, die durch präzise Nachfragen beeindruckte. „Über meine Nickel-Allergie, die sich als Allergie gegen Geld entpuppte, bin ich zur Energiearbeit gekommen,“ <a href="http://www.pferdedolmetscherin.com">sagt die Pferdedolmetscherin.</a> So half sie – eher durch Zufall und unter dem Eindruck ihrer Energiearbeit – einer Freundin bei deren Problemen im Umgang mit ihrem Pferd. Das war die Initialzündung für das Coaching, das die gebürtige Essenerin heute mit zehn freien Mitarbeiterinnen anbietet.</p>
<p>Neben Studium und einer systemischen Ausbildung kam Luzar auch zum alternativmedizinischen Reiki, also dem Hände-auflegen; zur chinesischen Quantenmethode, die unterbewusste Entscheidungen identifiziert; und zum Emotionscode, der für krankmachende Gefühle sensibilisiert. Aus all diesen Techniken entstand die von Luzar entwickelte FTA-Methode: Mittels Muskeltests, dem sogenannten Biofeedback, werden die tieferen Ursachen eines Problems ermittelt, Blockaden im Körper lokalisiert und die zielführendsten Lösungswege identifiziert, die von A wie Abgrenzung bis Z wie Zufriedenheit reichen und das komplette Spektrum der Persönlichkeitsentwicklung umfassen.</p>
<p>„Das Coaching geht mir leicht von der Hand,“ sagt die Fachfrau, „die technischen Sachen im Online-Coaching und im Social Media-Marketing sind da deutlich größere Herausforderungen für mich.“ Für Letzteres habe sie Unterstützung von Mitarbeitern und ihrem Partner. Interessenten durchlaufen ein mehrstufiges Aufnahmeverfahren, bei dem bspw. psychisch Kranke abgelehnt werden. Das Erstgespräch erfolgt am Telefon, das Zweitgespräch per Zoom. Dabei werden Gründe und Motive für das Coaching hinterfragt sowie die Motivation. Das sind Fragen wie „Hast Du die Zeit für diese innere Arbeit?“ oder „Willst Du Dich wirklich verändern?“</p>
<p>Luzar: „Wer die Ursache für die Störung beim Reiten nur beim vermeintlich schwierigen Pferd sieht, lernt bei uns, auch seine eigenen Anteile zu sehen, die ihm sein Vierbeiner spiegelt.“ Dafür sei ihr Sprachbewußtsein sehr hilfreich und die Fähigkeit, genau zuzuhören. Denn „jede Antwort ist nur so gut wie die Frage, die zuvor gestellt wurde.“ Zudem hat die Wahl-Französin mit 11.000 Stunden Coaching mittlerweile extrem viel Erfahrung, um den Reiterinnen die Sicht ihrer Pferde zu spiegeln, die klare Ansagen brauchen in Wort und Tat und jede Unsicherheit spüren.</p>
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		<title>3. Chemnitzer Männerfestival:  „Mich zeigen, wie ich wirklich bin!“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 08:20:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gestalt-Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Männerarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund 60 Männer bis aus Dresden und dem Vogtland, vereinzelt auch aus Flensburg, Göttingen oder Stuttgart, haben zwei Tage am 3. Chemnitzer Männerfestival teilgenommen, das auch künftig jährlich am Muttertags-Wochenende stattfindet. Veranstalter auf dem Gelände der Holzkirche in der Ahornstraße 47 ist der „Männerarbeit Chemnitz e.V.“ um dessen Gründer Thomas Mäder und Dirk Kreuzer, ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7706" aria-describedby="caption-attachment-7706" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7706" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/05/21/3-chemnitzer-maennerfestival-mich-zeigen-wie-ich-wirklich-bin/002-kakao-zeremonie/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?fit=1280%2C960&amp;ssl=1" data-orig-size="1280,960" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="002 Kakao-Zeremonie" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?fit=750%2C563&amp;ssl=1" class="wp-image-7706 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/05/002-Kakao-Zeremonie.jpg?w=1280&amp;ssl=1 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7706" class="wp-caption-text">Beeindruckendes Ritual: Kakau-Zeremonie am Abend in der Holzkirche.</figcaption></figure>
<p>Rund 60 Männer bis aus Dresden und dem Vogtland, vereinzelt auch aus Flensburg, Göttingen oder Stuttgart, haben zwei Tage am <a href="https://maennerfestival.in-chemnitz.de/">3. Chemnitzer Männerfestival</a> teilgenommen, das auch künftig jährlich am Muttertags-Wochenende stattfindet. Veranstalter auf dem Gelände der Holzkirche in der Ahornstraße 47 ist der „Männerarbeit Chemnitz e.V.“ um dessen Gründer Thomas Mäder und Dirk Kreuzer, ein promovierter Ingenieur und ein Ex-Gastronom, der mittlerweile mit Coaching-Angeboten und Männer-Runden in der Stadt selbstständig ist.</p>
<p>Deren Teilnehmer bildeten auch am Wochenende die Basis für das Event, das am Freitag mit dem Konzert eines Liedermachers begann. Insgesamt fanden vom Haka-Tanz der Maori über Eisbaden, Bogenschießen, einen Kuschelkurs und Stuhlkreise zu persönlichen Themen insgesamt gut 20 Workshops statt, die teils parallel im Freien und in der Holzkirche liefen. Der Mix unterschiedlicher Akzente wie körperlicher Aktivität, Spiritualität oder Gestalttherapie bot jedem die Möglichkeit, die für ihn passenden Angebote wahrzunehmen und neue Erfahrungen zu machen bzw. Blockaden zu lösen und alte Verletzungen im Idealfall sogar zu heilen.</p>
<p>Wer in den Pausen über den Platz schlenderte, während der Mahlzeiten mit anderen ins Gespräch kam, am Plenum teilnahm oder Workshops besuchte, konnte die wertschätzende Atmosphäre, die Verbundenheit untereinander und das Gemeinschaftsgefühl wahrnehmen, das hier vom 20- bis zum 75-Jährigen jeden der Männer ergriff. Dabei passte der soziale Mix vom Azubi oder Studenten über den Facharbeiter, Selbstständigen oder Manager bis hin zum Arbeitslosen oder Rentner.</p>
<p>„Was uns verbindet, ist unsere gemeinsame Suche nach männlicher Identität,“ bringt es Kreuzer auf den Punkt. Entsprechend diente das Festival dazu, sich selbst und andere besser kennenzulernen, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und einen gesunden Zugang zu den eigenen Gefühlen zu bekommen. Das Ergebnis war spür-, hör- und sichtbar: Da wurde viel gelacht, getanzt, umarmt – und betrauert und geweint. Ein Teilnehmer: „Wo sonst im Alltag darfst Du Dich zeigen, wie Du wirklich bist? Und wen interessiert dort, wie es Dir wirklich geht?“<br />
<a href="https://maennerfestival.in-chemnitz.de/">2026 findet das Chemnitzer Männerfestival am 9./10. Mai statt.</a></p>
<p>The post <a href="https://der-medienberater.de/2025/05/21/3-chemnitzer-maennerfestival-mich-zeigen-wie-ich-wirklich-bin/">3. Chemnitzer Männerfestival:  „Mich zeigen, wie ich wirklich bin!“</a> first appeared on <a href="https://der-medienberater.de">Der Medienberater</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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