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	<title>Energiewende - Der Medienberater</title>
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		<title>BUND-Abend: Landwirtschaft braucht Vertrauen und Wissen um Boden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jan 2026 06:57:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Vorgaben erlebt der Bauer als Angriff auf seine Freiheit,“ gab Kreisbauern-Geschäftsführer Helmut Bleher am Dienstag gut 80 Zuhörern im evangelischen Gemeindehaus in Rommelshausen Einblick in die Psyche von Landwirten. Die erwarteten Vertrauen von der Gesellschaft, „denn der Bauer weiß, was seine Böden und Pflanzen brauchen.“ Eingeladen hatten BUND und evangelische Kirchengemeinde Kernen zum Thema „Lebensgrundlage [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7760" aria-describedby="caption-attachment-7760" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="7760" data-permalink="https://der-medienberater.de/2026/01/31/bund-abend-landwirtschaft-braucht-vertrauen-und-wissen-um-boden/030-agrar-plenum-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Plenum-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="030 Agrar-Plenum (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Plenum-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Plenum-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7760 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Plenum-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Plenum-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Plenum-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7760" class="wp-caption-text">Das Thema sorgte für großes Interesse: Im Auditorium saßen auch viel Landwirte, Umweltschützer, Boden- und Gewässerkundler. FOTOS: FROMM</figcaption></figure>
<p>„Vorgaben erlebt der Bauer als Angriff auf seine Freiheit,“ gab Kreisbauern-Geschäftsführer Helmut Bleher am Dienstag gut 80 Zuhörern im evangelischen Gemeindehaus in Rommelshausen Einblick in die Psyche von Landwirten. Die erwarteten Vertrauen von der Gesellschaft, „denn der Bauer weiß, was seine Böden und Pflanzen brauchen.“ Eingeladen hatten BUND und evangelische Kirchengemeinde Kernen zum Thema „Lebensgrundlage Boden“.</p>
<figure id="attachment_7761" aria-describedby="caption-attachment-7761" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="7761" data-permalink="https://der-medienberater.de/2026/01/31/bund-abend-landwirtschaft-braucht-vertrauen-und-wissen-um-boden/030-agrar-referenten-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Referenten-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="030 Agrar Referenten (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Referenten-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Referenten-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7761 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Referenten-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Referenten-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2026/01/030-Agrar-Referenten-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7761" class="wp-caption-text">Sorgten für einen informativen Abend: Die Referenten (v.l.) Helmut Bleher, Ludger Herrmann und Peter Haigis.</figcaption></figure>
<p>Neben dem Landwirt beleuchteten der Theologe Dr. Peter Haigis und der Pedologe (Bodenkundler) Prof. Ludger Herrmann von der Universität Hohenheim das Thema, das stark von begrenzten Flächen, Effizienz, Biodiversität und Wirtschaftlichkeit geprägt ist. So machte Bleher deutlich, dass die Bauern mittlerweile zu 70 Prozent gepachtete Flächen bewirtschaften, deren Pacht oft schon 30 Prozent der Erlöse koste. Das erhöhe den ökonomischen Druck parallel zu sinkenden Erzeugerpreisen.</p>
<p>Erbengemeinschaften seien ein weiterer Faktor, der „zur Entfremdung von der eigenen Scholle führt.“ Denn wer den Boden nicht mehr selbst bewirtschafte, verliere die Verbundenheit zu ihm und verkaufe leichter, wenn gute Preise für weitere Gewerbe- oder Wohngebiete geboten werden. Hinzu komme der wirtschaftliche Druck, wenn Acker- oder Weinbau nicht mehr zum Leben reichen. Die Folge: Täglich werden allein im Südwesten 70 Hektar Land versiegelt.</p>
<p>Das passte zu Herrmanns wissenschaftlichen Ausführungen, wonach allein auf dem Schmiedener Feld oder auf den Fildern, wo je fruchtbarste Böden vorhanden sind, sich die Ackerflächen seit den 1960er Jahren halbiert haben. Der Bodenkundler: „Gesiedelt haben die Menschen immer in fruchtbaren Gegenden, was bei Expansion der Städte natürlich fatal ist.“ Der Boden selbst sei kein Lebewesen, sondern „ein belebtes Objekt“, das auf Grund chemischer Prozesse permanentem Wandel unterliegt. Zentrale Einflussfaktoren sind dabei Klima und Porigkeit. So bestehe Boden zu 40 bis 60 Prozent aus Luft, damit die Wurzeln Platz zum Wachsen haben, Insekten und Bakterien dort leben können, der Untergrund die Feuchtigkeit hält und das Grundwasser filtert.</p>
<p>Dabei unterscheidet der Wissenschaftler zwischen dem gut erforschten Oberboden, der agrarisch gemanagt wird, und dem kaum erforschten Unterboden, der existenziell sei für die Vegetation. Regional ist der Oberboden 20 bis 100 Zentimeter mächtig, etwa auf der kargen Schwäbischen Alb oder der fruchtbaren Main-Ebene in Franken. Mais oder Weinbau in unterrasierten Hanglagen, spüle kubikmeterweise fruchtbaren Oberboden ab, so Herrmann, wenn im Frühjahr bei starkem Regen die Böden kaum bewachsen sind.</p>
<p>Theologisch beleuchtete Haigis, einst Pfarrer in Stetten, das Thema. Mit der Sesshaftigkeit um 12.000 vor Christus sei das Thema Besitz und Ökonomisierung des Bodens aufgekommen. Die ersten Konflikte seien zwischen Nomaden, die mit ihren Herden umherzogen, und Siedlern entstanden, die immer mehr Flächen für sich beanspruchten. Das spiegele sich im Brudermord wider, von dem das Alte Testament erzählt: Bauer Kain erschlägt den Hirten Abel, dem er ökonomisch überlegen ist und dessen Nomadentum seine Interessen beeinträchtigt.</p>
<p>Mit dem Besitz hätten sich Hierarchien und Rechtsansprüche herausgebildet, so Haigis. Weil das „Recht des Stärkeren“ zum Prinzip geworden sei, habe dieser als Gegenleistung Naturalien erhalten. Solange es noch keine Schrift gab, waren Konflikte vorprogrammiert, weil etwa Wasserrechte oder Grenzverläufe nicht vertraglich geregelt waren. Boden sei zudem zur Sicherheit geworden, um Kredit zu bekommen. Konnte dieser etwa wegen Krankheit oder Missernte nicht getilgt werden, gerieten einst freie Bauern in Abhängigkeit und Knechtschaft. Von all dem erzählt die Bibel.</p>
<p>Der Opferkult, um Gott günstig zu stimmen, erlaubte das Töten von Pflanzen und Tieren. Anfangs bestand noch der Zusammenhang, dass ohnehin alles Gott gehört, der Mensch ihm seine Früchte darbringt und der Boden nur geliehen sei. Deshalb sind der Boden, Pflanzen und Tiere „heilig“, also unverfügbar für den Menschen, so Haigis. Später verlor sich dieser Kontext, von dem etwa die Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies erzählt.</p>
<p>Die Verstädterung verschlechterte im Mittelalter zunehmend die Situation der Bauern, die mit ihren Erträgen erst Handel und die Ernährung von Stadtbewohnern ermöglichten. Nun gerieten sie zunehmend in die Abhängigkeit der Städter, die ihnen durch Handel, Bildung und Militär überlegen waren. Das Erbrecht verfestigte noch diese Unrechtsstrukturen zwischen arm und reich. Im 19. Jahrhundert befassten sich Philosophen deshalb auch mit der Kollektivierung von Grund und Boden, so der Theologe.</p>
<p>An die je 25-minütigen Referate schloss sich eine lebhafte Fragerunde an, in der es um Artenvielfalt, Grundwasserschutz, Eigenversorgung, globalen Wettbewerb, Großgrundbesitz und Ausbeuterstrukturen ging. Standen je Mensch 1970 global noch 3800 Quadratmeter Ackerfläche zur Verfügung, referierte Bleher, sank dieser Wert aktuell auf unter 2000 und werde 2050 bei nur noch 1500 liegen.</p>
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		<title>Vortrag zu Naturschutz im Kontext von Ethik: Warum was schützen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 08:12:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dass Naturschutz kein Selbstzweck ist, sondern im Kontext zum Menschen steht, der seine Lebensgrundlagen schützen muss, hat der einstündige, strukturierte Vortrag von Thomas Potthast am Donnerstag im Waiblinger „Bürgerzentrum“ deutlich gemacht. Gebucht hatte den Professor, der an der Uni Tübingen den Lehrstuhl für Ethik in der Biowissenschaft hat, der BUND-Kreisverband. Sinnspitze des Biologen und Philosophen: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7687" aria-describedby="caption-attachment-7687" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="7687" data-permalink="https://der-medienberater.de/2025/03/21/vortrag-zu-naturschutz-im-kontext-von-ethik-warum-was-schuetzen/021-thomas-potthast-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/03/021-Thomas-Potthast-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="021 Thomas Potthast (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/03/021-Thomas-Potthast-quer.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/03/021-Thomas-Potthast-quer.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7687 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/03/021-Thomas-Potthast-quer.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/03/021-Thomas-Potthast-quer.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2025/03/021-Thomas-Potthast-quer.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7687" class="wp-caption-text">Hilft beim Denken: Der Vortrag von Prof. Potthast.</figcaption></figure>
<p>Dass Naturschutz kein Selbstzweck ist, sondern im Kontext zum Menschen steht, der seine Lebensgrundlagen schützen muss, hat der einstündige, strukturierte Vortrag von Thomas Potthast am Donnerstag im Waiblinger „Bürgerzentrum“ deutlich gemacht. Gebucht hatte den Professor, der an der Uni Tübingen den Lehrstuhl für Ethik in der Biowissenschaft hat, der BUND-Kreisverband.</p>
<p>Sinnspitze des Biologen und Philosophen: Die Natur braucht unseren Schutz nicht, aber wir sollten das Thema würdigen. Hilfreich für die vielen Laien in dem rund 40-köpfigen Auditorium, die sich ganz praktisch für den Umwelt- und Artenschutz in ihrem Alltag engagieren, waren die theoretischen Grundlagen, die der Wissenschaftler referierte und mit praktischen Beispielen verdeutlichte.</p>
<p>So klärte er etwa den „Natur“-Begriff, für den es drei Deutungen gibt: Natur im Gegensatz zu allem, was der Mensch erschaffe hat (Artefakte); Natur als alles Welt-immanent Entstandene im Gegensatz zum Transzendenten und schließlich Natur als moralische Kategorie, die zwischen „natürlich“ und „widernatürlich“ unterscheidet. Potthast war wichtig, dass es bei aller Systematik im Diskurs dynamische Übergänge gibt.</p>
<p>So spricht er von „Graduenten der Natürlichkeit“ zwischen den Polen Natur und Kultur und definiert fünf Abstufungen: Natur als Ökosystem, das rein wissenschaftlich betrachtet. Natur als Landschaft, die emotionalisiert und wertet, z.B. nach Ästhetik, Heimat. Natur als Schutzgebiet, bei dem das Werten und Abwägen an Bedeutung zunimmt, z.B. Biodiversität. Natur als Ressource, die sich rein an der Nützlichkeit (für den Menschen) orientiert und schließlich Natur als Mitwelt, bei der es um Respekt und Wertschätzung für alles geht, was existiert.</p>
<p>Entsprechend interdisziplinär muss der Diskurs zwischen Biologen, Philosophen, Geologen und Betriebswirten erfolgen. Potthast: „Allein schon, wenn wir über den Schutz von Wiesen sprechen, bringt jeder unterschiedliche Interessen ein.“ Dem einen gehe es um die Pflanzen, dem nächsten um Bodenbrüter und Insekten und dem Ornithologen sei wichtig, was Vögel aus der Wiese brauchen. Deshalb sei der ideologiefreie Diskurs so wichtig, für den es wiederum Ethik braucht.</p>
<p>Moral (aus dem Lateinischen) sei die individuelle Betrachtung, während die Ethik (aus dem Griechischen) den normativen Überbau bildet. Der Philosoph Hans Jonas habe in seinem Klassiker „Prinzip Verantwortung“ postuliert, dass es nicht um die schiere Existenz des Menschen gehe, sondern seine kulturelle Vielfalt und Ermöglichung. Denn „eine Welt ohne Menschen wäre unmoralisch.“ Daraus leiten sich wieder drei Ethiken ab, die jeweils enger oder weiter gefasst sind.</p>
<p>Da sind der instrumentelle Nutzwert quasi als unterste Stufe, due auf Klugheit basiert und bereits den „Klimaschutz“ begründet. Nächste Stufe ist der subjektiv-relationale Eigenwert, bei dem es etwa um Erinnerungen und Erbstücke geht. Und schließlich der intrinsische Selbstwert, bei dem es überhaupt nicht mehr um ein Interesse im Außen geht, sondern den Wert an sich um seiner selbst willen. Und nur auf dieser Ebene spielt Moral eine Rolle.</p>
<p>Im weiteren Teil variierte Potthast das Gesagte, in dem er nochmals andere Perspektiven eröffnete wie Anthropozentrik (Mensch steht im Mittelpunkt; Vernunft); Pathozentrik (Leidensfähigkeit ist die Kategorie, dann sind auch Tiere gemeint); Biozentrik (dann sind Pflanzen auch gemeint und Leben an sich) und schließlich der Holismus, das alles Umfassende (dann sind gesamte „Natur“ und alles, was existiert inkludiert). Da wir „nur schätzen, was wir kennen“ oder auch, wofür wir Namen haben, helfen uns Emotionen, wirklich in Beziehung zu treten.</p>
<p>Potthast warnt aber davor, mit Gefühlen zu argumentieren. Denn diskutierbar sind nur Fakten und „moralische Überlegenheit“ für sich zu postulieren, grenze den anderen aus statt mit ihm in Dialog zu kommen. Entsprechend laufe die Konfliktlinie nicht zwischen Mensch und Natur, sondern immer zwischen Menschen, die ohnehin Teil der Natur haben, weil sie unterschiedliche Prämissen, Interessen oder auch Erkenntnistiefen (z.B. Wissen über Zusammenhänge) haben.</p>
<p>Eine lebendige Frage- und Statement-Runde der Zuhörerschaft, die typischerweise wieder eher Technologie- und Kapitalismus-kritisch war und depressive Züge hatte, rundete die knapp 1,5-stündige Veranstaltung ab, an die sich die BUND-Mitgliederversammlung anschloss. Doch der Professor mit seinem Fakten-basierten Ansatz nahm der Fragerunde etwas von ihrem Skeptizismus.</p>
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		<title>Transformation: Alternative Mobility gelingt Erfolg im asiatischen Raum</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2024/10/17/transformation-alternative-mobility-gelingt-erfolg-im-asiatischen-raum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 15:08:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Alternative Mobility GmbH (AM) aus Ahrensburg, ein Spezialist für die Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs, hat im Oktober in Seoul den internationalen Preis für Hightech und Innovation für seine bahnbrechende Lösung gewonnen: Im Wettbewerb mit 280 Bewerbern aus der ganzen Welt setzte sich das norddeutsche Unternehmen bei diesem prestigeträchtigen Event durch, das von der südkoreanischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7648" aria-describedby="caption-attachment-7648" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.alternative-mobility.eu"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7648" data-permalink="https://der-medienberater.de/2024/10/17/transformation-alternative-mobility-gelingt-erfolg-im-asiatischen-raum/003-umgeruesteter-man-bus-im-linienverkehr/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/003-Umgeruesteter-MAN-Bus-im-Linienverkehr.jpg?fit=1600%2C1066&amp;ssl=1" data-orig-size="1600,1066" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="003 Umgerüsteter MAN-Bus im Linienverkehr" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/003-Umgeruesteter-MAN-Bus-im-Linienverkehr.jpg?fit=300%2C200&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/003-Umgeruesteter-MAN-Bus-im-Linienverkehr.jpg?fit=750%2C500&amp;ssl=1" class="wp-image-7648 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/003-Umgeruesteter-MAN-Bus-im-Linienverkehr.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/003-Umgeruesteter-MAN-Bus-im-Linienverkehr.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/003-Umgeruesteter-MAN-Bus-im-Linienverkehr.jpg?resize=1024%2C682&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/003-Umgeruesteter-MAN-Bus-im-Linienverkehr.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/003-Umgeruesteter-MAN-Bus-im-Linienverkehr.jpg?resize=1536%2C1023&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/003-Umgeruesteter-MAN-Bus-im-Linienverkehr.jpg?resize=272%2C182&amp;ssl=1 272w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/003-Umgeruesteter-MAN-Bus-im-Linienverkehr.jpg?w=1600&amp;ssl=1 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7648" class="wp-caption-text">30 Minuten Ladezeit reichen aus, um mit den Umrüstkits von AM eine Reichweite von 100 Kilometern zu erreichen: Nach Taiwan steht der nächste große Durchbruch in Südkorea bevor.</figcaption></figure>
<p><a href="http://www.alternative-mobility.eu">Die Alternative Mobility GmbH (AM) aus Ahrensburg</a>, ein Spezialist für die Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs, hat im Oktober in Seoul den internationalen Preis für Hightech und Innovation für seine bahnbrechende Lösung gewonnen: Im Wettbewerb mit 280 Bewerbern aus der ganzen Welt setzte sich das norddeutsche Unternehmen bei diesem prestigeträchtigen Event durch, das von der südkoreanischen Regierung organisiert und im Rahmen einer globalen Zeremonie in Seoul Smart City gefeiert wurde. In seiner Rede betonte Seouls Oberbürgermeister und Schirmherr der Veranstaltung, Oh Se-hoon, das Engagement Südkoreas zur Erreichung der Pariser Klimaziele.</p>
<figure id="attachment_7647" aria-describedby="caption-attachment-7647" style="width: 249px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7647" data-permalink="https://der-medienberater.de/2024/10/17/transformation-alternative-mobility-gelingt-erfolg-im-asiatischen-raum/005-seoul-ob-oh-se-hoon-l-mit-al/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/005-Seoul-OB-Oh-Se-hoon-l.-mit-Al.jpg?fit=1330%2C1600&amp;ssl=1" data-orig-size="1330,1600" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="005 Seoul OB Oh Se-hoon (l.) mit Al" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/005-Seoul-OB-Oh-Se-hoon-l.-mit-Al.jpg?fit=249%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/005-Seoul-OB-Oh-Se-hoon-l.-mit-Al.jpg?fit=750%2C902&amp;ssl=1" class="wp-image-7647 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/005-Seoul-OB-Oh-Se-hoon-l.-mit-Al.jpg?resize=249%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="249" height="300" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/005-Seoul-OB-Oh-Se-hoon-l.-mit-Al.jpg?resize=249%2C300&amp;ssl=1 249w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/005-Seoul-OB-Oh-Se-hoon-l.-mit-Al.jpg?resize=851%2C1024&amp;ssl=1 851w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/005-Seoul-OB-Oh-Se-hoon-l.-mit-Al.jpg?resize=768%2C924&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/005-Seoul-OB-Oh-Se-hoon-l.-mit-Al.jpg?resize=1277%2C1536&amp;ssl=1 1277w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/10/005-Seoul-OB-Oh-Se-hoon-l.-mit-Al.jpg?w=1330&amp;ssl=1 1330w" sizes="auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px" /><figcaption id="caption-attachment-7647" class="wp-caption-text">Dr. Al Damrawy (r.) mit Seouls Oberbürgermeister Oh Se-hoon bei der Preisverleihung. FOTOS: AM</figcaption></figure>
<p>Die Elektrifizierungsspezialisten aus Norddeutschland überzeugten mit ihrem innovativen Ansatz zur Umrüstung schwerer Diesel-Fahrzeuge auf Elektroantrieb, wobei der Fokus vor allem auf Linienbussen liegt, die in Städten weltweit eine wesentliche Rolle im öffentlichen Verkehr spielen. In Norddeutschland beweisen die Elektrobusse von AM seit Jahren als Referenzprojekte ihre Effizienz und Zuverlässigkeit im Dauereinsatz.</p>
<p>Im März 2024 gewann AM bereits einen Wettbewerb in Taiwan, wobei die Auszeichnung offiziell auf der Weltklimakonferenz in Dubai im Dezember 2023 bekannt gegeben wurde. Da Taiwan mit regulatorischen Herausforderungen bei Fahrzeugumrüstungen konfrontiert ist, nutzte AM die Gelegenheit, sein Konzept bei der Future Mobility Asia in Bangkok im Mai 2024 vorzustellen, wo das Unternehmen auf vielversprechendes Interesse aus dem Privatsektor und von zuständigen Behörden in Thailand stieß.</p>
<p>Der Ansatz von AM reduziert den Verbrauch an „Grauer Energie“, indem die Lebensdauer bestehender Fahrzeuge verlängert wird, die nach der Umrüstung noch jahrzehntelang betrieben werden können. Nur ein Batteriewechsel ist alle zehn Jahre erforderlich. Das Unternehmen liefert erprobte Umrüstkits aus der deutschen Automobilindustrie und befähigt lokale Partner, die Fahrzeuge selbstständig umzurüsten und zu warten. „Das macht unser Konzept hoch skalierbar und schafft gleichzeitig lokale Arbeitsplätze,“ sagt Dr. Al Damrawy, CEO von AM.</p>
<p>Angesichts der begrenzten deutschen Subventionen für Betreiber zur Unterstützung der Umrüstung von Bussen von Diesel auf Elektroantrieb erkannte Damrawy die Notwendigkeit, international zu expandieren, um die deutsche Technologie in Entwicklungsländer zu bringen. Das Unternehmen verfolgt dabei die Strategie „global denken, lokal handeln“ und schafft durch die Befähigung lokaler Partner eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Der Wettbewerb in Seoul war hart, doch unter der Führung von Damrawy gelang es AM, eine internationale Jury aus Mobilitäts- und Technologieexperten aus der Schweiz, dem Vereinigten Königreich, den USA, Japan, Südkorea und anderen asiatischen Ländern zu überzeugen. Nach diesem Sieg ist der CEO aktiv in Verhandlungen mit Partnern in Thailand und Italien, wobei nicht nur großangelegte Chancen verfolgt, sondern auch administrative Hürden wie die Fahrzeugzulassung bewältigt werden.</p>
<p>Die Auszeichnung führte zu einer breiten Medienberichterstattung in mehreren asiatischen Ländern, in deren Rahmen zahlreiche Interviews die innovative Herangehensweise von AM hervorhoben. Die Umrüstkits enthalten recycelte Batterien aus Lithium, Kobalt und Nickel, die unter dem Label LiFePO4 vermarktet werden. Diese Batterien sind ungiftig, haben eine Lebensdauer von rund zehn Jahren, sind hitzebeständig und unterstützen Schnellladen.</p>
<p>Die Kits benötigen nur 30 Minuten Ladezeit, um eine Reichweite von 100 Kilometern zu ermöglichen, und eine einzige Ladung reicht für bis zu 360 Kilometer. Das Ergebnis: Elektrische Busse oder Lastwagen reduzieren die Wartungskosten um 70 % im Vergleich zu Dieselfahrzeugen, erreichen eine 75 % höhere Effizienz als fossile Brennstoffe und verursachen während des Betriebs keinerlei CO2-Emissionen. AM untermauert diese Aussagen mit einem Jahrzehnt Erfahrung in diesem Bereich und Partnerschaften mit führenden deutschen Automobilzulieferern.</p>
<p>Damrawy, Deutscher mit multikulturellem Hintergrund und ehemaliger Mitarbeiter der Weltbank, bemerkt: „Diese Erfolge bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, zu einem Game-Changer im Bereich der Elektrifizierung zu werden, indem wir Kunden helfen, Kosten zu sparen und gleichzeitig CO2-Emissionen zum Wohl der Bürger und der Umwelt zu reduzieren.“ Die Auszeichnungen unterstreichen die Expertise von <a href="http://www.alternative-mobility.eu">AM, deren Gesellschafter eine inhabergeführte deutsche Finanzgesellschaft ist</a>, bei der Schaffung internationaler Kooperationen und der Erweiterung ihrer globalen Reichweite.</p>
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		<title>Immobilienfachtag in Neu-Ulm: Wege zur energieautarken Kommune</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2024 13:55:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Energieautark wohnen ist möglich und senkt die Nebenkosten massiv. Das war eine zentrale Botschaft des kommunalen Immobilientags, den am Donnerstag, 25. Juli, Immobilienfinanzierer, Vertreter von Kommunen und Bürgerenergiegenossenschaften sowie Bauträger und Eigentümer von Baugrund im Orange Campus Conference Center in Neu-Ulm besucht haben. PV-Anlagen, Speicher, BHKWs, Wärmepumpen und andere Techniken in Verbindung mit Energiemanagementsystemen sowie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7632" aria-describedby="caption-attachment-7632" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7632" data-permalink="https://der-medienberater.de/2024/07/26/immobilienfachtag-in-neu-ulm-wege-zur-energieautarken-kommune/015-enerieautark-wohnen/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/07/015-Enerieautark-wohnen.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="015 Enerieautark wohnen" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/07/015-Enerieautark-wohnen.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/07/015-Enerieautark-wohnen.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7632 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/07/015-Enerieautark-wohnen.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/07/015-Enerieautark-wohnen.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/07/015-Enerieautark-wohnen.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7632" class="wp-caption-text">Wissen, wie Kommunen klimaneutral werden: Tim von Winning (v.l.), Manfred Kenner, Lisa Badum und Ex-Bürgermeister Ulrich Müller, der den Fachtag organisiert hat. FOTO: leo</figcaption></figure>
<p>Energieautark wohnen ist möglich und senkt die Nebenkosten massiv. Das war eine <a href="https://www.ess-kempfle.de/immobilientag-2024/">zentrale Botschaft des kommunalen Immobilientags</a>, den am Donnerstag, 25. Juli, Immobilienfinanzierer, Vertreter von Kommunen und Bürgerenergiegenossenschaften sowie Bauträger und Eigentümer von Baugrund im Orange Campus Conference Center in Neu-Ulm besucht haben. PV-Anlagen, Speicher, BHKWs, Wärmepumpen und andere Techniken in Verbindung mit Energiemanagementsystemen sowie Betreibermodellen für Eigentümergemeinschaften, Stichwort Mieterstrom, machen Häuser und Wohnungen im Idealfall nahezu energieautark, so mehrere Referenten. Nicht zuletzt dank Förderungen bis zu 70 Prozent rechneten sich viele Investitionen demnach binnen fünf bis acht Jahren.</p>
<p>Wolfgang Kempfle, der mit seiner gleichnamigen Firma in Leipheim seit 2009 bereits mehr als 7000 PV-Anlagen installiert hat: „Die Refinanzierung hängt immer vom Einzelfall ab und davon, wie sich der Strompreis entwickelt, zu dem man ihn extern beziehen müsste.“ Als Faustformel gelte, ab einer Eigenverbrauchsquote von 50 Prozent würden Gemeinschaftslösungen ab zwei Haushalten interessant. Mit Speichern, die heute bereits serienmäßig mit einem programmierbaren Energiemanagementsystem ausgestattet sind, erreiche man diesen Wert leicht. Fahre man zudem elektrisch, seien Quoten von 80 Prozent und mehr realistisch.</p>
<p>Der Fachmann, der an mehreren Standorten als Full-Service-Anbieter 140 Mitarbeiter beschäftigt: „Mit meinem PV-Strom fahre ich 100 Kilometer für 1,50 Euro.“ Da die Strompreise zunehmend variabel und 15-minütig erfasst würden, könnten Auto und Speicher in diesen Billigpreisphasen, mit Netzstrom geladen werden. Via Smart Grid kann der Betreiber definieren, dass er Netzstrom dann ziehen will, wenn die Kilowattstunde (kWh) fünf, drei Cent oder nichts kostet. Der PV-Experte: „Das ist wie früher mit den Nachtspeicheröfen.“</p>
<p>Auf solche Verfahren, um die Nebenkosten für Energie gegen Null zu drücken, setzt seit Jahren die <a href="http://www.falcimmo.de">Falc Immobilien GmbH &amp; Co. KG in München</a>. Deren Lizenznehmer Manfred Kenner, der klassisch makelt, aber auch bayernweit baut, setzt bei seinen Objekten serienmäßig auf autarke Energieversorgung, geringe Flächenversiegelung, Zisternen zur Trinkwassereinsparung, regionale Lieferketten und modulare Holzständerbauweise.</p>
<p>Dabei reicht seine Range aktuell vom 60 Quadratmeter großen Bungalow mit Garage unterm Haus bis zum dreigeschossigen Mehrfamilienhaus, wobei er technisch bis zu acht Etagen errichten kann. Da die Baugrundstücke in der Regel kaum größer als 300 Quadratmeter sind, kommt er auf Festpreise für freistehende Häuser unter 500.000 Euro, die bereits inklusive Grundstück (bei 300 Euro/qm), PV-Anlage samt Speicher, Zisterne, Garten, Terrasse und Garage oder Stellplatz sind.</p>
<p>„Durch Preis und Strategie eignet sich unsere Bauweise für den sozialen Wohnungsbau, macht aber auch eine Kommune für junge Familien attraktiv,“ sagt Kenner. Auch würden durch die preisgünstigen Neubau-Bungalows immer wieder große Häuser im Bestand frei, weil deren oft verwitwete Bewohner dadurch bereit wären umzuziehen. Und wo er ganze Quartiere entwickelt, plant er Nahversorger und Arztpraxen bis zu Kitas und Sozialstationen gleich mit.</p>
<p>Ulms Baubürgermeister Tim von Winning gefällt das Konzept. Der Architekt und Stadtplaner referierte über Strategien, mit denen die Donau-Metropole die Pariser Klimaziele erreichen könnte. 2022 hatte die Münster-Stadt den europäischen Umweltpreis in Gold für ihre Bemühungen erhalten. Das reicht vom Ausbau der Fernwärme, die von Kohle zunehmend auf regenerative Brennstoffe umgestellt wird, über die Nachverdichtung und den ÖPNV bis zur Begrünung der City und Entsiegelung von Flächen.</p>
<p>Kritisch merkte der Verwaltungs-Fachmann etwa an, dass für die energetische Sanierung kommunaler Gebäude das Kapital fehle, aber auch, dass binnen zehn Jahren der Pkw-Bestand in der Stadt um 10.000 Fahrzeuge auf zuletzt gut 80.000 gestiegen sei. Von Winning: „Der größte Hebel, um den ÖPNV zu fördern, wäre Parkplätze umzuwidmen.“ Doch wegen des großen Widerstands könnten etwa pro Jahr nur fünf neue Bäume in der gesamten City gepflanzt oder das Radwegenetz nicht ausgebaut werden.</p>
<p>Dass der Fachtag hochkarätig besetzt war, belegte auch das Referat von <a href="http://www.lisa-badum.de">Lisa Badum. Die grüne Bundestagsabgeordnete</a> ist klima- und energiepolitische Sprecherin ihrer Fraktion und Leiterin der deutschen Delegation bei den Weltklimakonferenzen. Viele ihrer Aussagen im Großen deckten sich mit den Erfahrungen, die Kempfle zuvor im konkreten Kleinen referiert hatte, etwa dem Bürokratieabbau seit dem Regierungswechsel 2022 rund um die Energiewende.</p>
<p>Bei PV, so die Bambergerin, liege der Zuwachs seither bei 400 Prozent, der von Windkraft habe sich verdoppelt. Die Folge: Trotz des Ausstiegs aus der Kernenergie sei parallel der Anteil des Kohlestroms um 63 Prozent zurückgegangen. Positiver Nebeneffekt: Deutschland transferiere nicht mehr Milliarden Euro in teils Diktaturen für den Import fossiler Brennstoffe, sondern schaffe heimische Arbeitsplätze und die Betriebe, die die Energiewende gestalten, zahlten Gewerbesteuer. Die Einführung der jährlich steigenden CO2-Steuer und der EU-Taxonomie mit europaweit klaren Grenzwerten mache sämtliche Technologien wie Abwärmenutzung, Geothermie oder Wärmepumpen wirtschaftlich und schone das Klima.</p>
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		<title>CO2-Emmissionen durch Krieg und Zerstörung steigen drastisch</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2024/06/11/co2-emmissionen-durch-krieg-und-zerstoerung-steigen-drastisch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2024 08:58:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Migranten]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Überfall der Ukraine durch russische Truppen Ende Februar 2022 war ein weiterer Beleg dafür, weshalb ich für die Gattung Mensch auf diesem Planeten keine Hoffnung mehr habe. Denn statt global die Transformation der fossilen in eine regenerative Industriegesellschaft voranzutreiben, was ohnehin Billionen US-Dollar kostet, liegt der Primat seither wieder darauf, die Rüstungsausgaben deutlich zu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7606" aria-describedby="caption-attachment-7606" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7606" data-permalink="https://der-medienberater.de/2024/06/11/co2-emmissionen-durch-krieg-und-zerstoerung-steigen-drastisch/010-charkiw-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/06/010-Charkiw-quer-rotated-e1718096217698.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="010 Charkiw (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/06/010-Charkiw-quer-rotated-e1718096217698.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/06/010-Charkiw-quer-rotated-e1718096217698.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7606 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/06/010-Charkiw-quer-rotated-e1718096217698-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/06/010-Charkiw-quer-rotated-e1718096217698.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/06/010-Charkiw-quer-rotated-e1718096217698.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7606" class="wp-caption-text">Krieg und Zerstörung &#8211; nicht nur in der Ukraine &#8211; setzen Millionen Tonnen CO2 frei.</figcaption></figure>
<p>Der Überfall der Ukraine durch russische Truppen Ende Februar 2022 war ein weiterer Beleg dafür, weshalb ich für die Gattung Mensch auf diesem Planeten keine Hoffnung mehr habe. Denn statt global die Transformation der fossilen in eine regenerative Industriegesellschaft voranzutreiben, was ohnehin Billionen US-Dollar kostet, liegt der Primat seither wieder darauf, die Rüstungsausgaben deutlich zu erhöhen und die produzierten Waffen und die Munition sofort zu benutzen.</p>
<p>Der niederländische Klimaforscher Lennard de Klerk hat nun untersucht, welche CO2-Emmissionen das auslöst, und in der Süddeutschen vom Freitag habe ich darüber gelesen.  Parallel dokumentiert die Ukraine die Umweltschäden durch russische Angriffe, etwa verseuchtes Wasser, vergiftete Böden, verbrannte Wälder und verminte Felder, um nach dem Krieg Reparationsforderungen stellen zu können.</p>
<p>Bis November 2023 seien so bereits 60 Milliarden Dollar Umweltschäden aufgelaufen. Parallel hatte de Klerk mit Kollegen der Universität Kiew eine Kohlenstoffbilanz für die ersten 18 Kriegsmonate erstellt. Sie kamen auf ein Äquivalent von 150 Millionen Tonnen CO2, was mehr ist als die komplette belgische Volkswirtschaft pro Jahr verursacht. Zum Vergleich: Jeder Bundesbürger emittiert aktuell elf Tonnen CO2 pro Jahr.</p>
<p>37 Millionen Tonnen CO2 entfielen demnach auf den Sprit, den Panzer und Lkw verfahren; Produktion und Gebrauch von Waffen und Munition sowie den Bedarf an Stahl und Beton, um die kilometerlangen Befestigungsanlagen an der Front zu errichten. 22 Millionen Tonnen Emissionen lösten die 130.000 Brände aus, die durch Beschuss ausgelöst wurden. Das entspricht mehr als dem gesamten Jahresausstoß Litauens.</p>
<p>18 Millionen Tonnen CO2 entfallen auf den zivilen Flugverkehr, der weite Umwege nehmen muss, um den Luftraum über dem Kriegsgebiet zu meiden. Weitere 55 Millionen Tonnen Treibhausgas werden demnach emittiert, wenn die Kriegsschäden beseitigt und das Land neu aufgebaut wird. Das entspricht den aktuellen Emissionen der deutschen Stahlproduktion pro Jahr. De Klerk verweist darauf, dass dies Schätzungen seien, zumal die Militärs wenig auskunftsfreudig sind.</p>
<p>So könne man auch hinzurechnen, welche Emissionen die hunderttausendfachen Fluchtbewegungen auslösen, die Versorgung der Flüchtlingscamps mit Lebensmitteln, Zelten, Decken etc. oder die internationale Pendeldiplomatie, weil Politiker Flugzeuge besteigen und Treffen arrangieren. Noch gebe es für diese Art der Klimaberechnung noch keine Standards, aber die Ukraine war und ist die Premiere für eine solche Bewertung.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund hat auch Benjamin Neimark, Klimageograf an der Queen Mary Universität in London Daten aus den ersten beiden Monaten des Gaza-Konflikts ausgewertet. Hier werde allein der Aufbau von 100.000 zerstörten Gebäuden 30 Millionen Tonnen CO2 emittieren. Da entspricht dem Jahresverbrauch der Volkswirtschaft von Neuseeland. Für 2022 hatten Konfliktforscher errechnet, dass auf das Militär global bereits in Friedenszeiten 5,5 % aller CO2-Emmissionen entfallen: Dazu zählen Aufklärungs- und Übungsflüge, Logistik und Manöver, der Betrieb von Kasernen u.v.m.</p>
<p>Schon diese Emissionen benenne nahezu keine Nation in ihrer Gesamtklimabilanz. Und wenn nun weltweit die Rüstungsausgaben erhöht werden, werde sich dieser Anteil eher erhöhen, denn senken, mahnen die Forscher dieser Studien und Erhebungen.</p>
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		<title>Zehn Jahre Nationalpark Schwarzwald: „Nichts tun, fällt uns schwer“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2024 07:55:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Schnitt besuchen jährlich rund 730.000 Interessierte den 2014 eröffneten und gut 10.000 Hektar großen Nationalpark Schwarzwald. Am Freitag referierte dessen Leiter, der promovierte Biologe Wolfgang Schlund, im Rahmen der BUND-Kreis-Mitgliederversammlung über das Verwilderungs-Projekt der seit 2011 grün-geführten Landesregierung. „Nichts zu tun, fällt uns Menschen extrem schwer,“ sagt Schlund, der 2014 mit 40 Mitarbeitern die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7583" aria-describedby="caption-attachment-7583" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7583" data-permalink="https://der-medienberater.de/2024/04/14/zehn-jahre-nationalpark-schwarzwald-nichts-tun-faellt-uns-schwer/006-homepage-naturpark/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/006-Homepage-Naturpark.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="006 Homepage Naturpark" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/006-Homepage-Naturpark.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/006-Homepage-Naturpark.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7583 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/006-Homepage-Naturpark.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/006-Homepage-Naturpark.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/006-Homepage-Naturpark.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7583" class="wp-caption-text">Blick auf die Homepage: www.nationalpark-schwarzwald.de</figcaption></figure>
<p>Im Schnitt besuchen jährlich rund 730.000 Interessierte den 2014 eröffneten und <a href="http://www.nationalpark-schwarzwald.de">gut 10.000 Hektar großen Nationalpark Schwarzwald.</a> Am Freitag referierte dessen Leiter, der promovierte Biologe Wolfgang Schlund, im Rahmen der BUND-Kreis-Mitgliederversammlung über das Verwilderungs-Projekt der seit 2011 grün-geführten Landesregierung.</p>
<p>„Nichts zu tun, fällt uns Menschen extrem schwer,“ sagt Schlund, der 2014 mit 40 Mitarbeitern die Arbeit aufgenommen hatte und heute 137 Ranger, Waldarbeiter, Jäger, Wissenschaftler, Verwaltungsmitarbeiter und Servicekräfte beschäftigt. Sein Fazit nach einer Dekade: „Die Natur und deren Populationen haben sich bereits stärker regeneriert als wir das zu hoffen wagten.“</p>
<p>Vorausgegangen seien heftige politische Kontroversen, weil der Schwarzwald seit Jahrhunderten Wirtschaftsraum für Waldbesitzer, Sägewerks- und Skiliftbetreiber, Gastronomen, Pilze- und Beerensammler sowie Jäger und viele andere Nutzer bis hin zu Wanderern, Joggern und Mountainbikern war und ist. Sie alle hätten um ihre Vorteile gefürchtet und sich politisch artikuliert.</p>
<p>Die Folge: <a href="http://www.nationalpark-schwarzwald.de">Der Nationalpark ist als Stabsstelle direkt bei der Landesregierung angesiedelt</a> und wird von einem Nationalparkrat kontrolliert, der paritätisch aus Vertretern von Land und Region vertreten ist. Dessen Vorsitz hat der Landrat. Mehr noch: Ein Beirat, den Vertreter aus Wirtschaft, Umweltschutz etc. bis hin zu Kirchen bilden, bindet möglichst breit alle gesellschaftlichen Kreise in das Parkgeschehen ein.</p>
<p>Schlund, der sich diesen Montag (15.04.) in der Gemeinde Hundsbach erwarteten 800 Sympathisanten einer Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Nationalparks um 2900 Hektar in deren Gemeindehalle stellt, vor den 40 Zuhörern in Miedelsbach: „Die politischen Abstimmungsprozesse in unseren Gremien sind sehr anstrengend, aber wenn Beschlüsse gefallen sind, ziehen alle mit.“</p>
<p>So sollen die Hundsbacher, deren Flächen die beiden Nationalparkzonen noch trennen, ihren Wald gegen einen vergleichbaren Staatswald außerhalb tauschen, um das Gebiet zu verbinden, zu vergrößern und vor allem die Kernzonen, in denen sich Wölfe, Luchse oder die vom Aussterben bedrohten Auerhühner und Kreuzottern zurückziehen können, deutlich zu vergrößern.</p>
<p>Zum Vergleich: Bislang umfasst der Nationalpark 0,36 % der Fläche Baden-Württembergs und nur 1,66 % der Fläche des Schwarzwaldes. Vor diesem Hintergrund scheint die Aufregung in Abwägung des Nutzens – Stichwort Biodiversität und Artenschutz – geradezu lächerlich. Auch haben die vergangenen zehn Jahre gezeigt, so der Referent am Freitag, dass sämtliche Befürchtungen des ökonomischen Niedergangs nicht eingetroffen seien. Im Gegenteil.</p>
<p>Gastronomie, Tourismus und Einzelhandel profitieren von der Attraktivität des Nationalparks. Und im ÖPNV wurden vier Regio-Buslinien geschaffen, die nicht nur die Besucher im Stundentakt umweltverträglich her- und wegbringen, sondern auch den ländlichen Raum verkehrstechnisch optimal anbinden und damit die Immobilien „im Hinterland“ aufwerten, da die für Pendler attraktiv werden.</p>
<p>Im Kern geht es aber um das Wohl von Vegetation und Population, wofür der Park drei Zonen umfasst: Eine äußere Managementzone, in der der Mensch noch massiv eingreift; eine mittlere Entwicklungszone, in der er sich bereits zurückhält und bspw. Waldwege zurückbaut und mit Schafen Freiflächen beweidet; und eine innere Kernzone, der sich der Mensch fernhält und die komplett sich selbst überlassen bleibt. Hatte sich diese Kernzone 2014 erst über ein Viertel der Fläche erstreckt, sind es mittlerweile 51 %, während die äußere Zone stabil bei 25 % bleibt.</p>
<p>Dazu gehört etwa ein 500 Meter breiter Streifen, der den Übergang zu den bewirtschafteten Wäldern bildet. Hier wird der Borkenkäfer, der in der Kernzone 300 Fressfeinde von Moosen bis zu Vögeln hat, massiv bekämpft, damit er nicht die kommerziellen Flächen gefährdet. Ähnlich verhält es sich mit den drei Berufsjägern, die in dieser Zone die Population geringhalten. Im Inneren des Parks erledigen dies seit 2018 zwei Wölfe und seit 2020 ein Luchs. Schlund hofft, dass sich diese Wildtiere bald vermehren, damit sich der natürliche Kreislauf von Werden und Vergehen wieder einspielt.</p>
<figure id="attachment_7584" aria-describedby="caption-attachment-7584" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7584" data-permalink="https://der-medienberater.de/2024/04/14/zehn-jahre-nationalpark-schwarzwald-nichts-tun-faellt-uns-schwer/006-dr-wolfgang-schlund/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/006-Dr.-Wolfgang-Schlund-rotated.jpg?fit=480%2C640&amp;ssl=1" data-orig-size="480,640" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="006 Dr. Wolfgang Schlund" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/006-Dr.-Wolfgang-Schlund-rotated.jpg?fit=225%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/006-Dr.-Wolfgang-Schlund-rotated.jpg?fit=480%2C640&amp;ssl=1" class="wp-image-7584 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/006-Dr.-Wolfgang-Schlund.jpg?resize=225%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="225" height="300" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/006-Dr.-Wolfgang-Schlund-rotated.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2024/04/006-Dr.-Wolfgang-Schlund-rotated.jpg?w=480&amp;ssl=1 480w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-7584" class="wp-caption-text">Am Freitag in Miedelsbach: Dr. Wolfgang Schlund.</figcaption></figure>
<p>Den Auerhahn zu retten, sei angesichts von aktuell noch 60 Hähnen auf dem gesamten Terrain vermutlich zu spät. Dessen Niedergang hätte der Mensch schon in den 1960er Jahren besiegelt durch Jagd und vor allem Zersiedelung der Wälder, in denen u.a. dieser imposante Vogel gigantische Rückzugsgebiete und waldfreie Flächen braucht, die warm und trocken sind, damit die Kücken überleben, die sich von Insekten ernähren.</p>
<p>Wie aus einer anderen Welt mutete Schlunds einstündiger Vortrag immer wieder an, wenn er die Zusammenhänge zwischen Tierarten, Klima, Vegetation u.v.m. sichtbar machte und dem die (selbst-)zerstörerischen Interessen der Menschen gegenüberstellte. So querten nicht Tiere eine Straße, sondern eine Straße zerteile den sensiblen Lebensraum hoch komplexer Tierarten. Für all diese Zusammenhänge und die Kostbarkeit dieser Schöpfung schärfte der Redner den Blick, was im Anschluss zu vielen Fragen und konsumkritischen Anmerkungen führte.</p>
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		<title>Eigeninitiative in Kenia: „Frauen stärker für Veränderungen offen“</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2023/12/14/eigeninitiative-in-kenia-frauen-staerker-fuer-veraenderungen-offen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 17:14:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Interessante Köpfe]]></category>
		<category><![CDATA[Migranten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fortschritte im Lebensmittelanbau sind in der Region Turkana im Nordwesten des (sub-)tropischen Kenias messbar. Die Region, in der laut Wikipedia rund 340.000 Turkana leben, die Nilotisch sprechen, verdankt ihren Namen einem sehr großen See. Wegen einer Trockenheit seit 2020 ist dessen Volumen aber mächtig gesunken und sämtliche Flüsse nahezu versandet. Diesen Dienstag, am 60. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7539" aria-describedby="caption-attachment-7539" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7539" data-permalink="https://der-medienberater.de/2023/12/14/eigeninitiative-in-kenia-frauen-staerker-fuer-veraenderungen-offen/018-dorothee-eisrich-in-kitale-klein/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Dorothee-Eisrich-in-Kitale-klein-scaled.jpg?fit=2560%2C1631&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1631" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1489668395&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="018 Dorothee Eisrich in Kitale (klein)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Dorothee-Eisrich-in-Kitale-klein-scaled.jpg?fit=300%2C191&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Dorothee-Eisrich-in-Kitale-klein-scaled.jpg?fit=750%2C478&amp;ssl=1" class="wp-image-7539 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Dorothee-Eisrich-in-Kitale-klein.jpg?resize=300%2C191&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="191" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Dorothee-Eisrich-in-Kitale-klein-scaled.jpg?resize=300%2C191&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Dorothee-Eisrich-in-Kitale-klein-scaled.jpg?resize=1024%2C652&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Dorothee-Eisrich-in-Kitale-klein-scaled.jpg?resize=768%2C489&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Dorothee-Eisrich-in-Kitale-klein-scaled.jpg?resize=1536%2C979&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Dorothee-Eisrich-in-Kitale-klein-scaled.jpg?resize=2048%2C1305&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Dorothee-Eisrich-in-Kitale-klein-scaled.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7539" class="wp-caption-text">Pfarrerin Dorothee Eisrich war bereits dreimal in Kitale, um die Partnerschaft mit Leben zu füllen.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_7540" aria-describedby="caption-attachment-7540" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7540" data-permalink="https://der-medienberater.de/2023/12/14/eigeninitiative-in-kenia-frauen-staerker-fuer-veraenderungen-offen/018-trockenheit-in-kitale/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Trockenheit-in-Kitale-scaled.jpg?fit=2560%2C1703&amp;ssl=1" data-orig-size="2560,1703" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1665301409&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="018 Trockenheit in Kitale" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Trockenheit-in-Kitale-scaled.jpg?fit=300%2C200&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Trockenheit-in-Kitale-scaled.jpg?fit=750%2C499&amp;ssl=1" class="wp-image-7540 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Trockenheit-in-Kitale.jpg?resize=300%2C200&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="200" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Trockenheit-in-Kitale-scaled.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Trockenheit-in-Kitale-scaled.jpg?resize=1024%2C681&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Trockenheit-in-Kitale-scaled.jpg?resize=768%2C511&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Trockenheit-in-Kitale-scaled.jpg?resize=1536%2C1022&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Trockenheit-in-Kitale-scaled.jpg?resize=2048%2C1363&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Trockenheit-in-Kitale-scaled.jpg?resize=272%2C182&amp;ssl=1 272w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Trockenheit-in-Kitale-scaled.jpg?w=2250&amp;ssl=1 2250w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7540" class="wp-caption-text">Die Dürre seit 2020 hat die Menschen in Turkana um ihre Tiere und Ernten gebracht.</figcaption></figure>
<p>Die Fortschritte im Lebensmittelanbau sind <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kenia">in der Region Turkana im Nordwesten des (sub-)tropischen Kenias</a> messbar. Die Region, in der laut Wikipedia rund 340.000 Turkana leben, die Nilotisch sprechen, verdankt ihren Namen einem sehr großen See. Wegen einer Trockenheit seit 2020 ist dessen Volumen aber mächtig gesunken und sämtliche Flüsse nahezu versandet. Diesen Dienstag, am 60. Jahrestag der Unabhängigkeit Kenias von Großbritannien, stellte Helmut Hess im Martin-Luther-Haus in Schorndorf Interessierten diese Region und deren Eigeninitiative vor.</p>
<p>Der 81-Jährige ist <a href="https://www.stadtkirche-schorndorf.de/">Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde</a>, die seit Jahren eine Partnerschaft mit einer anglikanischen Kirchengemeinde in Kitale, das in der Region Turkana liegt, pflegt. Bis zu seinem Ruhestand war der Referent Projektleiter bei <a href="https://www.brot-fuer-die-welt.de/spenden/allgemein/?pi=BWOYYSE-02.02&amp;p=F-BW0023&amp;s=90&amp;utm_campaign=bfdw-cash%20%7C%20search%20%7C%20brand%20%7C%20spenden%20%7C%202023&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_source=google&amp;gad_source=1&amp;gclid=EAIaIQobChMIqND9krWPgwMVZkNBAh3wQAfuEAAYASAAEgJOUvD_BwE">„Brot für die Welt“</a>, dem Entwicklungswerk der Evangelischen Kirchen Deutschlands, das 2022 mit 320 Mio. Euro 1800 Projekte in 80 Ländern finanzierte. Davon stammten 65 Mio. Euro aus Spenden und Kollekten, zu denen die Berliner Organisation traditionell im Advent aufruft.</p>
<p>Kenia umfasst 1,6 Mal die Größe Deutschlands. Dort leben 50 Millionen Menschen, die 40 verschiedenen Volksgruppen mit je eigenen Dialekten angehören. Die Turkana gehören mit 2,6 Prozent Bevölkerungsanteil zu den kleineren Gruppen. 86 Prozent der Bevölkerung sind Christen, vor allem Anglikaner (16 Mio.) und Katholiken (10 Mio.). Während nur ein Fünftel der Flächen landwirtschaftlich nutzbar sind, arbeitet mehr als die Hälfte der Menschen im Agrarbereich. Laut Wikipedia beträgt die Arbeitslosigkeit aktuell zehn Prozent, die Inflation rund 25 Prozent.</p>
<p>Da Hess, Stadtpfarrerin Dorothee Eisrich und andere bereits dreimal in Kitale zu Gast waren, sahen sie in den vergangenen Jahren die verheerenden Auswirkungen von Dürre und Heuschreckenplagen. Der Referent: „Teils verfeindete Gruppen müssen sich nun an den wenigen Wasserstellen mit Trinkwasser bevorraten und ihre übriggebliebenen Ziegen und Kamele dort tränken.“ Kühe, Esel und andere Nutztiere seien längst verendet, weil nicht mehr genug Pflanzen wachsen. Die Menschen würden von „Brot für die Welt“ mit Nahrungshilfen versorgt, damit sie nicht in die Slums im Süden Kenias abwanderten.</p>
<p>Das fruchtbare Land im Süden Turkanas, in den Nandi Hills, besäßen weitgehend Plantagenbesitzer, die dort Tee und Kaffee für den Export anbauen. Den Einheimischen blieben nur Tagelöhnerjobs für 1,50 bis drei Euro am Tag, was zu wenig sei für ein auskömmliches Leben. „Brot für die Welt“ habe für bislang 400.000 Euro ein Projekt gefördert, mit dem die Anwohner nun die erodierten Hänge der Berge terrassieren, um hier auf mehreren Etagen Bäume zu pflanzen, Gemüse und Getreide anzubauen.</p>
<p>Hess: „Diese Arbeit ist sehr anstrengend, aber diese Anbauflächen macht den Dorfbewohnern niemand streitig.“ Rund 80.000 Menschen seien in das Projekt involviert, von dem man hofft, dass sich dessen Vorbildcharakter weitererzählt und in Nachbar-Distrikten kopiert wird. 200.000 Setzlinge für Bäume seien in den vergangenen drei Jahren gezogen und gepflanzt worden. Diese Arbeit sei langwierig, aber vor allem die Frauen zögen gut mit, um die Lebensgrundlagen für sich und ihre Kinder zu verbessern.</p>
<p>So sind diese Bäume – wie die Terrassen &#8211; wichtig, um das Regenwasser zu halten, das aktuell endlich wieder niedergehe. Deren Laub bilde später wichtigen Humus für die Böden und deren Früchte können verzehrt und gehandelt werden. Der Referent: „Erste Familien besitzen auch wieder eine Kuh, die Kälber bekommt und Milch gibt.“ Wo die Familien mitzögen, seien die Tische wieder reicher gedeckt, die Armut schwinde und die Erfolge würden gefeiert.</p>
<figure id="attachment_7541" aria-describedby="caption-attachment-7541" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7541" data-permalink="https://der-medienberater.de/2023/12/14/eigeninitiative-in-kenia-frauen-staerker-fuer-veraenderungen-offen/ernaehrungssicherung/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/12/018-Frauen-ziehen-mit-in-Kitale.jpg?fit=500%2C332&amp;ssl=1" data-orig-size="500,332" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;9&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;J\u00f6rg B\u00f6thling/Brot f\u00fcr die We&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;NIKON Z 6_2&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Projekt F\u00f6rderung von Kleinbauern bei Diversifizierung und Verbesserung im Anbau f\u00fcr mehr Nahrungssicherheit, Dorf Chepsangor, Mary Lagat und Salina Korir bei Maisernte.\rProjektpartner:  ADS-NR- Anglican Devel-\ropment Services - North Rift&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1665139899&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;J\u00f6rg B\u00f6thling/Brot f\u00fcr die Welt&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;47&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;800&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.002&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Ern\u00e4hrungssicherung&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="Ernährungssicherung" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Projekt Förderung von Kleinbauern bei Diversifizierung und Verbesserung im Anbau für mehr Nahrungssicherheit, Dorf Chepsangor, Mary Lagat und Salina Korir bei Maisernte.&lt;br /&gt;
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<p>Die Spendengelder flossen in erster Linie in die Bezahlung einheimischer Experten und deren Mobilität, die die Dorfgemeinschaften fachlich beraten und sozial und kommunikativ stärken. Hess gibt ein Beispiel: „Traditionell haben die Männer das Sagen, aber die Frauen sind viel stärker für Veränderungen offen.“ So verschöben sich die patriarchalischen Strukturen hin zu partnerschaftlichen, wo Männer und Frauen kooperieren. Der Referent: „Statt sich als Tagelöhner zu verdingen, arbeiten immer mehr Männer in den terrassierten Ackerflächen und beim Bäume pflanzen mit, weil das ertragreicher für sie ist.“</p>
<p>Auch gebe es „table banking“, bei dem Frauen umgerechnet ein bis maximal sechs Euro auf den Tisch legen. Dann werde besprochen, welche Frau oder welche Familie den zinslosen Kredit bekomme, um eine Zisterne zu bauen oder eine Kuh zu kaufen. So profitieren mittelfristig alle vom Fortschritt, weil auch Handel und Dienstleistungen wieder in Gang kommen. Ein großes Problem im Land sei die Korruption, die durch das solidarische Wirtschaften aber keinen Nährboden mehr finde. Kritisch ist auch das Engagement Chinas, das massiv in die Infrastruktur des Landes investiert, dafür aber hohe Abgaben verlangt und die Republik in seine Abhängigkeit zwängt.</p>
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		<title>Gletscher: Mensch verwandelt Wasserspeicher in Geröllfelder</title>
		<link>https://der-medienberater.de/2023/09/22/gletscher-mensch-verwandelt-wasserspeicher-in-geroellfelder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2023 16:43:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich weiß ja nicht, wie meine Mitmenschen die Fakten ausblenden: Mir begegnen ständig „schlechte Nachrichten“ bzgl. des Klimawandels. Nicht nur brannte diesen Sommer gefühlt die halbe Welt wegen der brutalen Trockenheit, Tage später gingen über Griechenland und Libyen tagelang sintflutartige Niederschläge nieder. Auch hier der Grund: Die extreme Erhitzung der Meere, was die Luftfeuchtigkeit erhöht. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7515" aria-describedby="caption-attachment-7515" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7515" data-permalink="https://der-medienberater.de/2023/09/22/gletscher-mensch-verwandelt-wasserspeicher-in-geroellfelder/014-fas1/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/09/014-FAS1-rotated-e1695400848329.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="014 FAS1" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/09/014-FAS1-rotated-e1695400848329.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/09/014-FAS1-rotated-e1695400848329.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7515 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/09/014-FAS1-rotated-e1695400848329-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/09/014-FAS1-rotated-e1695400848329.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/09/014-FAS1-rotated-e1695400848329.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7515" class="wp-caption-text">Frankfurte Allgemeine Sonntagszeitung vom 10.09. im Ressort Wissenschaft.</figcaption></figure>
<p>Ich weiß ja nicht, wie meine Mitmenschen die Fakten ausblenden: Mir begegnen ständig „schlechte Nachrichten“ bzgl. des Klimawandels. Nicht nur brannte diesen Sommer gefühlt die halbe Welt wegen der brutalen Trockenheit, Tage später gingen über Griechenland und Libyen tagelang sintflutartige Niederschläge nieder. Auch hier der Grund: Die extreme Erhitzung der Meere, was die Luftfeuchtigkeit erhöht. Hinzu kommt, auch aus klimatischen Gründen, dass die Thermik fehlt, damit diese Hochs und Tiefs weiterziehen und nicht immer dieselben Terrains betreffen.</p>
<p>Jedenfalls habe ich jüngst in der FAS gelesen, welche Auswirkungen es hat, wenn es nach und nach in den Alpen und anderen Gebirgen der Welt keine Gletscher mehr haben wird, die im Sommer dem Tal die Nässe liefern, die sie im Winter gespeichert haben und die die Regionen im Sommer dringend brauchen. Zitiert wird u.a. die Biologin Brigitta Erschbamer, die seit 25 Jahren den abgelegenen Rotmoosferner, einen Gletscher in den Ötztaler Alpen in Südtirol, beobachtet.</p>
<p>Die Geröllareale, die durch den Rückzug der Gletscher jährlich größer werden, sind das Spezialgebiet der Geobotanikerin. Diese waren über Jahrtausende von Eis bedeckt und werden nun freigelegt. In Südtirol muss die emeritierte Professorin mittlerweile auf 2400 Meter aufsteigen, um an der Gletscherkante zu erforschen, wie Flechten, Moose und Blütenpflanzen die Geröllflächen besiedeln. Auch die Baumgrenze steigt mit dem milden Klima immer weiter nach oben.</p>
<p>Allerdings haben Erschbamer und ihr Team, die global forschen, beobachtet, dass die Vegetation nicht immer üppiger wird. Im Gegenteil. Die Trockenheit in der prallen Sonne verhindert deren Gedeihen. Und was zart überlebt, tötet der erste Frost des aufziehenden Winters. Wer die Gletscher bislang als Randphänomen betrachtete, bekommt nun den Zusammenhang zu spüren: Die gigantischen Süßwasserspeicher gaben über Jahrhunderte stets einen Teil ihrer Vorräte ab, damit Bäche und Flüsse nicht versiegten und Feuchtgebiete mit ihren mannigfaltigen Tierwelten erhalten blieben.</p>
<p>Miriam Jackson, Glaziologin am International Centre for Integrated Mountain Development in Nepals Hauptstadt Kathmandu, sagt dazu: „Das Gletscherwasser hat über Jahrzehnte Hunderten Millionen Menschen,  besonders in Asien, das Überleben gesichert, weil es im Sommer ihre Felder bewässert hat.“ Der französische Geograph Jean-Baptiste Bosson hat errechnet, dass bis 2100 Gebirgsflächen von der Größe Deutschlands oder gar Finnlands dauerhaft eisfrei sein dürften – selbst wenn die Pariser Klimaziele bis 2050 noch erreicht würden, was ohnehin kaum einer mehr glaubt. Noch sind 650.000 Quadratkilometer Gebirge weltweit von Eis bedeckt. Hinzu kommen die Massen an Arktis und Antarktis, die gleichfalls immer schneller abnehmen.</p>
<p>Glaziologin Jackson: „Für einige Jahrzehnte gibt es sehr viel Schmelzwasser und dann beginnt die große Wasserknappheit.“ Und Bosson merkt an: Die eisfreien Flächen reflektieren die Sonnenstrahlen nicht mehr so gut – die Erderwärmung nimmt weiter zu. Dagegen argumentiert der kanadische Biologe Nicolas Lecomte, die Natur nutze die eisfreien Flächen für mehr Vegetation, die CO2 bindet. Allerdings steht er mit dieser Position weitgehend allein im internationalen Diskurs. Immerhin vermeldet Russland bereits, der Rückzug des Eises erleichtere und ermögliche die Gewinnung von Bodenschätzen und mehr Land werde bewohnbar. Auch in Chile wird bereits direkt unterhalb eines Gletschers Kupfer gefördert. Die Ausbeutung geht also weiter.</p>
<p>Mehr noch: Konflikte wie zwischen Russland und Indien im Himalaya könnten sich verschärfen, wenn die Gewinnung von Bodenschätzen möglich wird. Auch seien viele Grenzlinien topographisch an das „ewige Eis“ gebunden. Hungersnöte und Aufstände verschärfen das Konfliktpotential, wenn in den Tälern das Wasser ausgeht. Einig sind sich deshalb die Forscher, dass eisfrei werdende Flächen als Naturschutzgebiete ausgewiesen werden müssten, die sich selbst überlassen bleiben. Am Montblanc hat Frankreich das 2020 bereits gemacht. Nach Erschbamers Erfahrung bleiben die „blühenden Landschaften“ aber weitgehend aus. Der Mensch aber transformiert einst lebenswichtige Wasserspeicher in spärlich bewachsene Geröllfelder.</p>
<p>Und dass der Meeresspiegel kontinuierlich steigt, was von den Niederlanden bis Bangladesh katastrophale Folgen für Millionen Menschen hat, sei hier nur am Rand erwähnt. Schon jetzt investiert Deutschland Abermillionen Euro in Deichbefestigungen &#8211; mit Diesel-betriebenen Lkw, Baggern und Radladern und CO2-emittierendem Zement und Beton.</p>
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		<title>Warum es meiner Seele allmählich reicht: Gelitten und zerstört ist genug</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2023 14:09:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Positionierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prof. Dr.-Ing. Albert Staudt aus Bruckmühl hat in der Süddeutschen vom 24.06. einen unaufgeregten Leserbrief formuliert, den ich als Theologe besser nicht texten könnte und deshalb in Auszügen zitiere, weil er meine Hoffnungslosigkeit über den Klimawandel gut begründet: „Die Klimaänderung folgt den Gesetzen der Physik: Die Klimagase verstärken den Treibhauseffekt, die Temperaturdifferenz zwischen Pol und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7502" aria-describedby="caption-attachment-7502" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7502" data-permalink="https://der-medienberater.de/2023/06/27/warum-es-meiner-seele-allmaehlich-reicht-gelitten-und-zerstoert-ist-genug/013-klimawandel-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/06/013-Klimawandel-quer-rotated-e1687874851227.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (2nd generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1687858299&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.99&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;64&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0082644628099174&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="013 Klimawandel (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/06/013-Klimawandel-quer-rotated-e1687874851227.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/06/013-Klimawandel-quer-rotated-e1687874851227.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7502 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/06/013-Klimawandel-quer-rotated-e1687874851227-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/06/013-Klimawandel-quer-rotated-e1687874851227.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/06/013-Klimawandel-quer-rotated-e1687874851227.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7502" class="wp-caption-text">Abgestumpft: Mittlerweile berichten die Medien täglich vom Niedergang.</figcaption></figure>
<p>Prof. Dr.-Ing. Albert Staudt aus Bruckmühl hat in der Süddeutschen vom 24.06. einen unaufgeregten Leserbrief formuliert, den ich als Theologe besser nicht texten könnte und deshalb in Auszügen zitiere, weil er meine Hoffnungslosigkeit über den Klimawandel gut begründet: „Die Klimaänderung folgt den Gesetzen der Physik: Die Klimagase verstärken den Treibhauseffekt, die Temperaturdifferenz zwischen Pol und Äquator nimmt ab, der Jetstream in der oberen Troposphäre wird schwächer, die Westwindtrift kommt zum Erliegen und damit die Wanderungsbewegung der Hoch- und Tiefdruckgebiete.</p>
<p>Infolgedessen bleiben die Hochs und Tiefs immer längere Zeit ortsfest und führen zu lang andauernden Hitze- und Dürreperioden oder lang andauernden heftigen Niederschlägen. Die Folgen: Überflutungen, Wald- und Artensterben, Krankheiten, Hitzetote, Ernteausfälle, Desertifikation, ganze Landstriche werden unbewohnbar, Flüchtlingsströme und so weiter. Anders als in den Parlamenten verabschiedete Gesetze, lassen sich die Gesetze der Physik nicht manipulieren oder in bestimmte ideologische Richtungen lenken oder so ausgestalten, dass sie einzelnen Bevölkerungsgruppen Vorteile verschaffen…“</p>
<p>So weit der kluge Professor, dessen Leserbrief noch weiter geht und der die Klimakleber als Hüter der Verfassung rühmt, da die Karlsruher Richter die Politiker auffordern, die Pariser Klimaziele einzuhalten. Aber Papier ist ebenso geduldig wie Gesetze, deren Einhaltung niemand mehr überprüft und sanktioniert. Die FAZ schrieb dazu am Samstag von der „Gesetzgeber-Insolvenz“, weil wir längst mehr Gesetze hätten als wir noch überwachen können.</p>
<p>Und statt dass die Welt handelt, überfällt Putin die Ukraine, so dass wir wieder Panzer bauen müssen statt CO2-Emmissionen zu senken; die Deutschen wählen in ihrer Ohnmacht und Überforderung zunehmend die AfD und radikalisieren sich, weil es so anstrengt, die Komplexität unserer (Individual-)Gesellschaft auszuhalten. Und in meinem Nachbarort Winterbach werden nochmals fruchtbare Äcker zubetoniert, weil irgendwelche Bürger sich in Einfamilienhäusern breitmachen und die Kommune Steuern einnehmen wollen.</p>
<p>Ich werde vermutlich meinen Alkoholkonsum (weiter) erhöhen, weil ich nüchtern diesen Wahnsinn und dieses AfD-Gejohle kaum mehr aushalte und im August 2026 in Frührente gehen, weil trotz all meines beruflichen Engagements in 35 Jahren alles noch schlimmer wurde und ich für künftige (Enkel-)Generationen keinen Besitz mehr anhäufen muss: Denn der wird denen nichts mehr nützen. Ich denke, es geht zu Ende. Und vermutlich ist das gut so. Auf dieser Welt wurde längst genug gelitten und gelogen.</p>
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		<title>Klimaneutralität versus Volkswirtschaft: Das Maß aller Dinge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 May 2023 08:09:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ehrlicherweise freue ich mich seit Jahren über jede vermeintlich schlechte Nachricht aus der Wirtschaft, weil „das Wachstum“ gefühlt immer zulasten von Natur und Umwelt geht. Dabei weiß ich, dass „Wachstum“ mehr Steuereinnahmen etc. bedeutet, womit bspw. der CO2-neutrale Umbau unserer Industriegesellschaft finanziert werden kann. Nun habe ich in der FAS vom 7. Mai genau dazu [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7474" aria-describedby="caption-attachment-7474" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7474" data-permalink="https://der-medienberater.de/2023/05/14/klimaneutralitaet-versus-volkswirtschaft-das-mass-aller-dinge/011-heizkeller-quer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/05/011-Heizkeller-quer-rotated-e1684051566251.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="640,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (2nd generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1684058149&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.99&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;500&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.033333333333333&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="011 Heizkeller (quer)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/05/011-Heizkeller-quer-rotated-e1684051566251.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/05/011-Heizkeller-quer-rotated-e1684051566251.jpg?fit=640%2C480&amp;ssl=1" class="wp-image-7474 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/05/011-Heizkeller-quer-rotated-e1684051566251-300x225.jpg?resize=300%2C225&#038;ssl=1" alt="" width="300" height="225" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/05/011-Heizkeller-quer-rotated-e1684051566251.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/05/011-Heizkeller-quer-rotated-e1684051566251.jpg?w=640&amp;ssl=1 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7474" class="wp-caption-text">Hysterie um Deutschlands Heizungskeller: Verunsicherung statt Beschleunigung.</figcaption></figure>
<p>Ehrlicherweise freue ich mich seit Jahren über jede vermeintlich schlechte Nachricht aus der Wirtschaft, weil „das Wachstum“ gefühlt immer zulasten von Natur und Umwelt geht. Dabei weiß ich, dass „Wachstum“ mehr Steuereinnahmen etc. bedeutet, womit bspw. der CO2-neutrale Umbau unserer Industriegesellschaft finanziert werden kann.</p>
<p>Nun habe ich in der FAS vom 7. Mai genau dazu einen Beitrag gelesen: Demnach gibt es einen Zusammenhang zwischen persönlichem Wohlstand und ökologischer Verantwortlichkeit. Klar, ich muss mir die (noch) teureren Bio-Produkte leisten können. Und: Klimafreundliche Regeln für die Wirtschaft fördern Wachstum, weil sie Investitionen und Aufwand auslösen, denke man nur an die Wärmepumpen oder Stromspeicher, die produziert und installiert werden müssen, oder die zeit- und arbeitsintensive Bauschuttzweitverwertung.</p>
<p>Die Bertelsmann-Stiftung hat nun genau solche Zusammenhänge untersucht. Demnach sanken bundesweit die CO2-Emissionen in den vergangenen Jahren während parallel die Wirtschaft wuchs. Dabei waren auch die „importierten Emissionen“ eingerechnet, also im Ausland hergestellte (Vor-)Produkte. Demnach hat Deutschland, um eine Million Euro Wirtschaftsleistung zu erzeugen, 200 Tonnen CO2 emittiert.</p>
<p>Dies war ein jährlicher Rückgang um drei Prozent. Um aber die Pariser Klimaziele zu erreichen, müsste der Verschmutzungsgrad um sieben Prozent sinken, so die Analysten der Bertelsmann-Stiftung. Bei gleichbleibender CO2-Effizienz hätte sich Deutschlands Wohlstand dann aber bis 2045 auf ein Siebtel verringert. Conclusio: Je erzeugter Tonne CO2 muss deshalb deutlich mehr Wertschöpfung erzielt werden. Um das Wohlstandsniveau zu halten und 2045 parallel klimaneutral zu sein, müsste die Treibhaus-Intensität viermal so schnell schrumpfen wie bisher, bringt es Marcus Wortmann auf den Punkt, der die Studie mit verfasst hat.</p>
<p>Die einzige im Bundestag vertretene Partei, die m.E. nach diese Lösung verfolgt, sind die Grünen, die dafür aber aktuell mächtig gescholten, in Umfragen abgestraft und von FDP oder CDU (die AfD lasse ich wegen Populismus per se außen vor) denunziert werden. Denn diese Partei knöpft sich aktuell die beiden Sektoren Heizen und Mobilität vollumfänglich vor, um sie deutlich um CO2 zu reduzieren. Das ist zudem verantwortungsvoll, weil die EU in ihrer Taxonomie und mit ihrem Green Deal Obergrenzen und damit Ausstiegsszenarien aus fossiler Verbrennung vorgegeben hat.</p>
<figure id="attachment_7475" aria-describedby="caption-attachment-7475" style="width: 225px" class="wp-caption alignleft"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="7475" data-permalink="https://der-medienberater.de/2023/05/14/klimaneutralitaet-versus-volkswirtschaft-das-mass-aller-dinge/011-heizung-hoch/" data-orig-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/05/011-Heizung-hoch-rotated.jpg?fit=480%2C640&amp;ssl=1" data-orig-size="480,640" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;1.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone SE (2nd generation)&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1684058118&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.99&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;80&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0082644628099174&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}" data-image-title="011 Heizung (hoch)" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/05/011-Heizung-hoch-rotated.jpg?fit=225%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/05/011-Heizung-hoch-rotated.jpg?fit=480%2C640&amp;ssl=1" class="wp-image-7475 size-medium" src="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/05/011-Heizung-hoch.jpg?resize=225%2C300&#038;ssl=1" alt="" width="225" height="300" srcset="https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/05/011-Heizung-hoch-rotated.jpg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/der-medienberater.de/wp-content/uploads/2023/05/011-Heizung-hoch-rotated.jpg?w=480&amp;ssl=1 480w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption id="caption-attachment-7475" class="wp-caption-text">Konjunkturprogramm Klimaneutralität: Das Heizen.</figcaption></figure>
<p>Ein wichtiges Werkzeug ist dabei der CO2-Zertifikatehandel, der Umweltbelastung jährlich stärker finanziell sanktioniert und das Volumen der Zertifikate reduziert bis es 2040 gar keine mehr geben soll. Wohlgemerkt: Das geschieht nicht, um Menschen und Wirtschaftszweige zu schikanieren, sondern um das globale Überleben der Menschheit auf diesem Planeten noch möglich zu halten.&nbsp; Das gelingen hängt auch davon ab, wie schnell Deutschland deutlich mehr regenerativen Strom produziert, diesen speichern und verbrauchen kann und dessen Einsatz insgesamt reduziert, z.B. durch Abwärmenutzung, Eisspeicher, Smart Grits, ÖPNV u.v.m.</p>
<p>Die Autoren der Bertelsmann-Stiftung fordern sogar, den EU-Emissionsdeckel früher einzuführen und die Landwirtschaft als weiteren Sektor konsequenter und früher in sämtliche Strategien einzubeziehen. Aber das präventive Gejammer aus diesem Sektor hat ja auch längst begonnen. Dabei sollten wir endlich mehr Handeln statt zu konferieren, zu diskutieren und zu feilschen. Die Fakten der Natur wie Dürren, Überschwemmungen und immer größere Lücken in der Biodiversität werden uns noch ordentlich Feuer unter dem Hintern machen. Ob dann hektische Beschlüsse noch klug und fair sind, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p>Aktuell sieht es eher nach Fatalismus und Tanz auf dem Vulkan aus: Nochmal richtig fett verreisen, einen SUV kaufen und ein Steak essen, bevor „die bösen Grünen“ alles verbieten wollen. Gute Nacht, zynisches Jammer-Deutschland. Ich kenne so viele positive Beispiele, in denen sich Firmen schon längst CO2-neutral gemacht haben, prosperieren (weil sie sich von den steigenden Energiekosten entkoppelt haben), genügend Personal haben (weil Menschen gerne in innovativen Firmen arbeiten) und rezyklierbare, demontierbare, CO2-neutrale Produkte haben, die man ihnen regelrecht „aus der Hand reißt“: Das Wachstum ist programmiert.</p>
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