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	Kommentare zu: Zum Tod von Alt-Papst Benedikt XVI: Häme aus Inkompetenz	</title>
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	<description>Journalismus und Kommunikation</description>
	<lastBuildDate>Mon, 09 Jan 2023 08:41:37 +0000</lastBuildDate>
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		Von: Leonhard Fromm		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonhard Fromm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 08:41:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://der-medienberater.de/2023/01/07/zum-tod-von-alt-papst-benedikt-xvi-haeme-aus-inkompetenz/#comment-565&quot;&gt;Rainer Gebauer&lt;/a&gt;.

Lieber Rainer,
ich persönlich schätze eine bildhafte Liturgie, zumal ich 40 Jahre in einem russisch-orthodoxen Chor gesungen habe. Aber gerne verzichte ich auf Weihrauch, Ikonen und stundenlange Gesänge, wenn Metropolit Kyrill dem Faschisten Putin huldigt: Jesus braucht keinen Dresscode, weil wir ihn mit dem Herzen und an seinen Werken erkennen. In der Geschäftswelt laufen auch fast nur noch Kriminelle im Nadelstreifenanzug herum, weil sie uns täuschen wollen.
Die Liturgie ist mir vertraut wie das Glas Wein am Abend: Eine vertraute, bequeme, liebgewonnene Gewohnheit - aber nicht existenziell.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://der-medienberater.de/2023/01/07/zum-tod-von-alt-papst-benedikt-xvi-haeme-aus-inkompetenz/#comment-565">Rainer Gebauer</a>.</p>
<p>Lieber Rainer,<br />
ich persönlich schätze eine bildhafte Liturgie, zumal ich 40 Jahre in einem russisch-orthodoxen Chor gesungen habe. Aber gerne verzichte ich auf Weihrauch, Ikonen und stundenlange Gesänge, wenn Metropolit Kyrill dem Faschisten Putin huldigt: Jesus braucht keinen Dresscode, weil wir ihn mit dem Herzen und an seinen Werken erkennen. In der Geschäftswelt laufen auch fast nur noch Kriminelle im Nadelstreifenanzug herum, weil sie uns täuschen wollen.<br />
Die Liturgie ist mir vertraut wie das Glas Wein am Abend: Eine vertraute, bequeme, liebgewonnene Gewohnheit &#8211; aber nicht existenziell.</p>
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		Von: Rainer Gebauer		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rainer Gebauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 06:32:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man kann das Kind auch mit dem Bade ausschütten. Katholizismus war immer Schrift und Tradition im Gegensatz zum Protestantismus für den nur die Schrift zählt. Mich überrascht, dass ein ehemaliger Priesteramtskandidat mit bemerkenswerter katholischer Sozialisation unsere katholische Heimat zu einer protestantischen Kirche 2.0 machen will. Priester ohne Gewand in der Liturgie undenkbar (ich habe als Jurist bei Gericht auch den Talar getragen als Ausdruck, dass ich in diesen Momenten ein Amt ausfülle und nicht Privatperson bin!). Ich liebe die Liturgie und es war ein Verdienst von Benedikt die Liturgie hoch zu halten, die Begegnung mit Gott und seinem Sohn mit Schrift und Abendmahl zu feiern, zu zelebrieren. Ich bin als kleiner Bub in unmittelbarer Nachbarschaft der Stadtpfarrkirche aufgewachsen und ich war fasziniert von all den Riten, den Weihrauch aufgesogen. Ich bin so dankbar,  fast vier Jahre in einem Kindergarten unter Leitung einer Nonne - Schwester Sildina ! -  aufgewachsen zu sein.  Ministrant, Georgspfadfinder, Lektor...das sind doch entscheidende Prägungen.  Katholische Kirche bei allen Irrungen und unverzeihlichen Missständen wird mir immer Heimat sein. Und ja, der Vatikan gehört &quot;ausgemistet&quot;  (wobei der jetzige Papst für diese Herausforderung eine bittere Enttäuschung ist). Den Petersdom und die einmalige kulturelle Anlage zu verweltlichen ist nach meinem Verständnis vom so wichtigen Zentrum des Glaubens einer Weltkirche undenkbar. Übertriebenen Pomp runterfahren, ok, Speisungen und Duschen für Obdachlose völlig in Ordnung, Nächstenliebe leben. Aber um Gottes Willen unsere einmalige katholische Kirche zur Unkenntlichkeit zu entkernen, bloß nicht. Auch das ist ein Vermächtnis von Benedikt, einem außergewöhnlichen (zugestanden in seinem Amt &quot;politisch&quot; überfordert) Papst, Kirchenführer, grandiosen Theologen, liebenswürdigen Menschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann das Kind auch mit dem Bade ausschütten. Katholizismus war immer Schrift und Tradition im Gegensatz zum Protestantismus für den nur die Schrift zählt. Mich überrascht, dass ein ehemaliger Priesteramtskandidat mit bemerkenswerter katholischer Sozialisation unsere katholische Heimat zu einer protestantischen Kirche 2.0 machen will. Priester ohne Gewand in der Liturgie undenkbar (ich habe als Jurist bei Gericht auch den Talar getragen als Ausdruck, dass ich in diesen Momenten ein Amt ausfülle und nicht Privatperson bin!). Ich liebe die Liturgie und es war ein Verdienst von Benedikt die Liturgie hoch zu halten, die Begegnung mit Gott und seinem Sohn mit Schrift und Abendmahl zu feiern, zu zelebrieren. Ich bin als kleiner Bub in unmittelbarer Nachbarschaft der Stadtpfarrkirche aufgewachsen und ich war fasziniert von all den Riten, den Weihrauch aufgesogen. Ich bin so dankbar,  fast vier Jahre in einem Kindergarten unter Leitung einer Nonne &#8211; Schwester Sildina ! &#8211;  aufgewachsen zu sein.  Ministrant, Georgspfadfinder, Lektor&#8230;das sind doch entscheidende Prägungen.  Katholische Kirche bei allen Irrungen und unverzeihlichen Missständen wird mir immer Heimat sein. Und ja, der Vatikan gehört &#8222;ausgemistet&#8220;  (wobei der jetzige Papst für diese Herausforderung eine bittere Enttäuschung ist). Den Petersdom und die einmalige kulturelle Anlage zu verweltlichen ist nach meinem Verständnis vom so wichtigen Zentrum des Glaubens einer Weltkirche undenkbar. Übertriebenen Pomp runterfahren, ok, Speisungen und Duschen für Obdachlose völlig in Ordnung, Nächstenliebe leben. Aber um Gottes Willen unsere einmalige katholische Kirche zur Unkenntlichkeit zu entkernen, bloß nicht. Auch das ist ein Vermächtnis von Benedikt, einem außergewöhnlichen (zugestanden in seinem Amt &#8222;politisch&#8220; überfordert) Papst, Kirchenführer, grandiosen Theologen, liebenswürdigen Menschen.</p>
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