Mit „Aufschlagen und Einschlagen – Der Tatgeber für den Muve nach oben“ hat Manuel Marburger im Mai 2017 im Klecks Verlag einen Leitfaden für Erfolg herausgebracht. Auf 198 Seiten legt der 43-Jährige, für den wir seit März die Kommunikation machen, in 45 Kapitelchen unterhaltsam dar, was einen Existenzgründer oder Unternehmer erfolgreich macht. Die Fibel dient im Kern der Selbstmotivation und transportiert die Botschaften: Glaube an Dich und fokussiere Dich auf ein Ziel.

Das Neue und Sympathische an dem Büchlein: Hier schreibt kein Besserwisser, sondern ein Pragmatiker, der jede Hirnwindung seiner Leser zu kennen scheint. Einfühlsam und liebevoll geht der Unternehmensberater und Speaker (siehe Video), der mit 25 Jahren seine erste Firma gegründet hat, auf die Selbstzweifel und die Ängste vor dem Scheitern ein, die oft schon die halbe Energie rauben. Die fehlt dann dem Handelnden, eben dem Muver, beim Erreichen seiner Ziele.

Konsequent duzt der Autor seine Leser, was Distanz abbaut, Vertrauen stiftet und die Glaubwürdigkeit der flott geschriebenen Zeilen erhöht. Fast hat der Leser den Eindruck, mit einem „kleinen Mann im Ohr“ Zwiesprache zu halten, der ihn mal anspornt, mal warnt. Dieser ganz besondere Duktus, die Schlichtheit der Sprache und die transportierten Lebensweisheiten machen die Lektüre so lesenswert.

An vielen Stellen fühlt man sich ertappt oder zum Ausprobieren eingeladen. „Wir blicken Dir ins Hirn, nicht bloß auf die Stirn. Verlass Dich drauf,“ ist so ein appellativer Satz. Oder „Bleib dran! Bleib echt! Bleib ehrlich! Bleib Du!“, so eine Formel für den Erfolg, die der Leser regelrecht meditieren kann. Man spürt dem Autor, der selbst drei Berufe erlernt und 2013 seine größte Firma mit einem Millionengewinn verkauft hat, an, dass er sich viel mit Psychologie und Glaubenssätzen befasst hat, die jeden von uns prägen – aber auch behindern.

„Aufschlagen und Einschlagen“ mit einem Vorwort von Commedian Bernhard Hoecker lädt niederschwellig dazu ein, sich diese Muster für sich selbst mal näher anzuschauen und Freude am Experiment zu entwickeln. Um damit eben ein Muver zu werden, wie Marburger diesen Menschentypus nennt, der alte Zöpfe abschneidet und sich neue Freiräume durch Handeln erschließt.

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