In Teilen habe ich am Freitag, Samstag und gestern die Prunksitzungen im Fernsehen gesehen, die aus Mainz, Düsseldorf und Köln übertragen wurden. Dabei fiel mir durchgängig die politische Schärfe auf gegen US-Präsident Donald Trump, seine Kollegen Wladimir Putin aus Rußland und Recep Tayyip Erdogan aus der Türkei sowie die Präsidentschaftskandidaten Marie Le Pen in Frankreich und Geert Wilders in den Niederlanden.

Hinzu kamen klare Worte gegen den Brexit-Betreiber Boris Johnson oder das AfD-Spitzenpersonal wie Frauke Petry, Jörg Meuthen oder Björn Höcke, die in Büttenreden und bitterbösen Analysen teils mit Nationalsozialisten verglichen wurden. Besonders beeindruckt hat mich, mit welcher Klarheit das Publikum in all diesen Karnevalshochburgen reagierte, die den mutigen Rednern regelrecht huldigten.

Diesen Zuspruch werte ich als klares Signal, wie sehr das absolute Gros unseres fleißigen Volkes nun die Schnauze gestrichen voll hat von all den Hetzern und Blendern, die das Klima in unseren Ländern und Städten vergiften und mit ihren einfachsten Antworten auf hoch komplexe Sachverhalte auf Stimmenfang gehen.

So gesehen, hatte diese Saison auch auf mich eine reinigende Wirkung: Ich gehe in der Zuversicht in die Fastenzeit, dass die europäischen Demokraten nun eng zusammenstehen und in Frankreich wie in den Niederlanden bei den anstehenden Wahlen den Rassisten die Rote Karte zeigen werden.

Männer wie Lars Reichow machen mich stolz auf unsere Nation, die uns gerade in der “fünften Jahreszeit” zur Besinnung rufen. Dass der einfache Aufruf, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen, in der Fasnet mal zu einer Pointe taugen würde, hätte ich mir vor zwei, drei Jahren auch nicht träumen lassen.

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